Projekte



bereits gerettete Drucke aus allen Wissenschafts- gebieten
 

  • Patenschaft W 102
    Bibliothekssignatur 50 MA 50473-13
    Les Vies Des Hommes Illustres De Plutarque. Traduites En François, Avec des Remarques Historiques Et Critiques Par Mr. Dacier, De l'Académie Royale des Inscriptions & Belles Lettres, [et]c. Tome Treizieme. Contenant les Vies De Galba, D'Othon, Par Plutarq - Amsterdam: Chatelain; Paris: Compagnie des Libraires, 1762 [erschienen] 1763. Nouvelle Edition, augmentée & Corrigée.

    [4] Bl., 324 S., [3] Bl. 8°, Ill. (Portr., Kupferst.). - Der griechische Schriftsteller Plutarch (ca. 45-ca. 125) ist bekannt für seine zahlreichen biographischen Schriften - er stellt damit eine der wichtigsten Quellen für das Leben berühmter Griechen und Römer dar. Im 16. Jahrhundert wurden seine Biographien in die französische, deutsche, italienische und spanische Sprache übersetzt. Die hier vorliegende Übersetzung fertigte der hugenottische Humanist Tanneguy Le Fèvre (1615-1672) an, später kommentierte sie der französische Philologen André Dacier (1651-1722). Dieser war ab 1708 königlicher Hofbibliothekar des Louvre. Die insgesamt 14 Bände umfassende Ausgabe stammt aus dem Besitz des preußischen Justizministers Friedrich Wilhelm von Thulemeier (1735-1811): Er hinterließ dem Königlichen Joachimsthalschen Gymnasium testamentarisch nicht nur eine umfangreiche Musikaliensammlung, sondern auch 5000-6000 Bücher. Das Gymnasium kennzeichnete diese Sammlung mit einem eigenen Stempel: "Gymnasio Reg: Joachim: Legat: Ab Illustr: Thulemeiero".

    Schaden bzw. was ist zu tun: Einbanderhaltung sowie Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 360 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 114
    Bibliothekssignatur Mz 22914
    Cory, Frederick William: How to foretell the weather with the pocket spectroscope. - London: Chatto & Windus, 1884.

    86 S., 8°. – In den 1870er Jahren erfand der schottische Astronom Charles Piazzi Smyth (1819-1900) das Regenbandspektroskop: Die Analyse des Sonnenspektrums wird zur Vorhersage der Regenwahrscheinlichkeit genutzt, entscheidende dabei ist die Menge Wasserdampfes in der Atmosphäre. Frederick William Cory (geb. 1852) beschreibt im vorliegenden Bändchen diesen Einsatz von Messinstrumenten zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit zur Wettervorhersage – bis heute im Einsatz und bekannt als Hygrometer.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 120 €
    vergeben


  • Patenschaft W 118
    Bibliothekssignatur 4° Ooa 5/72<a>
    Der Siemens-Konzern im Bilde. - [Berlin-Siemensstadt]: Siemens & Halske Aktien-Gesellschaft., [ca. 1925].

    199 S., 4°. Überwiegend illustriert, Karten. – Die Keimzelle der deutschen Siemens Aktiengesellschaft, einem der weltweit größten Technologiekonzerne, liegt in dem Entschluss des 18jährigen Werner Siemens, im Jahre 1834 von Schwerin nach Berlin zu wandern, um dort die Vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule zu besuchen. 13 Jahre später gründet er zusammen mit dem Feinmechanikermeister Johann Georg Halske die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske in Berlin. Gut 80 Jahre nach dieser Gründung veröffentlicht die Siemens & Halske Aktien-Gesellschaft den Prachtband Der Siemens-Konzern im Bilde. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist der Konzern „eines der gewaltigsten Industrie-Gebilde der Welt“ – tätig in den Bereichen Elektrotechnik, Wissenschaft und Praxis, mit Niederlassungen in über 250 Städten der Welt und der ganz eigenen Siemensstadt. Die Firmengeschichte wird nur kurz in Worten, dafür umso ausführlicher in Abbildungen wiedergegeben. Eindrucksvolle Industriephotographien in schwarz/weiß werden durch eine farbige Gemälde ergänzt, um „sinnfällige Einblicke […] in die heutigen Arbeitsstätten des Siemenskonzerns und in die ungeheure Mannigfaltigkeit seiner Arbeitsgebiete“ zu vermitteln.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 145 €
    vergeben


  • Patenschaft W 119
    Bibliothekssignatur Td 7430/25
    Album von Groß-Lichterfelde. 28 Ansichten in Lichtdruck. - Groß-Lichterfelde: Bruno Gebel, Buchhandlung, [1901].

    28 Tafeln, quer-8°. – Der Verlag Bruno Gebel hatte nicht nur seinen Sitz in Groß-Lichterfelde, sondern auch ein ausgewiesenes Interesse an dieser Gemeinde, die – südwestlich von Berlin gelegen – von 1877 bis 1920 noch selbstständig war und zum preußischen Regierungsbezirk Potsdam, Landkreis Teltow gehörte. So finden sich in seinem Programm Titel wie Giesensdorf und Lichterfelde in der Franzosenzeit von Ulrich Muhs, 1910, oder, sogar in zwei Auflagen 1893 und 1901, eine Chronik von Groß-Lichterfelde. Das vorliegende, seltene Album macht mit seinen 28 Ansichten nicht nur augenfällig, wie eigenständig Groß-Lichterfelde mit Rathaus, mehreren Kirchen und Schulen, Krankenhaus, Park, Bahnhof und der dominierenden Königlich Preußischen Hauptkadettenanstalt war, sondern auch wie wohlhabend: Die Villen des preußischen Generalmajors Jacob Meckel und der ersten weiblichen Theaterintendantin Berlins, Nuscha Butze, taugen hier bestens als Exempel.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    vergeben


  • Patenschaft W 120
    Bibliothekssignatur 4° Os 13328<a>
    Bachmann, Kurt: Die Spielkarte. Ihre Geschichte in 15 Jahrhunderten. - Altenburg, Thüringen: Vereinigte Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken Aktengesellschaft, 1932.

    24 S., 8°. – Anlass für diese kleine Geschichte der Spielkarte in 15 Jahrhunderten ist ein hundertjähriges Jubiläum: Gründeten doch 1832 die Gebrüder Bechstein in Altenburg eine Spielkartenfabrik. Der Rückblick wird nicht nur von 100 Jahren lokaler Produktionsgeschichte getragen, sondern schließt auch die Kulturgeschichte der Spielkarte ein und verfolgt ihren Weg von der ursprünglichen Heimat in Zentralasien bis in das Europa der Neuzeit. Der farbig gestaltete Original-Pappband ist zahlreich illustriert, u.a. sind verschiedenste Kartenblätter, einer Landkarte der Verteilung der Spielkartenbilder im deutschen Reichsgebiet sowie ein Stammbaum der zahlreichen Stralsunder und Altenburger Firmen enthalten. Als Leiter des Altenburger Spielkartenmuseum zeigt sich der Studienrat und Kulturhistoriker Kurt Bachmann hier als kundiger Autor – und auch noch heute präsentiert das Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg Spielkarten aus fünf Jahrhunderten.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    vergeben


  • Patenschaft W 121
    Bibliothekssignatur 4°Nt 6768/32
    Zanetti, Leone: Raffaello. Disegni e lettere. - Bologna: Casa Editrice Apollo, 1924.

    24 S., 20 Tafeln, 4°. – Der eindrucksvolle Bildband enthält – wie sein Titel ankündigt – Briefe und Zeichnungen von Raffael, einem der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance. Jenseits von der Großartigkeit der Kunst ist hier auch der Autorschaft interessant: Veröffentlicht wird der Band 1924 in Bologna, geschrieben auf Italienisch von Leone Zanetti. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der Kunsthistoriker und Kunstschriftsteller Leopold Zahn. 1890 in Wien geboren, verlegte Zahn seine Wirkungsstätte später nach Baden-Baden und blieb als Mitglied des Österreichischen PEN-Zentrums weiterhin in seinem Heimatland aktiv. Er wirkte als Chefredakteur für Das Kunstwerk. Zeitschrift für moderne Kunst und veröffentlichte einige Künstlerbiographien, u.a. auch die erste Biographie zu Paul Klee im Jahre 1920. Über Raffael von Urbino publizierte er 1932 ein weiteres Bändchen, diesmal allerdings als Leopold Zahn, mit Bonner Verlagsort und auf Deutsch.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    vergeben


  • Patenschaft W 122
    Bibliothekssignatur 4° Td 2535/18<a>
    Der Königliche Dom zu Berlin. Album mit 13 Farbendrucken nach photographischen Original-Aufnahmen in natürlichen Farben sowie 5 Schwarz-Weiß-Wiedergaben von photographischen Original-Aufnahmen, sämtlich von Hofphotograph E. Bieber-Berlin. Mit einer Einführung von Hof- und Domprediger Konsistorialrat Kritzinger. - Berlin: Kunstverlag E. Bieber, Hofphotograph, 1911.

    47 S., 4°. Illustrationen. – Das überaus prachtvoll illustrierte Album des Berliner Doms wird durch einen Text des Hof- und Dompredigers Johannes Kritzinger eingeleitet, und dabei beansprucht Kritzinger für den Dom gleich eingangs den Titel „Drei-Kaiser-Dom“ – Wilhelm I. fasste den Entschluss zu seiner Errichtung, Friedrich III. begleitete die Pläne schon als Kronprinz und Wilhelm II. konnte das Werk zur Vollendung führen. Der Ton ist also hoch gehalten, was die 13 Farbdrucke zusammen mit den fünf Abbildungen in schwarz-weiß aber mehr als quittieren: Gleich einem Rundgang durch das Bauwerk sind die Illustrationen komponiert, von der Außenansicht über Altar, Taufstein, Kanzel und Orgel hoch bis zur Hofloge, aber auch hinab in die Gruft- und Denkmalskirche. So präsentiert sich der Berliner Dom als wahres Pracht- und Schatzhaus

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    vergeben


  • Patenschaft W 123
    Bibliothekssignatur 4° Jp 1509<a>
    Genest, Gerhard: Sechzig Jahre Sarotti 1868–1928. - Berlin: Ecksteins Biographischer Verlag, (1928).

    125 S., 4°. Illustrationen. – Mit der Eröffnung der „Confiseur-Waren-Handlung Felix & Sarotti“ in der Berliner Friedrichstraße legte Heinrich Ludwig Neumann am 16. September 1852 den Grundstein für ein Schokoladenimperium, das binnen weniger Jahrzehnte Weltruhm erlangt sollte. In der Firmenschrift zum sechzigjährigen Jubiläum legt Oberregierungsrat Gerhard Genest „unter Wahrung strenger Sachlichkeit in gemeinverständlicher Form“ die Geschichte nieder und weist auch die „Zusammenhänge mit der Weltwirtschaft“ auf. Die opulente Jubiläumsschrift ist dazu mit zahlreichen photographischen Abbildungen und lithographischen Tafeln, teils farbig, ausgestattet – die abschließende Illustration sogar der „Mittagspause in der Kantine“ gewidmet. Aber auch Statistik zum Pro-Kopf-Konsum von Schokolade darf nicht fehlen: Die Spitzenposition belegten 1928 die Vereinigten Staaten mit 3,47 kg, gleich gefolgt von Deutschland mit 3,39 kg jährlich, abgeschlagen auf der letzten Position findet sich Italien mit 0,35 kg. Der Vergleichswert aus dem Jahr 2015 liegt in Deutschland bei 9,75 kg – derart erfolgreich kann gute Vermarktung wirken. Für die im Falle von Sarotti sicherlich auch die Einführung des Sarotti-Mohrs verantwortlich war: Der renommierte Grafiker Julius Gipkens entwickelte ihn nach dem 50. Firmenjubiläum und so ziert der in Gold geprägte Mohr auch den vorliegenden originalen Leineneinband.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 220 €
    vergeben


  • Patenschaft W 124
    Bibliothekssignatur 4° Nt 521/20
    Busch, Wilhelm: Bildergeschichten und Zeichnungen der Sammlung Wrede. Mit einem Geleitwort von Max Slevogt. Erläuternder Text von Robert Dangers. - Hannover: Norddeutsche Verlagsanstalt O. Goedel, 1928.

    [9], 44 Bl., 4°. Überwiegend eingeklebte Illustrationen. – In seinem kurzen Gleitwort stimmt der Maler Max Slevogt die Stimmlage des wunderschönen Tafelbandes an: Eine feierliche Denkmalsetzung birgt auch Nachteile, da mit dem Bild in Erz oder Stein die wahren Gesichtszüge des Bedachten verdrängt werden –nur dieser eine, Denkmal gewordene Gesichtszug wird fortan erinnert. Die im vorliegenden Bildband versammelten Bildergeschichten und Handzeichnungen Wilhelm Buschs aus der Sammlung Wrede fügen dem „populären Bilde ‚unseres‘ Busch“ – also dem des humoristischen Dichters und Zeichners – weniger bekannte Züge hinzu, die aber nicht minder wichtig sind. Eröffnet wird der Band mit einer Chromotypie des Selbstbildnisses von Wilhelm Busch, dann umreißen 45 Faksimile-Reproduktionen seine zeichnerische Meisterschaft auch jenseits der weltweit bekannten Bildergeschichten.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 168 €
    vergeben


  • Patenschaft W 125
    Bibliothekssignatur Nc 3286
    Höfer, Matthias: Der blaue Mondtag, oder Anleitung zu einem vernünftigen und vergnügten häuslichen Leben. - Linz: bey Cajetan Haslinger, 1808.

    144 S., 8°. – Der Pfarrer, Jurist und Sprachforscher Matthias Höfer (1754–1826) empfiehlt das vorliegende Bändchen in seiner Vorrede als „gutes Volksbuch“ – die 26 Scherze und Erzählungen sind „für müssige Stunden bestimmt, an denen man sich auf eine nützliche Weise zu beschäftigen suchet.“ Als blauen Montag bezeichnet Höfer den Faschingsmontag und mit einem Dialog zwischen diesem Montag und Sonntag endet das Buch. Bis dahin hat Höfer so unterschiedliche Themen wie „Geld ausleihen,“ „Der Ehestand ein wichtiger Stand“ oder „Im Bette ist es schön – warm“ ausgeführt und möchte auf diesem Wege „dem Gemüth einige Erholung und Aufheiterung“ verschaffen und auch eine Sittenlehre für die „häusliche Wohlfahrt“ bieten.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    vergeben


  • Patenschaft W 126
    Bibliothekssignatur 8° Oy 5607
    Scheden, Julius: Die wesentlichsten Mängel der Preussischen Staats- Forst-Verwaltung und Vorschläge zur wirksamsten Abhülfe durch eine vollständige Reorganisatio. Dargestellt und Allen die sich dafür interessiren, zur Kenntnissnahme und Prüfung empfohlen. - Wirsitz im Netz-District: F. Hentschel, 1848.

    108 S., 8°. – Kritik am preußischen Staat ist keine neue Erfindung: Das vorliegende Bändchen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt Mängel an der Verwaltung der Staatsforsten Preußens auf. Nach aufwendiger Umstrukturierung mögen diese zwar „von Vielen für vollendet und einer erheblichen Verbesserung oder Vervollkommnung nicht mehr bedürftig gehalten“ werden – dieser Eindruck sei aber vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Grundsätze der Umstrukturierung „in ihrem systematischen Zusammenhange eben sowenig, wie die speciellen Ausführungs-Vorschriften allgemein bekannt geworden“ seien – so formuliert Julius Scheden im Vorwort. Scheden erhielt seine Ausbildung zum Königlich Preußischen Oberförster um das Jahr 1836 an der Forstakademie Eberswalde. In den drei Abschnitten seiner Schrift beschränkt er sich auf die wesentlichsten Mängel, da eine vollständige Kritik „ein sehr voluminöses Werk füllen würde.“

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    vergeben


  • Patenschaft W 127
    Bibliothekssignatur Mz 20445
    Wettergeschichte des Herzogthums Magdeburg und dazu gehoerigen Saalkreises. - Berlin: bey Johann Carl Franz Eisfeld, 1782.

    24 S., 8°. – In der Vorrede zu seiner Wettergeschichte des Herzogthums Magdeburg und dazu gehörigen Saal-Kreises stellt Ober-Medicinal-Fiscal Pötter die sehr geradlinige These auf, „daß ungewöhnlich heftige Witterungen, es sey Hitze oder Frost, oder Sturmwind, sich nicht in enge Gränzen einschränken, sondern über ganze Provinzen und Länder erstrecken“ – und da das Herzogtum Magdeburg an die Mark Brandenburg grenzt, werden „die Magdeburgische ungewöhnliche Witterungen mit denen nachbarlichen Brandenburgischen wohl einerley gewesen.“ Mit dieser Argumentation belegt er die Richtigkeit seiner Wettergeschichte, stimmen doch die von ihm erwähnten ungewöhnlichen Wetter mit denen der ebenfalls 1782 erschienenen Aelteren Wettergeschichte der Mark Brandenburg des evangelischen Theologen und Geographen Anton Friedrich Büsching überein. Auf dieser Basis listet Pötter in knapper Form die besonderen Wetterphänomene der Jahre 984 bis 1757 auf, darunter immer wieder sehr strenge Winter: 1565 herrschte beispielsweise „solche Kälte, daß der Wein bey der Communion gefroren, und er aufgethauet werden müssen.“

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    vergeben


  • Patenschaft W 128
    Bibliothekssignatur Cs 375
    Obereit, Jacob Hermann: Vertheidigung der Mystik und des Einsiedlerlebens gegen Herrn Leibarzt Zimmermann in Hanover. - Frankfurt am Mayn: bey den Eichenbergischen Erben, 1775.

    136 S., 8°. – Der Schriftsteller, Philosoph und Wundarzt Jacob Hermann Obereit (1725–1798) wurde schon als Kind von seinen Eltern mit dem Mystizismus vertraut gemacht. So sympathisierte er mit der weltabgewandten Lebenshaltung und setzt in seiner Vertheidigung der Mystik und des Einsiedlerlebens gegen Herrn Leibarzt Zimmermann in Hanover für die Anachoreten ein, also für Menschen, die sich aus der Gemeinschaft zurückziehen.

    Erinnert wird Obereit heutzutage allerdings weniger für seine mystische Ader, sondern vielmehr für die Wiederentdeckung der Donaueschinger Nibelungenhandschrift C, die ihm Jahr 1755 in der Schlossbibliothek der Reichsgrafen von Hohenems in Vorarlberg glückte.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    vergeben


  • Patenschaft W 129
    Bibliothekssignatur N 3656
    Reineccius, Christian: Curieuse und Lesens-würdige Geschichte Von den so genannten Sieben Schläffern. Welche von der Regierung des Käysers Decii, biß auf Theodosium bey 200. Jahren sollen geschlaffen haben. Aus den besten Scribenten Sonderlich aber Aus Herrn M. Reineccii und Herrn Abt Schmidts Academischen Abhandlungen gezogen. - Franckfurt und Leipzig, 1723.

    [12] Bl., 4°. – Bereits die zwei Kupferstiche auf dem Titelblatt des vorliegenden, kleinen Bändchens machen sofort begreiflich, dass der Siebenschläfertag nichts mit dem Nagetier zu tun hat. Der Name geht vielmehr zurück auf die Legende der Sieben Schläfer von Ephesus: Sieben Männer versteckten sich auf der Flucht vor einer Glaubensverfolgung in einer Höhe und schliefen dort unter dem Schutz Gottes mehrere Jahrhunderte lang. Und rein zufällig fällt der an diese Legende erinnernde Siebenschläfertag mit einer Bauernregel zur Erntebestimmung zusammen: „Werden die sieben Schläfer nass, regnet's noch lange Fass um Fass.“ Das vorliegende Quart-Bändchen erzählt aber die Curieuse und Lesens-würdige Geschichte Von den so genannten Sieben Schläffern.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    vergeben


  • Patenschaft W 130
    Bibliothekssignatur Ow 3065
    Bailey, John: Der bestmöglichste Pflug, auf Erfahrung und mathematische Grundsätze gestützt. Aus dem Englischen übersetzt. - Berlin: Im Verlage der Realschulbuchhandlung, 1805.

    IV, 27 S., 4°. Falttafel. – Der Schotte John Bailey (1750–1819) interessierte sich bereits als Kind für Mathematik und Kunst, was ihm in späteren Jahren als Landvermesser und Landwirt von Nutzen war. So publizierte Bailey 1795 den Essay on the Construction of the Plough – eine kleine Schrift, die aufgrund mathematischer Berechnungen die Konstruktion des optimalen Pflugs präsentiert und diese Berechnungen auch mit Kupferstichen illustriert. Zehn Jahre später liegt der Titel auf Deutsch vor, da der Übersetzer glaubte, „bei der immer mehr wachsenden Vorliebe für die rationelle Betreibung des Ackerbaus allen denkenden Landwirthen keinen unwesentlichen Dienst durch die Verdeutschung der gegenwärtigen Schrift zu leisten.“

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    vergeben


  • Patenschaft W 131
    Bibliothekssignatur Me 8065
    Seemann, Berthold: Popular history of the palms and their allies : containing a familiar account of their structure, geographical and geological distribution, history, properties, and uses, and a complete list of all the species introduced into our gardens. - London: Lovell Reeve, 1856.
    XVI, 359 S. Illustrationen. – Nicht von ungefähr ziert diesen Band zur Geschichte der Palmen als Frontispiz ein Blick in das Große Palmenhaus von Kew Gardens: Der in Hannover geborene Berthold Carl Seemann (1825–1871) startete mit 19 Jahren seinen beruflichen Weg als Gärtner in den Royal Botanic Gardens, Kew: Er wollte sich zum Pflanzensammler ausbilden. Als er mit 46 in Nicaragua starb, war er als Botaniker, Naturforscher und Reisender bekannt. Im Auftrag der britischen Admiralität unternahm er verschiedene Expeditionen, die ihn über alle Weltmeere führten. So erhielt beispielsweise das auf den Fidschi-Inseln heimische Nachtschattengewächs Solanum viride durch ihn den Namen Menschenfressertomate. Mit seinen Sammlungen und Publikationen hat er die allgemeine Aufmerksamkeit für die Botanik gestärkt. Seine profunde Arbeit zur Geschichte der Palmen widmet er Alexander von Humboldt, „who more than half a century ago wrote the first popular account oft he Palms“ – so sieht sich Berthold in der Tradition der populärwissenschaftlichen Vermittlung botanischen Fachwissens. Mit 20 farblithographierten Tafeln und einem blind- und goldgeprägtem Leinenband, den florale Elemente und ganz zentral eine goldene Palm zieren, konnte sich dieses Standardwerk der Aufmerksamkeit des geneigten Laien gewiss sein.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 125 €
    vergeben


  • Patenschaft W 132
    Bibliothekssignatur Na 10754
    Houghton, Georgiana: Chronicles of the photographs of spiritual beings and phenomena invisible to the material eye; interblended with personal narrative. - London: Allen, 1882.
    X, 273 S., 8°. Illustrationen. – Die angeblichen Geister von Toten oder auch gewöhnlich nicht sichtbare Objekte sichtbar zu machen – damit versuchten Spiritisten ganz besonders im 19. Jahrhundert Menschen mit einem Hang zur Parapsychologie zu ködern und – kurz gesagt – Geld zu verdienen. So hielt auch Georgiana Houghton (1814–1884) private Séancen ab, auf denen sie ab Ende der 1850er Jahre Geisterbilder malte; ihre Aquarelle wurden 1871 in der New British Gallery in der Londoner Bond Street ausgestellt. Und das Courtauld Institute of Art bot 2016 als „Summer Showcase“ die Ausstellung „Georgiana Houghton: Spirit Drawings“ – das viktorianische Medium Houghten steht nach wie vor im Rahmenlicht. Mit dem Aufkommen der Photographie gesellten sich zu den Geisterbildern die Geisterphoto-graphien – so auch bei Houghton. 1882 veröffentlicht sie mit dem vorliegenden Band 54 solcher Geisterphotographien und beruft sich in der Vorrede auf deren ganz besondere Beweiskraft: „I send them forth in full assurance that they carry a weight of evidence as tot he substantiality of spirit beings far transcending any other form of mediumship.“ Dem insgesamt florierenden Gewerbe nach zu urteilen gab es genügend Gläubige, die dem Betrug auf den Leim gingen und nicht realisierten, dass es sich schlicht um technische Tricks wie Doppeltbelichtung handelte. Zugegeben kommt der Betrug hier in schönem Gewand daher: Den grünen Leinenband schmücken in Goldprägung ein ornamentaler Rahmen und drei Sterne.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 115 €
    vergeben


  • Patenschaft W 133
    Bibliothekssignatur Nb 1594/22
    Hanish, Otoman Zar-Adusht: Bezzari; Deutsch. Unser göttlicher Bambino ... von Sarmatian v. Caspianya (d.i. Otoman Zaradusht Hanish). (Übers. v. Anna Magneta Sorge ...). - Herliberg: Internationale Mazdaznan-Tempel-Gemeinschaft, 1924.
    148 S., 8°. – Im Vorwort der durch ihn selbst autorisierten deutschen Ausgabe kündigt Otoman Zar-Adusht Ha'nish (1856?–1936, mit bürgerlichem Namen Otto Hanisch) dem Leser Offenbarungen an „beim Lesen dieser Zeilen, mehr noch beim Lesen zwischen den Zeilen.“ Mit den Zeilen beschreibt Hanisch seine Begegnung mit dem Jungen Bambino, dessen Fähig-keiten ihn ungemein verblüffen, und bietet damit auch einen kurzen autobiographischen Ein-blick in das eigene Leben. Hanisch war Urheber der internationalen Mazdaznan-Bewegung, einer religiösen Lehre, die auf einem reformierten Zarathustrismus beruht. Sie ist geprägt durch eine eigene Ernährungslehre, von zentraler Bedeutung sind Atem- und Meditations-übungen. Der Einband ist mit violettem Leinen und goldgeprägter Titel- und Einbandzeich-nung auffällig gestaltet. Abgerundet wird der Text durch drei Notenbeigaben, die in der Erzählung erwähnte Lieder wiedergeben. So heißt es zu einem Lied, das Bambino singt: „Dann griff er schnell nach seiner Violine und spielte eine ergreifende Melodie in herzbewegenden Weisen, und dazu sang er so süß, daß wir uns der Vorsehung und allem, was sie für uns bestimmt haben mochte, einfach ergaben.“ (S. 96)

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 115 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 134
    Bibliothekssignatur Sv 1602/6<a>
    Ritter, Gerhard: Friedrich der Große ; Ein historisches Profil. - Leipzig: Quelle & Meyer, 1936.
    271 S., 8°. – „Das Thema ‚Friedrich der Große‘ ist für uns Deutsche unerschöpflich.“ – mit diesem Satz beginnt Gerhard Georg Bernhard Ritter (1888–1967) sein historisches Profil von Friedrich dem Großen. Es handelt sich bei dieser Durchführung des Themas um den Abdruck der Vorlesungsreihe, die der große Historiker 1933/34 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hielt, an der er von 1925 bis 1956 lehrte. Neben Lehre und Publikation war er auch fachverbandlich aktiv: So engagierte er sich für die Gründung des Deutschen Historikerverbandes im Jahr 1948 – 1949 wurde er dessen erster Vorsitzender – und auch für die Wiedergründung des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands 1949.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 118 €
    vergeben


  • Patenschaft W 135
    Bibliothekssignatur Nz 4186<2>
    Wernicke, Friedrich: Die Fabrikation der feuerfesten Steine. - Berlin: J. Springer, 1905.
    VI, 107 S., 8°. – Friedrich Wernicke war in Görlitz Hütteningenieur und Fabrikdirektor, Spezialingenieur für die feuerfeste und baukeramische Industrie sowie öffentlich angestellter und vereidigter Sachverständiger des Bundes deutscher Quarzitgruben – also ein Profi in Sachen „feuerfeste Steine.“ Die erste Auflage seiner Studie leitet er 1905 ein: „Dem Verfasser ist in seiner Tätigkeit als Fabrikant im Verkehr mit der Kundschaft oft angedeutet, daß eine kleinere Arbeit über die Herstellung der feuerfesten Materialien nach mancher Richtung hin aufklärend und nicht zuletzt zum Nutzen der feuerfesten Industrie selbst wirken würde.“ So stellt er in seinem Werk die einzelnen Fabrikationszweige vor: quarzhaltige, tonerdehaltige, kohlenstoffhaltige, magnesiahaltige und dolomithaltige Baustoffe. Seine Darstellung hat sich zum Standard ausgebildet, denn nicht nur war die erste Auflage schnell vergriffen und der Ruf nach einer zweiten Auflage 1921 beantwortet. Die Springer-Verlag GmbH führt den Titel nach wie vor in ihrem Verlagsprogramm.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 145 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 136
    Bibliothekssignatur Ns 5669/112-1
    Posse, Hans: Die alten Meister. Die Gemäldegalerie zu Dresden; Im Auftr. d. Ministeriums f. Volksbildung hrsg. - Dresden: von Baensch Stiftung, [1937].
    144 S., 32 Tafeln ; 8°. – Der Ruhm der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden war und ist ein unvergleichlicher, Goethe etwa reiste als Leipziger Student 1768 nach Dresden und war überwältigt: „Ich trat in dieses Heiligtum, und meine Verwunderung überstieg jeden Begriff, den ich mir gemacht hatte.“ Auch heute noch zählt sie international zu den berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt. Hans Posse (1879–1942) wurde 1910 mit 31 Jahren zum Direktor der Gemäldegalerie berufen und gibt in diesem reich schwarz-weiß und farbig illustrierten Band eine detaillierte Übersicht zur mächtigen Dresdner Werksammlung.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 97 €
    vergeben


  • Patenschaft W 137
    Bibliothekssignatur Sr 9088<a>
    Geffcken, Heinrich; Tykocinski, Haiin: Stiftungsbuch der Stadt Leipzig / im Auftr. des Rates auf Grund der Urkunden und Akten des Ratsarchivs. - Leipzig: Bär & Hermann, 1905.
    LVI, 735 S., 4°. – Der Jurist und Kirchenrechtler Otto Wilhelm Heinrich Geffcken (1865–1916) und der Privatgelehrter und Historiker Chaim Tykocinski (1862–1942 ) legten 1905 mit dem Stiftungsbuch der Stadt Leipzig ein wahrhaft enzyklopädisches Werk zum bürgerlichen Leipziger Stiftungswesen vor. Sie haben aufgrund Ratsakten des Stadtarchivs Leipzig in chronologischer Reihenfolge alle im Zeitraum von 1409 bis 1913 von Leipzigern bzw. für Leipzig errichten Stiftungen zusammengestellt. Nicht berücksichtigt wurden diejenigen Stiftungenm, die nicht von der Stadt Leipzig verwaltet wurden, sondern beispielsweise von der Universität Leipzig oder Privatpersonen. So oder so, der Umfang ist beachtlich: 1.010 Stiftungen auf 735 Seiten, gebunden in grünem Originalleinen mit goldgeprägter Titelei und dem goldgeprägten Stadtwappen auf dem Deckel.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 105 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 138
    Bibliothekssignatur 4° Ny 12046
    Dean, George Alfred: Essays on the construction of farm buildings and labourers' cottages. - Stratford, Essex; London, 1849.
    Mit 16 Tafeln ; 4°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 120 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 139
    Bibliothekssignatur Nz 2886/5
    Dieterich, Gustav: Tabellen zur Ermittelung der stündlichen Wärmeverluste. - München & Berlin: Oldenbourg, 1913.
    VI S., 45 Blatt, Tabellen, 4°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 125 €
    vergeben


  • Patenschaft W 140
    Bibliothekssignatur 4° Sh 8530
    Seytter, Wilhelm: Unser Stuttgart. Geschichte, Sage und Kultur der Stadt und ihrer Umgebung, in Einzelbildern dargeboten. Der Jugend Stuttgarts gewidmet. - Stuttgart: Max Kielmann, (1903).
    VIII, 744 S., 4°. – In seinem Nachwort wünscht Wilhelm Seytter seinem gewichtigen Band über Stuttgart „auf den Haus- und Weihnachtstisch der Stuttgarter Familien und auf das Pult der städtischen Schulen niederzulegen.“ Wie die Widmung im Titel bereits anzeigt, verfolgt Seytter einen pädagogischen Zweck, sieht den Nutzen seines Werks aber nicht auf Schulen begrenzt: „‘Unser Stuttgart‘ eignet sich hiebei sowohl zur stillen Lektüre und zum Vorlesen im Familienkreis oder der Schulklasse als auch zum Nachschlagen entschwundener Daten und zur Vorbereitung eines Ausflugs oder des Besuches einer unserer Staatssammlungen.“ So schreitet Seytter durch die Geschichte, von der „Urzeit“ bis „Stuttgart wird Großstadt.“ Und damit sich das Werk auf jedem Tisch gut macht, ist es opulent ausgestattet, mit zahlreichen, teils ganzseitigen Abbildungen und einem goldgeprägten Jugendstileinband, den eine Vignette von Stuttgart ziert.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 220 €
    vergeben


  • Patenschaft W 141
    Bibliothekssignatur 4° Ny 7422/4<a>
    Muthesius , Hermann: Landhäuser von Hermann Muthesius. Abbildungen und Pläne ausgeführter Bauten mit Erläuterungen des Architekten. - München: Bruckmann, 1912.
    192 S., zahlreiche Illustrationen. – Der Band „Landhäuser von Hermann Muthesius“ wird durch ein Vorwort des Verlags eröffnet, das eine Frage zur Disposition stellt: „Wieviel unser neuzeitlicher Landhausbau der unermüdlichen Aufklärungsarbeit dieses erfahrenen Architekten verdankt, wird eine spätere Zeit objektiver beurteilen können, als wir, die wir diese Entwicklung erleben und ihn als unerschrockenen Verfechter gesunder Ideen, als einen Führer der Jugend von akademischem Dogmatismus zu lebendiger Baukunst kennen.“ Gut hundert Jahre später gibt die Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin eine klare Antwort – hier zum „Landhaus Bernhard“ in Grunewald: „Wie eng fort- und rückschrittliches Bauen im ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende zusammenlagen, zeigt der Vergleich zweier unzweifelhaft herrschaftlicher Anlagen, Winkler Straße 11 und Winkler Straße 7. Muthesius führte mit dem Landhaus für den Ingenieur und Fabrikanten Eduard Bernhard 1905/06 in der Winkler Straße 11 die moderne Richtung in der Landhausarchitektur vor.“ Die von Muthesius selbst verfassten Erläuterungen zu den im vorliegenden Band versammelten 23 Häusern geben aufschlussreiche Einblicke in die Art und Weise, wie er Form, Funktion und Nutzung eines Hauses in Rücksicht auf die Gegebenheiten des jeweiligen Grundstücks ideal miteinander zu verbinden wusste – und mit dieser neuzeitlichen Interpretation von Landhausbau die sogenannte Landhausbewegung in Deutschland initiierte.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 155 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 142
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 3/14
    Wellmann, Walter Ernst: Das Gross-Kraftwerk Klingenberg. Beschreibung der Anlagen und Beiträge von am Bau beteiligten Firmen. Mit einem Vorwort des Dr. Ing. W. E. Wellmann. Bearbeitet in der Abteilung für Zentralstationen der Berliner Städtische Elektrizitätswerke Act. Ges. - Charlottenburg: Felix Lehmann Verlag GmbH, 1928.
    186 S., Illustrationen. – Das Vorwort des vorliegenden Bandes eröffnet mit dem Kernthema: „Die Versorgung der Reichshauptstadt mit elektrischer Energie erfolgt seit Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920 im Gegensatz zu vielen anderen Weltstädten fast ausschließlich durch eine einzige Gesellschaft, und zwar durch die Berliner Städtische Elektrizitätswerke Akt.-Ges. (Bewag).“ Denn Mitte der 1920er Jahre stieg der Energiebedarf in Berlin derart an, dass ein Innovationssprung dringend nötig war: Der Elektroingenieur Georg Klingenberg (1870–1925) konzipierte für den Standort Berlin-Rummelsburg ein Großkraftwerk, das bereits im ersten Jahr mit 2.144.000 kWh wesentlich zur Entlastung der Berliner Stromversorgung beitrug. So wurde Klingenberg – aufgrund seiner Leistungen auf dem Gebiet der Elektrizitätswirtschaft 1910 als Nachfolger von Walther Rathenau in den Vorstand der AEG berufen – zum Pionier auf dem Gebiet des Kraftwerkbaus. Nicht nur trägt der Neubau in Rummelsburg seit 1927 seinen Namen; dem „Kraftwerk Klingenberg“ widmet sich ein prächtiger und reich illustrierter Band, bei dem auch die am Bau beteiligten Firmen nicht vergessen werden in Bereichen wie Tief- und Hochbau, Eisenkonstruktion, Krane, Kessel, Heizungsanlagen und Anzeigegeräte.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 160 €
    vergeben


  • Patenschaft W 143
    Bibliothekssignatur 1 B 20620-2
    Shaw, Vero: Das illustrirte Buch vom Hunde. Unter Mitwirkung der hervorragendsten Züchter und Kynologen. Nebst einem Anhange über medicinische und chirurgische Behandlung der Hundekrankheiten von Dr. W. Gordon Stables. Uebersetzt und mit Anmer-kungen versehen von R. von Schmiedeberg. - Leipzig: Verlag von E. Twietmeyer, 1883.
    3 S., S. 330 - 696, zahlreiche Illustrationen. – Autorisierte deutsche Ausgabe von Vero Kemball Shaws um 1881 veröffentlichten „Book of the Dog“ – laut Verlagsanzeige „als das beste und vollständigste Werk anerkannt, welches über den Hund geschrieben wurde.“ Die Anzeige bewirbt: „enthält 28 bunte Tafeln, zahlreiche schwarze Abbildungen von vorzüglichen Jagd- und Luxushunden aller Racen, ferner von Gegenständen, die für Liebhaber von Hunden, Züchtern und Aussteller wichtig sind.“ So finden sich in diesem zweiten von zwei Bänden Beschreibungen von Rassen wie Gordon-Setter, Wasser-Spaniel und Leonberger, dazu Ausführungen zu Hundekrankheiten etwa des Nervensystems oder der Atmungsorgane. Die üppige Illustration des Texts wird gespiegelt durch einen aufwändig gestalteten Einband mit Gold- und Silberprägung und – acht Hundemotiven.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 225 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 144
    Bibliothekssignatur Ot 5675<a>
    Schütz, Johann Carl: Kurze Beschreibung des Zinnstockwerks zu Altenberg. Denen Herren Heinrich Victor August Freyherrn von Ferber aus Dresden und Johann George von Hüne aus Esthland in Nahmen der linneischen Societät zugeeignet. - Leipzig: Sommer, 1789.
    31 S. – In den Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen wird dieses Bändchen erwähnt: „Wer dieses merkwürdige Stockwerk noch nicht kennt, dem können wir diese kleine Schrift empfehlen; 1788 wurden zu Altenberg beynahe drey Achtel über 1769 Centner Zinn gewonnen.“ Über Jahrhunderte wurde in Altenberg Bergbau auf Zinnerz betrieben – diese Lagerstätte gilt als bedeutendste Zinnlagerstätte Mitteleuropas. Heutzutage wird die Bergmannskunst nur noch im Besucherbergwerk zur Schau gestellt.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    vergeben


  • Patenschaft W 145
    Bibliothekssignatur Ci 10890
    Maldonado, Joseph: Auszug aus dem Criminal-Proceß wider die Jesuiten in Spanien. Aus dem Spanischen. - Hamburg: bey der typographischen Gesellschaft, 1768.
    56 S., 8°. – Dieses kleine kirchengeschichtliche Bändchen trägt die handschriftliche Notiz „e Bibliopolio Hechteliano Helmstadii.“ Der preußische Kommerzienrat Daniel Christian Hechtel (1726–1796) betrieb ein Buchhandels- und Verlagsgeschäft in Frankfurt und in Magdeburg, aber auch in Helmstedt war er tätig: Hier führte er einen akademischen Buchhandel. Aufgrund unautorisierter Drucke geriet er in Verruf und verschuldete sich. Ob Hechtel auch in Hamburg aktiv war, dem Verlagsort dieses Auszugs, ist wissenschaftlich bisher nicht belegt. Das Bändchen stammt wohl aus seiner Privatbibliothek.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    vergeben


  • Patenschaft W 146
    Bibliothekssignatur Oq 15018/474
    Die vortheilhafteste Methode des Einschlachtens, Einpöckelns und Räucherns des Fleisches. Zweite Auflage. - Breslau: Richter, 1835.
    20 S., 8°. – Ratgeberliteratur ist als Phänomen nicht auf den aktuellen Verlagsmarkt be-schränkt. Auch wenn die Produktion von Selbsthilfebüchern seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ungemein anstieg: Auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es ein Angebot für das interessierte Lesepublikum. So wurde dieses Handbüchlein über Fleisch-zubereitung in den damaligen Verlagsverzeichnissen angekündigt in der Rubrik „Wohlfeilste gemeinnützige Popularschriften“ – gemeinsam mit Ratgebern wie „Amors Zehngebote für Eheleute“ oder „Barbier, der fertige, oder Selbstunterricht des Bartabnehmens.“

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    vergeben


  • Patenschaft W 147
    Bibliothekssignatur Tx 6712<2>
    Easton, James: The Salisbury Guide. Giving an Account of the Antiquities of Old Sarum, And of the ancient and present State of the City of New Sarum: Ist Fairs, Markets, Trade, religious and charitable Foundations, the Cathedral, and the most remarkable Monuments therein. To which is added, An Accurate Description of Stonehenge ... The Second Edition, corrected. - Salisbury: Printed and Sold by E. Easton, 1771.
    VII, 55 S., 8°.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    vergeben


  • Patenschaft W 148
    Bibliothekssignatur 8° Rz 6250
    Teutschland am Rande des Abgrunds oder das Entschädigungsprincip durch Säkularisationen: in seiner ganzen Widerrechtlichtkeit, Richtigkeit und Verderblichkeit dagestellt, und allen teutschen Patrioten ans Herz gelegt. Von einem Vaterlandsfreunde. - Hamburg & Altona: [s.n.], 1798.
    XVI, 112 S., 8°.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    vergeben


  • Patenschaft W 149
    Bibliothekssignatur Js 3843
    Kneissler, Franz Seraphin: Chemisch-medicinische Beschreibung des Chudober Sauerbrunnens und Bades. - Glatz, gedruckt mit Pompejus Schriften, 1795.
    XIV, 81 [i.e. 71] S., 8°. – Der in Prag geborene und promovierte Arzneiwissenschaftler Franz Seraphin Kneissler (1762–1829) veröffentlichte sein balneologisches Werk in „einer Zeit, da man gewissermaßen wetteifert alle schon bekannte und unbekannte Sauerbrunnen und mineralische Bäder nach genaueren und richtigern chemischen Grundsätzen zu untersuchen und zu beschreiben“ – so beschreibt er in seiner Vorrede den zeitgenössischen Trend. Und da ihn „Berufsgeschäfte“ nach Chudoba, heute Kudowa-Zdrój, führten, widmet er sich der Untersuchung der dortigen Quellen. Immerhin wurde das dort sprudelnde Sauerwasser, also Mineralwasser mit merklichem Kohlendioxid-Gehalt, bereits im 16. Jahrhundert entdeckt – Chudoba ist eines der ältesten Heilbäder des Glatzer Landes und Niederschlesiens. Außen ziert das Bändchen ein hübsches Buntpapier.

    nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
    kalkulierte Kosten: 60 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 150
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 3/50
    Elsner, Alexander: Die Neue Stadtbaukunst. Jena. - Berlin, Leipzig, Wien: Hübsch, (1928).
    XV S., 49 Tafeln, XII S. 4°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 100 €
    vergeben


  • Patenschaft W 151
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 4/35
    Ebert, Emil: Die Neue Werkkunst mit Einlassungen von Hermann Heuß. - Berlin, Leipzig, Wien: Hübsch, (1929).
    XIII S., 21 Tafeln, 4°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 140 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 152
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 4/24
    Heberer, Franz : Die Neue Werkkunst mit Einlassungen von Hermann Heine. - Berlin [u.a.]: Hübsch, 1929.
    XII S., 24 Blatt.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 170 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 153
    Bibliothekssignatur 8° Nz 4681 <2>
    Schoch, Carl: Die moderne Aufbereitung und Wertung der Mörtel-Materialien. - Berlin: Thonindustrie-Zeitung, 1896.
    1 Blatt, VI, 300 S., 1 Blatt, 8°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 160 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 154
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 17/2 <a>
    Phleps, Hermann: Holzbaukunst : Der Blockbau. Ein Fachbuch zur Erziehung werkgerechten Gestaltens in Holz. - Karlsruhe: Bruder, (1942).
    324 S., 4°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 165 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 155
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 16/50
    Kalff, Louis Christiaan: Kunstlicht en architectuur. - Amsterdam: Meulenhoff, 1941.
    291 S., 4°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 130 €
    vergeben


  • Patenschaft W 156
    Bibliothekssignatur 4° Ofa 3/47
    Pfeifer, Arthur & Grossmann, Hans: Die Neue Werkkunst mit Einlassungen von Paul Joseph Cremers. - Berlin, Leipzig, Wien: Hübsch, 1928.
    XII S., 63 Tafeln.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 140 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 157
    Bibliothekssignatur 4° Ora 6/45 <a>
    Adreßbuch für die gesamte Brau-Industrie. - Köln, Rhein: DuMont Schauberg, 1931-1931.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 125 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 158
    Bibliothekssignatur 8° Mz 7658
    Piddington, Henry: The Sailor's Horn-book for the Law of Storms […]. - London, 1851.
    Karten, 8°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 190 €
    vergeben


  • Patenschaft W 159
    Bibliothekssignatur 8° Nz 45595
    Bradshaw's Railway Manual, shareholders' guide, and official directory ... containing the history and financial position of every British railway […]. - London: Adams [usw.], 1889.
    8°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 170 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 160
    Bibliothekssignatur 8° Mz 2083
    Winkler, Tiberius Cornelis: Luchtverschijnsels. - Haarlem, 1872.
    8°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 120 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?


  • Patenschaft W 161
    Bibliothekssignatur 8° Og 18968/88 <a>
    Klaußmann, Anton Oskar: Abenteuer der Luft in Ballon und Flugmaschine mit zahlreichen Illustrationen von Hans R. Schulze. - Breslau, Kattowitz, Leipzig: Phönix-Verlag, 1909.
    IV, 236 S., 8°.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 145 €
    vergeben


  • Patenschaft W 162
    Bibliothekssignatur 8° Mw 336 <3>
    Brauer, Ernst: Die Konstruktion der Wage nach wissenschaftlichen Grundsätzen und nach Massgabe ihres Spezialzweckes: zum Gebrauch für Wagenfabrikanten sowie für technische Lehranstalten; mit 246 Textabbildungen und Tafeln. - Leipzig: Voigt, 1906. VIII, 285 S., 8°, Illustrationen.

    nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
    kalkulierte Kosten: 165 €
    Haben Sie Interesse an dieser Patenschaft?