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Musikabteilung
 
bereits gerettete Musikautographe
und -drucke
 

  • Patenschaft M 38
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 2920
    Cannicciari, Pompeo (1670-1744): Missa Ecce sacerdos magnus a 16 voci reali
    Partiturabschrift, wohl Anfang 19. Jahrhundert.
    104 S. Aus der Sammlung Georg Poelchaus, von diesem offenbar 1820 erworben.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Vorsatzkonstruktion, Einbandreparatur
    Restaurierungskosten: 530.- Euro
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  • Patenschaft M 47
    Bibliothekssignatur Mus.ms.Bach P 405
    Bach, Johann Nikolaus (1669-1753): Missa Sopra Cantilena: Allein Gott in der Höh' sey Ehr. -
    Partiturabschrift, wohl Anfang 19. Jahrhundert aus der Sammlung Georg Poelchaus. 40 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nachheften einzelner Lagen, Stabilisierung im Falzbereich, Einbanddeckel stabilisieren, Fehlstellen ausbessern, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 475 €
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  • Patenschaft M 48
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 20404
    Schulz, Johann Abraham Peter (1747-1800): Hymne: Gott Jehova sey hoch gepreiset. Für Chor und Orchester. Text von Thomas Thaarup. -
    Partiturabschrift aus der Sammlung Georg Poelchaus. 100 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nachheften gelöster Lagen, Blattränder stabilisieren, Fehlstellen ergänzen, Einbandreparatur, Schutzbehältnis.
    Restaurierungskosten: 755 €
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  • Patenschaft M 49
    Bibliothekssignatur Mus.ant.theor. S 20
    Salmon, Thomas (1648-1706): An Essay advancement of musick by casting away the perplexity of different cliffs and uniting all sorts of musick… - London: J.Car, 1672
    92 Seiten , 5 Tafeln, Ganzlederband. Salmon war Magister der Künste im Trinity-College zu Oxford und um 1672 Rektor "of Mepsall" in Bedfordshire. Enthält u. a. Kompositionen von Christopher Simpson. Simpson war ein englischer Violaspieler, er starb im Jahre 1669.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Stabilisierung und Nachheften der ersten und letzten Lage, Schließen von Rissen und Fehlstellen
    Restaurierungskosten: 620 €
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  • Patenschaft M 50
    Bibliothekssignatur Mus.O.7801 Rara
    Reichardt, Johann Friedrich (1752-1814): Sei Sonate Per Il Cembalo : Dedicate A Sua Altezza Reale Federica Luisa, Principessa Di Prussia. - In Berlino. 1776
    35 S., Ganzlederband mit Goldschnitt

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Vorsätze erhalten, Lederrücken stabilisieren, Buchrücken neu hinterkleben
    Restaurierungskosten: 525 €
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  • Patenschaft M 51
    Bibliothekssignatur Mus.ms.theor.Kat. 61
    Catalog der gedruckten Musikwerke des 15., 16. und 17. Jahrhunderts aus dem Besitz von Georg Poelchau. - ca. 1830
    Handschriftlicher Katalog von der Hand Georg Poelchaus (1773-1836). Es handelt sich um einen von 4 Katalogen, die die Sammlung Poelchau systematisch erschließen. Die Sammlung wurde im Jahre 1841 von der Königlichen Bibliothek erworben. 111 Bll., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nachheften einzelner gelöster Lagen, Stabilisierung der Blattränder, Neuanfertigung eines Pappbandes
    Restaurierungskosten: 320 €
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  • Patenschaft M 55
    Bibliothekssignatur Mus.O.11644 Rara
    Steffan, Josef Anton (1726-1797): VI Sonate da Cimbalo…Opera II. - Vienna: A.Bernardi
    33 S., Querformat. Papiereinband, Kleisterpapier

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Fehlstellen unterlegen, Rücken stabilisieren, Ecken und Kanten festigen
    Restaurierungskosten: 125 €
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  • Patenschaft M 56
    Bibliothekssignatur Mus.O.11646 Rara
    Steffan, Josef Anton (1726-1797): VI Divertimento da Cimbalo… Opera I. - Vienna: A.Bernardi
    29 S., Querformat. Papiereinband, Kleisterpapier

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Fehlstellen unterlegen, Rücken stabilisieren, Ecken und Kanten festigen
    Restaurierungskosten: 136 €
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  • Patenschaft M 57
    Bibliothekssignatur Mus.ms.theor. 1210
    Fundamenta Cantus Choralis In usum Sac: Ord: Cist: -
    Abschrift von Choralnoten aus dem Jahre 1742, gezeichnet mit FBK. 40 S., Halblederband

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Fehlstellen ergänzen bzw. unterlegen, Rücken stabilisieren, Ecken und Kanten festigen
    Restaurierungskosten: 160 €
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  • Patenschaft M 60
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18019/28
    Quantz, Johann Joachim (1697-1773): Concerto per il Flauto G dur. -
    Komponist ist lt. Quantz-Verzeichnis vermutlich Christian Mengis. 20 S.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nassbehandlung, Fehlstellen ergänzen, neue Mappe anfertigen
    Restaurierungskosten: 315 €
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  • Patenschaft M 64
    Bibliothekssignatur Mus. E 1114
    O ke kumo o ke mele ana (Der Lehrer im Gesange). In der Sprache der Sandwich-Inseln. - Auf den Sandwichinseln gedruckt, vor 1835
    8 Seiten, Pappbroschur. Eine kurz gefasste Musiklehre auf Hawaiisch, mit übersetzten anglo-amerikanischen Hymnen - auf ihre Weise eine kleine Rarität im Bestand der Musikabteilung.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Blätter voneinander trennen, Risse hinterlegen, Blätter zusammenhängen, heften und mit den alten Vorsätzen verbinden, Papiereinbandreparatur.
    Restaurierungskosten: 275 €
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  • Patenschaft M 66
    Bibliothekssignatur Mus. Hf 363 Rara
    Schreiben an die Herren Verfasser der freyen Urteile. - Neustadt, 1752
    11 Seiten, Pappbroschur. Das Schreiben des anonymen Verfassers ist an die Zeitschrift "Freye Urtheile und Nachrichten zum Aufnehmen der Wissenschaften und Historie überhaupt" gerichtet, die in Hamburg zwischen 1744 und 1759 erschien. Im Hintergrund steht ein Streit um den Vorrang der italienischen oder französischen Musik, der um die Jahrhundertmitte in der Berliner Zeitschrift "Critischer Musicus an der Spree" ausgetragen wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Lage herausnehmen, Risse hinterlegen, alte Vorsätze reparieren, Lage wieder einheften, Papierrücken reparieren, Kanten und Ecken festigen.
    Restaurierungskosten: 210 €
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  • Patenschaft M 74
    Bibliothekssignatur Mus.ms.theor.Kat. 319
    Fuchs, Alois (1799-1853): Alphabetischer Katalog über die in meiner Sammlung befindlichen Porträts von Tonkünstlern. -
    Handschriftlicher Katalog von der Hand Alois Fuchs aus dem Jahr 1837. A. Fuchs hat sich als Autographensammler große Verdienste erworben. Große Teile seiner Sammlung kamen 1879 in die Königliche Bibliothek. 150 S. (S. 133-136 fehlen), Halblederband bezogen mit Kleisterpapier.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Lagen nachheften, gelöste Blätter einfügen, Rücken stabilisieren, Fehlstellen mit farblich passendem Leder unterlegen, Kanten und Ecken festigen, Schutzbehältnis anfertigen
    Restaurierungskosten: 480 €
    vergeben


  • Patenschaft M 76
    Bibliothekssignatur Mus.ms.Bach P 837
    Sammelhandschrift mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach (1685-1750) u. a - Abschriften, Wien um 1829
    136 Seiten, Halbgewebeband mit Marmorpapier bezogen. Die Sammelhandschrift, an deren Entstehung mehrere Schreiber beteiligt waren, enthält aus Bachs Orgelwerk fast alle der großen Präludien-Fugen-Paare, einige Choralbearbeitungen und die Choralpartita "Christ, der du bist der helle Tag". Daneben finden sich auch Fugen von J. L. Krebs (1713-1780), J. P. Kirnberger (1721-1783) und C. H. Graun (1704-1759). Die Niederschrift erfolgte zumeist Platz sparend auf zwei Notensystemen, wobei der Pedalpart aus Gründen der Übersichtlichkeit mit roter Tinte eingetragen erscheint. Unter den Schreibern befindet sich der Sänger und Handschriftensammler Franz Hauser (1794-1870), mit dessen für die Bach-Überlieferung bedeutsamen Sammlung der Band 1904 aus Familienbesitz in die Berliner Königliche Bibliothek gelangte.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Stark verknickte Ecken und Kanten der Deckelpappen stabilisieren, Fehlstellen im Überzug aller vier Ecken mit Gewebe unterlegen, Gewebeüberzug des Rückens abnehmen, in sich lockeren und zwischen vielen Lagen gespaltenen Buchblock am Rücken zur Stabilisierung hinterkleben, neues Gewebe aufbringen und Originalrücken wieder aufkleben.
    Restaurierungskosten: 540 €
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  • Patenschaft M 85
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18213/5
    Reichardt, Johann Friedrich (1752-1814): Tenor-Arie aus Claudine von Villa bella von Göthe und Reichardt. - Partiturabschrift um 1800

    18 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Der viel gereiste, als Komponist und Musikschriftsteller bekannte Johann Friedrich Reichardt wurde von Friedrich dem Großen 1775 als Hofkapellmeister in Dienst genommen. Reichardt, der offen mit der Französischen Revolution sympathisierte, übte das Amt auch unter Friedrichs Nachfolger Friedrich Wilhelm II. aus, bevor er 1794 wegen seiner politischen Haltung fristlos und ohne Pensionsanspruch entlassen wurde. Die Vertonung von Goethes Singspiel Claudine von Villa Bella um 1789 kennzeichnet den Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Dichter und dem Komponisten. Der vorliegende Band enthält die Abschriften zweier Arien aus dem dreiaktigen Singspiel, das 1815 auch von Franz Schubert vertont wurde. Es handelt sich um die Arie des Pedro (Tenor) "Es erhebt sich eine Stimme" und die Arie des Rugantino (Bass) "Wie lieb' ich die Schöne".

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Pergamentbünde ausdünnen und ggf. ersetzen, Ecken und Kanten sichern, Einband und Buchblock zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 500 €
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  • Patenschaft M 86
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8234
    Graun, Carl Heinrich (1704-1759): Opera I Fratelli nemici (Die uneinigen Brüder): Dramma per Musica. Text von G. Tagliazucchi [u. Friedrich II?] nach J. Racine. - Partiturabschrift aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    105 Bl., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Nach der Thronbesteigung 1740 ernannte Friedrich II. seinen Hofmusiker Carl Heinrich Graun zum Hofkapellmeister. Zu den Pflichten des Amtes gehörte die Komposition von Bühnenwerken. Bis der Siebenjährige Krieg, der im Sommer 1756 begann, das Theaterleben zum Erliegen brachte, schrieb Graun etwa 25 Opern. Die "Tragedia per Musica" I fratelli nemici, aufgeführt am 9. Januar 1756 in der Hofoper, stellt das vorletzte Werk der Reihe dar. Das Libretto geht zurück auf das Drama La Thébaide von Jean Racine und wurde vom Berliner Hofpoeten Giampietro Tagliazucchi (1716-1768) in italienischer Sprache verfasst. Nicht geklärt ist, ob Friedrich II., wie in anderen Fällen, dafür zunächst eine eigene französische Prosafassung des Textbuches vorlegte.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken stabilisieren und einfassen, Einbandrücken komplett unterlegen, Eselsohren glätten, Risse schließen, Buchblockrücken neu hinterkleben, teilweise nachheften, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 835 €
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  • Patenschaft M 88
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8181
    3 Kantaten von Carl Heinrich Graun (1704-1759) und/oder Johann Gottlieb Graun (1702-1771). - Partiturabschrift Mitte 18. Jahrhundert aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    29 Bl., Pappbroschur mit einfarbigem Papier bezogen.
    Die Kirchenkantaten Carl Heinrich Grauns entstanden überwiegend während seiner Zeit als Sänger und Komponist am Hofe von Braunschweig-Wolfenbüttel 1725-1735. Bei den hier vorliegenden drei Kantaten ist als Autorenname jeweils nur "Graun" angegeben. Obwohl die Werke allgemein Carl Heinrich zugeschrieben werden, bleibt die Zuordnung unsicher; als Komponist käme immer auch der ältere Bruder Johann Gottlieb in Betracht. Die Handschriften der ersten beiden Kantaten befanden sich im Nachlass Carl Philipp Emanuel Bachs in Hamburg; seine Hand zeigt sich in einigen Änderungen, die am Text der zweiten Kantate vorgenommen wurden. Das Manuskript der dritten Kantate war im Besitz des Leipziger Thomaskantors Johann Adam Hiller. Die Zusammenfassung der drei Stücke zu einem Sammelband erfolgte durch den Sammler Georg Poelchau.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken und Kanten stabilisieren, Einbandrücken komplett neu herstellen und retuschieren, Buchblock stabilisieren, nachheften mit Erhalt der Originalheftung, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 655 €
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  • Patenschaft M 90
    Bibliothekssignatur Am.B 406
    Geminiani, Francesco Saverio (1687-1762): Concerti grossi con due Violini Violoncello è Viola di Concertino obligati è due altri Violini è Basso di Concerto grosso ad arbitrio. - Partiturabschrift um 1770 aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

    34 Bl., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Francesco Saverio Geminiani, als Komponist und Geigenvirtuose Schüler Arcangelo Corellis, verließ 1714 seine italienische Heimat, um sich in England eine künstlerische Existenz aufzubauen. Die hier in einer Abschrift vorliegenden 6 Concerti grossi erschienen 1732 als op. 2 bei John Walsh in London im Druck. Sie beziehen sich stilistisch auf die Konzerte und Kirchensonaten Corellis. Ihr Erfolg lässt sich an der Vielzahl von Nachdrucken ersehen, die in der Folge auch europaweit herausgebracht wurden.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Ecken und Kanten sichern, Einband und Buchblock zusammenfügen, Schutzverpackung.
    Restaurierungskosten: 620 €
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  • Patenschaft M 92
    Bibliothekssignatur Am.B 627
    Bononcini, Giovanni Maria (1642-1678): Musico prattico che brevemente dimostra il mododi giungere alla perfetta cognizione di tutte quelle cose, che concorrono alla composizione de I Canti, e di ciò ch'all' Arte del Contrapunto si ricerca. - Bologna : Giacomo Monti, 1688

    156 S., vermutlich Ledereinband, aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787).
    Als Komponist zeigte der in Modena wirkende Giovanni Antonio Bononcini eine ausgesprochene Vorliebe für die verschiedenen Gattungen der Kammermusik. Als Musiktheoretiker tat er sich vor allem mit dem Musico prattico ("Der praktische Musiker") hervor. Die Schrift, als Bononcinis op. 8 erstmals 1673 in Bologna erschienen, übte einen ähnlichen Einfluss aus wie später die Gradus ad Parnassum von Johann Joseph Fux (Wien 1725), und erlebte verschiedene Nachdrucke, auch in deutscher Übersetzung (Stuttgart 1701). Das vorliegende Exemplar entstammt dem Nachdruck, der 1688 wiederum in Bologna veranstaltet wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, alte Kapitale fixieren, Ganzledereinband mit Titelschild, neutrale Spiegel ergänzen
    Restaurierungskosten: 600 €
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  • Patenschaft M 93
    Bibliothekssignatur Am.B 158
    Händel, Georg Friedrich (1685-1759): 7 Ouvertüren. Nebst einer Fuge von Francesco Conti (1681-1782). - Partiturabschrift von Johann Philipp Kirnberger (1721-1783) um 1780 aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

    63 S., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Die Sammelhandschrift enthält u. a. die Ouvertüren zu den Opern Berenice, Xerxes und Alessandro sowie zum Oratorium Judas Maccabaeus.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken stabilisieren, Deckel entspannen, Einbandrücken neu komplett unterlegen und retuschieren, Fragmente aufbringen, Buchblockrücken neu hinterkleben, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 575 €
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  • Patenschaft M 97
    Bibliothekssignatur Mus.ms.10640
    Hiller, Johann Adam (1728-1804): Die beyden Geizigen (anderer Titel: Das Grab des Mufti). - Partiturabschrift um 1810 aus der Königlichen Theater-Bibliothek Berlin

    80 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Johann Adam Hillers Hauptwirkungsort war Leipzig, wo er von 1789 bis 1801 das Amt des Thomaskantors innehatte. Als Komponist tat er sich vor allem durch seine deutschen Singspiele hervor. Dazu gehört auch Das Grab des Mufti oder Die beiden Geizigen, 1779 in Leipzig uraufgeführt und bereits im Jahr darauf in Berlin im Döbbelinschen Theater in der Behrenstraße gegeben. Das Libretto hatte August Gottlieb Meißner (1753-1807) nach einer französischen Vorlage verfasst, die Handlung spielt in der Türkei: Die beiden Hauptpersonen werden, während sie ein Grab ausrauben wollen, selbst Opfer eines Diebstahls.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken und Kanten stabilisieren, Einbandrücken komplett neu unterlegen und retuschieren, Buchblock in den Einband einhängen, Buchblockrücken reinigen und mit Flügelfalz neu hinterkleben
    Restaurierungskosten: 630 €
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  • Patenschaft M 99
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 11625
    Kirnberger, Johann Philipp (1721-1783): Ino. Cantate von Rammler in Musik gesetzt von J.P.Kirnberger für eine Sopran St. mit Begl. des Orchestres…Nebst einer italienischen Arie von Kirnberger: Voi piangete amiche rupi. - Partiturabschrift um 1753-1785 von Johann Samuel Carl Possin (1753-1821) aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    25 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Johann Philipp Kirnberger wirkte seit 1758 in Berlin als Hofmusiker bei Anna Amalia, der Schwester Friedrichs II. Um 1775 schrieb er die Kantate Ino auf einen Text des Dichters und Philosophen Karl Wilhelm Ramler (1725-1798); denselben Text hatte bereits zehn Jahre zuvor Georg Philipp Telemann in Hamburg vertont. Die Kantate liegt hier in einer Abschrift von der Hand Johann Samuel Carl Possins vor, der später für einige Zeit Kapellmeister am Hofe des Prinzen Heinrich von Preußen in Rheinsberg war. Der Band enthält außerdem mit der italienischen Arie Voi piangete amiche rupi auch ein Autograph Kirnbergers.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Pergamentbünde ausdünnen und ggf. ersetzen, Ecken und Kanten sichern, Einband und Buchblock zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 495 €
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  • Patenschaft M 100
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 30093
    Sammelhandschrift mit 4 Kirchenkompositionen von Andreas Hammerschmidt (1611-1675), Heinrich Schütz (1585-1672) und Nicolaus Bruhns (1665-1697). - Partiturabschrift

    32 B., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Die Sammelhandschrift, die 1833 angefertigt wurde, enthält von Andreas Hammerschmidt die Motette "Schaffe in mir Gott ein reines Herz", von Heinrich Schütz die Motetten "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" und "Wer will uns scheiden" sowie von Nicolaus Bruhns die Kantate "Der Herr hat seinen Stuhl im Himmel bereitet". Bleistiftmarkierungen lassen daran denken, dass die Handschrift als Stichvorlage für einen Druck oder als Vorlage für eine weitere Abschrift benutzt wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Deckel glätten, Ecken stabilisieren, Einbandrücken komplett neu unterlegen und retuschieren, Blattkanten stabilisieren und ausbessern, Buchblockrücken neu hinterkleben, teilweise nachheften, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 630 €
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  • Patenschaft M 101
    Bibliothekssignatur Mus.ms.17080
    Peranda, Marco Giuseppe (ca. 1625-1675): Miserere in D-Dur. - Partiturabschrift um1825 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    20 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Der um 1625 in Italien geborene Marco Giuseppe Peranda war in Dresden zunächst Sänger im Musikensemble des sächsischen Kurprinzen, bevor er 1661 zum Vizekapellmeister und 1663 zum Kurfürstlich Sächsischen Kapellmeister ernannt wurde. Als Katholik wurde er nach seinem Tode 1675 im Kloster Marienstern in der Oberlausitz beigesetzt. Vor allem durch seine geistliche Musik, die Mess- und Psalmvertonungen sowie geistliche Konzerte umfasst, übte er in Deutschland einen starken Einfluss aus. Johann Sebastian Bach erwarb in seiner Weimarer Zeit Abschriften von Werken Perandas, um sie zu studieren und aufzuführen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, Verklebungen lösen, Ecken und Kanten sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 475 €
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  • Patenschaft M 102
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 15933
    Naumann, Johann Gottlieb (1741-1801): Offertorio solenne: Lauda Sion. - Partiturabschrift aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    6 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Johann Gottlieb Naumann war "Kirchen-Compositeur" und seit 1776 Kapellmeister am Dresdner Hof. Das hier in einer Abschrift vom Beginn des 19. Jahrhunderts vorliegende "Offertorio solenne" ("Feierliches Offertorium") entstand 1796. Naumann vertont die ersten beiden Strophen der Sequenz "Lauda Sion salvatorem", was auf die Verwendung in der Liturgie des Fronleichnamsfestes hinweist.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, Verklebungen lösen, Ecken und Kanten sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 475 €
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  • Patenschaft M 103
    Bibliothekssignatur Mus. E 1620
    Dillenius, Ferdinand Ludwig Immanuel (1791-1871): Über die Schwierigkeiten bei einem methodischen Gesangunterrichte in den Schulen, bei Errichtung von Sing-Chören und bei Einführung eines mehrstimmigen Gesanges von ganzen Gemeinden in den evangelischen Ki - Tübingen : C. F. Osiander, 1826

    80 S., Broschurband mit Buntpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).
    Der schwäbische Pfarrer Ferdinand Ludwig Immanuel Dillenius hatte in Tübingen studiert und pflegte Kontakte zum Schwäbischen Dichterkreis. In der vorliegenden Schrift setzt er sich für eine Verbesserung und Veredlung des Gemeindegesanges im Gottesdienst ein. Der Gesang sei häufig nichts als ein "leeres, unerbauliches, ja sogar die Andacht störendes Geschrei". Als Direktor der Schulkonferenz seines Bezirkes zeigt er die Schwierigkeiten auf, die einem ersprießlichen Gesangsunterricht vor allem im schulischen Bereich im Wege stehen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, Papierrückenreparatur, Innenfälze reparieren, Kanten und Ecken festigen
    Restaurierungskosten: 310 €
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  • Patenschaft M 109
    Bibliothekssignatur Mus.ms.10066
    Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Clavier-Üebung, bestehend in Praeludien, Menuetten und anderen Galanterien, Denen Liebhabern zur Gemüths Ergöetzung verfertiget von Johann Sebastian Bach, Hochfürstl. Sächsisch-Weisenfelsischen Capellmeistern und Direct - Abschrift um 1800. Ergänzungen und Korrekturen von der Hand Johann Christian Westphals (1773-1828)

    72 Seiten; Pappband mit Kleisterpapier bezogen. Nachdem Johann Sebastian Bach seine sechs Klavier-Partiten (BWV 825-830) ab 1726 einzeln im Druck herausgegeben hatte, fasste er sie 1731 zum ersten Teil der Clavier-Übung zusammen. Auf diese in Leipzig erschienene Gesamtausgabe geht die vorliegende Abschrift, die am Ende des 18. Jahrhunderts entstanden ist, zurück. Sie stammt aus dem Besitz des Hamburger Musikalienhändlers Johann Christian Westphal, der auch Organist an St. Nicolai war. Von ihm wurden darin einige Ergänzungen und Korrekturen vorgenommen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken stabilisieren und einfassen, Kanten einfassen und stabilisieren, Einbandrücken neu unterlegen, mit Bezugspapier ergänzen und Original wieder aufbringen, vereinzelt nachheften, Buchblockrücken reinigen, mit Flügelfalz neu hinterkleben.
    Restaurierungskosten: 710 €
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  • Patenschaft M 112
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9008/1, Bd. 1
    Händel, Georg Friedrich (1685-1759): Samson. Oratorium in 3 Teilen. - Abschrift Jahr 1865

    148 Seiten; Halbpappband mit Achatmarmorpapier bezogen. Samson, entstanden 1743, gehört zu den bekanntesten Oratorien Georg Friedrich Händels. Das Werk liegt hier in einer Bearbeitung von Ludwig Deppe (1828-1890) aus dem Jahre 1865 vor. Deppe hatte seine musikalische Ausbildung in Detmold, Altona und Leipzig erhalten, war dann als Klavierpädagoge und Dirigent tätig, widmete sich aber auch der Komposition. Seine großen Aufführungen Händelscher Oratorien, die er in eigenen, reich instrumentierten Fassungen vorstellte, erlangten besondere Bedeutung für die Rezeption der Werke dieses Komponisten.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Heftung lösen, neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, lose Blätter umhängen, Papierhülse im Rücken anbringen, neuen Geweberücken ansetzen, Deckel mit Pappe verstärken, Buchblock und Einband verbinden.
    Restaurierungskosten: 550 €
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  • Patenschaft M 113
    Bibliothekssignatur Mus.ms.autogr.theor. Forkel, Johann Nikolaus 3, Bd.4
    Forkel, Johann Nikolaus (1749-1818): Miscellanea musica: Aus der Leipziger Schulordnung, Über die Chöre in der Lausitz, Le Beuf Recueil de divers écrits, Über das Singen der Schüler auf den Straßen, Siecle de Louis XIV par Mr. Voltaire, Geschichte der Dom - Abschriften, zu kleinen Teilen autograph, aus der Sammlung Georg Poelchaus

    223 Seiten, Papierband mit gelbem Kleisterpapier bezogen. Johann Nikolaus Forkel, der in der Nähe des oberfränkischen Coburg geboren wurde und später an der Universität Göttingen lehrte, zählt zu den Vätern der Musikwissenschaft als moderne akademische Disziplin. Seine Fragment gebliebene Allgemeine Geschichte der Musik, von der zwei Bände (1788 bzw. 1802) erschienen, gilt als erste große deutschsprachige Universalgeschichte der Musik. Für seine Bach-Biographie (Über Johann Sebastian Bach's Leben, Kunst und Kunstwerke, 1802), die erste Monographie über den Komponisten, konnte Forkel noch auf das Zeugnis der mit ihm befreundeten ältesten Bach-Söhne zurückgreifen. Der vorliegende Konvolutband stellt eine Sammlung vermischten musikhistorischen Materials dar; es handelt sich um Quellen-abschriften, die von verschiedenen Schreibern, darunter Forkel selbst, vorgenommen wurden. Der Vorbesitzer Georg Poelchau (1773-1836) hat die Miscellaneen unmittelbar nach dem Tode Forkels erworben, was sein eigenhändiger Vermerk "Göttingen 1818" auf dem vorderen Innendeckel belegt.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen im Falz ausbessern, Papierhülse im Rücken anbringen, Ecken und Kanten sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen.
    Restaurierungskosten: 550 €
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  • Patenschaft M 114
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9467
    Hasse, Johann Adolf (1699-1783): I Pellegrini al sepolcro di Nostro Signore. Oratorium in 2 Teilen. - Abschrift von Johann Adam Hiller (1728-1804) ca. 1750 aus der Sammlung Georg Poelchaus.

    96 Seiten; Papierband mit blauem Büttenpapier bezogen. Johann Adolf Hasse gilt heute als einer der Hauptvertreter der Opera seria. Er hat aber auch im Bereich der geistlichen Musik Bedeutendes geleistet. I Pellegrini al sepolcro di Nostro Signore ist sein bekanntestes Oratorium; in ihm vergegenwärtigen sich vier Pilger am Heiligen Grab in Jerusalem empfindungsreich das Leiden und Sterben Jesu Christi. Das Werk wurde am Karfreitag 1742 in Dresden zum ersten Mal aufgeführt. Es liegt hier in einer Abschrift von der Hand Johann Adam Hillers vor. Hiller, der sich als Singspielkomponist einen Namen machte, wirkte in Leipzig als Gewandhauskapellmeister und Thomaskantor. Er setzte sich durch Werkaufführungen und in seinen Schriften auch nach dem Tode Hasses für dessen Schaffen ein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen,Spiegel anheben, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Blockheftung lösen und nachheften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Papierhülse im Rücken anbringen, Papier im Rücken unterlegen, Buchblock und Einband zusammenfügen.
    Restaurierungskosten: 550 €
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  • Patenschaft M 115
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18707/1
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Saul oder Die Gewalt der Musik. - Abschrift aus dem Jahr 1800.

    108 Seiten; Papierband mit blauem Büttenpapier bezogen. Johann Heinrich Rolle wirkte, nachdem er von 1741 bis 1746 als Geiger und Bratscher in der Hofkapelle Friedrichs II. von Preußen angestellt war, als Musikdirektor und Kantor in Magdeburg. Seit 1764 veranstaltete er hier öffentliche Concerte, in denen er vor allem eigene Werke zur Aufführung brachte. Dazu gehörten auch seine Oratorien, die als musicalische Dramen wesentlich durch die literarischen Vorlagen (F. G. Klopstock, J. S. Patzke, A. H. Niemeyer) mitgeprägt waren. Saul, oder die Gewalt der Musik entstand 1770 und erschien 1776 bei Breitkopf in Leipzig im Druck.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel anheben, Vorsatz lösen, Heftung nachheften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Papierhülse im Rücken anbringen, Papier im Rücken unterlegen, Kanten und Ecken sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen.
    Restaurierungskosten: 520 €
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  • Patenschaft M 116
    Bibliothekssignatur Slg. Wernigerode Hb 2755
    Gott=lobende Haellische Lieder=Lust, In sich haltend Alle in loebl. Stadt und Land Hall, ... Gesaenger Nebst einem Christlichen Gebet=Buechlein ... - Schwaebisch Hall: Georg Michael Meyer, 1729

    Ledereinband; Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Eselsohren glätten, Risse hinterlegen, Fehlstellen ergänzen, diverse Lagen nachheften, Buchblock-Deckel-Verbindung wieder herstellen, neue Hinterklebung, neuer Lederrücken, alten Rücken wieder aufkleben.
    Restaurierungskosten: 485 €
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  • Patenschaft M 117
    Bibliothekssignatur Slg. Wernigerode Hb 2485
    Das Privilegirte Ordentliche und Vermehrte Dressdnische Gesang=Buch, ...In denen gesamten Chur=und Fuerstlich=Saechsis. Landen bey oeffentlichem Gottesdienst gebrauchet, und daraus pfleget gesungen zu werden ... - Dresden; Leipzig: Hekels sel. Sohn, 1732

    Ledereinband; Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, hinteren Deckel richten, Pappe des Vorderdeckels erneuern, neuen Lederrücken und neuen Lederbezug auf dem Vorderdeckel, alten Rücken und Vorderdeckelbezug wieder aufkleben, Fehlstellen ergänzen.
    Restaurierungskosten: 430 €
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  • Patenschaft M 118
    Bibliothekssignatur Slg. Wernigerode Hb 4387
    Kegel, Philipp: Zwölff Geistliche Andachten : Darinnen gar schöne trostreiche Gebete begrieffen welche die rechte bewehrte heilsame Mittel dadurch man einen gnädigen Gott ein friedsames und fröliches Gewissen und endlich die Krone des ewigen Lebens erlang - Lüneburg: Sterne, 1654

    Ledereinband; Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, erste Lage reparieren und wieder vorheften, Buchblock richten, neue Hinterklebung, neuen Lederrücken auf Hülse anbringen, alten Rücken wieder aufkleben, Deckel richten, Ecken ergänzen und mit Leder unterlegen.
    Restaurierungskosten: 345 €
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  • Patenschaft M 120
    Bibliothekssignatur D.MS. 56798
    Bach, Johann Sebastian: Goethes Legende vom Hufeisen. Am Klavier zu singen von Johann Sebastian Bach. Eingerichtet von Philipp Emanuel Carl Bach. Hrsg. von Leopold Hirschberg. - Berlin: S. Martin Fraenkel Verlag, 1925

    18 Seiten; Pappband mit Buntpapier bezogen. Goethe lässt in der Legende vom Hufeisen (1797) Jesus seinen Jüngern vor Augen führen, dass auch das Kleine nicht gering zu achten sei. Hier liegt eine kuriose Vertonung der Ballade für Sopran mit Begleitung des Klaviers vor. Dem Text ist Musik Johann Sebastian Bachs aus der Matthäus-Passion, einer Kantate sowie verschiedenen Klavierwerken unterlegt. Der Herausgeber gibt vor, sich auf neu aufgefundene Quellen zu stützen, aus denen er auch ausgiebig zitiert. Der Urheber der Vertonung sei ein Sohn Carl Philipp Emanuel Bachs, ein Enkel also Johann Sebastian Bachs, gewesen. In Wirklichkeit hat man es mit einem geistreichen Vexierspiel des Herausgebers zu tun, und die Datierung seiner Einleitung sowie der Vermerk am Schluss des Bandes ("Dieses Buch erschien z u m 1. A p r i l 1 8 2 5 …") machen deutlich, welcher Art der Scherz ist, der hier mit dem Leser getrieben wird.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Vorder- und Rückendeckel richten, erstes und letztes Blatt glätten und Risse hinterlegen, neue Heftung, an den Deckeln Ecken und Kanten festigen.
    Restaurierungskosten: 270 €
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  • Patenschaft M 121
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 14380/1
    Methfessel, Albert Gottlieb (1785-1869): Der reisende Student. Operette. - Abschrift von verschiedenen Schreibern aus der Königlichen Theater-Bibliothek Berlin.

    188 Seiten; Pappband mit Marmorpapier bezogen. Albert Gottlieb Methfessel stammte aus Thüringen. Hier wirkte er als Kammersänger am Rudolstädter Hof, war häufig Gast bei Goethe in Weimar und erteilte Schillers Tochter Emilie Gesangsunterricht. 1822 ließ er sich als Gesangslehrer in Hamburg nieder, bevor er 1832 als Hofkapellmeister nach Braunschweig berufen wurde. Bekannt wurde er vor allem mit seinem Commers- und Liederbuch, das bedeutenden Einfluss auf das volkstümliche und studentische Singen nahm. Das Singspiel (Ope¬rette) Der reisende Student entstand um 1818. Der vorliegende Band enthält Partitur-abschrif¬ten verschiedener Nummern daraus, die um 1835 und später angefertigt wurden. Eine Vielzahl von Eintragungen - darunter solche mit violetter Tinte aus dem Jahre 1885 - belegt den ausgiebigen Gebrauch in der Theaterpraxis.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Einband und Buchblock trennen, Trockenreinigung, Verklebungen am hinteren Buchdeckel ablösen, Heftung auflösen, Falzbereich und Blattkanten stabilisieren, am Buchblock: neue Vorsatzkonstruktion, Einfügen bzw. Austausch der fliegenden Blätter, Heftung, Hinterklebung und Hülse neu, am Einband: Kanten und Ecken festigen, Rücken¬bereich mit farblich passendem Leder ergänzen, Fragmente erhalten und aufbringen.
    Restaurierungskosten: 1005 €
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  • Patenschaft M 122
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 14351, Bd. 2
    Mercadante, Giuseppe Saverio Raffaele (1795-1870): Il Giuramento. 2. und 3. Akt. - Abschrift ca. 1840

    170 Bl.; Halblederband. Dem heutigen Rundfunkhörer mag Giuseppe Saverio Mercadante vor allem durch sein Flötenkonzert in e-Moll präsent sein; die Zeitgenossen hingegen sahen in ihm in erster Linie den erfolgreichen Opernkomponisten. Im historischen Rückblick erscheint er neben Bellini und Donizetti als bedeutendster Vertreter der italienischen Oper zwischen Rossini und Verdi. Il Giuramento (Der Schwur) wurde 1837 an der Mailänder Scala uraufgeführt. Hier liegt eine um 1840 entstandene Partiturabschrift des 2. und 3. Aktes aus. Verschiedene Eintragungen, Streichungen sowie durch das Zusammennähen von Blättern angezeigte Sprünge machen deutlich, dass sie für Aufführungen benutzt wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, erste und letzte Lage abnehmen, am Buchblock: neue Vorsatzkonstruktion, Einfügen bzw. Austausch der fliegenden Blätter, erste und letzte Lage vorheften, Hinterklebung und Hülse neu, am Einband: Kanten und Ecken festigen, Rückenbereich mit farblich passendem Leder ergänzen, Fragment aufbringen.
    Restaurierungskosten: 810 €
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  • Patenschaft M 124
    Bibliothekssignatur Mus. Fo 26
    Linke, Friedrich Wilhelm Traugott: Der rechte Gebrauch der Orgeln beym öffentlichen Gottesdienste bey der Einweihung einer neuen Orgel zu Gödern am XXVsten Sonntage nach Trinitatis 1766. - Altenburg: Richterische Schriften , 1766

    26 S., Pappband. Abdruck der Festpredigt zur Weihe der 1765-66 gebauten Orgel in der Kirche zu Gödern bei Altenburg in Thüringen. "Sie soll von heute an stets darzu gewidmet seyn, das Lob Gottes zu befördern, die Andacht glühend, die Hoffnung fest, die Gottseeligkeit eifrig zu machen." Nachdem 1785 eine Reparatur durchgeführt wurde, erfolgte bereits 1810-11 der Bau einer neuen Orgel.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Heftung stabilisieren, neue Hinterklebung, Papierrückenreparatur, Ecken stabilisieren, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen
    Restaurierungskosten: 325 €
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  • Patenschaft M 125
    Bibliothekssignatur Mus. E 3175 Rara
    Fuhrmann, Martin Heinrich (ca. 1669-1745): Gerechte Wag-Schal, darin …Joachim Meyers .. so genannter anmaßlich Hamburgischer Criticus sine Crisi, … - Altona, 1728

    48 S., Pappband. Der aus dem uckermärkischen Templin stammende Martin Heinrich Fuhrmann war Kantor in Berlin, ab 1704 am Friedrich-Werderschen Gymnasium. Als Musikschriftsteller griff er mit oft scharfer Polemik in die Debatten seiner Zeit ein. Die Gerechte Wag-Schal steht in der Auseinandersetzung um das Wesen der wahren Kirchenmusik, die aktuell zwischen dem Göttinger Professor Joachim Meyer und Johann Mattheson in Hamburg geführt wurde. Fuhrmann stellt sich im Wesentlichen hinter Mattheson, indem er eine kunstvolle Kirchenmusik und damit auch die Aufführungen von Kantaten im Gottesdienst verteidigt.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, fliegendes Blatt ergänzen, Risse hinterlegen, neue Hinterklebung, Papiereinbandreparatur, Innenfälze reparieren, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen
    Restaurierungskosten: 215 €
    vergeben


  • Patenschaft M 126
    Bibliothekssignatur Mus. Ts 115 Rara
    Salieri, Antonio (1750-1825): Arien und Gesänge aus dem Singspiel in drey Aufzügen: Der Talismann. Text von Lorenzo da Ponte. - Berlin, 1798

    56 S., z. Zt. ohne Einband. Die dreiaktige Oper Il talismano nach einem Text von Carlo Goldoni (1707-1763) erlebte 1779 in Mailand ihre Uraufführung. Nur der 1. Akt war von Salieri vertont worden, die Musik der Akte 2 und 3 stammte von Giacomo Rust (1741-1786). Mit einem von Lorenzo da Ponte (1749-1838) überarbeiteten Libretto ging die Oper 1788 am Wiener Burgtheater in Szene. Berliner Aufführungen mit einem deutschen Text von Adolph von Knigge (1752-1796) fanden 1796 und 1798 statt.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, auseinander nehmen, alte Verklebungen ablösen, Risse hinterlegen, neue Vorsätze, heften, Ganzpapiereinband
    Restaurierungskosten: 415 €
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  • Patenschaft M 127
    Bibliothekssignatur Mus. E 754²
    Beyer, Johann Samuel (1669-1744): Primae lineae musicae vocalis : Das ist … Anweisung, wie die Jugend, … ein musicalisches Vocal-Stück wohl und richtig singen zu lernen, aufs kürtzte kan unterrichtet werden … - Dresden und Freyberg: Hilscher, 1730

    56 S., Pappband; Band aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der Autor, aus dem thüringischen Gotha stammend, war Kantor in Weißenfels und ab 1699 in Freiberg in Sachsen. Die Primae lineae musicae vocalis, im Frontispiz-Stich deutsch kurz als Johann Samuel Beyers Anweisung zur Singe Kunst bezeichnet, zeigen ihn als Musikpädagogen. Es handelt sich bei der Schrift um eine Gesangschule, die auch die musikalischen Grundlagen vermittelt, und zwar nach Katechismusart im Wechsel von Frage und Antwort. Angeschlossen ist als Appendix (S. 47 ff.) ein Kleines Musicalisches Lexicon, das die musikalische Terminologie erläutert.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, auseinander nehmen, Eselsohren glätten, Risse hinterlegen, heften, in alten Einband wieder einfügen, diesen am Rücken, den Kanten und Ecken festigen, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen.
    Restaurierungskosten: 465 €
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  • Patenschaft M 128
    Bibliothekssignatur Mus. Gb 10
    Bach, Johann Michael (1745-1820): Kurze und systematische Anleitung zum General-Baß, und der Tonkunst überhaupt, mit Exempeln erläutert. - Cassel: Waysenhaus Buchdruckerey, 1780

    47 S., Papierumschlag; Band aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der einem hessischen Zweig der großen Bach-Familie entstammende Autor unternahm viele Reisen, die ihn bis nach Amerika führten, bevor er in Göttingen und später in Leipzig ein Jurastudium aufnahm. Er war dann an verschiedenen Orten als Advokat, Organist und Kantor tätig. Zuletzt wirkte er als Gymnasiallehrer in Elberfeld. Auf der letzten Seite der Generalbasslehre findet sich ein Verzeichnis seiner bis dahin entstandenen Werke, das er mit den Worten einleitet: "Bey dem entsetzlichen Schwarm von Musicalien … wem grauet nicht dafür, noch mehr hinzuzuthun?" Immerhin wurde eines seiner Cembalo-Konzerte, in dem er das B-A-C-H-Motiv verarbeitet, lange Zeit für eine Komposition Johann Sebastian Bachs gehalten.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Abnahme des fragmentierten Rückens vom Umschlag, Heftung auflösen, neuen Papierumschlag (handgeschöpft) umhängen, Durchheftung von Umschlag und Lage, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 360 €
    vergeben


  • Patenschaft M 129
    Bibliothekssignatur Mus. Tc 885 Rara
    Costanzi, Giovanni Battista (1704-1778): Roma Giuliva : Nell' Es Altazione Del Suo SS.mo Pastore Principe, … - Roma: Rossi, 1721

    20 S., Ill., Kartonumschlag. Giovanni Battista Costanzi trug den Beinamen "Der Römer". Er komponierte nicht nur, sondern tat sich auch als Violoncellospieler hervor, weshalb er auch "Giovannino del violoncello" genannt wurde. Er war Kapellmeister an verschiedenen Kirchen Roms, ab 1754 am Petersdom. Für die Feiern zur Einführung von Michelangelo Conti als Papst Innocenz XIII. schrieb er 1721 ein "Componimento drammatico per musica" (eine Art dramatischer Kantate) mit dem Titel Roma giuliva ("Das fröhliche Rom"). Das Libretto hatte der Abbe Gaetano Lemer verfasst.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Abnahme des Umschlages, Heftung auflösen, neuen Papierumschlag (handgeschöpft) umhängen, Durchheftung von Umschlag und Lage, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 360 €
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  • Patenschaft M 130
    Bibliothekssignatur Mus. Cg 535-1/13
    Sammelband mit Dokumenten u. a. der Singakademie -

    Pappband mit Kleisterpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Eine Sammlung von gedruckten Dokumenten zur Geschichte der Berliner Singakademie, darunter die Grundverfassung von 1821. Daneben finden sich die Satzungen weiterer deutscher Singvereine (München, Hamburg, Altona) sowie der Petersburger Philharmonischen Gesellschaft. Eingeheftet sind auch eine Rede Carl Friedrich Zelters zur Feier des Geburtstags von König Friedrich Wilhelm III. in der Singakademie 1805 sowie der Text eines Rundgesangs zu Zelters Vermählung (Berlin, im Wonnemond, 1796). Das Konvolut gehörte zur Sammlung Georg Poelchaus, die 1841 von der Königlichen Bibliothek erworben wurde. Poelchau war selbst seit 1814 Mitglied der Singakademie. Sein Name und seine Adresse (Behrenstraße No 24) erscheinen hier handschriftlich auf einer gedruckten Mitteilung vom 1. Juni 1824 über die Aufstockung einer Anleihe zur Finanzierung der Errichtung des Gebäudes für die Singakademie (eröffnet 8. April 1827, heute Maxim-Gorki-Theater).

    Schaden bzw. was ist zu tun: Falz vorne und hinten sichern und schließen, Risse und Fehlstellen im Buchblock schließen, Ecken und Kanten ausbiegen und festigen, Fehlstellen ergänzen, Einbandrücken ausbessern, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 600 €
    vergeben


  • Patenschaft M 131
    Bibliothekssignatur Mus. Fs 5
    Da Paixao Ribeiro, Manoel: Nova arte de viola, que ensina a tocalla com fundamento sem mestre, dividida em duas partes, … - Coimbra, 1789

    51 S., 8 Tafeln; Ganzledereinband, aus der Sammlung Wilhelm Tappert (1830-1907). Ein portugiesisches Lehrwerk für die Gitarre, erschienen 1789. Das Exemplar gelangte 1908 mit der Sammlung des Berliner Kritikers und Musikschriftstellers Wilhelm Tappert in die Königliche Bibliothek. Der vordere Innendeckel enthält Eintragungen des Vorbesitzers über den Seltenheitswert der vorliegenden Schrift. Tappert genoss Anerkennung als Forscher über Lautenmusik und musikalische Notation, hier besonders wiederum über die Lautentabulatur.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, lose Tafeln wieder einfügen, vorne fliegendes Blatt ergänzen, neue Hinterklebung, Lederrückenreparatur, Ecken festigen, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen
    Restaurierungskosten: 435 €
    vergeben


  • Patenschaft M 132
    Bibliothekssignatur Mus. E 3178 Rara
    Der abgewürdigte Wagemeister, oder Der fälschlich genandten Gerechten Wagschale eines verkapten, aber wohlbekandten Innocentii Franckenbergs auf dem Parnaß erkandte Ungerechtigkeit und Betrug, … von einem danckbahren Discipul … Joachim Meiers. - o.O. 1729

    61 S., Pappband. Im Hintergrund steht eine Debatte um das wahre Wesen der Kirchenmusik, deren aktuelle Kontrahenten der Göttinger Professor Joachim Meyer und der Musikschriftsteller Johann Mattheson in Hamburg waren. Der Verfasser der Schrift, der sich als dankbaren Schüler Meyers bezeichnet, verteidigt dessen Auffassung, dass die Kirchenmusik durch den Einbruch des theatralischen und weltlichen Geistes gefährdet sei. Konkret handelt es sich um eine Entgegnung auf Martin Heinrich Fuhrmann, der sich in der Gerechten Wag-Schal, die explizit gegen Meyer gerichtet war, für eine kunstvolle Figuralmusik in der Kirche aussprach.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, hinten fliegendes Blatt ergänzen, Risse hinterlegen, neue Hinterklebung, Papiereinbandreparatur, Innenfälze reparieren, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen
    Restaurierungskosten: 285 €
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  • Patenschaft M 134
    Bibliothekssignatur Mus. Fk 29
    Rohleder, Johann: Erleichterung des Klavierspielens vermöge einer neuen Einrichtung der Klaviatur und eines neuen Notensystems. - Königsberg: Nicolovius, 1792

    44 S., 1 Tafel, Halbledereinband mit Kibitzpapier. Der Prediger Johann Rohleder aus Pommerellen reichte 1791 der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin Vorschläge zur Neuanordnung der Klaviertastatur ein, die er im folgenden Jahr in Königsberg in der vorliegenden Schrift veröffentlichte. Im Kern geht es um zwei um einen Halbton gegeneinander versetzte durchlaufende Ganzton-Tastenreihen. Sie ermöglichen einen gleichen Fingersatz für alle Dur- und alle Moll-Tonarten; damit gibt es für die Ausführung in allen Tonarten einen einheitlichen technischen Schwierigkeitsgrad. Erforderlich war jedoch ein neues, ungewohntes Notationssystem - wohl ein Hauptgrund dafür, dass Rohleders Ideen auf wenig Resonanz stießen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Falz vorne und hinten sichern und schließen, Ecken und Kanten ausbiegen und festigen, Fehlstellen ergänzen, Lederverklebung am Rücken entfernen, neuen Lederrücken hohl arbeiten, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 605 €
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  • Patenschaft M 137
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21700
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Das befreyte Israel. Oratorium. Text von Justus Friedrich Wilhelm Zachariä (1726-1777). - vermutlich Abschrift vom Autograph um 1760

    50 S., Pappband mit einfarbigem Buntpapier, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Georg Philipp Telemann (1681-1767), der seit 1721 als Director musices in Hamburg wirkte, schrieb das Oratorium auf einen Text des Braunschweiger Dichters J.F.W. Zachariae im Alter von fast 80 Jahren (1759). Gefeiert wird der glückliche Durchzug durch das Rote Meer und damit die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Knechtschaft, wie sie im 2. Buch Mose (Exodus) des Alten Testaments erzählt wird. Die Abschrift gelangte 1841 mit der umfangreichen Sammlung Georg Poelchaus in die Berliner Königliche Bibliothek.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel/Vorsatz lösen, neue Vorsatzkonstruktion, Heftung auflösen, auf Gewebe neu heften, neue Papierdecke herstellen mit alter Deckelpappe, altes Bezugspapier stabilisieren und aufbringen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 650 €
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  • Patenschaft M 138
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21636/1
    Tartini, Giuseppe (1692-1770): 45 Instrumentalstücke. - Abschrift um 1780

    74 Bl., Pappband. Das Schaffen Giuseppe Tartinis (1692-1770) ist vor allem durch die Instrumentalgattungen des Violinkonzerts und der Violinsonate geprägt; in beiden hat er weit über 100 Werke hinterlassen. Die vorliegende Sammelhandschrift französischer Provenienz vereint etwa 40 Sonaten. Auf dem Titelblatt ist die Abschrift eines Capriccios aufgeklebt, das zum Konzert Nr. 26 gehört. Die sogenannten Capricci erscheinen bei Tartini häufig als letzte, die Virtuosität noch einmal steigernde Solo-Episode im Konzertsatz, an die sich die vom Solisten improvisierte Kadenz anschließt. Schreiber des Capriccios ist hier ein Vorbesitzer des Bandes, der belgische Geiger und Kapellmeister Joseph Terby jr. (1808-1879) aus Leuven. Die Bibliothek erwarb die Handschrift, zusammen mit weiteren Tartini-Manuskripten, 1921 vom Berliner Musikantiquariat Liepmannssohn.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Vorsatz lösen, neue Vorsatzkonstruktion vorne, Heftung erhalten, evtl. nachheften, Lagen im Falz ausbessern, Kanten sichern, Ecken mit Papier stabilisieren, Rücken neu herstellen, Fragmente aufbringen, Tasche für 2 Blätter erneuern, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 800 €
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  • Patenschaft M 139
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8218/4
    Graun, Carl Heinrich (1704-1759): Il Feste Galante. Oper in 3 Akten. Klavierauszug. 1761. - Abschrift um 1767 von Johannes Ringk (1717-1778). Mit Besitzvermerk von Otto Carl Friedrich von Voß (1755-1823).

    40 Bl., Papierumschlag (handgefertigt). Die Oper Le Feste galanti von Carl Heinrich Graun (1704-1759), der seit 1740 Hofkapellmeister Friedrichs II. war, wurde 1747 an der Berliner Hofoper uraufgeführt. Sie wurde in späteren Jahren zur Karnevalszeit wieder aufgenommen. Hier liegt eine postume Bearbeitung im Klavierauszug aus dem Jahre 1767 vor. Schreiber und möglicherweise auch Bearbeiter ist der Berliner Komponist Johannes Ringk, der auch Organist an der Marienkirche war und als Schreiber in der Überlieferung der Werke Johann Sebastian Bachs eine Rolle spielt. Bedeutsam für die Bach-Überlieferung war auch die Sammlung der gräflichen Familie Voß-Buch, zu der der vorliegende Band gehörte. Die Sammlung wurde 1851 von der Königlichen Bibliothek erworben.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel/Vorsatz lösen, Heftung auflösen, auf Hanfbünde neu heften, neue Papierdecke herstellen, altes Bezugspapier stabilisieren und aufbringen, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 720 €
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  • Patenschaft M 143
    Bibliothekssignatur Mus. E 3158 Rara
    Scheibel, Gottfried Ephraim (1696-1759): Zufällige Gedancken von der Kirchen-Music, wie sie heutiges Tages beschaffen ist allen rechtschaffnen Liebhabern der Music zur Nachlese und zum Ergötzen wohlmeinende ans Licht gestellet von Gottfried Ephraim Scheib - Franckfurt und Leipzig: Selbstverl., 1721

    84 S., Pappband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der Autor studierte in Leipzig Theologie und wirkte später in seiner Heimatstadt Breslau. In der vorliegenden Schrift nimmt er Stellung in den zeitgenössischen Auseinandersetzungen über das Wesen der protestantischen Kirchenmusik und vertritt dabei einen modernen Standpunkt. Die Darstellung von Affekten sollte ebenso möglich sein wie die Anwendung der Parodie, d.h. die Unterlegung eines geistlichen Textes unter eine passende Musik, die ursprünglich auf einen weltlichen Text komponiert war. " ..ich weiß nicht woher die Opern allein das Privilegium haben, dass sie uns die Thränen auspressen sollen, warum geht das nicht in der Kirchen an?" Außerdem sollten auch Frauen in Kirchenchören mitsingen dürfen! 1725 gab Scheibel einen Band mit 72 eigenen Texten für Kirchenkantaten heraus.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, auseinander nehmen, alte Papierverklebungen ablösen, Risse hinterlegen, hinten neues fliegendes Blatt, Papierverklebungen ablösen, heften, in alten Papiereinband einfügen, Papiereinband reparieren
    Restaurierungskosten: 400 €
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  • Patenschaft M 147
    Bibliothekssignatur Am.B. 407
    Geminiani, Francesco (1687-1762): 6 Concerti grossi con due Violini, Violoncello è Viola Concertino obligati è due altri Violini è Basso. Op. 3 - Partiturabschrift um 1770 aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

    78 S., Kartonumschlag mit handgefertigtem Buntpapier. Francesco Geminiani, 1687 in Lucca geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht von seinem Vater. Zu seinen Kompositionslehrern zählten später Arcangelo Corelli und Alessandro Scarlatti. 1714 ließ Geminiani sich in London nieder, wo er mit großem Einfluss als Geigen- und Kompositionslehrer wirkte. Als Komponist wurde er vor allem durch seine Instrumentalwerke berühmt. 1733 veröffentlichte er mit großem Erfolg die 6 Concerti grossi op. 3. Sie setzten ihn, einem späteren Urteil des englischen Musikhistorikers Charles Burney (1726-1814) zufolge, "an die Spitze aller damals lebenden Meister".1732 übersiedelte Geminiani nach Dublin, wo er 1762 auch starb.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Risse schließen, fliegendes Papier einfügen, Umschlag ablösen, neu umheften, Bezugspapier stabiblisieren, Kanten und Ecken sichern und festigen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 330 €
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  • Patenschaft M 148
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 2731
    Caldara, Antonio (1670-1736): Missa in C-Dur. - Partiturabschrift um 1820 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    96 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen; Nach seiner musikalischen Ausbildung in Venedig wirkte Antonio Caldara zunächst als Kapellmeister in Mantua und Rom, bevor er 1716 an den Kaiserhof nach Wien ging, wo er als Vizekapellmeister unter Johann Joseph Fux an der Hofmusikkapelle angestellt wurde. Caldara hat ein Oeuvre von mehr als 3400 Kompositionen hinterlassen, das sich auf den Bereich der Vokalmusik konzentriert. Seine zahlreichen Messvertonungen zeichnen sich durch eine geglückte Verbindung von strenger Kontrapunktik und lebendiger Melodik aus. Häufig kommt dabei der stilo cantatistico zum Tragen: Chorabschnitte wechseln mit Passagen, in denen zur Solo-Gesangsstimme ein Solo-Instrument mit einer virtuos gestalteten Partie hinzutritt. In der vorliegenden Messe ist in einem Abschnitt des Gloria dem Fagott eine solche Rolle zugedacht, indem es sich mit dem vokalen Solo-Bass einen "konzertierenden" Wettstreit liefert.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Tocken reinigen, fliegende Blätter einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, neuer Papiereinbanr, Fragemente aufbringen, Papierhülse im Rücken anbringen
    Restaurierungskosten: 635 €
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  • Patenschaft M 151
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18721
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Ich danke dir Herr mein Gott von ganzem Herzen. Trauer-Cantate auf den Tod des Rector Walther in Magdeburg. - Partiturabschrift um 1800 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    52 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen. Johann Heinrich Rolle, 1716 in Quedlinburg geboren, war ab 1741 in der Berliner Hofkapelle Friedrichs II. als Geiger und Bratschist angestellt. 1746 ging er als Organist und Kantor nach Magdeburg. Bei der Bewerbung um die Stelle des Hamburger Musikdirektors in der Nachfolge Telemanns unterlag er 1767 Carl Philipp Emanuel Bach. Rolle erlangte große Popularität durch seine musikalischen Dramen auf biblische Themen, die er in Magdeburg in öffentlichen Konzertreihen zur Aufführung brachte. Nicht weniger trug sein reiches und weit verbreitetes Kirchenkantatenschaffen zu seinem Ruf bei, ein "Lieblingskomponist der Nation" zu sein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, fliegendes Blatt vorne einfügen, Risse schließen, Rückenpapier unterelgen, Fragmente aufbringen, Papierhülte im Rücken anbringen, Buchdeckel nach vorne versetzen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 605 €
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  • Patenschaft M 152
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18738
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Ihr waret weiland Finsternis. Kantate zum Pfingstfest. - Partiturabschrift um 1790 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    30 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen. Johann Heinrich Rolle, 1716 in Quedlinburg geboren, war ab 1741 in der Berliner Hofkapelle Friedrichs II. als Geiger und Bratschist angestellt. 1746 ging er als Organist und Kantor nach Magdeburg. Bei der Bewerbung um die Stelle des Hamburger Musikdirektors in der Nachfolge Telemanns unterlag er 1767 Carl Philipp Emanuel Bach. Rolle erlangte große Popularität durch seine musikalischen Dramen auf biblische Themen, die er in Magdeburg in öffentlichen Konzertreihen zur Aufführung brachte. Nicht weniger trug sein reiches und weit verbreitetes Kirchenkantatenschaffen zu seinem Ruf bei, ein "Lieblingskomponist der Nation" zu sein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, im Falz und im Buchblock Risse schließen, Bezugspapier stabilisieren, Deckel glätten, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 340 €
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  • Patenschaft M 153
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18739
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Verheißener Tröster komm laß dich hernieder. Kantate zum Pfingstfest. - Partiturabschrift um 1790 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    60 S., Kartonumschlag. Johann Heinrich Rolle, 1716 in Quedlinburg geboren, war ab 1741 in der Berliner Hofkapelle Friedrichs II. als Geiger und Bratschist angestellt. 1746 ging er als Organist und Kantor nach Magdeburg. Bei der Bewerbung um die Stelle des Hamburger Musikdirektors in der Nachfolge Telemanns unterlag er 1767 Carl Philipp Emanuel Bach. Rolle erlangte große Popularität durch seine musikalischen Dramen auf biblische Themen, die er in Magdeburg in öffentlichen Konzertreihen zur Aufführung brachte. Nicht weniger trug sein reiches und weit verbreitetes Kirchenkantatenschaffen zu seinem Ruf bei, ein "Lieblingskomponist der Nation" zu sein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Papierhülse im Rücken anbringen, neuer Papiereinband, Rückenpapier unterlegen, Fragmente aufbringen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 520 €
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  • Patenschaft M 154
    Bibliothekssignatur Mus.ms. Bach P 566
    Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Sammelhandschrift mit Choralbearbeitungen (BWV 672-675, 677 u. 679) und Duetten (BWV 802-805) aus der Klavierübung 3. Teil. - Abschrift von Gottfried Heinrich Moering (1747-1825)

    36 S., Kartonumschlag mit handgefertigtem Buntpapier; Das Manuskript vereinigt Abschriften des größten Teils der Choralbearbeitungen sowie der vier Duette aus dem 3. Teil der Clavier Übung, die Bach 1739 in Nürnberg im Druck herausgab. Es stammt aus dem Besitz des Bach-Schülers Johann Philipp Kirnberger (1721-1783), der in Berlin als Lehrer und musikalischer Berater der preußischen Prinzessin Anna Amalia, der jüngsten Schwester Friedrichs II., wirkte. Der Schreiber Gottfried Heinrich Moering (1747-1825) war ein Schüler Kirnbergers.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Risse schließen, fliegendes Papier einfügen, Umschlag ablösen, neu umheften, Bezugspapier stabiblisieren, Kanten und Ecken sichern und festigen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 330 €
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  • Patenschaft M 155
    Bibliothekssignatur Mus.ms. Bach P 433
    Bach, Carl Philipp Emanuel (1714-1788): Sonaten für Klavier (Wq 57,1-6) und Veränderungen über Ich schlief da träumte mir (Wq 118,1) - Abschrift

    48 S., Kartonumschlag; Carl Philipp Emanuel Bach galt zu Lebzeiten, nach dem Urteil des englischen Musikhistorikers Charles Burney (1726-1814), als "der größeste Komponist für Klavierinstrumente, der jemals gelebt hat". Mit dem Stil seiner Sonaten und Fantasien übte er einen bedeutenden Einfluss auf die Musik der Wiener Klassiker aus. Eine Vielzahl der Werke wurde in gedruckten Sammlungen veröffentlicht. Die hier vorliegende Handschrift aus dem Besitz von Johann Christian Kittel (1732-1809), einem Schüler von Carl Philipp Emanuels Vater Johann Sebastian, enthält jeweils drei Klaviersonaten und Rondos, die den Inhalt der 3. Sammlung für "Kenner und Liebhaber" bilden, welche Bach 1781 im Selbstverlag herausgab. Außerdem findet sich im Manuskript eine Abschrift der "Veränderungen über das Lied Ich schlief, da träumte mir" aus der 1770 erschienenen Sammlung "Musikalisches Vielerley".

    Schaden bzw. was ist zu tun: Tocken reinigen, fliegende Blätter einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, neuer Papiereinbanr, Fragemente aufbringen, Papierhülse im Rücken anbringen
    Restaurierungskosten: 715 €
    vergeben


  • Patenschaft M 156
    Bibliothekssignatur Mus. Tk 736
    Krebs, Johann Gottfried (1741-1814): Cantaten über die Sonn- und Festtägigen Evangelia und Episteln: welche unter göttlicher Hülfe vom ersten Advent 1780 bis dahin 1781…aufgeführt werden sollen. - Altenburg, gedruckt mit Richterischen Schriften, ca. 1780

    68 S., Kartonumschlag. Johann Gottfried Krebs, geboren in Zwickau, erhielt seine musikalische Ausbildung bei seinem Vater, dem Bach-Schüler Johann Ludwig Krebs (1713-1780). 1758 übernahm er ein Organistenamt in Altenburg, 1771 das des Stadtkantors ebendort. Aus dem Kantorenamt erklärt sich sein umfangreiches Kantatenschaffen. Das vorliegende Büchlein enthält die Sammlung der gedruckten Texte zu den Kantaten, die J.G. Krebs für die Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres 1780-81 vertonte.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Eselsohren glätten, Umschlag im Rückenbereich reparieren, doppelwandiges Futteral anfertigen
    Restaurierungskosten: 240 €
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  • Patenschaft M 157
    Bibliothekssignatur DMS O. 72870
    Mozart, Franz Xaver Wolfgang (1791-1844): Grand Concerto pour le Pianoforte avec grand Orchestre compose et dédié A Son Altesse Jmperiale Madame la Grande Duchesse Marie Paulowne Princesse héréditaire de Saxe-Weimar : Oeuv. 25. Es-Dur - Leipzig: Peters, ca. 1819

    38 S., Klavierpartitur und 14 Stimmen; Leineneinband. Mozarts jüngerer Sohn wurde von der Mutter Constanze Mozart bereits im Kindesalter für den Musikerberuf bestimmt; sie legte ihm auch das Pseudonym "Wolfgang Amadeus Mozart, Sohn" bei. Einen Großteil seines Lebens verbrachte er als Komponist, Pianist und Klavierpädagoge in Lemberg. 1838 kehrte er nach Wien zurück. Er starb 1844 während eines Kuraufenthalts in Karlsbad. Das virtuose Es-Dur-Klavierkonzert entstand 1818 im Hinblick auf eine große Konzertreise, die ihn durch ganz Europa führte. Das vorliegende Exemplar trägt das Exlibris der Sammlung des Berliner Musikschriftstellers Werner Wolffheim (1877-1930). Sie gehörte zu den weltweit bedeutendsten privaten Musikbibliotheken, musste von ihrem Besitzer 1927 jedoch aufgelöst und versteigert werden.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Buchblock trocken reinigen, Risse hinterlegen, neue Vorsätze, heftenb und in Einband wieder einfügen, Stimmen: trocken reinigen, Blätter am Kopf glätten, Tasche weiten und in die Buchdecke wieder einkleben, Einband stabilisieren.
    Restaurierungskosten: 575 €
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  • Patenschaft M 158
    Bibliothekssignatur 55 Tb 1151
    Busoni, Ferruccio (1866-1924): Arlecchino : ein theatralisches Capriccio. Worte und Musik von Ferruccio Busoni. Zeichnungen von Rafaello Busoni. - Berlin: Rogall, 1932

    22 Bl.: Lithographien, Halbgewebeband. Diese lithographierte Ausgabe des Textbuches der Oper "Arlecchino" von Ferrucio Busoni, erschien in einer einmaligen Ausgabe von hundert nummerierten Exemplaren. Der Abdruck des Textes erfolgte mit Genehmigung der Original-Verleger Breitkopf & Härtel in Leipzig. Die Ausführung des Steindrucks besorgte A. Rogall, Berlin. Zwanzig Exemplare, No 1 - 20 sind auf echtem Japanpapier abgezogen. Dieses ist das Exemplar No 29. Berlin, im Juni 1932. - Mit Bleistiftunterschrift von Rafaello Busoni (1900-1962).

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Heftung nachheften, neue Rückenverklebung, Rückengewebe unterlegen und evtl. austauschen, Deckel glätten, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung

    kalkulierte Kosten: 495 €
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  • Patenschaft M 159
    Bibliothekssignatur Mus. Kg 152/4
    Gluck, Christoph Willibald (1714-1787): Iphigenie En Aulide : Tragédie Opéra En Trois Actes; Dédiés Au Roy; Representée pour la premiere fois par l’Académie royale de Musique le mardi 19. Avril 1774 Par M. Le Chevallier Gluck. Text: Francois Louis Gaud Lebland Du Roullet (1716-1786). Partitur aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). - Paris: le Marchand; Paris: Huguet, 1774
    298 S., Ganzlederband
    Anfang der 1770er Jahre schloss Christoph Willibald Gluck mit der Direktion der Pariser Oper einen Vertrag über sechs neue Opern. Die erste dieser Opern war Iphigénie en Aulide, die im April 1774 ihre Uraufführung erlebte und noch im selben Jahr als Partiturdruck erschien. Da dem Band ein Inhaltsverzeichnis fehlte, wurde in unserem Exemplar eine handschriftliche Übersicht eingeheftet. Vorbesitzer des Bandes waren der kurpfälzische Minister Karl Franz Graf von Nesselrode-Ereshoven (1713–1798) und/oder dessen gleichnamiger Sohn (gest. 1816) sowie später der Musiksammler Georg Poelchau, mit dessen Sammlung der Band 1841 in die Berliner Bibliothek gelangte.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Falz vorne und hinten sichern und schließen, Buchblock mit Papierhülse neu hinterkleben, evtl. Lagen einheften, neuen Lederrücken hohl arbeiten, neue Deckelpappen, Rückenfragmente wieder aufbringen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 870 €
    vergeben


  • Patenschaft M 160
    Bibliothekssignatur Mus. O. 17364 Rara
    Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Die Kunst der Fuge durch Herrn Johann Sebastian Bach ehemahligen Capellmeister und Musikdirector zu Leipzig. Vorbericht von Friedrich Wilhelm Marpurg (1718-1795). Partiturausgabe ca. 1752 aus der Sammlung Franz Hauser (1794-1870) - Partiturausgabe ca. 1752 aus der Sammlung Franz Hauser (1794-1870)
    67 S., Halblederband mit Kleisterpapier bezogen
    Die Kunst der Fuge war Bachs letztes größeres Werk, in dem er die kontrapunktische Kunst seiner Zeit exemplarisch zusammenzufassen suchte. Durch den Tod Bachs im Juli 1750 blieb das Werk unvollendet, wurde aber bereits im folgenden Jahr – vermutlich von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel – im Druck herausgegeben, wobei die Reihenfolge der einzelnen Sätze von Bachs Autograph erheblich abweicht und am Schluss ein Choral angefügt ist, den Bach in ganz anderem Zusammenhang komponiert hatte. Die Titelauflage des Jahres 1752 enthält ein Vorwort von dem Berliner Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Risse und Fehlstellen im Buchblock schließen, Deckenkanten ausbiegen und festigen, Ecken neu mit Leder unterlegen, Lederverklebung am Rücken entfernen und neuen Lederrücken hohl arbeiten, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 825 €
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  • Patenschaft M 161
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9168
    Händel, Georg Friedrich (1685-1759): Drey Clavier Suiten. - Partiturabschrift um 1800
    14 Bl., Pappband mit Kleisterpapier bezogen
    Georg Friedrich Händel veröffentlichte 1720 und 1733 zwei Sammlungen Suites de Pièces pour le Clavecin, die auch einige wesentlich früher komponierten Werke einschlossen. Die vorliegende Abschrift überliefert drei der Suiten aus der Sammlung von 1733, jedoch zum Teil in früheren Fassungen und mit einzelnen abweichenden Sätzen, deren Authentizität einstweilen ungeklärt ist.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, fliegendes Blatt vorne und hinten einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter ersetzen.
    kalkulierte Kosten: 450 €
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  • Patenschaft M 162
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9546 Hasse, Johann Adolf (1699-1783): Asteria. Oper in 3 Akten (Auszüge). - Partiturabschrift (unvollst.), um 1750-60
    71 Bl., Pappband mit Kiebitzpapier bezogen
    Johann Adolf Hasse amtierte zwischen 1733 und 1763 als Hofkapellmeister am kurfürstlich sächsischen Hof in Dresden. Zu seinen größten „Fans“ zählte Friedrich II. von Preußen, der zahlreiche Opern Hasses in Berlin aufführen ließ. Die Oper Asteria aus dem Jahr 1737, aus der hier alle Arien ohne verbindende Rezitative überliefert sind, ist jedoch nie außerhalb Dresdens erklungen. Mit dem geringen Verbreitungsgrad des Werkes hängt möglicherweise auch zusammen, dass der Schreiber auf dem Titelblatt irrtümlicherweise den Titel einer anderen Oper Hasses Irene notierte. Ob der auf dem Titelblatt genannte Köthener (später Braunschweiger) Organist und Musiker Carl August Hartung (1723-1800), aus dessen Sammlung die Quelle stammt, zugleich der Schreiber ist, konnte bislang nicht eindeutig festgestellt werden.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, fliegendes Blatt vorne einfügen, neuer Papiereinband mit Kiebitzpapier auf festen Deckeln, Schutzverpackung kalkulierte Kosten: 650 €
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  • Patenschaft M 163
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 13195 Lotti, Antonio (1666-1740): Musica di diversi orattorii. - Sammelband mit 39 Vokalstücken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
    Partiturabschrift aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). 89 Bl., Pappband.
    Entgegen dem Titel auf dem Einband-Vorderdeckel des Bandes enthält diese Sammelhandschrift nicht nur Arien aus geistlichen Oratorien, sondern auch aus weltlichen Werken. Da Lottis Schaffen aber erst in groben Umrissen erforscht ist, konnte bislang nicht ermittelt werden, welchen Oratorien, Opern und Kantaten die einzelnen Stücke entnommen sind. Dem Schreiber und dem Einband nach zu urteilen wurde die Quelle in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Venedig angefertigt. nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, fliegendes Blatt vorne einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter sichern, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 525 €
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  • Patenschaft M 164
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21200
    Steffani, Agostino (1654-1728): La Lotta d’hercole con Acheloo. Hannouera. MDCLXXXIX. - Partiturabschrift um 1700 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    94 S., Halblederband mit farbigem Kleisterpapier bezogen.
    Der im Veneto geborene Steffani verbrachte lange Jahrzehnte seines Lebens nördlich der Alpen an den kurfürstlichen Höfen in München, Hannover und Düsseldorf. Dabei wirkte er nicht nur als Komponist, sondern wurde in seinen späteren Jahren auch vermehrt mit diplomatischen Aufgaben und Missionen betraut. Von 1708 bis zu seinem Tod lebte er als Apostolischer Vikar für Ober- und Niedersachsen wieder überwiegend in Hannover. Das einaktige „Divertimento drammatico“ La lotta d’Hercole con Acheloo (Der Kampf zwischen Herkules und Achilles) nach einer Episode aus Ovids Metamorphosen entstand 1689 für den Hannoverschen Hof; die vorliegende Partitur dürfte in zeitlicher und örtlicher Nachbarschaft zur Erstaufführung kopiert worden sein.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Risse und Fehlstellen im Buchblock schließen, Lagen nachheften, fliegendes Blatt vorne und hinten einfügen, Deckelkanten ausbiegen und festigen bzw. ergänzen, Ecken neu mit Leder unterlegen, Schutzverpackung.

    kalkulierte Kosten: 880 €
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  • Patenschaft M 165
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21636/4
    Tartini, Giuseppe (1692-1770): Sonate Dodeci. – 12 Sonatenabschriften um 1770 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)
    39 Bl., Pappband mit Kiebitzpapier bezogen.
    Giuseppe Tartini gehörte zu den prägenden italienischen Violinisten des 18. Jahrhunderts. Sein kompositorisches Œuvre umfasst u.a. rund 150 Sonaten für sein Instrument, die im späteren 18. Jahrhundert weit verbreitet waren. Hiervon zeugt auch die vorliegende Abschrift von 12 seiner Sonaten, die dem Schreiber nach wohl im süddeutsch-österreichischen Raum anzusiedeln ist.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Heftung lösen und evtl. neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter sichern, evtl. Falzbreite verändern, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 495 €
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  • Patenschaft M 166
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 23287/24
    Wolf, Ernst Wilhelm (1735-1792): Concerto (l. N: 25) per il Cembalo, Duo Violino, Viola e Violoncello. - Abschrift um 1780

    5 Stimmen, Cembalostimme im Kleisterpapierumschlag.

    Ernst Wilhelm Wolf wirkte von 1761 bis zu seinem Tod im Jahr 1792 als Klavierlehrer, Konzertmeister, Organist und schließlich Hofkapellmeister in Weimar, wo er u.a. die kunstsinnige Herzogin Anna Amalia unterrichtete. Verheiratet mit einer Tochter des Berliner Konzertmeisters Franz Benda, orientieren sich seine Werke stilistisch vielfach an den Werken Carl Philipp Emanuel Bachs und Carl Heinrich Grauns.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, im Randbereich und im Falz der Blätter und des Umschlags Risse und Fehlstellen schließen, alte Verklebungen ablösen, lose Blätter in Kartonumschlag einlegen, zwischen alle Blätter Barriere Papier gegen Kontaktverbräunungen einlegen, Schutzverpackung

    kalkulierte Kosten: 345 €
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  • Patenschaft M 167
    Bibliothekssignatur 55 MS 40
    Weber, Carl Maria von (1786-1826): Duetto Se il mio ben, cor mio tu sei per due Contra Alti composta per le Signora Schönberger, e Mangold di Carlo Maria de Weber. - Partiturabschrift vom 27. 01. 1811. 8 S., ungebunden.
    Das Duett „Se il mio ben“ ist in zwei Fassungen überliefert: Zunächst Anfang 1811 als Konzertstück für zwei Altstimmen und kleines Orchester komponiert, arbeitete Weber es im November desselben Jahres für zwei Soprane und Klavier um, um es in eine Sammlung von Duetten dieser Besetzung integrieren zu können, die er der bayerischen Königin Karoline Friederike Wilhelmine widmete. Das Autograph der Urfassung ging verloren, erhalten blieb zur ersten Version lediglich die hier vorliegende Abschrift, die Weber der befreundeten Charlotte Mangold, einer der beiden Interpretinnen der Uraufführung, schenkte. Auf dem Titelblatt findet sich rechts in der Mitte eine entsprechende autographe Widmung, ansonsten beschränken sich die Eintragungen des Komponisten auf wenige Hinweise zur Artikulation, Phrasierung und Dynamik sowie Ergänzungen bzw. Korrekturen des unterlegten Gesangstextes.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, im Randbereich und im Falz Risse und Fehlstellen schließen, ¼ Bogen mit Heftstichen zusammenfügen, in losen Papierumschlag einlegen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 320 €
    vergeben


  • Patenschaft M 168
    Bibliothekssignatur 55 MS 54
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe. (TVWV 1:311) - Fragment. Autograph aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
    1 Bl.
    Georg Philipp Telemanns schrieb weit über 1500 Kirchenkantaten, wobei bisweilen mehreren Kantaten derselbe Text oder zumindest dasselbe Bibelzitat für den ersten Satz zugrunde liegt. So verzeichnet das Telemann-Werkverzeichnis nicht weniger als fünf Kantaten, deren Text mit dem Bibelvers „Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe“ (Sprüche Salomos 10,22) beginnt. Zwei dieser Werke sind in der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin vollständig in Telemanns Handschrift überliefert; vom Autograph einer dritten Kantate, die möglicherweise im Jahr 1725 zum 5. Sonntag nach Trinitatis entstand, hat sich lediglich das letzte Blatt mit den letzten drei Sätzen erhalten.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, im Randbereich und im Falz Risse und Fehlstellen schließen, in losen Papierumschlag einlegen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 195 €
    vergeben


  • Patenschaft M 169
    Bibliothekssignatur Mus.ms.autogr. Starke, F.1 M
    Beethoven, Ludwig van (1770-1827): Overtüre zu Egmont für Harmonie und Türkische Musik eingerichtet von Fr. Starke (1774-1835). - Partiturabschrift von 1811 aus der Sammlung Alois Fuchs (1799-1853).
    26 S., brauner Pappeinband mit Kupferstich-Porträt im vorderen Innendeckel von Friedrich Starke
    Der Hornist und Militärmusiker Friedrich Starke stammte aus Elsterwerda, lebte aber seit 1798 in Wien und nahm als Kapellmeister des 33. Infanterieregiments an den Feldzügen der napoleonischen Kriege teil. Seit ungefähr 1812 stand Starke in persönlichem Kontakt mit Ludwig van Beethoven, dessen Neffe vorübergehend bei ihm Klavierunterricht erhielt und der einige Stücke zu Starkes 1819 bis 1821 veröffentlichten Wiener Pianoforte-Schule beisteuerte. Bereits 1811 hatte Starke die 1810 im Druck erschienene Egmont-Ouvertüre Beethovens für Militärorchester arrangiert.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Heftung lösen, neu heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter sichern, fliegendes Blatt vorne und hinten einfügen, Rückenpapier unterlegen und stabilisieren, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 360 €
    vergeben


  • Patenschaft M 170
    Bibliothekssignatur Mus.ms. Bach P 212
    Sammelhandschrift mit der „Auswahl einiger vorzüglichen Clavier=Compositionen aus den größeren Werken“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784). - Partiturabschrift um 1800 fast ausschließlich von Johann Nikolaus Forkel (1749-1818)
    188 S., ungebunden.
    Die Sammelhandschrift enthält u.a. Suiten aus den Englischen und Französischen Suiten, Partiten aus der Klavierübung 1. Teil, Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier Teil 1 und 2 von Johann Sebastian Bach, des weiteren einige Sonaten, Rondos und eine Fantasie von Wilhelm Friedemann bzw. Carl Philipp Emanuel Bach. Zusammengestellt wurde sie von dem Musikforscher Johann Nikolaus Forkel, der in Kontakt mit den beiden ältesten Söhnen Johann Sebastian Bachs stand und 1802 die erste umfassende Biographie des Leipziger Thomaskantors veröffentlichte.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, im Randbereich und im Falz der Blätter Risse und Fehlstellen schließen, lose Blätter bzw. Lagen in Papierumschläge einlegen, zwischen alle Blätter Barriere Papier gegen Kontaktverbräunungen einlegen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 520 €
    vergeben


  • Patenschaft M 171
    Bibliothekssignatur KHM 1319
    Friedrich II., der Große, König von Preußen (1712-1786): Concerto, à 5. Flauto Traversiero, Violino Primo, Violino Secondo, Violetta, è Basso di Federico. - Abschrift ca. 1740-1750 aus dem Bestand der Ehemaligen Königlichen Hausbibliothek im Schlosse zu Berlin.
    Titelumschlag und 6 Stimmen
    Friedrich II. von Preußen komponierte unter Anleitung seines Lehrers Johann Joachim Quantz rund 150 Flötensonaten sowie eine Handvoll Flötenkonzerte für den eigenen Gebrauch. Um die Musikalien bei Bedarf rasch zur Hand zu haben, wurden diese Werke in aller Regel mehrfach abgeschrieben und in verschiedenen Schlössern deponiert. So existiert von dem C-Dur-Konzert für Flöte und Streicher neben der vorliegenden Abschrift „pour Charlottenbourg“ auch eine weitere Quelle „pour Potsdam“. Die Flötenstimme unserer Quelle stammt von einem anderen Kopisten als die restlichen Stimmen und wurde offensichtlich zu einem späteren Zeitpunkt nachkopiert – vermutlich weil die ursprüngliche Stimme durch regen Gebrauch verschlissen war.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse und Fehlstellen im Randbereich und im Falz der Blätter schließen, alte Verklebungen ablösen, Umschlagblatt evtl. mit breiterem Falz neu zusammenfügen, in losen Papierumschlag mit Barriere Papier gegen Kontaktverbräunungen einlegen,
    kalkulierte Kosten: 450 €
    vergeben


  • Patenschaft M 172
    Bibliothekssignatur (vorläufig): in MA Nachl. 22 (bislang: MA Depos. Lohs 24)
    Felix Mendelssohn Bartholdy: Zeichenbuch aus Italien (Rom, Neapel und Amalfi) - Frühjahr 1831
    Felix Mendelssohn Bartholdy war nicht nur einer der herausragenden Komponisten des 19. Jahrhunderts, sondern auch ein talentierter Zeichner und Aquarellist. Vor allem auf seinen Reisen nach England, Italien und in die Schweiz hielt er zahlreiche Eindrücke in kleinen Zeichenbüchern, die er in der Manteltasche mit sich führte, bildlich fest. Das vorliegende Buch, das vor kurzem aus Privatbesitz in die Staatsbibliothek gelangte, zeigt eine Reihe von Zeichnungen und zwei kleine Aquarelle, die Mendelssohn im Frühjahr 1831 zunächst noch in Rom und anschließend in Neapel und südlich davon in und um Amalfi angefertigt hat.
    nötige Reparaturen: leichte Trockenreinigung; Festigen der Deckelkanten und Schließen von Fehlstellen im Einbandbezugspapier; Bilden neuer Lagen; Neuheften des Buchblocks; Wiederherstellung der Verbindung zwischen Buchblock und Buchdecke; Glätten der Zwischenlageblätter
    kalkulierte Kosten: 390 €
    vergeben


  • Patenschaft M 173
    Bibliothekssignatur (vorläufig): Schott-Archiv, A-Nr. 1123
    Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg. Prosa-Entwurf zum Textbuch. 12 S. – Autograph, 1861
    Erste Skizzen Wagners zu einer Meistersinger-Oper reichen bis ins Jahr 1845 zurück, blieben damals aber zunächst liegen. Im Jahr 1861 griff Wagner das Thema auf und verfasste einen ersten Prosa-Entwurf des Textbuches, den er dem Verleger Franz Schott zusandte. Schott beauftragte daraufhin Wagner mit der Komposition und gewährte auch einen erheblichen Honorarvorschuss. Die Erstaufführung der Oper fand am 21. Juni 1868 in München statt.
    nötige Reparaturen: leichte Trockenreinigung; Ablösen der vorhandenen Chiffonseide- und Selbstklebestreifen; Stabilisieren und Ergänzen der Blattkanten; Bilden einer Lage durch Zusammenhängen mit Japanpapierfälzen; Sichern des Seidenbändchens
    kalkulierte Kosten: 660 €
    vergeben