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Musikabteilung
 
bereits gerettete Musikautographe
und -drucke
 

  • Patenschaft M 38
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 2920
    Cannicciari, Pompeo (1670-1744): Missa Ecce sacerdos magnus a 16 voci reali
    Partiturabschrift, wohl Anfang 19. Jahrhundert.
    104 S. Aus der Sammlung Georg Poelchaus, von diesem offenbar 1820 erworben.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Vorsatzkonstruktion, Einbandreparatur
    Restaurierungskosten: 530.- Euro
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  • Patenschaft M 47
    Bibliothekssignatur Mus.ms.Bach P 405
    Bach, Johann Nikolaus (1669-1753): Missa Sopra Cantilena: Allein Gott in der Höh' sey Ehr. -
    Partiturabschrift, wohl Anfang 19. Jahrhundert aus der Sammlung Georg Poelchaus. 40 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nachheften einzelner Lagen, Stabilisierung im Falzbereich, Einbanddeckel stabilisieren, Fehlstellen ausbessern, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 475 €
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  • Patenschaft M 48
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 20404
    Schulz, Johann Abraham Peter (1747-1800): Hymne: Gott Jehova sey hoch gepreiset. Für Chor und Orchester. Text von Thomas Thaarup. -
    Partiturabschrift aus der Sammlung Georg Poelchaus. 100 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nachheften gelöster Lagen, Blattränder stabilisieren, Fehlstellen ergänzen, Einbandreparatur, Schutzbehältnis.
    Restaurierungskosten: 755 €
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  • Patenschaft M 49
    Bibliothekssignatur Mus.ant.theor. S 20
    Salmon, Thomas (1648-1706): An Essay advancement of musick by casting away the perplexity of different cliffs and uniting all sorts of musick… - London: J.Car, 1672
    92 Seiten , 5 Tafeln, Ganzlederband. Salmon war Magister der Künste im Trinity-College zu Oxford und um 1672 Rektor "of Mepsall" in Bedfordshire. Enthält u. a. Kompositionen von Christopher Simpson. Simpson war ein englischer Violaspieler, er starb im Jahre 1669.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Stabilisierung und Nachheften der ersten und letzten Lage, Schließen von Rissen und Fehlstellen
    Restaurierungskosten: 620 €
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  • Patenschaft M 50
    Bibliothekssignatur Mus.O.7801 Rara
    Reichardt, Johann Friedrich (1752-1814): Sei Sonate Per Il Cembalo : Dedicate A Sua Altezza Reale Federica Luisa, Principessa Di Prussia. - In Berlino. 1776
    35 S., Ganzlederband mit Goldschnitt

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Vorsätze erhalten, Lederrücken stabilisieren, Buchrücken neu hinterkleben
    Restaurierungskosten: 525 €
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  • Patenschaft M 51
    Bibliothekssignatur Mus.ms.theor.Kat. 61
    Catalog der gedruckten Musikwerke des 15., 16. und 17. Jahrhunderts aus dem Besitz von Georg Poelchau. - ca. 1830
    Handschriftlicher Katalog von der Hand Georg Poelchaus (1773-1836). Es handelt sich um einen von 4 Katalogen, die die Sammlung Poelchau systematisch erschließen. Die Sammlung wurde im Jahre 1841 von der Königlichen Bibliothek erworben. 111 Bll., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nachheften einzelner gelöster Lagen, Stabilisierung der Blattränder, Neuanfertigung eines Pappbandes
    Restaurierungskosten: 320 €
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  • Patenschaft M 55
    Bibliothekssignatur Mus.O.11644 Rara
    Steffan, Josef Anton (1726-1797): VI Sonate da Cimbalo…Opera II. - Vienna: A.Bernardi
    33 S., Querformat. Papiereinband, Kleisterpapier

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Fehlstellen unterlegen, Rücken stabilisieren, Ecken und Kanten festigen
    Restaurierungskosten: 125 €
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  • Patenschaft M 56
    Bibliothekssignatur Mus.O.11646 Rara
    Steffan, Josef Anton (1726-1797): VI Divertimento da Cimbalo… Opera I. - Vienna: A.Bernardi
    29 S., Querformat. Papiereinband, Kleisterpapier

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Fehlstellen unterlegen, Rücken stabilisieren, Ecken und Kanten festigen
    Restaurierungskosten: 136 €
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  • Patenschaft M 57
    Bibliothekssignatur Mus.ms.theor. 1210
    Fundamenta Cantus Choralis In usum Sac: Ord: Cist: -
    Abschrift von Choralnoten aus dem Jahre 1742, gezeichnet mit FBK. 40 S., Halblederband

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Fehlstellen ergänzen bzw. unterlegen, Rücken stabilisieren, Ecken und Kanten festigen
    Restaurierungskosten: 160 €
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  • Patenschaft M 60
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18019/28
    Quantz, Johann Joachim (1697-1773): Concerto per il Flauto G dur. -
    Komponist ist lt. Quantz-Verzeichnis vermutlich Christian Mengis. 20 S.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Nassbehandlung, Fehlstellen ergänzen, neue Mappe anfertigen
    Restaurierungskosten: 315 €
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  • Patenschaft M 64
    Bibliothekssignatur Mus. E 1114
    O ke kumo o ke mele ana (Der Lehrer im Gesange). In der Sprache der Sandwich-Inseln. - Auf den Sandwichinseln gedruckt, vor 1835
    8 Seiten, Pappbroschur. Eine kurz gefasste Musiklehre auf Hawaiisch, mit übersetzten anglo-amerikanischen Hymnen - auf ihre Weise eine kleine Rarität im Bestand der Musikabteilung.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Blätter voneinander trennen, Risse hinterlegen, Blätter zusammenhängen, heften und mit den alten Vorsätzen verbinden, Papiereinbandreparatur.
    Restaurierungskosten: 275 €
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  • Patenschaft M 66
    Bibliothekssignatur Mus. Hf 363 Rara
    Schreiben an die Herren Verfasser der freyen Urteile. - Neustadt, 1752
    11 Seiten, Pappbroschur. Das Schreiben des anonymen Verfassers ist an die Zeitschrift "Freye Urtheile und Nachrichten zum Aufnehmen der Wissenschaften und Historie überhaupt" gerichtet, die in Hamburg zwischen 1744 und 1759 erschien. Im Hintergrund steht ein Streit um den Vorrang der italienischen oder französischen Musik, der um die Jahrhundertmitte in der Berliner Zeitschrift "Critischer Musicus an der Spree" ausgetragen wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Lage herausnehmen, Risse hinterlegen, alte Vorsätze reparieren, Lage wieder einheften, Papierrücken reparieren, Kanten und Ecken festigen.
    Restaurierungskosten: 210 €
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  • Patenschaft M 74
    Bibliothekssignatur Mus.ms.theor.Kat. 319
    Fuchs, Alois (1799-1853): Alphabetischer Katalog über die in meiner Sammlung befindlichen Porträts von Tonkünstlern. -
    Handschriftlicher Katalog von der Hand Alois Fuchs aus dem Jahr 1837. A. Fuchs hat sich als Autographensammler große Verdienste erworben. Große Teile seiner Sammlung kamen 1879 in die Königliche Bibliothek. 150 S. (S. 133-136 fehlen), Halblederband bezogen mit Kleisterpapier.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Lagen nachheften, gelöste Blätter einfügen, Rücken stabilisieren, Fehlstellen mit farblich passendem Leder unterlegen, Kanten und Ecken festigen, Schutzbehältnis anfertigen
    Restaurierungskosten: 480 €
    vergeben


  • Patenschaft M 76
    Bibliothekssignatur Mus.ms.Bach P 837
    Sammelhandschrift mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach (1685-1750) u. a - Abschriften, Wien um 1829
    136 Seiten, Halbgewebeband mit Marmorpapier bezogen. Die Sammelhandschrift, an deren Entstehung mehrere Schreiber beteiligt waren, enthält aus Bachs Orgelwerk fast alle der großen Präludien-Fugen-Paare, einige Choralbearbeitungen und die Choralpartita "Christ, der du bist der helle Tag". Daneben finden sich auch Fugen von J. L. Krebs (1713-1780), J. P. Kirnberger (1721-1783) und C. H. Graun (1704-1759). Die Niederschrift erfolgte zumeist Platz sparend auf zwei Notensystemen, wobei der Pedalpart aus Gründen der Übersichtlichkeit mit roter Tinte eingetragen erscheint. Unter den Schreibern befindet sich der Sänger und Handschriftensammler Franz Hauser (1794-1870), mit dessen für die Bach-Überlieferung bedeutsamen Sammlung der Band 1904 aus Familienbesitz in die Berliner Königliche Bibliothek gelangte.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Stark verknickte Ecken und Kanten der Deckelpappen stabilisieren, Fehlstellen im Überzug aller vier Ecken mit Gewebe unterlegen, Gewebeüberzug des Rückens abnehmen, in sich lockeren und zwischen vielen Lagen gespaltenen Buchblock am Rücken zur Stabilisierung hinterkleben, neues Gewebe aufbringen und Originalrücken wieder aufkleben.
    Restaurierungskosten: 540 €
    vergeben


  • Patenschaft M 85
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18213/5
    Reichardt, Johann Friedrich (1752-1814): Tenor-Arie aus Claudine von Villa bella von Göthe und Reichardt. - Partiturabschrift um 1800

    18 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Der viel gereiste, als Komponist und Musikschriftsteller bekannte Johann Friedrich Reichardt wurde von Friedrich dem Großen 1775 als Hofkapellmeister in Dienst genommen. Reichardt, der offen mit der Französischen Revolution sympathisierte, übte das Amt auch unter Friedrichs Nachfolger Friedrich Wilhelm II. aus, bevor er 1794 wegen seiner politischen Haltung fristlos und ohne Pensionsanspruch entlassen wurde. Die Vertonung von Goethes Singspiel Claudine von Villa Bella um 1789 kennzeichnet den Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Dichter und dem Komponisten. Der vorliegende Band enthält die Abschriften zweier Arien aus dem dreiaktigen Singspiel, das 1815 auch von Franz Schubert vertont wurde. Es handelt sich um die Arie des Pedro (Tenor) "Es erhebt sich eine Stimme" und die Arie des Rugantino (Bass) "Wie lieb' ich die Schöne".

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Pergamentbünde ausdünnen und ggf. ersetzen, Ecken und Kanten sichern, Einband und Buchblock zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 500 €
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  • Patenschaft M 86
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8234
    Graun, Carl Heinrich (1704-1759): Opera I Fratelli nemici (Die uneinigen Brüder): Dramma per Musica. Text von G. Tagliazucchi [u. Friedrich II?] nach J. Racine. - Partiturabschrift aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    105 Bl., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Nach der Thronbesteigung 1740 ernannte Friedrich II. seinen Hofmusiker Carl Heinrich Graun zum Hofkapellmeister. Zu den Pflichten des Amtes gehörte die Komposition von Bühnenwerken. Bis der Siebenjährige Krieg, der im Sommer 1756 begann, das Theaterleben zum Erliegen brachte, schrieb Graun etwa 25 Opern. Die "Tragedia per Musica" I fratelli nemici, aufgeführt am 9. Januar 1756 in der Hofoper, stellt das vorletzte Werk der Reihe dar. Das Libretto geht zurück auf das Drama La Thébaide von Jean Racine und wurde vom Berliner Hofpoeten Giampietro Tagliazucchi (1716-1768) in italienischer Sprache verfasst. Nicht geklärt ist, ob Friedrich II., wie in anderen Fällen, dafür zunächst eine eigene französische Prosafassung des Textbuches vorlegte.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken stabilisieren und einfassen, Einbandrücken komplett unterlegen, Eselsohren glätten, Risse schließen, Buchblockrücken neu hinterkleben, teilweise nachheften, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 835 €
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  • Patenschaft M 88
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8181
    3 Kantaten von Carl Heinrich Graun (1704-1759) und/oder Johann Gottlieb Graun (1702-1771). - Partiturabschrift Mitte 18. Jahrhundert aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    29 Bl., Pappbroschur mit einfarbigem Papier bezogen.
    Die Kirchenkantaten Carl Heinrich Grauns entstanden überwiegend während seiner Zeit als Sänger und Komponist am Hofe von Braunschweig-Wolfenbüttel 1725-1735. Bei den hier vorliegenden drei Kantaten ist als Autorenname jeweils nur "Graun" angegeben. Obwohl die Werke allgemein Carl Heinrich zugeschrieben werden, bleibt die Zuordnung unsicher; als Komponist käme immer auch der ältere Bruder Johann Gottlieb in Betracht. Die Handschriften der ersten beiden Kantaten befanden sich im Nachlass Carl Philipp Emanuel Bachs in Hamburg; seine Hand zeigt sich in einigen Änderungen, die am Text der zweiten Kantate vorgenommen wurden. Das Manuskript der dritten Kantate war im Besitz des Leipziger Thomaskantors Johann Adam Hiller. Die Zusammenfassung der drei Stücke zu einem Sammelband erfolgte durch den Sammler Georg Poelchau.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken und Kanten stabilisieren, Einbandrücken komplett neu herstellen und retuschieren, Buchblock stabilisieren, nachheften mit Erhalt der Originalheftung, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 655 €
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  • Patenschaft M 90
    Bibliothekssignatur Am.B 406
    Geminiani, Francesco Saverio (1687-1762): Concerti grossi con due Violini Violoncello è Viola di Concertino obligati è due altri Violini è Basso di Concerto grosso ad arbitrio. - Partiturabschrift um 1770 aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

    34 Bl., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Francesco Saverio Geminiani, als Komponist und Geigenvirtuose Schüler Arcangelo Corellis, verließ 1714 seine italienische Heimat, um sich in England eine künstlerische Existenz aufzubauen. Die hier in einer Abschrift vorliegenden 6 Concerti grossi erschienen 1732 als op. 2 bei John Walsh in London im Druck. Sie beziehen sich stilistisch auf die Konzerte und Kirchensonaten Corellis. Ihr Erfolg lässt sich an der Vielzahl von Nachdrucken ersehen, die in der Folge auch europaweit herausgebracht wurden.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Ecken und Kanten sichern, Einband und Buchblock zusammenfügen, Schutzverpackung.
    Restaurierungskosten: 620 €
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  • Patenschaft M 92
    Bibliothekssignatur Am.B 627
    Bononcini, Giovanni Maria (1642-1678): Musico prattico che brevemente dimostra il mododi giungere alla perfetta cognizione di tutte quelle cose, che concorrono alla composizione de I Canti, e di ciò ch'all' Arte del Contrapunto si ricerca. - Bologna : Giacomo Monti, 1688

    156 S., vermutlich Ledereinband, aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787).
    Als Komponist zeigte der in Modena wirkende Giovanni Antonio Bononcini eine ausgesprochene Vorliebe für die verschiedenen Gattungen der Kammermusik. Als Musiktheoretiker tat er sich vor allem mit dem Musico prattico ("Der praktische Musiker") hervor. Die Schrift, als Bononcinis op. 8 erstmals 1673 in Bologna erschienen, übte einen ähnlichen Einfluss aus wie später die Gradus ad Parnassum von Johann Joseph Fux (Wien 1725), und erlebte verschiedene Nachdrucke, auch in deutscher Übersetzung (Stuttgart 1701). Das vorliegende Exemplar entstammt dem Nachdruck, der 1688 wiederum in Bologna veranstaltet wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, alte Kapitale fixieren, Ganzledereinband mit Titelschild, neutrale Spiegel ergänzen
    Restaurierungskosten: 600 €
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  • Patenschaft M 93
    Bibliothekssignatur Am.B 158
    Händel, Georg Friedrich (1685-1759): 7 Ouvertüren. Nebst einer Fuge von Francesco Conti (1681-1782). - Partiturabschrift von Johann Philipp Kirnberger (1721-1783) um 1780 aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

    63 S., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Die Sammelhandschrift enthält u. a. die Ouvertüren zu den Opern Berenice, Xerxes und Alessandro sowie zum Oratorium Judas Maccabaeus.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken stabilisieren, Deckel entspannen, Einbandrücken neu komplett unterlegen und retuschieren, Fragmente aufbringen, Buchblockrücken neu hinterkleben, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 575 €
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  • Patenschaft M 97
    Bibliothekssignatur Mus.ms.10640
    Hiller, Johann Adam (1728-1804): Die beyden Geizigen (anderer Titel: Das Grab des Mufti). - Partiturabschrift um 1810 aus der Königlichen Theater-Bibliothek Berlin

    80 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Johann Adam Hillers Hauptwirkungsort war Leipzig, wo er von 1789 bis 1801 das Amt des Thomaskantors innehatte. Als Komponist tat er sich vor allem durch seine deutschen Singspiele hervor. Dazu gehört auch Das Grab des Mufti oder Die beiden Geizigen, 1779 in Leipzig uraufgeführt und bereits im Jahr darauf in Berlin im Döbbelinschen Theater in der Behrenstraße gegeben. Das Libretto hatte August Gottlieb Meißner (1753-1807) nach einer französischen Vorlage verfasst, die Handlung spielt in der Türkei: Die beiden Hauptpersonen werden, während sie ein Grab ausrauben wollen, selbst Opfer eines Diebstahls.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken und Kanten stabilisieren, Einbandrücken komplett neu unterlegen und retuschieren, Buchblock in den Einband einhängen, Buchblockrücken reinigen und mit Flügelfalz neu hinterkleben
    Restaurierungskosten: 630 €
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  • Patenschaft M 99
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 11625
    Kirnberger, Johann Philipp (1721-1783): Ino. Cantate von Rammler in Musik gesetzt von J.P.Kirnberger für eine Sopran St. mit Begl. des Orchestres…Nebst einer italienischen Arie von Kirnberger: Voi piangete amiche rupi. - Partiturabschrift um 1753-1785 von Johann Samuel Carl Possin (1753-1821) aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    25 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Johann Philipp Kirnberger wirkte seit 1758 in Berlin als Hofmusiker bei Anna Amalia, der Schwester Friedrichs II. Um 1775 schrieb er die Kantate Ino auf einen Text des Dichters und Philosophen Karl Wilhelm Ramler (1725-1798); denselben Text hatte bereits zehn Jahre zuvor Georg Philipp Telemann in Hamburg vertont. Die Kantate liegt hier in einer Abschrift von der Hand Johann Samuel Carl Possins vor, der später für einige Zeit Kapellmeister am Hofe des Prinzen Heinrich von Preußen in Rheinsberg war. Der Band enthält außerdem mit der italienischen Arie Voi piangete amiche rupi auch ein Autograph Kirnbergers.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Pergamentbünde ausdünnen und ggf. ersetzen, Ecken und Kanten sichern, Einband und Buchblock zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 495 €
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  • Patenschaft M 100
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 30093
    Sammelhandschrift mit 4 Kirchenkompositionen von Andreas Hammerschmidt (1611-1675), Heinrich Schütz (1585-1672) und Nicolaus Bruhns (1665-1697). - Partiturabschrift

    32 B., Broschurband mit Buntpapier bezogen.
    Die Sammelhandschrift, die 1833 angefertigt wurde, enthält von Andreas Hammerschmidt die Motette "Schaffe in mir Gott ein reines Herz", von Heinrich Schütz die Motetten "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" und "Wer will uns scheiden" sowie von Nicolaus Bruhns die Kantate "Der Herr hat seinen Stuhl im Himmel bereitet". Bleistiftmarkierungen lassen daran denken, dass die Handschrift als Stichvorlage für einen Druck oder als Vorlage für eine weitere Abschrift benutzt wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Deckel glätten, Ecken stabilisieren, Einbandrücken komplett neu unterlegen und retuschieren, Blattkanten stabilisieren und ausbessern, Buchblockrücken neu hinterkleben, teilweise nachheften, Schutzbehältnis
    Restaurierungskosten: 630 €
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  • Patenschaft M 101
    Bibliothekssignatur Mus.ms.17080
    Peranda, Marco Giuseppe (ca. 1625-1675): Miserere in D-Dur. - Partiturabschrift um1825 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    20 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Der um 1625 in Italien geborene Marco Giuseppe Peranda war in Dresden zunächst Sänger im Musikensemble des sächsischen Kurprinzen, bevor er 1661 zum Vizekapellmeister und 1663 zum Kurfürstlich Sächsischen Kapellmeister ernannt wurde. Als Katholik wurde er nach seinem Tode 1675 im Kloster Marienstern in der Oberlausitz beigesetzt. Vor allem durch seine geistliche Musik, die Mess- und Psalmvertonungen sowie geistliche Konzerte umfasst, übte er in Deutschland einen starken Einfluss aus. Johann Sebastian Bach erwarb in seiner Weimarer Zeit Abschriften von Werken Perandas, um sie zu studieren und aufzuführen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, Verklebungen lösen, Ecken und Kanten sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 475 €
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  • Patenschaft M 102
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 15933
    Naumann, Johann Gottlieb (1741-1801): Offertorio solenne: Lauda Sion. - Partiturabschrift aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    6 Bl., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen.
    Johann Gottlieb Naumann war "Kirchen-Compositeur" und seit 1776 Kapellmeister am Dresdner Hof. Das hier in einer Abschrift vom Beginn des 19. Jahrhunderts vorliegende "Offertorio solenne" ("Feierliches Offertorium") entstand 1796. Naumann vertont die ersten beiden Strophen der Sequenz "Lauda Sion salvatorem", was auf die Verwendung in der Liturgie des Fronleichnamsfestes hinweist.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen ausbessern, Verklebungen lösen, Ecken und Kanten sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 475 €
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  • Patenschaft M 103
    Bibliothekssignatur Mus. E 1620
    Dillenius, Ferdinand Ludwig Immanuel (1791-1871): Über die Schwierigkeiten bei einem methodischen Gesangunterrichte in den Schulen, bei Errichtung von Sing-Chören und bei Einführung eines mehrstimmigen Gesanges von ganzen Gemeinden in den evangelischen Ki - Tübingen : C. F. Osiander, 1826

    80 S., Broschurband mit Buntpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).
    Der schwäbische Pfarrer Ferdinand Ludwig Immanuel Dillenius hatte in Tübingen studiert und pflegte Kontakte zum Schwäbischen Dichterkreis. In der vorliegenden Schrift setzt er sich für eine Verbesserung und Veredlung des Gemeindegesanges im Gottesdienst ein. Der Gesang sei häufig nichts als ein "leeres, unerbauliches, ja sogar die Andacht störendes Geschrei". Als Direktor der Schulkonferenz seines Bezirkes zeigt er die Schwierigkeiten auf, die einem ersprießlichen Gesangsunterricht vor allem im schulischen Bereich im Wege stehen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, Papierrückenreparatur, Innenfälze reparieren, Kanten und Ecken festigen
    Restaurierungskosten: 310 €
    vergeben


  • Patenschaft M 109
    Bibliothekssignatur Mus.ms.10066
    Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Clavier-Üebung, bestehend in Praeludien, Menuetten und anderen Galanterien, Denen Liebhabern zur Gemüths Ergöetzung verfertiget von Johann Sebastian Bach, Hochfürstl. Sächsisch-Weisenfelsischen Capellmeistern und Direct - Abschrift um 1800. Ergänzungen und Korrekturen von der Hand Johann Christian Westphals (1773-1828)

    72 Seiten; Pappband mit Kleisterpapier bezogen. Nachdem Johann Sebastian Bach seine sechs Klavier-Partiten (BWV 825-830) ab 1726 einzeln im Druck herausgegeben hatte, fasste er sie 1731 zum ersten Teil der Clavier-Übung zusammen. Auf diese in Leipzig erschienene Gesamtausgabe geht die vorliegende Abschrift, die am Ende des 18. Jahrhunderts entstanden ist, zurück. Sie stammt aus dem Besitz des Hamburger Musikalienhändlers Johann Christian Westphal, der auch Organist an St. Nicolai war. Von ihm wurden darin einige Ergänzungen und Korrekturen vorgenommen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Ecken stabilisieren und einfassen, Kanten einfassen und stabilisieren, Einbandrücken neu unterlegen, mit Bezugspapier ergänzen und Original wieder aufbringen, vereinzelt nachheften, Buchblockrücken reinigen, mit Flügelfalz neu hinterkleben.
    Restaurierungskosten: 710 €
    vergeben


  • Patenschaft M 112
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9008/1, Bd. 1
    Händel, Georg Friedrich (1685-1759): Samson. Oratorium in 3 Teilen. - Abschrift Jahr 1865

    148 Seiten; Halbpappband mit Achatmarmorpapier bezogen. Samson, entstanden 1743, gehört zu den bekanntesten Oratorien Georg Friedrich Händels. Das Werk liegt hier in einer Bearbeitung von Ludwig Deppe (1828-1890) aus dem Jahre 1865 vor. Deppe hatte seine musikalische Ausbildung in Detmold, Altona und Leipzig erhalten, war dann als Klavierpädagoge und Dirigent tätig, widmete sich aber auch der Komposition. Seine großen Aufführungen Händelscher Oratorien, die er in eigenen, reich instrumentierten Fassungen vorstellte, erlangten besondere Bedeutung für die Rezeption der Werke dieses Komponisten.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Heftung lösen, neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, lose Blätter umhängen, Papierhülse im Rücken anbringen, neuen Geweberücken ansetzen, Deckel mit Pappe verstärken, Buchblock und Einband verbinden.
    Restaurierungskosten: 550 €
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  • Patenschaft M 113
    Bibliothekssignatur Mus.ms.autogr.theor. Forkel, Johann Nikolaus 3, Bd.4
    Forkel, Johann Nikolaus (1749-1818): Miscellanea musica: Aus der Leipziger Schulordnung, Über die Chöre in der Lausitz, Le Beuf Recueil de divers écrits, Über das Singen der Schüler auf den Straßen, Siecle de Louis XIV par Mr. Voltaire, Geschichte der Dom - Abschriften, zu kleinen Teilen autograph, aus der Sammlung Georg Poelchaus

    223 Seiten, Papierband mit gelbem Kleisterpapier bezogen. Johann Nikolaus Forkel, der in der Nähe des oberfränkischen Coburg geboren wurde und später an der Universität Göttingen lehrte, zählt zu den Vätern der Musikwissenschaft als moderne akademische Disziplin. Seine Fragment gebliebene Allgemeine Geschichte der Musik, von der zwei Bände (1788 bzw. 1802) erschienen, gilt als erste große deutschsprachige Universalgeschichte der Musik. Für seine Bach-Biographie (Über Johann Sebastian Bach's Leben, Kunst und Kunstwerke, 1802), die erste Monographie über den Komponisten, konnte Forkel noch auf das Zeugnis der mit ihm befreundeten ältesten Bach-Söhne zurückgreifen. Der vorliegende Konvolutband stellt eine Sammlung vermischten musikhistorischen Materials dar; es handelt sich um Quellen-abschriften, die von verschiedenen Schreibern, darunter Forkel selbst, vorgenommen wurden. Der Vorbesitzer Georg Poelchau (1773-1836) hat die Miscellaneen unmittelbar nach dem Tode Forkels erworben, was sein eigenhändiger Vermerk "Göttingen 1818" auf dem vorderen Innendeckel belegt.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Heftung teilweise lösen und nachheften, Lagen im Falz ausbessern, Papierhülse im Rücken anbringen, Ecken und Kanten sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen.
    Restaurierungskosten: 550 €
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  • Patenschaft M 114
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9467
    Hasse, Johann Adolf (1699-1783): I Pellegrini al sepolcro di Nostro Signore. Oratorium in 2 Teilen. - Abschrift von Johann Adam Hiller (1728-1804) ca. 1750 aus der Sammlung Georg Poelchaus.

    96 Seiten; Papierband mit blauem Büttenpapier bezogen. Johann Adolf Hasse gilt heute als einer der Hauptvertreter der Opera seria. Er hat aber auch im Bereich der geistlichen Musik Bedeutendes geleistet. I Pellegrini al sepolcro di Nostro Signore ist sein bekanntestes Oratorium; in ihm vergegenwärtigen sich vier Pilger am Heiligen Grab in Jerusalem empfindungsreich das Leiden und Sterben Jesu Christi. Das Werk wurde am Karfreitag 1742 in Dresden zum ersten Mal aufgeführt. Es liegt hier in einer Abschrift von der Hand Johann Adam Hillers vor. Hiller, der sich als Singspielkomponist einen Namen machte, wirkte in Leipzig als Gewandhauskapellmeister und Thomaskantor. Er setzte sich durch Werkaufführungen und in seinen Schriften auch nach dem Tode Hasses für dessen Schaffen ein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen,Spiegel anheben, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Blockheftung lösen und nachheften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen, Papierhülse im Rücken anbringen, Papier im Rücken unterlegen, Buchblock und Einband zusammenfügen.
    Restaurierungskosten: 550 €
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  • Patenschaft M 115
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18707/1
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Saul oder Die Gewalt der Musik. - Abschrift aus dem Jahr 1800.

    108 Seiten; Papierband mit blauem Büttenpapier bezogen. Johann Heinrich Rolle wirkte, nachdem er von 1741 bis 1746 als Geiger und Bratscher in der Hofkapelle Friedrichs II. von Preußen angestellt war, als Musikdirektor und Kantor in Magdeburg. Seit 1764 veranstaltete er hier öffentliche Concerte, in denen er vor allem eigene Werke zur Aufführung brachte. Dazu gehörten auch seine Oratorien, die als musicalische Dramen wesentlich durch die literarischen Vorlagen (F. G. Klopstock, J. S. Patzke, A. H. Niemeyer) mitgeprägt waren. Saul, oder die Gewalt der Musik entstand 1770 und erschien 1776 bei Breitkopf in Leipzig im Druck.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel anheben, Vorsatz lösen, Heftung nachheften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Papierhülse im Rücken anbringen, Papier im Rücken unterlegen, Kanten und Ecken sichern, Buchblock und Einband zusammenfügen.
    Restaurierungskosten: 520 €
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  • Patenschaft M 116
    Bibliothekssignatur Slg. Wernigerode Hb 2755
    Gott=lobende Haellische Lieder=Lust, In sich haltend Alle in loebl. Stadt und Land Hall, ... Gesaenger Nebst einem Christlichen Gebet=Buechlein ... - Schwaebisch Hall: Georg Michael Meyer, 1729

    Ledereinband; Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Eselsohren glätten, Risse hinterlegen, Fehlstellen ergänzen, diverse Lagen nachheften, Buchblock-Deckel-Verbindung wieder herstellen, neue Hinterklebung, neuer Lederrücken, alten Rücken wieder aufkleben.
    Restaurierungskosten: 485 €
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  • Patenschaft M 117
    Bibliothekssignatur Slg. Wernigerode Hb 2485
    Das Privilegirte Ordentliche und Vermehrte Dressdnische Gesang=Buch, ...In denen gesamten Chur=und Fuerstlich=Saechsis. Landen bey oeffentlichem Gottesdienst gebrauchet, und daraus pfleget gesungen zu werden ... - Dresden; Leipzig: Hekels sel. Sohn, 1732

    Ledereinband; Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, hinteren Deckel richten, Pappe des Vorderdeckels erneuern, neuen Lederrücken und neuen Lederbezug auf dem Vorderdeckel, alten Rücken und Vorderdeckelbezug wieder aufkleben, Fehlstellen ergänzen.
    Restaurierungskosten: 430 €
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  • Patenschaft M 118
    Bibliothekssignatur Slg. Wernigerode Hb 4387
    Kegel, Philipp: Zwölff Geistliche Andachten : Darinnen gar schöne trostreiche Gebete begrieffen welche die rechte bewehrte heilsame Mittel dadurch man einen gnädigen Gott ein friedsames und fröliches Gewissen und endlich die Krone des ewigen Lebens erlang - Lüneburg: Sterne, 1654

    Ledereinband; Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, erste Lage reparieren und wieder vorheften, Buchblock richten, neue Hinterklebung, neuen Lederrücken auf Hülse anbringen, alten Rücken wieder aufkleben, Deckel richten, Ecken ergänzen und mit Leder unterlegen.
    Restaurierungskosten: 345 €
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  • Patenschaft M 120
    Bibliothekssignatur D.MS. 56798
    Bach, Johann Sebastian: Goethes Legende vom Hufeisen. Am Klavier zu singen von Johann Sebastian Bach. Eingerichtet von Philipp Emanuel Carl Bach. Hrsg. von Leopold Hirschberg. - Berlin: S. Martin Fraenkel Verlag, 1925

    18 Seiten; Pappband mit Buntpapier bezogen. Goethe lässt in der Legende vom Hufeisen (1797) Jesus seinen Jüngern vor Augen führen, dass auch das Kleine nicht gering zu achten sei. Hier liegt eine kuriose Vertonung der Ballade für Sopran mit Begleitung des Klaviers vor. Dem Text ist Musik Johann Sebastian Bachs aus der Matthäus-Passion, einer Kantate sowie verschiedenen Klavierwerken unterlegt. Der Herausgeber gibt vor, sich auf neu aufgefundene Quellen zu stützen, aus denen er auch ausgiebig zitiert. Der Urheber der Vertonung sei ein Sohn Carl Philipp Emanuel Bachs, ein Enkel also Johann Sebastian Bachs, gewesen. In Wirklichkeit hat man es mit einem geistreichen Vexierspiel des Herausgebers zu tun, und die Datierung seiner Einleitung sowie der Vermerk am Schluss des Bandes ("Dieses Buch erschien z u m 1. A p r i l 1 8 2 5 …") machen deutlich, welcher Art der Scherz ist, der hier mit dem Leser getrieben wird.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Vorder- und Rückendeckel richten, erstes und letztes Blatt glätten und Risse hinterlegen, neue Heftung, an den Deckeln Ecken und Kanten festigen.
    Restaurierungskosten: 270 €
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  • Patenschaft M 121
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 14380/1
    Methfessel, Albert Gottlieb (1785-1869): Der reisende Student. Operette. - Abschrift von verschiedenen Schreibern aus der Königlichen Theater-Bibliothek Berlin.

    188 Seiten; Pappband mit Marmorpapier bezogen. Albert Gottlieb Methfessel stammte aus Thüringen. Hier wirkte er als Kammersänger am Rudolstädter Hof, war häufig Gast bei Goethe in Weimar und erteilte Schillers Tochter Emilie Gesangsunterricht. 1822 ließ er sich als Gesangslehrer in Hamburg nieder, bevor er 1832 als Hofkapellmeister nach Braunschweig berufen wurde. Bekannt wurde er vor allem mit seinem Commers- und Liederbuch, das bedeutenden Einfluss auf das volkstümliche und studentische Singen nahm. Das Singspiel (Ope¬rette) Der reisende Student entstand um 1818. Der vorliegende Band enthält Partitur-abschrif¬ten verschiedener Nummern daraus, die um 1835 und später angefertigt wurden. Eine Vielzahl von Eintragungen - darunter solche mit violetter Tinte aus dem Jahre 1885 - belegt den ausgiebigen Gebrauch in der Theaterpraxis.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Einband und Buchblock trennen, Trockenreinigung, Verklebungen am hinteren Buchdeckel ablösen, Heftung auflösen, Falzbereich und Blattkanten stabilisieren, am Buchblock: neue Vorsatzkonstruktion, Einfügen bzw. Austausch der fliegenden Blätter, Heftung, Hinterklebung und Hülse neu, am Einband: Kanten und Ecken festigen, Rücken¬bereich mit farblich passendem Leder ergänzen, Fragmente erhalten und aufbringen.
    Restaurierungskosten: 1005 €
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  • Patenschaft M 122
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 14351, Bd. 2
    Mercadante, Giuseppe Saverio Raffaele (1795-1870): Il Giuramento. 2. und 3. Akt. - Abschrift ca. 1840

    170 Bl.; Halblederband. Dem heutigen Rundfunkhörer mag Giuseppe Saverio Mercadante vor allem durch sein Flötenkonzert in e-Moll präsent sein; die Zeitgenossen hingegen sahen in ihm in erster Linie den erfolgreichen Opernkomponisten. Im historischen Rückblick erscheint er neben Bellini und Donizetti als bedeutendster Vertreter der italienischen Oper zwischen Rossini und Verdi. Il Giuramento (Der Schwur) wurde 1837 an der Mailänder Scala uraufgeführt. Hier liegt eine um 1840 entstandene Partiturabschrift des 2. und 3. Aktes aus. Verschiedene Eintragungen, Streichungen sowie durch das Zusammennähen von Blättern angezeigte Sprünge machen deutlich, dass sie für Aufführungen benutzt wurde.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, erste und letzte Lage abnehmen, am Buchblock: neue Vorsatzkonstruktion, Einfügen bzw. Austausch der fliegenden Blätter, erste und letzte Lage vorheften, Hinterklebung und Hülse neu, am Einband: Kanten und Ecken festigen, Rückenbereich mit farblich passendem Leder ergänzen, Fragment aufbringen.
    Restaurierungskosten: 810 €
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  • Patenschaft M 124
    Bibliothekssignatur Mus. Fo 26
    Linke, Friedrich Wilhelm Traugott: Der rechte Gebrauch der Orgeln beym öffentlichen Gottesdienste bey der Einweihung einer neuen Orgel zu Gödern am XXVsten Sonntage nach Trinitatis 1766. - Altenburg: Richterische Schriften , 1766

    26 S., Pappband. Abdruck der Festpredigt zur Weihe der 1765-66 gebauten Orgel in der Kirche zu Gödern bei Altenburg in Thüringen. "Sie soll von heute an stets darzu gewidmet seyn, das Lob Gottes zu befördern, die Andacht glühend, die Hoffnung fest, die Gottseeligkeit eifrig zu machen." Nachdem 1785 eine Reparatur durchgeführt wurde, erfolgte bereits 1810-11 der Bau einer neuen Orgel.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Heftung stabilisieren, neue Hinterklebung, Papierrückenreparatur, Ecken stabilisieren, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen
    Restaurierungskosten: 325 €
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  • Patenschaft M 126
    Bibliothekssignatur Mus. Ts 115 Rara
    Salieri, Antonio (1750-1825): Arien und Gesänge aus dem Singspiel in drey Aufzügen: Der Talismann. Text von Lorenzo da Ponte. - Berlin, 1798

    56 S., z. Zt. ohne Einband. Die dreiaktige Oper Il talismano nach einem Text von Carlo Goldoni (1707-1763) erlebte 1779 in Mailand ihre Uraufführung. Nur der 1. Akt war von Salieri vertont worden, die Musik der Akte 2 und 3 stammte von Giacomo Rust (1741-1786). Mit einem von Lorenzo da Ponte (1749-1838) überarbeiteten Libretto ging die Oper 1788 am Wiener Burgtheater in Szene. Berliner Aufführungen mit einem deutschen Text von Adolph von Knigge (1752-1796) fanden 1796 und 1798 statt.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, auseinander nehmen, alte Verklebungen ablösen, Risse hinterlegen, neue Vorsätze, heften, Ganzpapiereinband
    Restaurierungskosten: 415 €
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  • Patenschaft M 127
    Bibliothekssignatur Mus. E 754²
    Beyer, Johann Samuel (1669-1744): Primae lineae musicae vocalis : Das ist … Anweisung, wie die Jugend, … ein musicalisches Vocal-Stück wohl und richtig singen zu lernen, aufs kürtzte kan unterrichtet werden … - Dresden und Freyberg: Hilscher, 1730

    56 S., Pappband; Band aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der Autor, aus dem thüringischen Gotha stammend, war Kantor in Weißenfels und ab 1699 in Freiberg in Sachsen. Die Primae lineae musicae vocalis, im Frontispiz-Stich deutsch kurz als Johann Samuel Beyers Anweisung zur Singe Kunst bezeichnet, zeigen ihn als Musikpädagogen. Es handelt sich bei der Schrift um eine Gesangschule, die auch die musikalischen Grundlagen vermittelt, und zwar nach Katechismusart im Wechsel von Frage und Antwort. Angeschlossen ist als Appendix (S. 47 ff.) ein Kleines Musicalisches Lexicon, das die musikalische Terminologie erläutert.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, auseinander nehmen, Eselsohren glätten, Risse hinterlegen, heften, in alten Einband wieder einfügen, diesen am Rücken, den Kanten und Ecken festigen, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen.
    Restaurierungskosten: 465 €
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  • Patenschaft M 128
    Bibliothekssignatur Mus. Gb 10
    Bach, Johann Michael (1745-1820): Kurze und systematische Anleitung zum General-Baß, und der Tonkunst überhaupt, mit Exempeln erläutert. - Cassel: Waysenhaus Buchdruckerey, 1780

    47 S., Papierumschlag; Band aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der einem hessischen Zweig der großen Bach-Familie entstammende Autor unternahm viele Reisen, die ihn bis nach Amerika führten, bevor er in Göttingen und später in Leipzig ein Jurastudium aufnahm. Er war dann an verschiedenen Orten als Advokat, Organist und Kantor tätig. Zuletzt wirkte er als Gymnasiallehrer in Elberfeld. Auf der letzten Seite der Generalbasslehre findet sich ein Verzeichnis seiner bis dahin entstandenen Werke, das er mit den Worten einleitet: "Bey dem entsetzlichen Schwarm von Musicalien … wem grauet nicht dafür, noch mehr hinzuzuthun?" Immerhin wurde eines seiner Cembalo-Konzerte, in dem er das B-A-C-H-Motiv verarbeitet, lange Zeit für eine Komposition Johann Sebastian Bachs gehalten.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Abnahme des fragmentierten Rückens vom Umschlag, Heftung auflösen, neuen Papierumschlag (handgeschöpft) umhängen, Durchheftung von Umschlag und Lage, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 360 €
    vergeben


  • Patenschaft M 129
    Bibliothekssignatur Mus. Tc 885 Rara
    Costanzi, Giovanni Battista (1704-1778): Roma Giuliva : Nell' Es Altazione Del Suo SS.mo Pastore Principe, … - Roma: Rossi, 1721

    20 S., Ill., Kartonumschlag. Giovanni Battista Costanzi trug den Beinamen "Der Römer". Er komponierte nicht nur, sondern tat sich auch als Violoncellospieler hervor, weshalb er auch "Giovannino del violoncello" genannt wurde. Er war Kapellmeister an verschiedenen Kirchen Roms, ab 1754 am Petersdom. Für die Feiern zur Einführung von Michelangelo Conti als Papst Innocenz XIII. schrieb er 1721 ein "Componimento drammatico per musica" (eine Art dramatischer Kantate) mit dem Titel Roma giuliva ("Das fröhliche Rom"). Das Libretto hatte der Abbe Gaetano Lemer verfasst.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Abnahme des Umschlages, Heftung auflösen, neuen Papierumschlag (handgeschöpft) umhängen, Durchheftung von Umschlag und Lage, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 360 €
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  • Patenschaft M 132
    Bibliothekssignatur Mus. E 3178 Rara
    Der abgewürdigte Wagemeister, oder Der fälschlich genandten Gerechten Wagschale eines verkapten, aber wohlbekandten Innocentii Franckenbergs auf dem Parnaß erkandte Ungerechtigkeit und Betrug, … von einem danckbahren Discipul … Joachim Meiers. - o.O. 1729

    61 S., Pappband. Im Hintergrund steht eine Debatte um das wahre Wesen der Kirchenmusik, deren aktuelle Kontrahenten der Göttinger Professor Joachim Meyer und der Musikschriftsteller Johann Mattheson in Hamburg waren. Der Verfasser der Schrift, der sich als dankbaren Schüler Meyers bezeichnet, verteidigt dessen Auffassung, dass die Kirchenmusik durch den Einbruch des theatralischen und weltlichen Geistes gefährdet sei. Konkret handelt es sich um eine Entgegnung auf Martin Heinrich Fuhrmann, der sich in der Gerechten Wag-Schal, die explizit gegen Meyer gerichtet war, für eine kunstvolle Figuralmusik in der Kirche aussprach.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, hinten fliegendes Blatt ergänzen, Risse hinterlegen, neue Hinterklebung, Papiereinbandreparatur, Innenfälze reparieren, Papierverklebung vom hinteren Spiegel ablösen
    Restaurierungskosten: 285 €
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  • Patenschaft M 134
    Bibliothekssignatur Mus. Fk 29
    Rohleder, Johann: Erleichterung des Klavierspielens vermöge einer neuen Einrichtung der Klaviatur und eines neuen Notensystems. - Königsberg: Nicolovius, 1792

    44 S., 1 Tafel, Halbledereinband mit Kibitzpapier. Der Prediger Johann Rohleder aus Pommerellen reichte 1791 der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin Vorschläge zur Neuanordnung der Klaviertastatur ein, die er im folgenden Jahr in Königsberg in der vorliegenden Schrift veröffentlichte. Im Kern geht es um zwei um einen Halbton gegeneinander versetzte durchlaufende Ganzton-Tastenreihen. Sie ermöglichen einen gleichen Fingersatz für alle Dur- und alle Moll-Tonarten; damit gibt es für die Ausführung in allen Tonarten einen einheitlichen technischen Schwierigkeitsgrad. Erforderlich war jedoch ein neues, ungewohntes Notationssystem - wohl ein Hauptgrund dafür, dass Rohleders Ideen auf wenig Resonanz stießen.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Falz vorne und hinten sichern und schließen, Ecken und Kanten ausbiegen und festigen, Fehlstellen ergänzen, Lederverklebung am Rücken entfernen, neuen Lederrücken hohl arbeiten, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 605 €
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  • Patenschaft M 137
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21700
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Das befreyte Israel. Oratorium. Text von Justus Friedrich Wilhelm Zachariä (1726-1777). - vermutlich Abschrift vom Autograph um 1760

    50 S., Pappband mit einfarbigem Buntpapier, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Georg Philipp Telemann (1681-1767), der seit 1721 als Director musices in Hamburg wirkte, schrieb das Oratorium auf einen Text des Braunschweiger Dichters J.F.W. Zachariae im Alter von fast 80 Jahren (1759). Gefeiert wird der glückliche Durchzug durch das Rote Meer und damit die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Knechtschaft, wie sie im 2. Buch Mose (Exodus) des Alten Testaments erzählt wird. Die Abschrift gelangte 1841 mit der umfangreichen Sammlung Georg Poelchaus in die Berliner Königliche Bibliothek.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel/Vorsatz lösen, neue Vorsatzkonstruktion, Heftung auflösen, auf Gewebe neu heften, neue Papierdecke herstellen mit alter Deckelpappe, altes Bezugspapier stabilisieren und aufbringen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 650 €
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  • Patenschaft M 138
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21636/1
    Tartini, Giuseppe (1692-1770): 45 Instrumentalstücke. - Abschrift um 1780

    74 Bl., Pappband. Das Schaffen Giuseppe Tartinis (1692-1770) ist vor allem durch die Instrumentalgattungen des Violinkonzerts und der Violinsonate geprägt; in beiden hat er weit über 100 Werke hinterlassen. Die vorliegende Sammelhandschrift französischer Provenienz vereint etwa 40 Sonaten. Auf dem Titelblatt ist die Abschrift eines Capriccios aufgeklebt, das zum Konzert Nr. 26 gehört. Die sogenannten Capricci erscheinen bei Tartini häufig als letzte, die Virtuosität noch einmal steigernde Solo-Episode im Konzertsatz, an die sich die vom Solisten improvisierte Kadenz anschließt. Schreiber des Capriccios ist hier ein Vorbesitzer des Bandes, der belgische Geiger und Kapellmeister Joseph Terby jr. (1808-1879) aus Leuven. Die Bibliothek erwarb die Handschrift, zusammen mit weiteren Tartini-Manuskripten, 1921 vom Berliner Musikantiquariat Liepmannssohn.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Vorsatz lösen, neue Vorsatzkonstruktion vorne, Heftung erhalten, evtl. nachheften, Lagen im Falz ausbessern, Kanten sichern, Ecken mit Papier stabilisieren, Rücken neu herstellen, Fragmente aufbringen, Tasche für 2 Blätter erneuern, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 800 €
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  • Patenschaft M 139
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8218/4
    Graun, Carl Heinrich (1704-1759): Il Feste Galante. Oper in 3 Akten. Klavierauszug. 1761. - Abschrift um 1767 von Johannes Ringk (1717-1778). Mit Besitzvermerk von Otto Carl Friedrich von Voß (1755-1823).

    40 Bl., Papierumschlag (handgefertigt). Die Oper Le Feste galanti von Carl Heinrich Graun (1704-1759), der seit 1740 Hofkapellmeister Friedrichs II. war, wurde 1747 an der Berliner Hofoper uraufgeführt. Sie wurde in späteren Jahren zur Karnevalszeit wieder aufgenommen. Hier liegt eine postume Bearbeitung im Klavierauszug aus dem Jahre 1767 vor. Schreiber und möglicherweise auch Bearbeiter ist der Berliner Komponist Johannes Ringk, der auch Organist an der Marienkirche war und als Schreiber in der Überlieferung der Werke Johann Sebastian Bachs eine Rolle spielt. Bedeutsam für die Bach-Überlieferung war auch die Sammlung der gräflichen Familie Voß-Buch, zu der der vorliegende Band gehörte. Die Sammlung wurde 1851 von der Königlichen Bibliothek erworben.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Spiegel/Vorsatz lösen, Heftung auflösen, auf Hanfbünde neu heften, neue Papierdecke herstellen, altes Bezugspapier stabilisieren und aufbringen, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 720 €
    vergeben


  • Patenschaft M 143
    Bibliothekssignatur Mus. E 3158 Rara
    Scheibel, Gottfried Ephraim (1696-1759): Zufällige Gedancken von der Kirchen-Music, wie sie heutiges Tages beschaffen ist allen rechtschaffnen Liebhabern der Music zur Nachlese und zum Ergötzen wohlmeinende ans Licht gestellet von Gottfried Ephraim Scheib - Franckfurt und Leipzig: Selbstverl., 1721

    84 S., Pappband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der Autor studierte in Leipzig Theologie und wirkte später in seiner Heimatstadt Breslau. In der vorliegenden Schrift nimmt er Stellung in den zeitgenössischen Auseinandersetzungen über das Wesen der protestantischen Kirchenmusik und vertritt dabei einen modernen Standpunkt. Die Darstellung von Affekten sollte ebenso möglich sein wie die Anwendung der Parodie, d.h. die Unterlegung eines geistlichen Textes unter eine passende Musik, die ursprünglich auf einen weltlichen Text komponiert war. " ..ich weiß nicht woher die Opern allein das Privilegium haben, dass sie uns die Thränen auspressen sollen, warum geht das nicht in der Kirchen an?" Außerdem sollten auch Frauen in Kirchenchören mitsingen dürfen! 1725 gab Scheibel einen Band mit 72 eigenen Texten für Kirchenkantaten heraus.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, auseinander nehmen, alte Papierverklebungen ablösen, Risse hinterlegen, hinten neues fliegendes Blatt, Papierverklebungen ablösen, heften, in alten Papiereinband einfügen, Papiereinband reparieren
    Restaurierungskosten: 400 €
    vergeben


  • Patenschaft M 147
    Bibliothekssignatur Am.B. 407
    Geminiani, Francesco (1687-1762): 6 Concerti grossi con due Violini, Violoncello è Viola Concertino obligati è due altri Violini è Basso. Op. 3 - Partiturabschrift um 1770 aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

    78 S., Kartonumschlag mit handgefertigtem Buntpapier. Francesco Geminiani, 1687 in Lucca geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht von seinem Vater. Zu seinen Kompositionslehrern zählten später Arcangelo Corelli und Alessandro Scarlatti. 1714 ließ Geminiani sich in London nieder, wo er mit großem Einfluss als Geigen- und Kompositionslehrer wirkte. Als Komponist wurde er vor allem durch seine Instrumentalwerke berühmt. 1733 veröffentlichte er mit großem Erfolg die 6 Concerti grossi op. 3. Sie setzten ihn, einem späteren Urteil des englischen Musikhistorikers Charles Burney (1726-1814) zufolge, "an die Spitze aller damals lebenden Meister".1732 übersiedelte Geminiani nach Dublin, wo er 1762 auch starb.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Risse schließen, fliegendes Papier einfügen, Umschlag ablösen, neu umheften, Bezugspapier stabiblisieren, Kanten und Ecken sichern und festigen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 330 €
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  • Patenschaft M 148
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 2731
    Caldara, Antonio (1670-1736): Missa in C-Dur. - Partiturabschrift um 1820 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    96 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen; Nach seiner musikalischen Ausbildung in Venedig wirkte Antonio Caldara zunächst als Kapellmeister in Mantua und Rom, bevor er 1716 an den Kaiserhof nach Wien ging, wo er als Vizekapellmeister unter Johann Joseph Fux an der Hofmusikkapelle angestellt wurde. Caldara hat ein Oeuvre von mehr als 3400 Kompositionen hinterlassen, das sich auf den Bereich der Vokalmusik konzentriert. Seine zahlreichen Messvertonungen zeichnen sich durch eine geglückte Verbindung von strenger Kontrapunktik und lebendiger Melodik aus. Häufig kommt dabei der stilo cantatistico zum Tragen: Chorabschnitte wechseln mit Passagen, in denen zur Solo-Gesangsstimme ein Solo-Instrument mit einer virtuos gestalteten Partie hinzutritt. In der vorliegenden Messe ist in einem Abschnitt des Gloria dem Fagott eine solche Rolle zugedacht, indem es sich mit dem vokalen Solo-Bass einen "konzertierenden" Wettstreit liefert.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Tocken reinigen, fliegende Blätter einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, neuer Papiereinbanr, Fragemente aufbringen, Papierhülse im Rücken anbringen
    Restaurierungskosten: 635 €
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  • Patenschaft M 151
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18721
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Ich danke dir Herr mein Gott von ganzem Herzen. Trauer-Cantate auf den Tod des Rector Walther in Magdeburg. - Partiturabschrift um 1800 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    52 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen. Johann Heinrich Rolle, 1716 in Quedlinburg geboren, war ab 1741 in der Berliner Hofkapelle Friedrichs II. als Geiger und Bratschist angestellt. 1746 ging er als Organist und Kantor nach Magdeburg. Bei der Bewerbung um die Stelle des Hamburger Musikdirektors in der Nachfolge Telemanns unterlag er 1767 Carl Philipp Emanuel Bach. Rolle erlangte große Popularität durch seine musikalischen Dramen auf biblische Themen, die er in Magdeburg in öffentlichen Konzertreihen zur Aufführung brachte. Nicht weniger trug sein reiches und weit verbreitetes Kirchenkantatenschaffen zu seinem Ruf bei, ein "Lieblingskomponist der Nation" zu sein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, fliegendes Blatt vorne einfügen, Risse schließen, Rückenpapier unterelgen, Fragmente aufbringen, Papierhülte im Rücken anbringen, Buchdeckel nach vorne versetzen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 605 €
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  • Patenschaft M 152
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18738
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Ihr waret weiland Finsternis. Kantate zum Pfingstfest. - Partiturabschrift um 1790 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    30 S., Broschurband mit einfarbigem Papier bezogen. Johann Heinrich Rolle, 1716 in Quedlinburg geboren, war ab 1741 in der Berliner Hofkapelle Friedrichs II. als Geiger und Bratschist angestellt. 1746 ging er als Organist und Kantor nach Magdeburg. Bei der Bewerbung um die Stelle des Hamburger Musikdirektors in der Nachfolge Telemanns unterlag er 1767 Carl Philipp Emanuel Bach. Rolle erlangte große Popularität durch seine musikalischen Dramen auf biblische Themen, die er in Magdeburg in öffentlichen Konzertreihen zur Aufführung brachte. Nicht weniger trug sein reiches und weit verbreitetes Kirchenkantatenschaffen zu seinem Ruf bei, ein "Lieblingskomponist der Nation" zu sein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, im Falz und im Buchblock Risse schließen, Bezugspapier stabilisieren, Deckel glätten, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 340 €
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  • Patenschaft M 153
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 18739
    Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Verheißener Tröster komm laß dich hernieder. Kantate zum Pfingstfest. - Partiturabschrift um 1790 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    60 S., Kartonumschlag. Johann Heinrich Rolle, 1716 in Quedlinburg geboren, war ab 1741 in der Berliner Hofkapelle Friedrichs II. als Geiger und Bratschist angestellt. 1746 ging er als Organist und Kantor nach Magdeburg. Bei der Bewerbung um die Stelle des Hamburger Musikdirektors in der Nachfolge Telemanns unterlag er 1767 Carl Philipp Emanuel Bach. Rolle erlangte große Popularität durch seine musikalischen Dramen auf biblische Themen, die er in Magdeburg in öffentlichen Konzertreihen zur Aufführung brachte. Nicht weniger trug sein reiches und weit verbreitetes Kirchenkantatenschaffen zu seinem Ruf bei, ein "Lieblingskomponist der Nation" zu sein.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Papierhülse im Rücken anbringen, neuer Papiereinband, Rückenpapier unterlegen, Fragmente aufbringen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 520 €
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  • Patenschaft M 154
    Bibliothekssignatur Mus.ms. Bach P 566
    Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Sammelhandschrift mit Choralbearbeitungen (BWV 672-675, 677 u. 679) und Duetten (BWV 802-805) aus der Klavierübung 3. Teil. - Abschrift von Gottfried Heinrich Moering (1747-1825)

    36 S., Kartonumschlag mit handgefertigtem Buntpapier; Das Manuskript vereinigt Abschriften des größten Teils der Choralbearbeitungen sowie der vier Duette aus dem 3. Teil der Clavier Übung, die Bach 1739 in Nürnberg im Druck herausgab. Es stammt aus dem Besitz des Bach-Schülers Johann Philipp Kirnberger (1721-1783), der in Berlin als Lehrer und musikalischer Berater der preußischen Prinzessin Anna Amalia, der jüngsten Schwester Friedrichs II., wirkte. Der Schreiber Gottfried Heinrich Moering (1747-1825) war ein Schüler Kirnbergers.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Risse schließen, fliegendes Papier einfügen, Umschlag ablösen, neu umheften, Bezugspapier stabiblisieren, Kanten und Ecken sichern und festigen, Schutzverpackung
    Restaurierungskosten: 330 €
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  • Patenschaft M 156
    Bibliothekssignatur Mus. Tk 736
    Krebs, Johann Gottfried (1741-1814): Cantaten über die Sonn- und Festtägigen Evangelia und Episteln: welche unter göttlicher Hülfe vom ersten Advent 1780 bis dahin 1781…aufgeführt werden sollen. - Altenburg, gedruckt mit Richterischen Schriften, ca. 1780

    68 S., Kartonumschlag. Johann Gottfried Krebs, geboren in Zwickau, erhielt seine musikalische Ausbildung bei seinem Vater, dem Bach-Schüler Johann Ludwig Krebs (1713-1780). 1758 übernahm er ein Organistenamt in Altenburg, 1771 das des Stadtkantors ebendort. Aus dem Kantorenamt erklärt sich sein umfangreiches Kantatenschaffen. Das vorliegende Büchlein enthält die Sammlung der gedruckten Texte zu den Kantaten, die J.G. Krebs für die Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres 1780-81 vertonte.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Trocken reinigen, Eselsohren glätten, Umschlag im Rückenbereich reparieren, doppelwandiges Futteral anfertigen
    Restaurierungskosten: 240 €
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  • Patenschaft M 157
    Bibliothekssignatur DMS O. 72870
    Mozart, Franz Xaver Wolfgang (1791-1844): Grand Concerto pour le Pianoforte avec grand Orchestre compose et dédié A Son Altesse Jmperiale Madame la Grande Duchesse Marie Paulowne Princesse héréditaire de Saxe-Weimar : Oeuv. 25. Es-Dur - Leipzig: Peters, ca. 1819

    38 S., Klavierpartitur und 14 Stimmen; Leineneinband. Mozarts jüngerer Sohn wurde von der Mutter Constanze Mozart bereits im Kindesalter für den Musikerberuf bestimmt; sie legte ihm auch das Pseudonym "Wolfgang Amadeus Mozart, Sohn" bei. Einen Großteil seines Lebens verbrachte er als Komponist, Pianist und Klavierpädagoge in Lemberg. 1838 kehrte er nach Wien zurück. Er starb 1844 während eines Kuraufenthalts in Karlsbad. Das virtuose Es-Dur-Klavierkonzert entstand 1818 im Hinblick auf eine große Konzertreise, die ihn durch ganz Europa führte. Das vorliegende Exemplar trägt das Exlibris der Sammlung des Berliner Musikschriftstellers Werner Wolffheim (1877-1930). Sie gehörte zu den weltweit bedeutendsten privaten Musikbibliotheken, musste von ihrem Besitzer 1927 jedoch aufgelöst und versteigert werden.

    Schaden bzw. was ist zu tun: Buchblock trocken reinigen, Risse hinterlegen, neue Vorsätze, heftenb und in Einband wieder einfügen, Stimmen: trocken reinigen, Blätter am Kopf glätten, Tasche weiten und in die Buchdecke wieder einkleben, Einband stabilisieren.
    Restaurierungskosten: 575 €
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  • Patenschaft M 158
    Bibliothekssignatur 55 Tb 1151
    Busoni, Ferruccio (1866-1924): Arlecchino : ein theatralisches Capriccio. Worte und Musik von Ferruccio Busoni. Zeichnungen von Rafaello Busoni. - Berlin: Rogall, 1932

    22 Bl.: Lithographien, Halbgewebeband. Diese lithographierte Ausgabe des Textbuches der Oper "Arlecchino" von Ferrucio Busoni, erschien in einer einmaligen Ausgabe von hundert nummerierten Exemplaren. Der Abdruck des Textes erfolgte mit Genehmigung der Original-Verleger Breitkopf & Härtel in Leipzig. Die Ausführung des Steindrucks besorgte A. Rogall, Berlin. Zwanzig Exemplare, No 1 - 20 sind auf echtem Japanpapier abgezogen. Dieses ist das Exemplar No 29. Berlin, im Juni 1932. - Mit Bleistiftunterschrift von Rafaello Busoni (1900-1962).

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einband und Buchblock trennen, Heftung nachheften, neue Rückenverklebung, Rückengewebe unterlegen und evtl. austauschen, Deckel glätten, Buchblock und Einband zusammenfügen, Schutzverpackung

    kalkulierte Kosten: 495 €
    vergeben


  • Patenschaft M 160
    Bibliothekssignatur Mus. O. 17364 Rara
    Bach, Johann Sebastian (1685-1750): Die Kunst der Fuge durch Herrn Johann Sebastian Bach ehemahligen Capellmeister und Musikdirector zu Leipzig. Vorbericht von Friedrich Wilhelm Marpurg (1718-1795). Partiturausgabe ca. 1752 aus der Sammlung Franz Hauser (1794-1870) - Partiturausgabe ca. 1752 aus der Sammlung Franz Hauser (1794-1870)
    67 S., Halblederband mit Kleisterpapier bezogen
    Die Kunst der Fuge war Bachs letztes größeres Werk, in dem er die kontrapunktische Kunst seiner Zeit exemplarisch zusammenzufassen suchte. Durch den Tod Bachs im Juli 1750 blieb das Werk unvollendet, wurde aber bereits im folgenden Jahr – vermutlich von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel – im Druck herausgegeben, wobei die Reihenfolge der einzelnen Sätze von Bachs Autograph erheblich abweicht und am Schluss ein Choral angefügt ist, den Bach in ganz anderem Zusammenhang komponiert hatte. Die Titelauflage des Jahres 1752 enthält ein Vorwort von dem Berliner Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Risse und Fehlstellen im Buchblock schließen, Deckenkanten ausbiegen und festigen, Ecken neu mit Leder unterlegen, Lederverklebung am Rücken entfernen und neuen Lederrücken hohl arbeiten, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 825 €
    vergeben


  • Patenschaft M 161
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9168
    Händel, Georg Friedrich (1685-1759): Drey Clavier Suiten. - Partiturabschrift um 1800
    14 Bl., Pappband mit Kleisterpapier bezogen
    Georg Friedrich Händel veröffentlichte 1720 und 1733 zwei Sammlungen Suites de Pièces pour le Clavecin, die auch einige wesentlich früher komponierten Werke einschlossen. Die vorliegende Abschrift überliefert drei der Suiten aus der Sammlung von 1733, jedoch zum Teil in früheren Fassungen und mit einzelnen abweichenden Sätzen, deren Authentizität einstweilen ungeklärt ist.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, fliegendes Blatt vorne und hinten einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter ersetzen.
    kalkulierte Kosten: 450 €
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  • Patenschaft M 162
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 9546 Hasse, Johann Adolf (1699-1783): Asteria. Oper in 3 Akten (Auszüge). - Partiturabschrift (unvollst.), um 1750-60
    71 Bl., Pappband mit Kiebitzpapier bezogen
    Johann Adolf Hasse amtierte zwischen 1733 und 1763 als Hofkapellmeister am kurfürstlich sächsischen Hof in Dresden. Zu seinen größten „Fans“ zählte Friedrich II. von Preußen, der zahlreiche Opern Hasses in Berlin aufführen ließ. Die Oper Asteria aus dem Jahr 1737, aus der hier alle Arien ohne verbindende Rezitative überliefert sind, ist jedoch nie außerhalb Dresdens erklungen. Mit dem geringen Verbreitungsgrad des Werkes hängt möglicherweise auch zusammen, dass der Schreiber auf dem Titelblatt irrtümlicherweise den Titel einer anderen Oper Hasses Irene notierte. Ob der auf dem Titelblatt genannte Köthener (später Braunschweiger) Organist und Musiker Carl August Hartung (1723-1800), aus dessen Sammlung die Quelle stammt, zugleich der Schreiber ist, konnte bislang nicht eindeutig festgestellt werden.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, fliegendes Blatt vorne einfügen, neuer Papiereinband mit Kiebitzpapier auf festen Deckeln, Schutzverpackung kalkulierte Kosten: 650 €
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  • Patenschaft M 163
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 13195 Lotti, Antonio (1666-1740): Musica di diversi orattorii. - Sammelband mit 39 Vokalstücken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
    Partiturabschrift aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). 89 Bl., Pappband.
    Entgegen dem Titel auf dem Einband-Vorderdeckel des Bandes enthält diese Sammelhandschrift nicht nur Arien aus geistlichen Oratorien, sondern auch aus weltlichen Werken. Da Lottis Schaffen aber erst in groben Umrissen erforscht ist, konnte bislang nicht ermittelt werden, welchen Oratorien, Opern und Kantaten die einzelnen Stücke entnommen sind. Dem Schreiber und dem Einband nach zu urteilen wurde die Quelle in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Venedig angefertigt. nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Spiegel und Vorsatz lösen, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, fliegendes Blatt vorne einfügen, Heftung neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter sichern, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 525 €
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  • Patenschaft M 164
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21200
    Steffani, Agostino (1654-1728): La Lotta d’hercole con Acheloo. Hannouera. MDCLXXXIX. - Partiturabschrift um 1700 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)

    94 S., Halblederband mit farbigem Kleisterpapier bezogen.
    Der im Veneto geborene Steffani verbrachte lange Jahrzehnte seines Lebens nördlich der Alpen an den kurfürstlichen Höfen in München, Hannover und Düsseldorf. Dabei wirkte er nicht nur als Komponist, sondern wurde in seinen späteren Jahren auch vermehrt mit diplomatischen Aufgaben und Missionen betraut. Von 1708 bis zu seinem Tod lebte er als Apostolischer Vikar für Ober- und Niedersachsen wieder überwiegend in Hannover. Das einaktige „Divertimento drammatico“ La lotta d’Hercole con Acheloo (Der Kampf zwischen Herkules und Achilles) nach einer Episode aus Ovids Metamorphosen entstand 1689 für den Hannoverschen Hof; die vorliegende Partitur dürfte in zeitlicher und örtlicher Nachbarschaft zur Erstaufführung kopiert worden sein.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Risse und Fehlstellen im Buchblock schließen, Lagen nachheften, fliegendes Blatt vorne und hinten einfügen, Deckelkanten ausbiegen und festigen bzw. ergänzen, Ecken neu mit Leder unterlegen, Schutzverpackung.

    kalkulierte Kosten: 880 €
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  • Patenschaft M 165
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21636/4
    Tartini, Giuseppe (1692-1770): Sonate Dodeci. – 12 Sonatenabschriften um 1770 aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)
    39 Bl., Pappband mit Kiebitzpapier bezogen.
    Giuseppe Tartini gehörte zu den prägenden italienischen Violinisten des 18. Jahrhunderts. Sein kompositorisches Œuvre umfasst u.a. rund 150 Sonaten für sein Instrument, die im späteren 18. Jahrhundert weit verbreitet waren. Hiervon zeugt auch die vorliegende Abschrift von 12 seiner Sonaten, die dem Schreiber nach wohl im süddeutsch-österreichischen Raum anzusiedeln ist.
    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzkonstruktion mit verstärktem Falz, Heftung lösen und evtl. neu auf Hanfbünde heften, Lagen im Falz ausbessern, alte Verklebungen ablösen und erneuern, Spiegelblätter sichern, evtl. Falzbreite verändern, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 495 €
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  • Patenschaft M 166
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 23287/24
    Wolf, Ernst Wilhelm (1735-1792): Concerto (l. N: 25) per il Cembalo, Duo Violino, Viola e Violoncello. - Abschrift um 1780

    5 Stimmen, Cembalostimme im Kleisterpapierumschlag.

    Ernst Wilhelm Wolf wirkte von 1761 bis zu seinem Tod im Jahr 1792 als Klavierlehrer, Konzertmeister, Organist und schließlich Hofkapellmeister in Weimar, wo er u.a. die kunstsinnige Herzogin Anna Amalia unterrichtete. Verheiratet mit einer Tochter des Berliner Konzertmeisters Franz Benda, orientieren sich seine Werke stilistisch vielfach an den Werken Carl Philipp Emanuel Bachs und Carl Heinrich Grauns.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, im Randbereich und im Falz der Blätter und des Umschlags Risse und Fehlstellen schließen, alte Verklebungen ablösen, lose Blätter in Kartonumschlag einlegen, zwischen alle Blätter Barriere Papier gegen Kontaktverbräunungen einlegen, Schutzverpackung

    kalkulierte Kosten: 345 €
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  • Patenschaft M 176
    Bibliothekssignatur Mus. E 4087 Rara
    Samber, Johann Baptist (1654-1717): Elucidatio musicae choralis : Das ist: Gründlich und wahre Erläuterung oder Unterweisung / wie die edle und uralte Choral-Music … möge erlehrnet werden. Alles mit vilen ins Kupfer gestochenen Figuren und Exemplengezieret […]. - Salzburg: Johann Joseph Mayr, 1710
    95 S., 15 Tafeln, Lederband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).
    Samber war Schüler von Georg Muffat in Salzburg, Domorganist und wichtigster Verfasser von musiktheoretischen Traktaten vor Johann Joseph Fux. Drei miteinander zusammenhängende Schriften sind auf musikpraktisches Orgelspiel und Choral-Gesang ausgerichtet: 1. Manuductio ad organum 2. Continuatio 3. Elucidatio musicae choralis (In SBB sind auch die beiden ersten Traktate vorhanden). Besonders wertvolle Quelle zur süddeutschen Barockorgel und zur Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebungen lösen, Vorsätze im Falzbereich stabilisieren, Einband erhalten, Rücken mit passendem Leder unterlegen, Ecken und Kanten festigen, Deckel ausbiegen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 665 €
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  • Patenschaft M 177
    Bibliothekssignatur 55 Apr 229
    Benda, Georg (1722-1795): Klavierauszug von Romeo und Julie einer Oper in drey Akten / in Musik gesetzt von Herrn Kapelldirektor Benda. Text: Friedrich Wilhelm Gotter (1746-1797) nach William Shakespeare (1564-1616). Klavierauszug. - Leipzig, im Verlage der Dykischen Buchhandlung, 1778
    54 S., Pappband

    Georg Benda gilt als „markanter Repräsentant der stilistischen Wandlungen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts“ (soweit das Musiklexikon „Musik in Geschichte und Gegenwart“) und wirkte seit 1742 in Potsdam als Violinist in der Hofkapelle. 1750 wurde er dann Hofkapellmeister in Gotha. In seinem Œuvre sind besonders seine Melodramen im Rousseauschen Geiste der Aufklärung hervorzuheben. Daneben komponierte er auch „normale“ Singspiele wie „Romeo und Julie“, das am 25. September 1776 in Gotha uraufgeführt wurde – die erste Vertonung dieses Shakespeare-Stoffes überhaupt! Zwei Jahre später erschien in Leipzig ein gedruckter Klavierauszug, was damals durchaus Seltenheitswert hatte und auf die Popularität des Werkes verweist, die bis ins 19. Jahrhundert anhielt. Dazu beigetragen haben wahrscheinlich auch die für ein Singspiel auffallenden virtuos-dankbaren Solopartien. Selbst Mozart soll „Romeo und Julie“ gelobt haben. Anders als bei Shakespeare schließt das Werk mit einem Happy-End, in dem die beiden Verliebten Terzen- und Sexten-selig ihr Liebesglück besingen. Mit der Neuerwerbung dieses Klavierauszuges konnte die Staatsbibliothek ein durch den Zweiten Weltkrieg verursachte Bestandslücke schließen. Zugleich bildet der Druck eine gelungene Ergänzung zum Autograph der späteren Mannheimer Fassung des Werks von 1784, das ebenfalls in der Staatsbibliothek zu Berlin verwahrt wird (Signatur: Mus.ms.autogr. Benda, G. 9).

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einband erhalten, Rücken im gerissenenen Falzbereich unterlegen, auf hohlen Rücken arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 360 €
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  • Patenschaft M 178
    Bibliothekssignatur N.Mus. 4718
    Busoni, Ferruccio (1866-1924): Die Brautwahl. Partitur. - [Hamburg, 1912] 678 S., Bürstenabzug ohne Titelblatt, Lederband. Die Brautwahl: Musikalisch-fantastische Komödie in 3 Akten und einem Nachspiel nach E.T.A. Hoffmann („Die Serapionsbrüder“); Musik und Libretto von Busoni, komponiert zwischen 1908-1911, Uraufführung: 13. April 1912 in Hamburg (Dirigent: Gustav Brecher). Prachtexemplar, Ledereinband mit Goldverzierungen und Goldaufdruck, erschienen im Harmonie-Verlag, Berlin. Bühnenbilder zur Oper von Karl Walser, hier: Szene im Tiergarten, 1. Akt, 1. Szene (Titelblatt fehlt)

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Heftung der ersten Lage erneuern, Risse und Fehlstellen schließen, Bünde verlängern, Einband erhalten, hohlen Rücken arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 480 €
    vergeben


  • Patenschaft M 179
    Bibliothekssignatur Mus.O. 9018/1 Rara
    Gräfe, Johann Friedrich (1711-1787): Sammlung verschiedener und auserlesener Oden zu welchen von den berühmtesten Meistern in der Music eigene Melodeyen verfertigt worden, besorgt und herausgegeben von einem Liebhaber der Music und Poesie. Theil 1-4. - Halle, 1739-1743
    je Teil 36 S.; Halblederband. Johann Friedrich Gräfe: Braunschweiger Kammersekretär, begabter Liederkomponist, der auch von Carl Philipp Emanuel Bach geschätzt wurde. Der Sammelband enthält 4 Teile mit je 36 überwiegend einstimmig notierten Oden und Lieder im Klaviersatz mit unterlegtem Text, erschienen in Halle zwischen 1737-1743, alle Titelblätter mit gleichem Kupferstich, Register am Ende des Bandes. Teilweise sind mit Tinte bzw. Bleistift die Komponisten und Textdichter eingetragen (Carl Philipp Emanuel Bach, Hurlebusch, Carl Heinrich Graun). Handschriftlicher Eintrag von Johann Heinrich Rolle, 1780 auf dem inneren Buchdeckel

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze stabilisieren, erste Lage wässern, stabilisieren und wieder vorheften, Papier glätten, Knicke und Falten entfernen, Blattränder stabilisieren, Fehlstellen im Rückenbereich ergänzen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 850 €
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  • Patenschaft M 180
    Bibliothekssignatur Mus. T 4 Rara
    Hamburgische Opern von 1705-1716: Sammelband mit 42 Opernlibretti, die auf dem großen Hamburgischen Schauplatz in den Jahren 1705-1716 aufgeführt wurden. Textbücher (dt.). Texte der Arien teilweise italienisch und deutsch. - Hamburg, 1705-1716
    Zahlreiche Titelkupfer, Pergamentband. Bis weit ins 19. Jahrhundert war es üblich, dass Opernbesucher am Theatereingang ein „Büchlein“ (italienisch: Libretto) mit dem Text der gespielten Oper erwerben konnten, um so der Handlung problemlos folgen zu können. Dies war möglich, weil anders als heute der Zuschauerraum nicht vollständig abgedunkelt wurde. Der vorliegende Sammelband enthält 42 Textbücher zu Werken, die zwischen 1705 und 1716 in der Hamburger „Gänsemarkt“-Oper aufgeführt wurden. Die meisten dieser Opern stammten aus der Feder von Reinhard Keiser (1674-1739), dessen Werke den Spielplan jener Jahre dominierten und der von 1703 bis 1707 auch Co-Direktor der Oper war. Daneben sind auch die Texte zu zwei frühen Opern von Georg Friedrich Händel und Werken einiger anderer Komponisten enthalten.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze stabilisieren, erste Lage abnehmen, wässern, stabilisieren, wieder vorheften, gerissene Bünde verlängern, Einband erhalten, Fehlstellen ergänzen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 910 €
    vergeben


  • Patenschaft M 181
    Bibliothekssignatur Mus. Th 241Rara
    Hasse, Johann Adolf (1699-1783): Asteria : Favola Pastorale per musica, rappresentataalla Real Corte di Dresda L’Anno MDCCXXXVII nel Giorno del Nome Della Maestà Del Re Per comando Della Maestà Della Regina [Textbuch (ital.)]. - Dresda: Stössel, 1737
    25 Blatt, Broschurband mit Kleisterpapier bezogen. Johann Adolf Hasse amtierte zwischen 1733 und 1763 als Hofkapellmeister am kurfürstlich sächsischen Hof in Dresden. Zu seinen größten „Fans“ zählte Friedrich II. von Preußen, der zahlreiche Opern Hasses in Berlin aufführen ließ. Die Handlung der Oper „Asteria“, die am 3. August 1737 zum Namenstag des sächsischen Kurfürsten erstmals gespielt wurde, dreht sich um die Nymphe Asteria, die sich von Leucippo verschmäht fühlt und sich deswegen ganz der keuschen Jagdgöttin Diana weihen möchte. Das Eingreifen der Liebesgöttin Venus und ihres Sohnes Amor – verkleidet als Nymphe bzw. Schäfer – bringen schließlich die beiden Liebenden zusammen.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, letzte Lage vom Rückdeckel lösen, Rücken mit Deckeln ablösen und mit passendem Papier ergänzen, Deckel wieder anbringen, Deckelkanten und -ecken festigen, Schutzbehältnis
    kalkulierte Kosten: 200 €
    vergeben


  • Patenschaft M 182
    Bibliothekssignatur Tm 1137/31 Rara
    Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791): [Die Zauberflöte] Il Flauto Magico : Dramma Eroicomico Per Musica In Due Atti ; Tradotto Dall‘ IdiomaTedesco Nell’ Italiano / La Musica è del Signor Maestro Mozart. [Textbuch (ital.), übers. von Giovanni de Gamerra]. - o.O., 1794
    98 S., mit vorgekl. Ill., Pappband mit Kleisterpapier bezogen
    Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte erfreute sich schon bald nach ihrer Erstaufführung im September 1791 in Wien zunehmender Popularität und wurde bald in vielen Städten nachgespielt. Als (gattungstypologisch betrachtet) deutsches Singspiel mit gesprochenen Dialogen passte das Werk aber nicht recht in das Repertoire rein italienischer Hofopernbetriebe, wie sie damals auch im deutschsprachigen Gebiet üblich waren. Für solche Theater übertrug der italienische Dichter Giovanni de Gamerra die Arien und Ensembles ins Italienische und dichtete außerdem neue Rezitativtexte, die an die Stelle der ursprünglichen Dialoge traten. Möglicherweise entstand diese Übersetzung schon im Jahr 1792; sicher belegt ist, dass Gamerras Version 1794 sowohl in Dresden als auch in Prag gespielt wurde.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Schmutz- und Fleckenreduzierung, Wasserrand entfernen, Verklebungen lösen, Rücken mit Deckeln ablösen und mit passendem Papier ergänzen, Wiederanbringen der Decke an den Buchblock, Deckelkanten und -ecken festigen, Schutzbehältnis
    kalkulierte Kosten: 275 €
    vergeben


  • Patenschaft M 183
    Bibliothekssignatur Mus. Tm 1137/32 Rara
    Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791): Il Flauto Magico : Dramma Eroicomico Per Musica In Due Atti ; Tradotto Dall‘ Idioma Tedesco Nell’ Italiano ; Da Rappresentarsi Nel Elettorale Teatro Di Dresda. La Musica è del Signor Maestro Mozart. [Textbuch (ital.), übers. von Giovanni de Gamerra]. - Dresden, 1794
    94 S., Broschurband, aus der Sammlung Wilhelm Tappert (1830-1907)
    Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte erfreute sich schon bald nach ihrer Erstaufführung im September 1791 in Wien zunehmender Popularität und wurde bald in vielen Städten nachgespielt. Als (gattungstypologisch betrachtet) deutsches Singspiel mit gesprochenen Dialogen passte das Werk aber nicht recht in das Repertoire rein italienischer Hofopernbetriebe, wie sie damals auch im deutschsprachigen Gebiet üblich waren. Für solche Theater übertrug der italienische Dichter Giovanni de Gamerra die Arien und Ensembles ins Italienische und dichtete außerdem neue Rezitatvitexte, die an die Stelle der ursprünglichen Dialoge traten. Möglicherweise entstand diese Übersetzung schon im Jahr 1792; sicher belegt ist, dass Gamerras Version 1794 sowohl in Dresden als auch in Prag gespielt wurde.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebung im Falzbereich lösen, erste Lage nachheften, Rücken mit Deckeln ablösen und mit passendem Papier ergänzen, Wiederanbringen der Decke an den Buchblock, Deckelkanten und -ecken festigen, Schutzbehältnis
    kalkulierte Kosten: 270 €
    vergeben


  • Patenschaft M 184
    Bibliothekssignatur Mus.ant.theor. H 90
    Sammelband mit 4 Musiktheoretika des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts:
    1. Spechtshart, Hugo (Hugo von Reutlingen): Flores musice omnis cantus Gregoriani. – Argentine [d. i. Straßburg]: Pryss, 1488; [98 Bl.]; 2. Wollick, Nicolaus: Opus aureum Musice castigatissimum de Gregoriana et figurativa[…]. – Köln: Quentel, 1501; [39] Bl.; 3. Knapp, Johann: Jnstitutio in Musicen mensuralem adiectis aliquot regulis ad canendi artem – Erfurt : Knapp, 1513; [22 Bl.]; 4. Bogentantz, Bernardinus: Collectanea utriusque cantus. - Köln, 1515
    Ledereinband des 18. oder frühen 19. Jahrhunderts. Hugo von Reutlingen (Vatersname: Spechtzhart) 1285-ca.1359, war als Priester tätig, das Traktat Flores musicae für Unterrichtszwecke umfasst 4 Kapitel über metrische Chorallehre, die auf Guido von Arezzo fußt. Liegt als Ms. in der Sammlung Proske vor, im Druck 1488 erschienen und es gibt mehrere Ausgaben (Ex. in Dresden, Stuttgart, Wolfenbüttel, Tübingen u.a.), die den gleichen Titel tragen, aber sich im Text unterscheiden. Das Traktat bildete zugleich eine Hauptquelle des folgenden Traktats:
    N. Wollicks, Opus aureum: stammte aus Lothringen, 1480-1541, eigentlich Nicolas Wolquier studierte Theologie an der Universität Köln und übernahm das Rektorat an der Kathedralschule zu Metz; später wurde er Sekretär des Herzogs von Lothringen und er wurde zum Hofhistoriographen ernannt und sogar in den Adelsstand erhoben; sein Opus aureum (1501) ist ein Lehrwerk über die Theorie des Tonsystems und der Kirchentöne Johann Knapp (auch Johann Knappe oder Hans Knapp): Verleger und Drucker um 1508-1523, Erfurt; Traktat über Kirchentonarten und Darstellung modaler Notation, enthält Notenbeispiele; Druck mit zahlreichen hs. Eintragungen Bernhard Bogentanz: stammte aus Niederschlesien 1494-1546, studierte in Köln und Wittenberg und war Professor der Musik in Köln, gab mehrere musiktheoretische Schriften heraus, u.a. Kompendium des Choralgesangs und des musikalischen Elementarwissens Collectanea utriusque cantus (1515) und als Quelle diente ihm der Traktat von Nicolas Wollick

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Titelblatt abnehmen, Verklebungen lösen, gebrochene Bereiche mit Fälzen stabilisieren, Karten wieder einhängen, Risse stabilisieren, Einband erhalten, neuen Rücken aus passendem Leder anfertigen, hohl arbeiten, Hülse, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 690 €
    vergeben


  • Patenschaft M 185
    Bibliothekssignatur Slg Wernigerode Hb 540
    Fabricius, Johann: Rosen Gärtlein : Christlicher Rosengarte/ Daraus ein jeder Christ in allerleyCreutz/ Trübsal/ Angst/ und Noth/ Kräutlein/ blümlein/ und mancherley schöne Rößlein zur Labung und erquickung/ abbrechen und hinweg nehmen mag / In diesen Zeiten gantz tröstlich und lieblich zu lesen zugericht. - Nürnberg: Heussler, 1602
    108 Bl., Lederband, handkoloriertes Titelblatt; Johann Fabricius (*???-1598), Kantor an der Berliner St. Nikolai-Kirche 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Gesangbuch (Nur Text, ohne Melodien). Das Gesangbuch stammt aus der Sammlung des Pfarrers zu S. Jacobi in Berlin D. J. F. Bachmann (1799–1876), seit 1888 in der Fürstlich Stolbergischen Bibliothek zu Wernigerode. Die beiden Bände Hb 540 und Hb 3240 gehören zur Gesangbuchsammlung Wernigerode, die Anfang der 1930er Jahre von der Preußischen Staatsbibliothek mit großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) erworben werden konnte. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands und sie war im Schloss zu Wernigerode aufgestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste sich das Stolbergsche Fürstenhaus von dieser reichen Sammlung trennen. Sie kann heute wohl als die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum bezeichnet werden. Die Gesangbuchsammlung umfasst 6037 Bände aus einem Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert).

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, erste und letzte Lage abnehmen, wässern und stabilisieren, Risse schließen, Blattränder stabilisieren, Einband erhalten, Rücken mit passendem Leder ergänzen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 800 €
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  • Patenschaft M 186
    Bibliothekssignatur Slg Wernigerode Hb 3240
    Erneuert und vermehrtes Marpurger Gesangbüchlein Christl. Psalmen und Kirchen-Lieder/ Herrn D. M. Luthers und anderer Gottseeligen Lehrer und frommer Christen. Von neuem übersehen/ und mit etlichen schönen Gesängen/ so itzt gebräuchlich/ vermehret. - Ulm: Kühn, 1666
    [4]Bl., 544 S., [12]Bl., 99 S.: Frontispiz, Kupfertitel, Ledereinband. Gesangbuch mit Liedern Martin Luthers (nur Text), m. Kupfertitel, Frontispiz in Ledereinband

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Ecken ausbiegen, Einband erhalten, Rücken mit farblich passendem Leder ergänzen, Kapital wieder anbringen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 470 €
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  • Patenschaft M 187
    Bibliothekssignatur Am.B 370
    Sammelband mit 3 Musikdrucken:
    Krieger, Johann (1651-1735): Johann Kriegers Sechs Musicalische Partien […], allen Liebhabern des Claviers auf einem Spinet oder Clavichordio zu spielen. – Nürnberg: Endter, 1687; 62 S.
    Krieger, Johann (1651-1735): Anmuthige Clavier-Ubung[…], Allen Liebhabern deß Claviers wolmeinend mitgetheilet. – Nürnberg: Endter, 1699; 69 S.
    Pasquini, Bernardo (1637-1710) / Poglietti, Alessandro (gest. 1683) / Kerll, Johann Kaspar (1627-1693): Toccates & Suittes Pour le Clavessin. – Amsterdam: Roger, ca. 1706; 24 S.
    Halblederband aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787). Der Halblederband umfasst 3 Werke mit Werken für Spinett oder Clavicembalo. Johann Krieger stammte aus einer Nürnberger Handwerkerfamilie und wurde Kapellmeister beim Herzog zu Sachsen-Eisenberg, später wirkte er als Kantor und Organist in Zittau. Seine besondere Bedeutung als Komponist für Tasteninstrumente wird besonders von Johann Mattheson gelobt, der ihn mit dem jungen Händel verglich und keinen anderen wüsste, der ihn in seinen herausragenden Werken übertreffen würde. Kriegers musikalische Werke sind von hoher Originalität und zeigen bereits Züge der Bachschen Fuge:
    Beschränkung auf ein Thema, Wechselspiel von Thema und Antwort und Verwendung von Zwischenspielen. Die Sechs Musikalischen Partien (1697), bestehend aus Allemanden, Courenten, Sarabanden, Doublen und Giquen, stellen eine Erweiterung der bestehenden Suiten-Form dar, da sie durch Bouréen, Minuette und Gavotten erweitert worden sind.
    Die Anmuthige Klavier-Ubung (1699) besteht aus Ricercaren, Präludien, Fugen, einer Ciacona und einer Toccata.
    Das 3. Werk des Sammelbandes umfasst Toccaten und Suiten für Clavecin von Zeitgenossen Johann Kriegers, u.a. von Alessandro Poglietti und Johann Caspar Kerll, die in Wien einen besonders guten Ruf als Virtuose und Klavierpädagoge hatten und Bernardo Pasquini, der in Rom als Organist und Kapellmeister gefragt war und zahlreiche Schüler hatte. Zu ihnen zählten J. K. Kerll, Philipp Krieger (Bruder von Johann), Georg Muffat und Francesco Durante.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebungen lösen, ersten beiden Blätter wässern, nachleimen, stabilisieren und wieder vorheften, Risse und Fehlstellen schließen, Einband erhalten, Rücken mit passendem Leder ergänzen, Kanten und Ecken festigen
    kalkulierte Kosten: 800 €
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  • Patenschaft M 188
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 4065
    Conradi-Carlshall, W.: Grand Marcia Funebre Zur Gedächtniß- und Leichenfeier der in Schleswig siegreich gefallenen Helden comp. und Seiner Majestät WILHELM I. König von Preussen, in tiefster Ehrfurcht allerunterthänigst zugeeignet von W. Conradi-Carlshall. - Partiturabschrift, um 1864.
    6 Bl., Pappband mit Goldprägung. Die Herzogtümer Schleswig und Holstein waren seit dem 15. Jahrhundert in Personalunion mit dem Königreich Dänemark verbunden, galten aber staatsrechtlich als eigene Landesteile, wobei das südlicher gelegene Holstein auch Teil des deutschen Bundes war. Als der dänische König im Herbst 1863 den Status quo mit einer neuen Verfassung veränderte, die das Herzogtum Schleswig in den dänischen Kernstaat integrieren sollte, reagierten Preußen und Österreich-Ungarn mit einem Ultimatum und marschierten, als dieses ergebnislos verstrich, am 1. Februar 1864 nach Schleswig ein. Mit der Erstürmung der Düppeler Schanzen am 18. April 1864 war der Ausgang des Krieges zugunsten Preußens und Österreichs entschieden. Für eine offenbar kurz danach geplante Gedächtnisfeier für die Gefallenen dieses Krieges entstand der vorliegende Trauermarsch von einem nicht näher bekannten Militärmusiker Wilhelm Conradi-Carlshall. Der Direktor der preußischen Militärmusik Wilhelm Wieprecht bescheinigte dem Werk auf dem Titelblatt, dass es für „dienstliche Trauerparaden“ gut geeignet sei. Ob es dann tatsächlich bei einem offiziellen Anlass aufgeführt wurde, liegt im Dunkeln.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, Lagen bilden, Umschlag aus säurefreiem Papier herstellen, Einband erhalten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 425 €
    vergeben


  • Patenschaft M 189
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 7796
    Gluck, Christoph Willibald (1714-1787): Airs nouveaux de L’opera comique la Fausse Esclave representé à Vienne 1758. - Abschrift (nur Singstimme und Basso), um 1775–1800
    42 Bl., Pappband mit Papier beklebt. Christoph Willibald Gluck komponierte in den Jahren 1758 bis 1764 insgesamt acht französischsprachige Opéra-comiques für die Wiener Bühne, wo sich dieses Genre damals großer Beliebtheit erfreute. In der Regel wurde dabei das Textbuch eines Pariser Erfolgsstückes mehr oder weniger unverändert übernommen, die meisten Arien aber durch neu komponierte „Airs nouveaux“ ersetzt. Die vorliegende Handschrift überliefert die „Air nouveaux“ der ersten der acht Opern Glucks in einer Abschrift des späten 18. Jahrhunderts. Ungewöhnlich ist das kleine, taschenbuchartige Format, in dem hier nur die Singstimme und die Basslinie (sowie die Melodiestimme der Ritornelle) notiert sind.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Rücken mit Deckeln ablösen und mit passendem Papier ergänzen, Deckelkanten und -ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 230 €
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  • Patenschaft M 190
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8180
    Graun, Carl Heinrich (1703-1759): Ich suche den, den meine Seele liebet. Kantate (Graun WV B:IX:5). - Partiturabschrift, um 1760–1780
    54 S., Pappband mit blauem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Carl Heinrich Graun ist heute vor allem für seine italienischen Kantaten und Opern bekannt, die er zwischen 1735 und seinem Tod im Jahr 1759 für den Hof des preußischen Kronprinzen und späteren Königs Friedrich II. komponierte. Die meisten seiner deutschen geistlichen Werke stammen hingegen aus seinen Jahren am Hof von Braunschweig-Wolfenbüttel, wo er von 1725 an als Tenorist und Vize-Kapellmeister wirkte. Die Osterkantate „Ich suche den, den meine Seele liebet“ dürfte 1727 oder 1728 enstanden sein und liegt hier in einer Abschrift des späteren 18. Jahrhunderts vor. Der Text entstammt dem 1726 erschienenen Jahrgang von Kantatendichtungen „Poetischer Versuch, worinnen die Nachfolge Christi in Betrachtung seiner heilsamen Lehre und heiligen Lebens durch Sinn-Bilder erklaeret, […] wird“ des Frankfurter Patriziers und Literaten Johann Friedrich Hermann (Armand) von Uffenbach (1687-1769).

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Wasserränder reduzieren, Blattränder stabilisieren, Verklebung hinten ablösen, Einband erhalten, Fehlstellen ergänzen, neu auf hohlen Rücken arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 470 €
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  • Patenschaft M 191
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 8205
    Graun, Carl Heinrich (1703-1759): Scipio Africanus (Graun WV B:I:4). - Partiturabschrift, um 1750
    204 S., Halblederband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Neben den 27 italienischen Opere serie, die Carl Heinrich Graun zwischen 1741 und 1759 für die Berliner Oper Friedrichs II. schrieb, komponierte er bereits während seiner Braunschweiger Zeit in den Jahren 1727-1735 sechs Opern, darunter im Sommer 1732 „Scipio Africanus“. Die Handlung dieser Oper dreht sich um den römischen Feldherrn Publius Cornelius Scipio Africanus, der im Jahre 202 v. Chr. vor den Toren Karthagos Hannibal besiegte. Anders als die späteren Berliner Opern Grauns ist dieses Werk deutschsprachig, da die Braunschweiger Oper seinerzeit noch am älteren Typus der deutschen Barockoper festhielt, wie er vor allem durch die Hamburger Gänsemarktoper geprägt worden war. Die vorliegende Partiturabschrift dürfte um die Mitte des 18. Jahrhunderts angefertigt worden sein. Da das Autograph verschollen ist, handelt es sich hierbei um die einzige nachweisbare Quelle der vollständigen Oper.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze abnehmen, Wasserränder reduzieren, Blattränder stabilisieren, Verklebungen lösen, Einband erhalten, Fehlstellen unterlegen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 760 €
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  • Patenschaft M 192
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 12152
    Krieger, Johann Philipp (1649-1725): 19 Kantaten (einschl. einer Kantate von Johann Christoph Bach (1642-1703). - Partiturabschrift, um 1725-1750
    290 S., Pappband. 19 Kantaten von J. Krieger, angefertigt von unterschiedlichen Kopisten, Inhaltsverzeichnis von Siegfried Dehn.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Barrierepapier im Vorsatzbereich einfügen, Risse und Fehlstellen schließen, einzelne Lagen nachheften, Tintenfraß behandeln, Einband restaurieren, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 600 €
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  • Patenschaft M 193
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 15144
    Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791): Chöre und Zwischenakte zum Schauspiele Thamos (KV 345). - Partiturabschrift nach dem Autograph, 1854
    180 S., Halblederband, aus dem Besitz von Otto Jahn (1813-1869). Im Herbst 1773 komponierte Mozart für das Schauspiel „Thamos, König in Ägypten“ von Tobias Philipp Freiherr von Gebler zunächst zwei Chöre, die er 1779 für eine in Salzburg gastierende Schauspieltruppe überarbeitete und um mehrere Zwischenaktmusiken ergänzte. Trotz Mozarts Musik hatte das Stück bei den wenigen nachweisbaren Aufführungen aber kaum Erfolg. Die vorliegende Abschrift stammt aus dem Besitz des Mozart-Forschers Otto Jahn, der zur Vorbereitung seiner großen Mozart-Biographie, die 1856-59 erschien, eine große Sammlung von Abschriften Mozartscher Werke nach den Autographen angelegt hatte. Diese Sammlung gelangte 1870 in die Königliche Bibliothek in Berlin, die wenig später auch eine große Zahl von Autographen des Komponisten erwerben konnte.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, Einband erhalten, neuen Rücken aus farblich passendem Leder anfertigen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 540 €
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  • Patenschaft M 194
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 15388/1
    Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791): Conzert für die Clarinett mit Begleitung des Orchesters […] (KV 622). - Partiturabschrift von A. Unterreiter mit Titelblatt von Aloys Fuchs, um 1830-1840 124 S., Pappband mit einfarbigem Papier bezogen, aus dem Vorbesitz von Aloys Fuchs (1799-1853) und Friedrich August Grasnick ( 1798-1877). Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur, das er wenige Wochen vor seinem Tod fertigstellte und das für seinen Freund Anton Stadler bestimmt war, zählt zu den bekanntesten Konzerten für dieses Instrument. Das Autograph muss aber schon bald nach Mozarts Tod verloren gegangen sein, so dass sich die Überlieferung ausschließlich auf frühe Drucke und Abschriften stützen kann.
    Die vorliegende Abschrift wurde vermutlich um 1830 in Wien angefertigt und gehörte zur Sammlung von Aloys Fuchs. Dieser hatte seit den 1820er Jahren eine große Sammlung von Autographen und Abschriften zusammengetragen, aus der 1879 über einen Zwischenbesitzer große Teile in die Königliche Bibliothek zu Berlin gelangten. Auf welche Vorlagen sich der Schreiber der Abschrift stützte, ist nicht restlos geklärt; weitgehend auszuschließen ist aber, dass ihm damals noch Mozarts Autograph zur Verfügung stand.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einband erhalten, Rücken unterlegen, Fehlstellen ergänzen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken des Einbandes ausbiegen und festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 375 €
    vergeben


  • Patenschaft M 195
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 19629
    Sammelband mit 2 geistlichen Werken des 18. Jahrhunderts:
    1. Scarlatti, Alessandro (1660-1725): Tu es Petrus. Motette. 2. Scarlatti, Alessandro und Durante, Francesco (1684-1755): Memento Domine David. Psalm.
    Partiturabschrift ca. 1740-1760.
    64 S., Pappband mit einfarbigem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Der vorliegende Band enthält geistliche Kompositionen zweier der wichtigsten neapolitanischen Komponisten des 18. Jahrhunderts. Alessandro Scarlatti trat vor allem als Komponist von Opern und mehreren hundert Kammerkantaten hervor; sein Schüler Francesco Durante hingegen schrieb keinerlei Opern, sondern ausschließlich geistliche Werke, weltliche Kantaten sowie Instrumentalmusik. Das zweite enthaltene Werk „Memento Domine David“ wurde von Scarlatti begonnen; das abschließende Gloria stammt jedoch von Durante. Nach einer Notiz in einer anderen Quelle des Werkes war Scarlatti über der Komposition gestorben, weswegen sein Schüler das Werk fertigstellte. Beide hier überlieferte Werke sind dem sogenannten „stile antico“ zuzurechnen, der sich in der Tradition Palestrinas auf kontrapunktisch geführte Vokalstimmen ohne selbständige Instrumentalparte beschränkt. Den Schriftformen nach zu urteilen stammen die beiden Abschriften aus Neapel oder jedenfalls Mittel- und Süditalien.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, fliegendes Blatt vorn und hinten mit farblich passendem Papier einfügen, Blattränder stabilisieren, Verklebungen ablösen, Einband erhalten, Rücken neu anfertigen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 470 €
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  • Patenschaft M 196
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21712
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Die Gecreuzigte Liebe oder Thränen über das Leyden und Sterben unsres Heylandes in einem Oratorio. Passionskantate (TVWV 5:4). - Partiturabschrift, um 1731
    94 S., Halblederband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Zu den Amtspflichten Telemanns als „Director musices“ der fünf Hamburger Hauptkirchen zwischen 1722 bis 1767 gehörte es, jedes Jahr eine Passion zu komponieren, der der unveränderte Evangelientext zugrunde lag und die während der Fastenzeit in den Hauptgottesdiensten verschiedener Hamburger Kirchen erklangt. Daneben schrieb Telemann auch einige Passionsoratorien oder -kantaten nach poetischen Betrachtungen des Passionsgeschehens, die dann nicht im Gottesdienst, sondern meist in Konzertveranstaltungen erklangen. Zu diesen Werken gehört das Oratorium „Die Gecreutzigte Liebe oder Tränen über das Leiden und Sterben unseres Heilandes“ nach einem Text von Johann Ulrich von König, das im März 1731 im „Drillhaus“ erstmals aufgeführt. Die Abschrift eines unbekannten Kopisten dürfte in zeitlicher Nachbarschaft zur Erstaufführung entstanden sein und stellt, da das Autograph nicht erhalten ist, die einzige zeitgenössische Quelle des Werkes dar.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze erhalten, Verklebungen ablösen, einzelne Lagen nachheften, Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Einband erhalten, hohl arbeiten, Ecken und Kanten festigen
    kalkulierte Kosten: 635 €
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  • Patenschaft M 197
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21713
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Matthäus-Passion 1758 (TVWV 5:43). - Partiturabschrift, um 1780
    61 S., Pappband mit Buntpapier überzogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Georg Philipp Telemann komponierte während seiner Amtszeit als „Director musices“ der fünf Hamburger Hauptkirchen zwischen 1722 bis 1767 jedes Jahr eine Passion, denen in jährlichem Wechsel das Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zugrunde lag. Wie in den Passionen Johann Sebastian Bachs sind auch bei Telemann betrachtende Rezitative, Arien und Choräle in den Evangelienbericht eingeschoben; anders als diejenigen Bachs erklangen Telemanns Passionen aber in den normalen Sonntagsgottesdiensten der Fastenzeit und durften daher in der Regel nicht wesentlich länger als eine Stunde dauern. Die vorliegende Abschrift der Matthäus-Passion des Jahres 1758 stammt von Telemanns Enkel Georg Michael (1748-1831), der ab 1773 Kantor in Riga war und zahlreiche Werke seines Großvaters dort wieder aufführte und hierfür bisweilen auch bearbeitete. Von diesem Enkel konnte 1834 der aus Riga stammende Sammler Georg Poelchau einen Großteil des musikalischen Nachlasses von Telemann erwerben, der dann 1841 mit Poelchaus Bibliothek in die damalige Königliche Bibliothek gelangte.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebungen ablösen, fliegendes Blatt einfügen, Heftung erneuern, neues Vorsatzpapier einfügen, Risse und Fehlstellen ergänzen, Fehlstellen im Rückenbereich ergänzen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 450 €
    vergeben


  • Patenschaft M 198
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21714
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Matthäus-Passion 1730 (TVWV 5:15). - Partiturabschrift, um 1730
    72, 4 S., Halblederband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Georg Philipp Telemann komponierte während seiner Amtszeit als „Director musices“ der fünf Hamburger Hauptkirchen zwischen 1722 bis 1767 jedes Jahr eine Passion, denen in jährlichem Wechsel das Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zugrunde lag. Von den 46 Passionen ist heute nur rund die Hälfte erhalten – teils im Autograph, meist aber lediglich in Abschriften des 18. Jahrhunderts. Die vorliegende Abschrift der Matthäuspassion von 1730 dürfte schon kurz nach der Aufführung durch einen anonymen Hamburger Kopisten geschrieben worden sein und ist, da Telemanns Autograph verschollen ist, die einzige Quelle für dieses Werk. Am Schluss des Bandes liegen zwei Beilagen mit abweichenden Versionen des Schlußchorals ein, deren eine auf die Rückseite einer fragmentarischen Abrechnung aus dem Jahr 1736 notiert ist. Anders als viele andere Telemanniana wurde diese Handschrift vermutlich nicht über Georg Michael Telemann überliefert, sondern von Poelchau 1822 aus anderer Quelle erworben.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebung am Hinterdeckel lösen, erste und letzte Lage nachheften, Blattränder stabiblisieren, Einband erhalten, Rückenleder unterlegen, Fehlstellen ergänzen, Ecke ansetzen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 750 €
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  • Patenschaft M 199
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 21781/10
    Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Der Mai. Eine musicalische Idylle von Ramler in Musik gesetzt von Telemann in Hamburg. Kantate (TVWV 20:40). - Partiturabschrift, um 1765. 44 S., Pappband mit einfarbigem Buntpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836). Georg Philipp Telemann blieb bis in seine letzten Lebensjahre unvermindert kompositorisch aktiv. Seit Mitte der 1750er Jahre setzte er u.a. mehrere Texte von Karl Wilhelm Ramler (1725-1798) in Musik, einem der exponiertesten Vertreter der literarischen Strömung der „Empfindsamkeit“, dessen Texte auch von Carl Philipp Emanuel Bach, Carl Heinrich Graun und anderen vertont wurden und zu dessen bekanntesten Dichtungen das Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ gehört. Das „Musicalische Idyll“ Der Mai schildert im Zwie- und Wettgesang der Schäferin Phyllis und des Hirten Daphnis die Freude über die Ankunft des Frühlings und das Erblühen der Natur. Musikalisch wechseln sich dabei Duette beider Solisten mit Doppelarien ab, in denen jeder der Sänger nacheinander eine Strophe vorträgt. Dabei stimmen die drei ersten Duette textlich und musikalisch weitgehend überein, so dass sich eine Art Refrainstruktur ergibt. Die vorliegende Abschrift stammt von der Hand eines Hamburger Kopisten und dürfte um 1765 geschrieben worden sein.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Heftung erneuern, Risse und Fehlstellen schließen, Einband erhalten, Rücken mit farblich passendem Papier beziehen, Ecken und Kanten festigen, Schutzverpackung kalkulierte Kosten: 630 €
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  • Patenschaft M 200
    Bibliothekssignatur Mus.ms. 30260
    Sammelhandschrift mit 24 Kirchenkompositionen u.a. von David Pohle (1586-1677), Carlo Pollarolo (1653-1723), Christian Ritter (1645-1727) und Giuseppe de Rossi (-1720). - Partiturabschriften, spätes 17. und frühes 18. Jahrhundert 140 Bl., Pappband. Sammelband umfasst Abschriften von verschiedenen Händen zwischen 1670-1720: Kantaten, Motetten, Geistliche Konzerte; aus der Sammlung Heinrich Bokemeyer. Inhaltsverzeichnis auf dem 2. fliegenden Blatt von Siegfried Dehn

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze wässern und wiederverwenden, schließen von Rissen und Fehlstellen, Blattränder stabilisieren, einzelne Lagen nachheften, Tintenfraß in situ behandeln, Fehlstellen im Rücken unterlegen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 850 €
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  • Patenschaft M 201
    Bibliothekssignatur N.Mus.ms. 10005
    Spohr, Louis (1784-1859): Première Symphonie composée et dédiée à Messieur Les Directeurs Du Grand Concert à Leipzig par Louis Spohr. Op. 20. - Partiturabschrift, ca. 1800-1850
    152 S., Halblederband. Auftragswerk für das 2. Musikfest Frankenhausen 11. Juli 1811. Spohr komponierte es im Frühjahr 1811 in Gotha und es kam am 25.04.1811 zur Uraufführung. Widmung: den Direktoren der Leipziger Gewandhauskonzerte. Die Vorliegende Kopistenabschrift stammt aus der Zeit 1812-1830. Vorbesitzer: Katholisches Schulpflegeseminar Breslau, Hauptstelle für Erziehungs- und Schulwesen Berlin; erworben von der Staatsbibliothek im Jahr 1973

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebung auf dem Vorsatz hinten ablösen, Einband erhalten, Rücken mit passendem Leder ergänzen, hohl arbeiten, Hülse, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 525 €
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  • Patenschaft M 202
    Bibliothekssignatur N.Mus.ms. 10352
    Sammelhandschrift mit 29 Liedern, Arien und Duette und 27 Klavierstücken überwiegend in Abschriften. Zu Beginn eingeheftet: Himmel, Friedrich Heinrich (1765-1814): Einige Jodellieder für Ihro Königl. Hoheit der Princessinn Louise von Preußen auf Drey Hände auf einem Fortepiano arrangirt. - Autograph, ca. 1810
    207 S., Halblederband mit Goldprägung, aus dem Besitz von Luise Prinzessin von Preußen (1770-1836). Der vorliegende Band stammt aus dem Besitz der Prinzessin Louise von Preußen, einer Nichte Friedrichs des Großen, die 1796 den musikinteressierten und selbst komponierenden Fürsten Anton Radziwill heiratete. Der Sammelband vereinigt diverse Klavierstücke, Militärmärsche in Klavierbearbeitung, Lieder sowie Klavierauszüge einzelner Arien aus seinerzeit beliebten Opern, überwiegend als Abschrift mehrerer Berliner Kopisten, teils aber auch in Druckausgaben. Zu Beginn eingebunden ist ein Autograph des Berliner Klaviervirtuosen und Komponisten Friedrich Heinrich Himmel, der der Prinzessin seine Adaption zweier „Jodellieder“ für Klavier zu drei Händen widmete.

    nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze stabilisieren, Einband erhalten, Fehlstellen ergänzen, hohl arbeiten, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
    kalkulierte Kosten: 470 €
    vergeben