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Von 1979 bis 1991 vergab die Deutsche Staatsbibliothek einen nach Max-Herrmann benannten Preis an besonders engagierte Mitarbeiter des Hauses. Wenn möglich wurde der Preis stets am 10. Mai jeden Jahres übergeben, jenem Tag, an dem 1933 in unmittelbarer Nähe der Staatsbibliothek, auf dem heutigen Bebelplatz, Bücher verbrannt wurden. Im Jahr 2000 wurde auf Vorschlag des Berliner Schriftstellers Heinz Knobloch von den Freunden der Staatsbibliothek zu Berlin ein neuer Max-Herrmann-Preis geschaffen, der seither, ebenfalls am 10. Mai, an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich in besonderer Weise um das Bibliothekswesen und die Staatsbibliothek zu Berlin verdient gemacht haben. Verbunden mit dem Preis ist die Übergabe des Faksimiles eines bedeutenden Buches aus dem Bestand der Staatsbibliothek, derzeit Psalmenübersetzung von Moses Mendelssohn, die im Jahr 1783 in Berlin bei Nicolai erschien.

Dr. Cecilie Lowenthal-Hensel (Mitte)Erste Empfängerin war im Jahr 2000 die Historikerin Cécilie Lowenthal-Hensel, Urenkelin von Wilhelm Hensel und so Mitglied der weitverzweigten Familie Mendelssohn. Bis 1965 war sie an verschiedenen Stellen als Journalistin tätig, danach bis 1980 als Wissenschaftliche Oberrätin am Dahlemer Geheimen Staatsarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Vor allem hat sie die Mendelssohn-Gesellschaft gegründet, über viele Jahre hinweg geleitet und das der Musikabteilung der Staatsbibliothek angegliederte Archiv intensiv gefördert.

Der Max-Herrmann-Preis ging an:
 
Porträt Max Herrmann
Satzung des Preises