SCHENKEN UND SPENDEN

Mäzene für Forschung
und Kultur

Mäzenatentum hat über die Jahrhunderte hinweg stets dazu beigetragen, dass die Staatsbibliothek zu Berlin den Forschern und Wissenschaftlerinnen einen so reichen, einzigartigen Bestand anbieten kann: Immer wieder wurden und werden der Bibliothek Vor- und Nachlässe, Handschriften, Briefe, Musikautographe, seltene Bücher, besondere Drucke und vieles andere mehr als Schenkung, Stiftung, Erbschaft oder Vermächtnis überlassen.

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Seltenes Exemplar der englischen Erstausgabe von “Harry Potter and the Philosopher’s Stone” von Joanne K. Rowling
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Gestaltungselement aus der Spendenkampagne zum Erwerb der Prinzessinnenbibliothek
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Restaurierung des Nachlasses von Dietrich Bonhoeffer

Anfang des 20. Jahrhunderts schenkte der Chemiker und Wissenschaftshistoriker Ludwig Darmstaedter seine Autographensammlung der damals Königlichen Bibliothek. Die Sammlung von Originalschriftstücken bedeutender Natur-forscher und Gelehrter – darunter Handschriften von Machiavelli, Michelangelo bis zu Napoleon, Kant und Einstein – war bis zu Damstaedters Tod 1927 auf 45.000 Namen und 190.000 Stücke angewachsen. Außerdem übergab er eine beachtliche Geldsumme für die Pflege und Ergänzung der Sammlung.

Im April 2010 ersteigerte ein Mäzen eines der äußerst seltenen Exemplare der englischen Erstausgabe von “Harry Potter and the Philosopher’s Stone” von Joanne K. Rowling für die Staatsbibliothek zu Berlin. Die Startauflage im Jahr 1997 bei Bloomsbury Publishing in London betrug gerade einmal 500 Exemplare – dies ist das einzige in einer deutschen Bibliothek.

Seit der Neugründung des Fördervereins 1997 sammeln die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin Geldspenden. Zum einen ermöglichen die Spenden im Rahmen des Buchpaten-schaftsprogramms die Restaurierung wichtiger Werke aus dem Bestand. Zum anderen unterstützt der Verein die Staats-bibliothek zu Berlin bei besonderen Erwerbungen. Im Jahr 2016 warben die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin erfolgreich für Spenden zum Ankauf der „Prinzessinnenbibliothek“ aus dem Umfeld Friedrichs des Großen: die Sammlungen seiner Mutter, Sophie Dorothea von Hannover (1687 bis 1757) – Königin in Preußen, seiner Schwester, Luise Ulrike von Preußen (1720 bis 1782) – spätere Königin von Schweden sowie der Nichte, Sophie Albertine (1753 bis 1829) – Prinzessin von Schweden und Äbtissin des Reichsstifts Quedlinburg.

Ebenso willkommen sind Sachleistungen: Zum Beispiel stattete eine große Firma eine Konferenz mit Technik aus, eine andere übernahm Transportarbeiten, eine weitere finanzierte den Kauf von Materialien für die Restaurierungswerkstatt.

Gerne stehen wir Ihnen für Gespräche zur Verfügung, wenn Sie der Staatsbibliothek zu Berlin eine Schenkung, eine Erbschaft, eine Geldspende oder ähnliches zukommen lassen möchten. Unsere direkte Bankverbindung finden Sie hier.

Kontakt:

Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.

per Mail an:
freunde@sbb.spk-berlin.de

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Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.
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10117 Berlin

per Fax an:
+49 30 266-33 8000

 

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per Brief an:

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Generaldirektion
Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

per Fax an
+49 30 266-33 1444