EIN VEREIN
DER FREUNDE

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Herzlich Willkommen beim Verein der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.
Wir unterstützen eine der größten und bedeutendsten wissenschaftlichen Universalbibliotheken weltweit. Seit mehr als 350 Jahren wird hier wissenschaftlich relevante Literatur in allen Sprachen, aus allen Zeiten und aus allen Ländern gesammelt.

Wir engagieren uns beim Erwerb besonderer Einzelstücke oder Sammlungen, wir unterstützen die Bestandserhaltung mit unserem Programm für Buchpatenschaften, wir organisieren Lesungen und Vorträge und bieten speziell für Mitglieder den Blick hinter die Kulissen der Bibliothek an.

Bereits 1914 gründete sich der Verein der Freunde der Königlichen Bibliothek in Berlin, in dem berühmte  Persönlichkeiten der Stadt Mitglied waren wie z. B. der der Kunsthistoriker Aby Warburg, der Hotelbesitzer Lorenz Adlon, die Bankiers Karl von der Heydt und Paul von Mendelssohn-Bartholdy und der Antiquar Martin Breslauer. Sie fanden sich zusammen, um die Bibliothek in ihrem neu erbauten Haus Unter den Linden großzügig zu unterstützen. Zur Geschichte des ersten Fördervereins erschien 2010 ein Buch von Friedhilde Krause und Antonius Jammers. Über die Zeit während des Nationalsozialismus können Sie hier einen Vortrag nachlesen, den Gwendolyn Mertz während eines Symposiums im Januar 2013 in der Reihe “Zerstörte Vielfalt” gehalten hat. Mit der Neugründung des Vereins 1997 wird an diese Tradition angeknüpft.

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Lesesaal im Haus Potsdamer Straße
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Galerie im großen Lesesaal im Haus Unter den Linden
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Blick durch ein Fenster im Speichermagazin in Friedrichshagen
Vorstand und Ehrenmitglieder
André Schmitz
Vorsitzender
Dr. Thomas Sparr
Stellvertretender Vorsitzender
Claudia Baumhöver
Kai Uwe Peter
Heinrich Wittig
Schatzmeister
Ehrenmitglied:
Bundespräsident a. D.
Joachim Gauck
Satzung

Satzung des Vereins Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V.

§ 1 - Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”.
  2. Sitz des Vereins ist Berlin.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 - Zweck des Vereins
  1. Der Verein hat den Zweck, die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu fördern und in der Öffentlichkeit das Bewusstsein ihrer herausragenden wissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung zu stärken. Der Verein sieht sich in der Nachfolge des 1914 in Berlin gegründeten „Vereins der Freunde der Königlichen Bibliothek”.
  2. Der Zweck soll vorzugsweise erreicht werden durch
    1. Unterstützung der Staatsbibliothek bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in der geistigen Mitte Berlins und in Deutschland;
    2. Sammlung von Spenden – für den Erwerb besonderer kulturhistorisch bedeutender Objekte entsprechend dem Sammelauftrag der Staatsbibliothek; – für den Erhalt ihrer gefährdeten Bestände;
    3. ideelle und finanzielle Unterstützung der Staatsbibliothek bei Vorträgen, Kolloquien, Publikationen und Ausstellungen sowie durch eigene Veröffentlichungen und V eranstaltungen.
  3. Der Verein leistet gemäß dieser Zweckbestimmung einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Volksbildung. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
§ 3 - Mitgliedschaft
  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Über den schriftlichen Antrag um Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  2. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können auf Vorschlag des Vorstandes Ehrenmitgliedschaften begründet werden. Ehrenmitglieder unterliegen nicht der Beitragspflicht. Sie haben dieselben Rechte wie Mitglieder.
  3. Die Mitglieder erhalten kostenlos ausgewählte Publikationen der Staatsbibliothek sowie eine Jahresgabe. Die Mitglieder werden zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen der Staatsbibliothek zu Berlin bevorzugt eingeladen.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt
    1. durch Austritt zum Jahresende, der bis spätestens zum 31. Oktober schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden muss;
    2. durch Ausschluss wegen vereinsschädigenden Verhaltens oder wiederholten Verzugs der Beitragszahlung;
    3. durch Tod der natürlichen oder Erlöschen der juristischen Person.
  5. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein entsteht kein Anspruch auf Erstattung von eingezahlten Förderungsbeiträgen.
§ 4 - Mitgliedsbeiträge
  1. Der Verein hat den Zweck, die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu fördern und in der Öffentlichkeit das Bewusstsein ihrer herausragenden wissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung zu stärken. Der Verein sieht sich in der Nachfolge des 1914 in Berlin gegründeten „Vereins der Freunde der Königlichen Bibliothek”.
  2. Der Zweck soll vorzugsweise erreicht werden durch
    1. Unterstützung der Staatsbibliothek bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in der geistigen Mitte Berlins und in Deutschland;
    2. Sammlung von Spenden – für den Erwerb besonderer kulturhistorisch bedeutender Objekte entsprechend dem Sammelauftrag der Staatsbibliothek; – für den Erhalt ihrer gefährdeten Bestände;
    3. ideelle und finanzielle Unterstützung der Staatsbibliothek bei Vorträgen, Kolloquien, Publikationen und Ausstellungen sowie durch eigene Veröffentlichungen und V eranstaltungen.
  3. Der Verein leistet gemäß dieser Zweckbestimmung einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Volksbildung. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
§ 5 - Organe und Gremien des Vereins
  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Über den schriftlichen Antrag um Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  2. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können auf Vorschlag des Vorstandes Ehrenmitgliedschaften begründet werden. Ehrenmitglieder unterliegen nicht der Beitragspflicht. Sie haben dieselben Rechte wie Mitglieder.
  3. Die Mitglieder erhalten kostenlos ausgewählte Publikationen der Staatsbibliothek sowie eine Jahresgabe. Die Mitglieder werden zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen der Staatsbibliothek zu Berlin bevorzugt eingeladen.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt
    1. durch Austritt zum Jahresende, der bis spätestens zum 31. Oktober schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden muss;
    2. durch Ausschluss wegen vereinsschädigenden Verhaltens oder wiederholten Verzugs der Beitragszahlung;
    3. durch Tod der natürlichen oder Erlöschen der juristischen Person.
  5. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein entsteht kein Anspruch auf Erstattung von eingezahlten Förderungsbeiträgen.
§ 6 - Die Mitgliederversammlung
  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Über den schriftlichen Antrag um Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  2. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können auf Vorschlag des Vorstandes Ehrenmitgliedschaften begründet werden. Ehrenmitglieder unterliegen nicht der Beitragspflicht. Sie haben dieselben Rechte wie Mitglieder.
  3. Die Mitglieder erhalten kostenlos ausgewählte Publikationen der Staatsbibliothek sowie eine Jahresgabe. Die Mitglieder werden zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen der Staatsbibliothek zu Berlin bevorzugt eingeladen.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt
    1. durch Austritt zum Jahresende, der bis spätestens zum 31. Oktober schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden muss;
    2. durch Ausschluss wegen vereinsschädigenden Verhaltens oder wiederholten Verzugs der Beitragszahlung;
    3. durch Tod der natürlichen oder Erlöschen der juristischen Person.
  5. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein entsteht kein Anspruch auf Erstattung von eingezahlten Förderungsbeiträgen.
§ 7 - Der Vorstand

§ 7 – Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus bis zu fünf Mitgliedern:
– dem Vorsitzenden;
– dem stellvertretenden Vorsitzenden; bis zu zwei weiteren Mitgliedern;
– dem Schatzmeister
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren unter gleichzeitiger Zuordnung der jeweiligen Funktionen gewählt.
3. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer gewählt ist.
4. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, ist eine Ergänzung durch Zuwahl seitens des Vorstandes zulässig. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.
5. Zur Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich berechtigt. Einer von diesen ist der Vorsitzende des Vorstandes oder dessen Stellvertreter. Der Schatzmeister und der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter sind befugt, den Verein gegenüber der Bank bis zu einem Betrag von 2.000 € jeweils allein zu vertreten, bei einem Betrag ab 2.000 € jeweils zu zweit.
6. Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einberufen. Die Sitzung ist einzuberufen, wenn zwei Mitglieder des Vorstandes dies beantragen. Den Vorsitz führt der Vorsitzende, bei Abwesenheit sein Stellvertreter. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse bedürfen der Stimmenmehrheit der Anwesenden; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters den Ausschlag.
7. Beschlüsse des Vorstandes können in dringenden Fällen und wenn kein Mitglied des Vorstandes widerspricht auch im Umlauf telefonisch, schriftlich, per Fax oder E-Mail gefasst werden.
8. Die Vorstandssitzungen sind zu protokollieren. § 6 (8) findet sinngemäß Anwendung.
9. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins und die Führung seiner Geschäfte. Er ist verantwortlich für die Erledigung aller Verwaltungsaufgaben. Er soll bei Entscheidungen nach § 2 die Voten des Kuratoriums beachten.
10. Der Vorstand kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte durch Dienstvertrag einen Leiter für die Geschäftsstelle bestellen, der nicht Mitglied des Vereins sein muss. Er nimmt an allen Sitzungen der Organe und des Kuratoriums des Vereins teil. Der Vorstand bestimmt die Höhe einer Vergütung.

§ 8 - Das Kuratorium

1. Der Vorstand kann zu seiner Beratung und Unterstützung der Tätigkeiten des Vereins ein Kuratorium berufen.
2. Einzelheiten regelt eine Geschäftsordnung.

§ 9 - Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek

1. Der Verein arbeitet in allen Fragen, die den Zweck seiner Arbeit nach § 2 betreffen, mit der Staatsbibliothek eng und vertrauensvoll zusammen.
2. Der Generaldirektor der Staatsbibliothek kann an allen Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme und an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
3. Der Generaldirektor der Staatsbibliothek benennt einen Mitarbeiter zum Beauftragten dieser Zusammenarbeit. Dieser hat das Recht, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen.

§ 10 - Auflösung des Vereins und Liquidation seines Vermögens

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen und mindestens vier Wochen vorher allen Mitgliedern schriftlich angekündigten außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder. Kommt ein solches Quorum nicht zustande, kann innerhalb eines Monats eine neue außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Es entscheidet dann die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.