Buchpatenschaften

Unsere
Patenbücher

Patenschaften für Forschung und Kultur

Die Staatsbibliothek zu Berlin gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Universalbibliotheken weltweit. Seit über 350 Jahren sammelt sie Literatur in allen Sprachen, aus allen Zeiten und aus allen Ländern. Zu den mehr als 11 Millionen Bänden sowie weiteren oft unikalen Materialien gehören abendländische und orientalische Handschriften, Musikhandschriften, Inkunabeln, Autographe, seltene Erstausgaben von Werken großer Dichter und Naturwissenschaftler ebenso wie alte Notendrucke, historische Karten und Atlanten, Kinder- und Jugendbücher und Zeitungen.

An diesem einzigartigen Bestand gehen die Jahre und Jahrhunderte nicht spurlos vorüber: Tintenfraß, Kriegsschäden, säurehaltiges Papier und nicht zuletzt Verschleiß durch häufige Benutzung führen dazu, dass viele Werke vom Zerfall bedroht sind. Zwar investiert die Staats-bibliothek zu Berlin jährlich erhebliche Summen in den Erhalt ihrer Bestände, doch es reicht nicht.

Es braucht die Unterstützung von Menschen, denen der Erhalt des gemeinsamen kulturellen und wissenschaftlichen Erbes am Herzen liegt: Übernehmen Sie eine Patenschaft und helfen Sie mit, Werke zu retten und wieder benutzbar zu machen. Sie erhalten ein Exlibris mit Ihrem Namen oder dem eines Verwandten oder einer Freundin, eingesetzt in jenes Werk, das dank Ihrer Hilfe restauriert werden konnte, eine Einladung zum Jahresempfang, zu dem das Werk in einer Ausstellung präsentiert wird, und selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.

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Kinder- und Jugendliteratur
Musikautographe und -drucke
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Patenschaft O 86

Firmane: Bairut 1282 (1864): Baugenehmigung für Mustafa Laziqi

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161

Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 380 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 85

Zauber-Rolle (Հմայիլ) : 1717

Bibliothekssignatur: 4 A 54589 ORR

Armenische Zauber(Gebets)Rollen wurden traditionell von Hand geschrieben, mit Bildern von populären Heiligen geschmückt und dienten dem Besitzer zum Schutz vor Unglück und Ungemach.

Diese Papier-Rolle ist 830 cm lang und 9 cm breit und entstand 1717 in der Druckerei Grigor Marzvanetsi in Konstantinopel. Sie ist eines der seltenen Beispiele einer gedruckten Zauber-Rolle – die Bilder wurden allerdings von Hand nachkoloriert.

nötige Reparaturen: Schließen der Risse an den Rändern; Glätten der Rolle; Wiederherstellung der Nutzbarkeit
kalkulierte Kosten: 99 € pro Meter,
noch offen sind 4,30 m = 430 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 270

Gluck, Christoph Willibald (1714-1778): Le feste d’Apollo: Atto d’Aristeo. Partiturabschrift um 1750-1800.

Bibliothekssignatur: Slg. Spiker 109

Für die Hochzeit der österreichischen Erzherzogin Maria Amalia mit dem Infanten Ferdinand von Spanien im Sommer 1769 in Parma komponierte Christoph Willibald Gluck eines seiner ungewöhnlichsten Bühnenwerke: Le feste d’Apollo

besteht aus mehreren selbständigen Teilen, die allegorisch auf die Hochzeitsfeierlichkeiten Bezug nehmen. Auf einen Prolog folgen drei thematisch unabhängige Akte pastoralen Charakters, der Atto di Bauci e Filemone, der Atto d’Aristeo und der abschließende Atto d’Orfeo, bei dem es sich um eine Überarbeitung der 1762 in Wien erstmals aufgeführten Oper Orfeo ed Euridice handelte. In der Musikaliensammlung des Berliner Gelehrten und Bibliothekars Spiker waren ursprünglich Abschriften des Prologs und der beiden ersten Einakter vorhanden; die Partitur des Prologs ist aber seit 1945 verschollen.
96 Bl., Halbpergamenteinband mit farbigem Marmorpapier bezogen, aus der Sammlung Samuel Heinrich Spikers (1786-1858).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzspiegel abnehmen, nass behandeln und wiederverwenden, Bünde anlängen und Heftung stabilisieren, Deckel und Bezüge stabilisieren, Rücken mit Pergament unterlegen, Fehlstellen mit Japanpapier ergänzen, wieder aufsetzen, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 700 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 281

Hensel, Wilhelm (1794-1861): Bildnis eines unbekannten Herren. Bleistiftzeichnung. Berlin, 1833

Bibliothekssignatur: MA BA 456

Der preußische Hofmaler Wilhelm Hensel, seit 1830 mit Fanny Mendelssohn Bartholdy verheiratet, war einer der beliebtesten und gefragtesten Porträtisten seiner Zeit.

Das vorliegende Porträt eines bislang nicht identifizierten jüngeren Mannes ist von Hensel selbst auf 1833 datiert; die von Hensel eingetragenen Zeilen „Der Maler an den Arzt. | Stellst Du mich her, stell’ ich Dich hin, | Doch Schein und Seyn ; – wie ich im Nachtheil bin!“ lassen vermuten, dass es sich bei dem Dargestellten um einen Mediziner handelte.

nötige Reparaturen: Zeichnung vom alten Karton ablösen, Entfernen von Verklebungsresten, Trockenreinigung und Glättung der Zeichnung.
kalkulierte Kosten: 555 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 273

Lobwasser, Ambrosius (1515-1585): Les pseaumes de David, mis en rime francoise, par Cl. Marot, & Th. de Beze, et en alemande. Genf: Jacob Stoer, 1587

Bibliothekssignatur: Slg. Wernigerrode HB 1079

Der Band gehört zur Gesangbuchsammlung Wernigerode, die Anfang der 1930er Jahre von der Preußischen Staatsbibliothek mit großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) erworben werden konnte.

Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands und sie war im Schloss zu Wernigerode aufgestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste sich das Stolbergsche Fürstenhaus von dieser reichen Sammlung trennen. Sie kann heute als die wohl bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum bezeichnet werden. Sie umfasst 6037 Bände aus einem Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, erste und letzte Lage abnehmen, nass behandeln, Kanten und Fälze stabilisieren, Vorsatz abnehmen, nass behandeln, fliegende Blätter ergänzen, Bünde anlängen und Lagen wieder vorheften, Bezüge abnehmen, Deckel begradigen, festigen und wieder ansetzen, Rücken neu mit Leder beziehen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 910 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 280

[Philidor] Danican, François-André (1726 – 1795): Le soldat magician: opéra-comique en un acte : représenté pour la premiere fois sur le Théâtre de l'opéra-comique de la foire S. Laurent, le 14. Août 1760. Textbuch aus dem Pariser Verlag Duchesne von 1761

Bibliothekssignatur: 55 Tb 1166 R

Philidor war ein französischer Komponist mit schottischen Wurzeln, der zu Lebzeiten als bester Schachspieler der Welt galt. Heutzutage ist die Erinnerung an sein Musikschaffen verblasst, dafür ist er als Vordenker des modernen Schachspiels weltbekannt.

Philidor war aber auch einer der innovativsten Vertreter der Opéra-comique und schuf etwa 30 Bühnenwerke. Besonders das vorliegende Werk „Le soldat magician“ (Der Regimentszauberer) gilt als Meisterwerk der stilistischen Parodie. Das Libretto schrieb Louis Anseaume (1721 – 1784), der auch für Gluck, Grétry und Laruette arbeitete. 43 Seiten, Originaleinband aus Marmorpapier.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Auseinandernehmen des Buchblocks, Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Neuheftung, Stabilisieren des Umschlags.
kalkulierte Kosten: 325 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 92

Firmane: Aintab 1329 (1910) Immobilienangelegenheit des Hasirgiyan Boghos

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161


Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 380 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 90

Firmane: Aintab 1313 (1893) Verkauf eines Gartens; Käufer Hasirgiyan Owhanes

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161

Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 415 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 260

Theile, Johann (1646-1724): Missa à 5 voci a capella. Partiturabschrift ca. 1770. Angeb.: Pergolesi, Giovanni Battista (1710-1736): Salve Regina. Partiturabschrift ca. 1772

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 21820

Der Naumburger Komponist und Musiktheoretiker Johann Theile (1646-1724) hinterließ ein umfangreiches Œuvre mit Messen, Kantaten und Motetten

und verfasste mehrere Musiktraktate über den Kontrapunkt. Seine Bewerbung um das Leipziger Thomaskantorat im Jahr 1676 blieb ohne Erfolg. Später wirkte er in Gottorf, Hamburg und Braunschweig-Wolfenbüttel. Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) wirkte in Neapel und komponierte geistliche Werke, Opere serie, Komödien und Intermezzi. Der Band enthält Partitur-Abschriften der „Missa für 2 Soprane, Chor und Basso Continuo“ von Johann Theile Johann und das „Salve Regina“ von Giovanni Battista Pergolesi für Sopran mit Streichinstrumenten, in Abschriften von 1770-1772. Laut Bleistiftvermerk war die Vorlage bei Theile ein frühes Manuskript von ca. 1750 (Mus.ms. 21822), das sich ebenfalls in der Staatsbibliothek zu Berlin befindet. Bei Pergolesi ist unter dem lateinischen Text auch der deutsche Text von Christoph Daniel Ebeling (1741-1817) eingetragen. 48 S., Pappeinband mit einfarbigem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einband abnehmen und Buchblock auseinandernehmen, Vorsätze lösen, ausbessern und wiederverwenden, Risse, Fehlstellen und Fälze der Blätter schließen, Buchblock neu heften, Umschlag stabilisieren, Rücken mit Papier ergänzen, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 430 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 218

Erskine, Beatrice: Lady Diana Beauclerk. Her life and work. London: Unwin, 1903.

Bibliothekssignatur: Nt 298

XVI, 315 S., 4°. – Die englische Adelige und Künstlerin Lady Diana Beauclerk (1734–1808) galt zu Lebzeiten als schillernde Persönlichkeit.

Sie war mit berühmten Malern wie Sir Joshua Reynolds (1723–1792) und Schriftstellern wie Samuel Johnson (1709–1784) befreundet, war einige Jahre Kammerzofe Königin Charlottes (1744–1818) und ein häufiger Gast im Salon der einflussreichen Adeligen Georgiana Cavendish (1757–1806). Ihre Abstammung und ihr Spitzname „Lady Di“ machen Beauclerk zu einer direkten und daher viel zitierten Vorgängerin von Diana, Princess of Wales (1961–1997) – nicht zuletzt, weil ihre erste, unglückliche Ehe von ihren Zeitgenossen ebenso drastisch in aller Öffentlichkeit diskutiert wurde später wie jene ihrer Namensschwester. Beauclerks künstlerisches Werk umfasst zahlreiche Gemälde und Illustrationen, die Beatrice Erskine (?–1948) in der vorliegenden Monografie erstmals lückenlos versammelt hat. Besser bekannt unter dem Namen „Mrs. Steuart Erskine“ machte sich die Autorin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen Namen mit Reiseberichten und Studien über die arabische Welt. Im Vorwort zu Beauclerks Biografie beklagt Erskine, der „Federball des Ruhms“ dieser Ausnahmekünstlerin sei schon vor Jahren „in eine staubige Ecke gefallen und dort vergessen“ worden. Dem will die Autorin mit ihrer umfassenden Studie entgegenwirken, die zahlreiche Reproduktionen verschiedenen Formats enthält. Beauclerks Lieblingssujets – antike Mythen, Putti und Blütenranken – sind nicht zu übersehen. Der goldgeprägte Einband und ihr Seltenheitswert machen die Monografie zu einem ganz besonderen Objekt.

nötige Reparaturen: Einbandrestaurierung
klakulierte Kosten: 255 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 428

Naturgeschichte der Säugethiere und Vögel: mit 16 col. Tafeln. Guben: Fechner, [ca. 1840].

Bibliothekssignatur: B XVIII 3b, 665 R

31 Seiten, 16 Blatt.

nötige Reparaturen: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 180 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 137

Geffcken, Heinrich; Tykocinski, Chaim: Stiftungsbuch der Stadt Leipzig / im Auftr. des Rates auf Grund der Urkunden und Akten des Ratsarchivs. Leipzig: Bär & Hermann, 1905.

Bibliothekssignatur: Sr 9088<a>

Der Jurist und Kirchenrechtler Otto Wilhelm Heinrich Geffcken (1865–1916) und der Privat-gelehrter und Historiker Chaim Tykocinski (1862–1942) legten 1905 mit dem Stiftungsbuch der Stadt Leipzig ein wahrhaft enzyklopädisches Werk zum bürgerlichen Leipziger Stiftungswesen vor.

Sie haben aufgrund Ratsakten des Stadtarchivs Leipzig in chronologischer Reihenfolge alle im Zeitraum von 1409 bis 1913 von Leipzigern bzw. für Leipzig errichten Stiftungen zusammengestellt. Nicht berücksichtigt wurden diejenigen Stiftungen, die nicht von der Stadt Leipzig verwaltet wurden, sondern beispielsweise von der Universität Leipzig oder Privatpersonen. So oder so, der Umfang ist beachtlich: 1.010 Stiftungen auf 735 Seiten, gebunden in grünem Originalleinen mit goldgeprägter Titelei und dem goldgeprägten Stadtwappen auf dem Deckel. LVI, 735 S., 4°.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 110 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 91

Firmane: : Aintag 1321 (1902) Immobilienangelegenheit des Hasirgiyan Boghos-oghlu Owhanes und Artin-oghlu Giyurg

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161


Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 620 > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 272

„Passions Buch“. Sammelband mit 16 Kirchenkompositionen u.a. von Andreas Hammerschmidt (1611-1675), Thomas Mancinus (1550-1610) und Heinrich Grimm (1592-1637). Partiturabschriften 1637-1692.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 30092

Der Sammelband umfasst 16 geistliche Werke des 16. und 17. Jahrhunderts, u.a. von Andreas Hammerschmidt (1611-1675), Thomas Mancinus (1550-1610), Jacobus Gallus (1550-1591) und Heinrich Grimm (1592-1637).

Die Partiturabschriften wurden ca. zwischen 1637-1692 angefertigt und es sind mehrere Schreiberhände erkennbar. Der Pergamenteinband enthält Auszüge aus dem Stundenbuch (Lectio 7 und 8 aus den Predigten des Papstes Gregor d. Gr.), das vermutlich aus dem frühen 15. Jahrhundert stammt und eventuell aufgrund der roten Initiale „T“ auf dem Vorderdeckel zu einem Brevier der Franziskaner gehörte. Der Sammelband kam aus dem Besitz von Andreas Hammerschmidt über den Komponisten Johann Georg Kühnhausen (Kürzel „JGK“ auf dem Einband) in die Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836), der das Inhaltsverzeichnis angefertigt hat. 136 S., Pergamenteinband.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze abnehmen, nass behandeln und ausbessern, Reste der Heftung lösen und Blätter ausbessern, Buchblock neu heften, Pergamentdecke stabilisieren und Fehlstellen mit Japanpapier-Laminat ergänzen.
kalkulierte Kosten: 645 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 279

Grétry, André-Ernest-Modeste (1741 – 1813): Le tableau parlant: comédie-parade, en un acte et en vers, mêlée d'ariettes / par Mr. Anseaume ; la musique est de Grétry. Textbuch aus dem Pariser Verlag Duchesne von 1770

Bibliothekssignatur: 55 Tb 1165 R

Grétry war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der wichtigste Komponist Frankreichs und prägte die Entwicklung der Opéra-comique maßgeblich mit. Er schuf von 1765 bis 1803 ein gewaltiges Oeuvre

von rund 70 Bühnenwerken wovon das vorliegende Werk „Le tableau parlant“ (Das sprechende Bild) eher ein Frühwerk war (Uraufführung 1769 in der Comédie-Italienne in Paris). Das Stück war sehr erfolgreich und begründete Grétrys Ruhm entscheidend mit. Das Libretto schrieb Louis Anseaume (1721 – 1784), der auch für Gluck, Philidor und Laruette arbeitete. 35 Seiten, Originaleinband aus Marmorpapier.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Nachheften einzelner Lagen, Ergänzen des fliegenden Blattes, Stabilisieren des Umschlags.
kalkulierte Kosten: 325 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 215

Eichholz, Georg: Die Heimkehr der Verlorenen. Eine Einführung in Rembrandts Radierung von 1636 zum Gleichnis vom verlorenen Sohn. Siegen [u.a.]: Schneider, 1940.

Bibliothekssignatur: Nt 7014/868

46 S., Illustrationen, 8°. – Das kleine Büchlein „Die Heimkehr der Verlorenen“ des evangelischen Theologen Georg Eichholz (1909-1973) ist vordergründig eine kunsthistorische Studie zu einer Radierung Rembrandt van Rijns (1607–1669).

Zugleich durchziehen den Text theologische Erörterungen und Betrachtungen. Eichholz selbst sieht seine Veröffentlichung als „Türlein und Zugang zu einem bisher verschlossenen Reich“. Die Radierung zum Gleichnis vom verlorenen Sohn (1636) ist als kleines Faltblatt in den vorderen Titel eingeklebt. Neben dem Bibeltext in der deutschen Übersetzung des lutherischen Theologen Julius Schniewind (1883–1948) sind der Ausgabe weitere Handzeichnungen und Bilder beigegeben. Eichholz selbst ist der Text jedoch wichtiger als das Bild – und er postuliert gleiches auch für den Künstler: „[…] Rembrandt erzählt das Gleichnis der Schrift in seiner Sprache nur nach.“ Rembrandt wird von Eichholz also primär als Schriftausleger begriffen. Eine recht eigenwillige Deutung, deren Begründung sicher in der Profession des Verfassers zu suchen ist.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 105 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 258

Judith, Gemahlin Kaiser Ludewig des Frommen. Opern-Pasticcio. Partiturabschrift ca. 1732-1740.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 9057

Die vorliegende Partitur überliefert die von Georg Philipp Telemann zusammengestellte und im November 1732 aufgeführte Oper Judith.

Telemann komponierte hierfür aber lediglich einen Teil der Rezitative sowie einige wenige Arien; die restliche Musik stellte er aus den Opern L‘innocenza difesa von Fortunato Chelleri (1690-1757) und Lotario von Georg Friedrich Händel (1685-1759) zusammen. Die Partitur ist größtenteils von einem Hamburger Kopisten der 1730er Jahre geschrieben, enthält aber daneben einige Seiten in der Handschrift Telemanns. 123 Bl., Pappeinband mit Marmorpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze abnehmen, ausbessern und wiederverwenden, Einbanddecke lösen und Bezüge abnehmen, verschobene Rundung richten, Deckel festigen und wieder ansetzen, Fehlstellen mit Papier unterlegen, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 700 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 229

Schreiber, Heinrich: Die Marcellus-Schlacht bei Clastidium. Mosaik-Gemälde in der Casa di Göthe zu Pompeji. Ein archäologischer Versuch. Mit 4 lithographischen Tafeln. Freiburg i. Br.: Universtitäts-Buchdruckerei der Gebrüder Groos, 1843.

Bibliothekssignatur: Nx 12106

[4], 72 S., 4 Illustrationen, (Lithogr.). – Universitätsprogramm, verfasst von Heinrich Schreiber (1793–1872) als Prorektor an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg im Breisgau.

Illustriert mit vier lithographischen Tafeln, befasst sich die Schrift mit dem berühmten Mosaik-Gemälde in der „Casa di Goethe“ zu Pompeji – so benannt zu Ehren des Dichters, als am 7. Oktober 1830 in Anwesenheit seines Sohns August von Goethe die Ausgrabungen des Hauses begannen. Erst später setzte sich die heute geläufige Bezeichnung „Casa del Fauno“ durch, das Haus des Fauns.

Nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 261

Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus (Brockes-Passion); Textdichter: Barthold Heinrich Brockes (1680-1747). Abschrift von Roger Brown ca. 1725.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 21711-1 (12 Hefte)

Die 1712 im Druck erschienene Passionsdichtung „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“ des Hamburger Juristen und Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes erfreute sich

in den 1710er und 1720er Jahren großer Beliebtheit und wurde außer von Telemann u.a. auch von Reinhard Keiser, Georg Friedrich Händel, Johann Mattheson und Gottfried Heinrich Stölzel in Musik gesetzt. Daneben greift auch Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion an einigen Stellen textlich auf Brockes‘ Verse zurück. Als Kopisten des vorliegenden vollständigen Stimmensatzes hat die Telemann-Forschung den in Celle geborenen englischstämmigen Theologen Roger Brown (1702-1742) ermittelt, der sich Mitte der 1720er Jahre einige Jahre in Hamburg aufhielt, bevor er 1729 Hauptpastor an St. Michaelis in Lüneburg wurde. 12 Stimmen in Buntpapier in Bindemappe, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

Vergeben

Patenschaft O 87

Firmane: Bairut 1290 (1872): Immobilienangelegenheit (Vermietung?) des Muhamad Laziqi

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161
Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 382 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 256

Hasse, Johann Adolf (1699-1783): Cleofide. Oper in 3 Akten. Partiturabschrift ca. 1731, mit Ergänzungen 1777.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 9541/1-2

Der Dresdner Hofkapellmeister Johann Adolf Hasse gehörte neben Carl Heinrich Graun zu den Lieblingskomponisten Friedrichs II. von Preußen,

der zahlreiche Opern Hasses an der Berliner Hofoper aufführen ließ. Im Januar 1777 gelangte auch Hasses erste für Dresden komponierte Oper Cleofide aus dem Jahr 1731 auf die Berliner Bühne. Für die Berliner Aufführung nutzte man eine von einem Dresdner Kopisten geschriebene Partiturabschrift, bei der man die in Berlin gestrichenen oder geänderten Rezitativabschnitte und Arien entfernte bzw. durch neue Papierlagen ersetzte.
132 Seiten, Pappeinband mit braunem Marmorpapier bezogen.

nötige Rparturen: Trockenreinigung, Einband abnehmen und Reste der Heftung lösen, dabei die aufeinander geklebten Blätter lösen und vereinzeln, Tintenfraßbereiche partiell übervliesen, Lagen neu bilden und Buchblock neu heften, Einbanddecke stabilisieren, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 810 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 211

Berlenbach, Josef Heinrich: Westerwälder Geschichten. Limburg: Herz, (1913).

Bibliothekssignatur: Yx 42917

80 S., 8°, Band 1. – Der Heimatschriftsteller Josef Heinrich Berlenbach (1886–1913) ist vor allem für seine „Westerwälder Geschichten“ bekannt.

Nach einer 1902 begonnenen Lehrerausbildung in Montabaur, die er krankheitsbedingt abbrechen musste, arbeitete er drei Jahre als Buchhalter in Wiesbaden. Anschließend verlegte er sich in Dorndorf auf die Schriftstellerei. Das vorliegende Bändchen umfasse, so Berlenbach in seinem Vorwort, einige Skizzen und Versuche, die „alle […] aus dem vollen Dorfleben geschöpft“ seien. Im Anschluss bricht er eine Lanze für die literarischen Qualitäten der Mundart, deren „Feinheit […] nicht von dem hochdeutschen Wort erreicht wird“. Dementsprechend dialektal sprechen seine Figuren, die von mal mehr, mal weniger lustigen Erlebnissen im Jahresrund berichten. Berlenbach hatte seine kurzen Texte als „Präludien zu grösseren Arbeiten“ konzipiert. Sein früher Tod im Erscheinungsjahr des Buches verhinderte ein Fortschreiben der Geschichten.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 110 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 144

Übersichtskarte des größeren, in einer Hand befindlichen Grundbesitzes im Gebiet des Verbandes (1916), Berlin, 1916

Bibliothekssignatur: Kart. N 4012 / 6

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 140 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 315

Blum, Robert (1807-1848): Selbstbiographie von Robert Blum und dessen Ermordung in Wien am 9 Novbr. 1848 : Mit Blum's Bildniß und Handschrift, sowie der Ermordungsscene / Herausgegeben von einem seiner Freunde. Leipzig ; Meißen : Goedsche, [1849].

Bibliothekssignatur: Rz 9021 R

[2] Bl., 30 Seiten, [1] Bl. : 2 Frontisp. ; 8°

nötige Reparaturen: Risse in den Blättern schließen (mit dünnem reissfestem Japanpapier und Weizenstärkekleister), neu heften, Einband restaurieren
kalkulierte Kosten: 245 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 82

Firman: 1441, Sprache: Osmanisch-Türkisch

Biblothekssignatur: Hs. or. 8178

Dies ist das älteste Dokument dieser Art in ganz Europa – eine Herrscherurkunde (Berat oder auch Firman) von Sultan Murād II. (1421–1451) für den Wesir Faẓlullāh.

Murād II war von 1421–1444 und erneut von 1446–1451 der Sultan des Osmanischen Reiches. Die Urkunde wurde ausgestellt in den ersten 10 Tagen des Monats Šaʿbān 845 der islamischen Zeitrechnung, entsprechend 15.-24. Dezember 1441 unserer Zeitrechnung. Unter dem Dokument steht die Tughra des Sultans, die besonders kunstvoll kalligraphisch umgesetzte „Unterschrift“, die natürlich ein besonderer Schreiber für den Sultan einsetzte.

Vergeben

Patenschaft W 170

Newman, John Henry: Zwiesprache des Lebens. Aus den Werken ausgewählt und neu übertragen von James Schwarzenbach. - Zürich: Verlag der Arche, 1946.

Bibliothekssignatur 3 Per 187-10

61 S, 8°. – Der Schweizer Politiker James Schwarzenbach (1911–1994) konvertierte während seines Geschichtsstudiums mit 22 Jahren zum Katholizismus und setzte sich für dessen traditionelle Formen ein.

Konvertit war auch John Henry Kardinal Newman CO (1801–1890), bis 1845 war er Pfarrer in der Kirche von England. Schwarzenbach übersetzt 1946 eine Werkauswahl – unter eindeutigem Bezug auf die damalige Zeit: „Die vorliegende Sammlung aus Newmans Schriften, Predigten und Gebeten bezweckt ja nichts anderes, als die Stimme eines mächtigen Rufers in der Wüste in einer Zeit wieder zum Erklingen zu bringen, in welcher der Mensch durch ein furchtbares Geschehen erkennen muß, daß seine Wege tatsächlich nicht Gottes Wege sind.“

Vergeben

Patenschaft OA 36

Kouduo richao 口鐸日抄 8卷 . (späte Ming) ca. 1640

Bibliothekssignatur: Libri sin. 33

“Tagebuch täglicher Ermahnungen” von Giulio Aleni (1582-1649), Aufzeichnungen über religiöse und intellektuelle Konversationen zwischen Jesuiten und Konvertiten, erhalten sind Kapitel 7 u. 8, Höhe 28,5 cm

nötige Reparaturen: Buchblock: Papierrestaurierung in situ, nur gefährdete Stellen (Risse, Fehlstellen) sichern
kalkulierte Kosten: 375 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 284

Und er erschoß sich – nicht. Frankfurt ; Leipzig, 1781.

Bibliothekssignatur: 19ZZ16459

64 S. ; 8°; angeblicher Verfasser: Johann August Schlettwein (1731-1802); VD18 13148605 digital: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001DE0100000000

nötige Reparaturen: Verklebungen am fliegenden Blatt vorn und vom Titelblatt lösen, Falz in der ersten Lage stabilisieren und erste Lage nachheften, Fehlstellen am Rücken unterlegen
kalkulierte Kosten: 270 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 472

Bartholomaeus (1460-1494): Dialogus Mytholo||gicus Bartholomei|| Coloniensis qui dulcibus iocis: iucundisq[ue] salibus refer-||tus est .... Leipzig : Thanner, 1507

Bibliothekssignatur: Bibl. Diez qu. 2687K

[27] Bl. ; 4°. Mit zahlreichen handschriftlichen Randbemerkungen

> Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 343

Brenz, Johannes (1499-1570): Türcken Bůch-||lein.|| Wie sich Prediger vnd Leien|| halten sollen/ so der Türck|| das Deudsche Land|| vberfallen würde.|| / Christliche vnd nottürfftige|| vnterrichtung|| durch|| Johann. Brentz.|| Wittenberg : Rhau, 1537.

Bibliothekssignatur: Ui 2134 : R

[11] Blatt : Ill. (Holzschnitt). ; 4°; VD16 B 7988 digital: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001A65100000000

nötige Reparaturen: Lage aus Einband lösen, alle Verklebungen im Falz ablösen, Fälze neu mit Japanpapier sichern, Lage neue heften und neuen Schutzumschlag lose umlegen, Mappe
kalkulierte Kosten: 440 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 400

Holting, Gustav: Die Erzählerin : eine Reihe kleiner und unterhaltender Geschichten für Mädchen von 5 bis 7 Jahren / mitgetheilt von Gustav Holting. Mit 6 illum. Bildern. - 4. Aufl. - Berlin : Winckelmann, [ca. 1860].

Bibliothekssignatur: 53 MA 503256 R

92 Seiten

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 473

Dryander, Johann (1500-1560): Spheræ Materialis|| siue globi coelestis (Das ist)|| Des Himmels lauff|| Gründliche außlegung/ so viel zur anlei-||tung der Astronomiæ dienet/ mit vielen nütz-||lichen Regeln verfast/ durch Johann Dry-||andern, genant Eychman/ ordinarien Me-||dicum der Löblichen Vniuersitet|| Marpurgk/ Anno 1539.|| Sampt einem Gründtlichen/ Nutzlichen|| vnd lustigen bericht: Was die 12. Himeli-||sche Zeichen sampt jhren Sternen/ im|| Ascendent oder Auffgange/ durch alle|| grad/ in den Menschen wircken|| beyde guttes vnd böses/ zu-||sam[m]en geordnet [et]c.|| Durch Mattheum Nefen/ Röm: Kay:|| May: [et]c. verordneter Landtmesser/ inn Ober vnd Nieder|| Schlesien.|| Neiße : Creutziger, 1581.

Bibliothekssignatur: Bibl. Diez qu. 2076

[36] Blatt : Ill. (Holzschnitt). ; 4°. VD16 ZV 23243 digital: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001CC3E00000000

nötige Reparaturen: neu heften, neuer Einband wie Vorlage, Signatur übernehmen
kalkulierte Kosten: 270 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 418

Historien- Kinder- Bet- und Bilder-Bibel, oder: Das Geheimnis der Gottseeligkeit und der Boßheit ... : nebst einfältigen Rand-Fragen, auch ... Kupferstichen / vorgestellet von Abraham Kyburz. [... gezeichnet von Catharina Sperling, und von Philipp Gottfried Harder in Kupfer gestochen]. Theil 1. Augspurg: Pfeffel, 1737.

Bibliothekssignatur: 53 MA 500238-1 R

[13] Bl., 830 S.: 102 Kupferstiche.

nötige Reparaturen: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 220 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 240

Königlich-Preußische Staats-, Kriegs- und Friedens-Zeitung - 1813,8-10

Bibliothekssignatur 8° Ztg 1616

Schaden: ungebunden Neueinband [LE]
kalkulierte Kosten: 145 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 427

Sammelband mit 5 Werken: 1.: [Grüner, Christoph Sigismund (1758-1808)]: Erfahrungen des Lebens oder das Geheimnis sich ohne Universal-Arzneien, ... gesund an Leib und Seele zu erhalten. – Danzig : Troschel. – [Theil 1]. 1793; 2.: Natürliche Vorzeichen verschiedenen Wetters : welche man an der Sonne, am Monde ... wahrgenommen hat ... / ... durch eigene Erfahrung aufgesetzt aus dem Holländischen übersetzt. - Leipzig : Löwe, 1775;

Bibliothekssignatur: Bibl. Diez oct. 7471

3.: Ludwig, Georg Martin: Der kalte Brand an dem Ideal der Kantischen Kritik der reinen Vernunft nebst einer Antikritik … – Leipzig : Beer, 1793. – 

4.: Geheimnisse, aller Arten Tinten zu machen, und mit Muscheln, Gold und Silber zu schreiben. – Leipzig und Altona : J. H. Kaven, 1792. ; 5.: Süssmilch, Johann Peter (1707-1767): Versuch eines Beweises, daß die erste Sprache ihren Ursprung nicht vom Menschen, sondern allein vom Schöpfer erhalten habe. – Berlin : Buchladen der Realschule, 1766

VD18 10016864: http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN635625482&PHYSID=PHYS_0005&view=overview-toc

nötige Reparaturen: Heften, neuer Einband: Halbleder, Kiebitzpapier
kalkulierte Kosten: 450 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 395

Meyer, A. F.: In Pelz und Flaum : Prachtgestalten aus dem Thierreiche / Text von A. F. Meyer. - München : Theo. Stroefer's Kunstverlag, [1898].

Bibliothekssignatur: 53 MB 500819

30 ungezählte Blätter.

Schaden: Bindung lose, Risse und Verklebungen im Papier
kalkulierte Kosten: 160 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 462

Hauptmann, Gerhart (1862-1946): Iphigenie in Aulis : Tragödie / - Den Bühnen gegenüber als Manuskript gedruckt. Berlin-Wilmersdorf : Die Drehbühne, Willheim-Wreede. [u.a.], [1943].

Bibliothekssignatur: 4° 19 ZZ 16837

71 Seiten, In Maschinenschrift

nötige Reparaturen: Blätter glätten, Umschlag restaurieren, entsäuern, neue Fadenheftung (Block), Box
kalkulierte Kosten: 350 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 385

Falk, Johann Daniel (1768-1826): J. D. Falks neueste Kleine Schriften / Johann Daniel Falk ; Bd. 3: Mit einem Kupfer. Weimar : Verlag des Landes-Industrie-Comptoirs, 1803.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 15896

[1] Bl., XIV S., [2] Bl., 396 Seiten : Ill.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, neu heften, Einband restaurieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 310 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 453

Erasmus, Desiderius (1469-1536): Paraphrases zů tütsch|| Die Epistlen sancti Pauli:|| Jn latin durch doctor Erasmum vo[n] Ro=||terrdam kurtzlich beschryben vn[d] klar||lich vßgelegt/ durch meister Leone[m]|| Jud Pfarherre[n] zů Eynsid=||len/ gentzlich dem latin|| nach vertütscht.|| Zů den Römeren eine.|| Zu den Corinthiern zwo.|| Zů den Galatern eine.|| Zürich : Froschouer, 1522

Bibliothekssignatur: Cu 2245 : R

[8], LXXIII, [155] Bl. ; 4° ; VD16 E 3382; Angebunden vom selben Verfasser und Übersetzer:

Paraphrases zů tütsch || Die Epistlen sancti Pauli.|| I Zů den Ephesiern.|| I Zů den Philippensern.|| I Zůn Collossenseren.|| II Zů den Thessalonicenseren.|| II Zům Timotheo.|| I Zům Titto.|| I Zům Philemon|| – Zürich : Froschouer, 1521. [151] Bl. ; 4° ; VD16 E 3381

nötige Reparaturen: Verklebung ablösen, Heften, Papier- und Einbandrestaurierung, Anfertigung einer maßgenauen Box
kalkulierte Kosten: 590 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 73

Azo, Portius: Summa super Codice et Institutis cum additionibus etc. Mit Privileg. - Venedig: Philippus Pincius, 1.VI.1498. 2° GW03147.

Bibliothekssignatur: BSav 2° 341 (Inc 4366)

Die „Summa super codice et insitutis“ des Bologneser Juristen Azo (gest. um 1230) war einer der wichtigsten Kommentare zum römischen Recht, wie es im „Corpus Iuris Civilis“

festgehalten war. Sie kommentiert artikelweise die auf Geheiß des oströmischen Kaisers Justinian (um 482–565 ) zusammengestellten „Institutiones“, ein Lehrbuch des römischen Rechts, und den so genannten „Codex“, eine ebenfalls auf Justinians Anweisung zusammengestellte Sammlung von Kaisergesetzen. Die Kommentierungen der so genannten Glossatoren wurden notwendig, als im hohen Mittelalter das von Justinian kodifizierte Römische Recht erneut rezipiert wurde und bis zur frühen Neuzeit die lokalen Rechtsordnungen in Europa weitgehend verdrängte.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Rückenbezug abnehmen und Kapitalbünde neu verpflocken, einige Blätter ausbessern, Holzdeckel stabilisieren und ergänzen, Nagelreste entfernen, Rücken neu mit Leder beziehen
kalkulierte Kosten: 1025 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 88

Firmane: Aintab 1308 (1890) Verkauf eines Gartens; Käufer Hasirgiyan Boghos-oghlu Owhanes

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161
Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 485 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 230

Horae ad usum Romanum (Almanach 1497–1520). [Paris: Philippe Pigouchet] für Simon Vostre, 27.VII.1500.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 4753.7 (Wgdr. 23, GW13242)

Die als „Horae“ bzw. „Stundenbücher“ bezeichneten Drucke sind in der Regel umfangreichere Sammlungen von Gebeten und weiteren Texten zur privaten Andacht.

Ihre Anordnung orientiert sich am kirchlichen Stundengebet, doch im Unterschied dazu sind die Texte nicht kanonisch festgelegt. Kennzeichnend für die Stundenbücher ist eine reiche Ausstattung mit Buchschmuck, bei der in der Regel jede Seite mit schmückenden Zierleisten eingefasst ist. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts entwickelte sich besonders Paris zu einem wichtigen Druckzentrum für Stundenbücher, in dem noch im 15. Jahrhundert mehr als 250 Stundenbücher gedruckt wurden.

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Patenschaft K 240

Karte der Umgegend von Berlin. Kartographische Abtheilung der königlich Preussischen Landesaufnahme. Berlin. 1898

Bibliothekssignatur: Kart. N 3973 / 1

nötige Reparaturen: Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Verklebungen lösen, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 278 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 237

Übersichtsblatt der Karte von Mesopotamien in 1:400 000. 1916

Bibliothekssignatur: Kart. D 6201 –Indexblatt

nötige Reparaturen: Risse schließen, lose Teile einsetzen und mit Japanpapier stabilisieren
kalkulierte Kosten: 110 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 212

Kuegelgen, Wilhelm von: Jugenderinnerungen eines alten Mannes. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft, [1924].

Bibliothekssignatur: Nt 3774/25

436 S., 8°. – Dass die „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“ einmal so erfolgreich würden, hätte ihren Autor, den Maler und Schriftsteller Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen (1802–1867), sicherlich überrascht.

Seine autobiografische Schrift erlebte nach der posthumen Erstveröffentlichung 1870 zahlreiche Auflagen in mehr als 15 Verlagen. Ein Grund hierfür mag der Zusammenfall von Kügelgens Jugend mit der deutschen Frühromantik sein. Als Freund bekannter Künstler wie Caspar David Friedrich (1774–1840) steuert der Autor in seinen Betrachtungen der Jahre 1805 bis 1820 viele historische Details über eine politisch wie ästhetisch wichtige Epoche bei. Da Kügelgens Vater als Hof- und Porträtmaler tätig war, wechselte die Familie häufig den Wohnort. Die „Jugenderinnerungen“ beginnen deshalb in Sankt Petersburg, dem Geburtsort Kügelgens, und wandern anschließend über Estland und das Rheinland bis nach Sachsen. In Dresden widmete sich der Autor der hohen Kunst, aber auch so profanen Dingen wie seiner Tabakspfeife und dem „altdeutschen Rocke.“ Kapitel wie „Gesellige Freuden“ und „Wie man sich bei Damen insinuiert“ lassen ahnen, dass Kügelgen nicht allein vom Genius der Kunst besessen war. Vielleicht ist diese offene und ehrliche Art des Erzählens, die das eigene Leben nicht zu verklären, sondern wahrheitsgetreu zu überliefern sucht, ein Grund für die jahrzehntelange Beliebtheit dieses Buches. Die Vorrede verfasste der deutsche Historiker, Komponist und Musikhistoriker Richard Sternfeld (1858–1926).

Nötire Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 115 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 455

Grüdt, Joachim von (-1527): Christenlich anzey=||gung Joachims von Grüdt/ das im|| Sacrame[n]t des altars warlich sey|| fleisch vnd blut Christi/ wid den|| ... || irtumb Vlrich Zwing=||lins zu Zürich.|| [Freiburg/Breisgau] : [Wörlin], [1526]

Bibliothekssignatur: Cu 2858 : R

[43] Bl. : Ill. (Holzschnitt). ; 4° ; VD16 G 3504 digital: http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN797948716&PHYSID=PHYS_0003

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Papier- und Einbandrestaurierung
kalkulierte Kosten: 360 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 464

Novellen-Almanach. 1835. / Herausgegeben von Adolph Glaßbrenner. Leipzig : Wigand, 1835

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 3621

[1] Bl., 191 Seiten : Frontispiz ; 12°; Enthält: Leben und Liebe: Novelle / von Adolph Glaßbrenner. — Trau nicht dem Schein: Novelle / Nach dem Englischen der Miß Lawrance von L. v. Alvensleben. — Der Auszug der Israeliten : Eine Sage, nach dem Koptischen erzählt

nötige Reparaturen: Heftung lösen, Trockenreinigung, Risse schließen, Heftung, Einbandreparatur
kalkulierte Kosten: 720 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 335

Tibullus, Albius: Varia Tibulli Propertij [et] naso[n]is|| Ouidij Poetaru[m] carmina. tum co[n]cinna tum erudita et|| optime indolis adolescentib: magis tu[m] ad mores tum|| scientias p[ro]ficua: op[er]a Ioannis Murmelij viri politioris|| litteraturæ exp[eren]tiss: accurate in hoc opusculu[m] collecta|| … [Erfurt] : Maler, 1513

Bibliothekssignatur: Wg 62 : S16

[30] Bl. Mit zahlr. hs. Anmerkungen. – Handschriftlicher Besitzvermerk auf der Titelseite

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Blätter und Einband restaurieren, Mappe
kalkulierte Kosten: 390 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 486

Bree, Charles Robert: A history of the birds of Europe, not observed in the British Isles / by Charles Robert Bree, Esq., M.D. London : Groombridge and Sons, Vol. 3. 1864.

Bibliothekssignatur: 50 MB 7316-3 : R

iv, 247 S., [60] Bl. Tafeln: 60 Ill. (farbig)

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einbandreparatur, Box
kalkulierte Kosten: 540 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 485

Bree, Charles Robert: A history of the birds of Europe, not observed in the British Isles / by Charles Robert Bree, Esq., M.D. London : Groombridge and Sons, Vol. 1. 1863.

Bibliothekssignatur: 50 MB 7316-1 : R

xv, 206 S., [60] Blatt Tafeln: 60 Ill. (farbig)

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, 1. Lage sichern, Einbandrestaurierung, Box
kalkulierte Kosten: 610 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 484

Becker, Gottfried Wilhelm: Über die Zähne und die sichersten Mittel, sie bis zum höchsten Alter rein, weiß, gesund und von Schmerzen frey zu erhalten: Nebst einem Unterrichte über das schwere Zahnen der Kinder; Ein Schriftchen für Jedermann / von D. G. W. Becker, ausübendem Arzt in Leipzig. Zweyte verbesserte Auflage. - Leipzig: Fleischer, 1810.

Bibliothekssignatur: Bibl. Diez 8° 7511

V, 124 Seiten; 12°

nötige Reparaturen: 1. Lage restaurieren, Buchrücken restaurieren, Box
kalkulierte Kosten: 435 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 483

Biblia Cvm Con||cordantijs veteris et noui testamenti et sacrorum canonum: nec-||non et additionibus in marginibus varietatis diuersoru[m] textuu[m]:|| ac etiam canonibus antiquis quattuor euangelicorum. Nouissime|| autem addite sunt concordantie ex viginti libris Josephi de anti-||quitatibus et bello iudaico excerpte: que solerti cura nuperrime|| repurgata est et excusa: in qua pluribus scatebat mendis.|| Lugduni : Mareschal, 1527.

Bibliothekssignatur: BU 4044

[14], 296, [24] Bl. : Ill. (Holzschnitt.) ; 2°

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einbandreparatur, Box
kalkulierte Kosten: 590 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 478

Kerner, Justinus: Franz Anton Mesmer aus Schwaben, Entdecker des thierischen Magnetismus: Erinnerungen an denselben, nebst Nachrichten von den letzten Jahren seines Lebens zu Meersburg am Bodensee. Frankfurt a. M.: Lit. Anst., 1856.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 17464

X S., [1] Bl., 212 Seiten.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Heftung, Einbandreparatur, Box
kalkulierte Kosten: 295 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 424

Halden, Elisabeth: Mamsell Übermut als junge Frau: Erzählung. Ill. von R. Sedlacek. [Titelb. von F. Müller-Münster]. Berlin : Meidinger's Jugendschriften Verl., [um 1905].

Bibliothekssignatur: B VIII, 14804

213 Seiten

nötige Reparaturen: Bindung lose - Klammerheftung, Buchrücken beschädigt
kalkulierte Kosten: 180 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 477

Laverrenz, Victor: Berliner Original : Typen aus d. Berliner Volksleben / von Victor Laverrenz. Mit Porträts von Max Uecke. 2. Sammlung. - 1.-3. Aufl. - Berlin: Eichblatt, 1900.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 17622-2

120 Seiten, Porträts

Vergeben

Patenschaft D 476

Vogeler, Heinrich: Ein offener Brief zum Frieden unter den Menschen / von Heinrich Vogeler. Bremen: Arbeiterpolitik, [1919].

Bibliothekssignatur: Rz 22145a

7 Seiten

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebungen lösen, Bünde ansetzen, Risse schließen, Einbandrestaurierung
kalkulierte Kosten: 225 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 186

Erneuert und vermehrtes Marpurger Gesangbüchlein Christl. Psalmen und Kirchen-Lieder/ Herrn D. M. Luthers und anderer Gottseeligen Lehrer und frommer Christen. Von neuem übersehen/ und mit etlichen schönen Gesängen/ so itzt gebräuchlich/ vermehret. - Ulm: Kühn, 1666

Bibliothekssignatur: Slg Wernigerode Hb 3240

[4]Bl., 544 S., [12]Bl., 99 S.: Frontispiz, Kupfertitel, Ledereinband.

Anfang der 1930er Jahre konnte von der damaligen Preußischen Staatsbibliothek mit tatkräftiger und großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) die Gesangbuchsammlung Wernigerode erworben werden, welche die bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum darstellte und heute noch darstellt. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands, die im Schloss zu Wernigerode aufgestellt war. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste das Fürstenhaus sich von ihr trennen und sie in den Verkauf geben. Nach einigen Kriegsverlusten enthält die Gesangbuchsammlung heute 6037 Bände, die insgesamt einen Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert) umfassen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Ecken ausbiegen, Einband erhalten, Rücken mit farblich passendem Leder ergänzen, Kapital wieder anbringen, Kanten und Ecken festigen
kalkulierte Kosten: 470 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 423

Erzählungen für Schule und Haus / ges. und hrsg. von Rabel. Stuttgart: Greiner, 1850.

Bibliothekssignatur: 53 MA 506239 R

170 Seiten.

nötige Reparaturen: Bindung lose, Einband mit Buchrücken beschädigt
kalkulierte Kosten: 180 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 416

Hölder, Luise: Unterhaltende Fabeln und Erzählungen aus der Naturgeschichte der Fische, Käfer, Insekten, des Gewächs- und Mineralreichs: für kleinere Kinder die sich zu dieser Wissenschaft vorbereiten wollen. Mit sechs colorierten Kupfern [von Peter Carl Geißler]. Leipzig: Cnobloch, 1830.

Bibliothekssignatur: B XVIII 3b, 851 R

 VIII, 464 Seiten

nötige Reparaturen: Seiten lose, Risse in Kupfertafeln
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 441

Meynier, Johann Heinrich: Naturgeschichte für die Jugend: Mit 120 in Kupfer gestochenen Abbildungen. Nürnberg: Campe, 1818

Bibliothekssignatur: B XVIII 3b, 453 R

[3] Bl., 731 Seiten, XII Blatt.

nötige Reparaturen: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 230 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 265

Ries, Ferdinand (1784-1838): Grand Variations on the National Air of Rule Britannia for the Piano Forte & a full Orchestra, op. 116. Partiturabschrift ca. 1817-1821.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. Ferd. Ries 86

Ferdinand Ries nahm in Wien ab 1801 Unterricht bei Beethoven und trat häufig als Interpret von seinen Werken auf. Beethoven übertrug ihm auch Korrektur- und Kopierarbeiten.

Ries war ein angesehener Klaviervirtuose, Lehrer und Komponist. Neben Klaviermusik komponierte er Sinfonien, Solokonzerte, Kammermusik, vor allem Streichquartette. Ries führte zahlreiche Konzertreisen durch und hielt sich ab 1813 in London auf, wo er die „Grand Variations on the National Air of Rule Britannia” für Klavier und Orchester komponierte. Das Werk ist ca. 1817 entstanden und liegt hier als Autograph vor. (Titelblatt von anderer Hand). 4 Bl., Halbledereinband mit marmoriertem Papier bezogen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einband abnehmen und Buchblock auseinandernehmen, Vorsätze neu fertigen, Risse, Fehlstellen und Fälze der Blätter schließen und Buchblock neu heften, Deckel stabilisieren und wieder ansetzen, Rücken neu mit Leder beziehen und hohl arbeiten, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 540 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 90

Beda: Historia ecclesiastica gentis Anglorum. - [Strassburg: Heinrich Eggestein, um 1475/78] [vielmehr nicht nach 1475]

Bibliothekssignatur: 4° 2143a (GW03756)

Die durch den angelsächsischen Benediktinermönch Beda Venerabilis (um 672-735) verfasste „Kirchengeschichte der Angelsachsen“ gilt als eine der wichtigsten Quellen

zur englischen Frühgeschichte. Sie stellt die Geschichte des vorchristlichen Britannien seit den ersten römischen Eroberungsversuchen durch Julius Caesar (55 v. Chr.) über die Invasion der Angelsachsen im 5. Jh. sowie der Christianisierung der angelsächsischen Stämme im 6. Jh. dar. Der hier vorliegende Erstdruck der „Historia“ bietet eine gekürzte Fassung des Textes.

nötige Reparaturen: Blätter ausbessern, hervorstehende Nagelspitzen im Inneren der Deckel versenken, Trennblatt zwischen Vorsatz und Buchblock einfügen, fehlenden Schließenhaken anfertigen
kalkulierte Kosten: 555 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 241

Königlich-Preußische Staats-, Kriegs- und Friedens-Zeitung. 1814,1-5

Bibliothekssignatur: 8° Ztg 1616

Unikat

nötige Reparaturen: ungebunden Neueinband [LE]
kalkulierte Kosten: 168 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 420

Ur däggande djurens lif: Berättelser på de långa vinteraftnarna / Hermann Herbst, Förra Delen. Stockolm: Flodin, [ca. 1860]

Bibliothekssignatur: B XVIII 3b, 812-1 R

114 Seiten, (Belöningsbok for hemmet och skolan ; 5)

nötige Reparaturen: Einband beschädigt, Vorsatz und Frontispiz lose
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 409

Historisch-genealogischer Kalender : auf das Gemein-Jahr 1819 / hrsg. von der Kön. Preuß. Kalender-Deputation. Berlin : Kalender-Deputation

Bibliothekssignatur: Oz 20410-1819<a> : R

nötige Reparaturen: neu heften, Einbandrestaurierung, Anfertigung einer maßgenauen Kassette
kalkulierte Kosten: 245 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 206

Balance Des Seiden-Baues : Mit andern Land-Wirthschafftlichen Nutzungen. Durch welche, nach der Jedermann vor Augen liegenden Erfahrung und wircklichen Ubung erwiesen und handgreifflich dargethan wird, daß unter allen Land-Wirthschafften Nahrungs-Mitteln, ohne Abgang, sondern vielmehr zur Verbesserung derselben, so wohl für die Herrschafft als Unterthanen Der Seiden-Bau das Leichteste, Sicherste und Vortheilhafftigste sey … Berlin, verlegts Ambrosius Haude, 1730

Bibliothekssignatur: 4° Ox 14824<a> : R

12] Blatt, 70 S., [1] Blatt angeb.: Suppl.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Blätter restaurieren, neu heften, Konservierungseinband, Box, alte Umschlagfragmente einlegen
kalkulierte Kosten: 540 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 332

Verlaine, Paul (1844-1896): Frauen : mit vier bisher unveröffentlichen Gedichten aus dem Manuskript / vollst. freie dt. Umdichtung von Ferdinand Rodenstein. Privatdruck - Leipzig : Intern. Zentralverb. d. Bibliophilen, 1921. - 64 S.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 13440

Einheitssachtitel: Femmes <dt.>. – Dieses Werk wurde in einer Auflage von 500 Exemplaren nur für wiss. Interessenten

aus dem Mitgliederkreis des Internationalen Zentralverbandes der Bibliophilen hergestellt. … Die Exemplare wurden in der Presse nummeriert, mit dem Verb.-Stempel vers. und vom Vorsitzenden eigenhändig signiert. Ex. nicht nummeriert, ohne Verb.-Stempel und nicht signiert.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, neu heften, neuer Einband im Stil der Zeit
kalkulierte Kosten: 320 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 231

Horae ad usum Andegavensem (Angers) (Almanach 1488–1508). [Paris: Philippe Pigouchet] für Simon Vostre, 15.II.1496/97.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 4750.5 (GW13191)

Wie die meisten in Paris gedruckten Stundenbücher zeichnen sich auch die „Horae“ für den Gebrauch im Bistum Angers durch eine üppige Ausstattung

mit Holz- und Metallschnitten aus. Neben den Zierleisten, die jede Seite einfassen und überwiegend Szenen aus dem Leben Christi zeigen, sind einzelne Abschnitte durch ganzseitige Holz- oder Metallschnitte ausgezeichnet.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze ausbessern und wiederverwenden, Deckel stabilisieren, Rücken neu mit Leder beziehen und originale Fragmente, wenn möglich, übertragen.
kalkulierte Kosten: 540 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 234

Claudianus, Claudius: Opera. Hrsg. Barnabas Celsanus. Vicenza: Jacobus de Dusa, 27.V.1482.

Bilbiothekssignatur: 4° Inc 4603a (GW07059)

Der spätantike Dichter Claudian (um 370 – nach 404) stammte wohl aus dem ägyptischen Alexandria, hielt sich aber ab den 390er Jahren in Rom auf und wurde 395 zum Hofdichter des neuen weströmischen Kaisers Honorius ernannt.

Am Kaiserhof verfasste er zahlreiche Lob- und Preisgedichte, die Honorius und seinen germanischen Heerführer Stilicho feiern. Zwar gehörte Claudian im 15. Jahrhundert nicht zu den stark rezipierten antiken Dichtern, doch erfreuten sich seine Werke einiger Beliebtheit, so dass mit dem 1482 in Vicenza veranstalteten Druck eine erste Gesamtausgabe seiner Werke erschien. Ihr Herausgeber, Barnabas Celsanus, widmete sie in seinem einleitenden Brief dem aus Vicenza stammenden Bartholomaeus Paiellus, der seinerseits ebenfalls einige panegyrische Gedichte auf die Dogen von Venedig verfasst hatte.Für die späteren Leser der Ausgabe waren allerdings offenbar weniger die Lobgedichte als Claudians Kleinepos über den Raub der Proserpina (Persephone) von Interesse, auf das auf dem Titelblatt des Berliner Exemplars auch explizit handschriftlich hingewiesen wird.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, alte Vorsätze abnehmen und ersetzen, dabei Marmorpapier erhalten und wiederverwenden, Deckel festigen, lose Bereiche des Einbandleders festigen.
kalkulierte Kosten: 325 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 434

Pocci, Franz Graf von: Kasperl auf der Jagd: lustige Geschichten und Bilder / Franz Pocci. Ausgewählt von Joseph und Maria Koch. Essen: Fredebeul & Koenen, [1926].

Bibliothekssigantur: B III b, 1037

40 S. ; 4″, (Kindersonntag-Bücher ; 1)

Vergeben

Patenschaft KJ 442

Meynier, Johann Heinrich: Naturgeschichte für die Jugend: Mit 120 in Kupfer gestochenen Abbildungen. Nürnberg: Campe, 1818

Bibliothekssignatur: B XVIII 3b, 752 R

[3] Bl., 731 S., XII Bl.

nötige Reparaturen: Bindung lose, Buchrücken beschädigt
kalkulierte Kosten: 210 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 226

Lied. Von der Schlacht bei Hemmingstedt am 17.II.1500. [Hamburg: Drucker des Jegher, nicht vor 17.II.1500]

Bibliothekssignatur: 8° Inc 1190.20a (M1827720)

Dithmarschen war im Mittelalter durch eine weitgehende Unabhängigkeit der großbäuerlichen Oberschicht von herrschaftlichen Ansprüchen gekennzeichnet. In der Schlacht bei Hemmingstedt am 17. Februar 1500 gelang es den Truppen der so genannten „Bauernrepublik“ Dithmarschen,

ein zahlenmäßig deutlich überlegenes Heer des dänischen Königs Johann I. in einen Hinterhalt zu locken und vernichtend zu schlagen. Über diesen beeindruckenden Sieg wurden mehrere Flugschriften verfasst, meist in Form paargereimter Lieder. Die Druckerei, in der die in der Berliner Staatsbibliothek vorhandenen beiden kleinen Flugschriften erschienen, gibt der druckgeschichtlichen Forschung bis heute Rätsel auf. Da ihr Besitzer sich nicht nennt, wird sie in der Literatur unter dem Notnamen „Drucker des Jegher“ geführt. Es handelte sich um eine vermutlich nur für kurze Zeit bestehende Kleinstdruckerei, die um 1500 in Hamburg mit gebrauchtem Druckmaterial einige Flugschriften und kleinere literarische Werke publizierte.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, alte Vorsätze abnehmen und ersetzen, Buchblock auseinandernehmen, Verklebungen lösen, übervliesen und neu heften, Decke festigen.
kalulierte Kosten: 750 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 236

Missale Moguntinum. Basel: Michael Wenssler, 1488.

Bibliothekssignatur: 2° Inc 381.7 (M24554)

Die mittelalterlichen Missalien versammeln die für die Feier der Heiligen Messe notwendigen Texte, also die Lesungen aus Altem und Neuem Testament, sowie die verschiedenen Gebete und Gesänge, angeordnet nach dem Zyklus des Kirchenjahres. Da im Mittelalter eine Vielzahl regionaler Besonderheiten in der Liturgie existieren,

beispielsweise durch Gottesdienste für nur regional verehrte Heilige u.ä., benötigte in der Regel jede Diözese (und jeder Mönchsorden) ein eigenes Messbuch. Der um 1455 entwickelte Buchdruck wurde schon bald als wichtiges Hilfsmittel bei der Herstellung der Messbücher erkannt und man geht von ungefähr 400 gedruckten Ausgaben im 15. Jahrhundert aus. Doch obwohl die Missalien als zentrale liturgische Gebrauchsbücher meist in hohen Stückzahlen gedruckt wurden, sind sie heute in der Regel selten und oft nur fragmentarisch überliefert. Die Reformation, aber mehr noch durch das Konzil von Trient (1545–1563) angestoßene Liturgiereformen machten die Diözesanmissalien obsolet und führten vielfach zu ihrer Vernichtung. Das Berliner Exemplar des 1488 in Basel gedruckten Missale Moguntium (für die Kirchenprovinz Mainz) ist über Bestände der ehemaligen königlich preußischen Bibliothek in Erfurt nach Berlin gelangt. Der Besitzeintrag auf der Vorderseite des ersten Blattes zeigt, dass es ursprünglich aus dem Kloster der Erfurter Augustinereremiten stammt, in dem Martin Luther zwischen 1505 und 1511 lebte. Der zeitgenössische Einband aus einer Erfurter Werkstatt hat sich inklusive der Metallbeschläge und Teilen der Schließen erhalten.

nötige Reparaturen: Variante 1: Trockenreinigung, Risse und Fehlstellen der Blätter schließen
kalkulierte Kosten: 325 €
Varainte 2: zusätzlich fehlenden Haken und zwei neue Riemen anfertigen und neu montieren.
kalkulierte Kosten: 395 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 227

Plenarium, deutsch. Augsburg: Johann Bämler, 30.IX.[14]76.

Bibliothekssignatur: 4° Inc 74.20 (M34064)

Das „Plenarium“ ist ursprünglich lediglich eine nach dem Kreislauf des Kirchenjahres geordnete Sammlung der Perikopen, der im Gottesdienst gelesenen Ausschnitte aus den Evangelien und den Episteln. Im Laufe des späten Mittelalters wurden sie jedoch zunehmend durch die sogenannten Glossen ergänzt, kurze, volkssprachlich verfasste Auslegungen zu den einzelnen Bibelstellen. Die Druckausgaben wurden zudem in der Regel mit zahlreichen Illustrationen

zu den Evangelienstellen versehen, die als Zyklus das Leben Christi darstellen. Obwohl das „Plenarium“ im 15. Jahrhundert häufig gedruckt wurde, sind meist nur wenige Exemplare der einzelnen Ausgaben erhalten. Auch die vorliegende Augsburger Ausgabe aus der Mitte der 1470er Jahre ist in nur fünf weiteren Exemplaren bekannt. Das Berliner Exemplar zeichnet sich durch seinen zeitgenössischen Einband und die durchgehende, möglicherweise noch vor dem Verkauf ausgeführte Kolorierung aus.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, alte Vorsätze abnehmen und ersetzen, lose Blätter einfügen, Rückenbezug erneuern, Schließenstifte kürzen und abrunden.
kalkulierte Kosten: 750 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 245

Marain, Marin (1656-1728): Pieces a une et a trois Violes [4e livre]: Composées par M. Marais ordin. de la musique de La Chambre du Roy. - Paris, 1717

Bibliothekssignatur: Mus.ant.pract. M 125

136 S., Lederband. Marin Marais gehörte zu den bedeutendsten Gambisten seiner Zeit; 20jährig trat er in die Dienste Ludwigs XIV. von Frankreich,

von dem er 1679 zum Sologambisten ernannt wurde. Zwischen 1686 und 1725 veröffentlichte Marais fünf Bände Pièces de Violes – Einzelsätze und Suiten für 1 bis 3 Viole da gamba sowie Basso continuo, wobei letzterer gesondert gedruckt wurde und bei dem Berliner Exemplaren des vierten Buches leider nicht erhalten ist. In den Gambenstimmen finden sich neben Fingersätzen auch spezielle Interpretationszeichen, die zusammen mit den Ausführungen im Vorwort die Drucke zu einer wichtigen Quelle für die Interpretationspraxis jener Zeit machen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzlagen lösen, Risse schließen, Knicke glätten, fehlendes Kapital ergänzen, Rücken reinigen und hinterkleben, Ecken und Kanten mit Morikipapier stabilisieren, Box
kalkulierte Kosten: 685 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 249

André de Jorio: Plan de Pompei. Naples [Neapel]. 1839; handkoloriert

Bibliothekssignatur: Kart. X 44556

Vergeben

Patenschaft K 247

Tivoli – ward 1822 angelegt [Berlin]. Kupferstich

Bibliothekssignatur: Kart. X 19796

nötige Reparaturen: Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Trockenreinigung
kalkulierte Kosten: 167 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 243

Augusta Vindelicorum [Augsburg]. Wolfgang Kilian. Kupferstich. 1633

Bibliothekssignatur: Kart. X 16438

nötige Reparaturen: Risse schließen, stabilisieren mit Japanpapier
kalkulierte Kosten: 278 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 239

Hauptstrassenkarte von Deutschland, Oesterreich , der Schweiz und angrenzenden Ländern. Geographische Anstalt Ludwig Ravenstein, Frankfurt a. M. 1908

Bibliothekssignatur: Kart. F 6630 <a>

nötige Reparaturen: Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 278 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 235

Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, 1807,7-12

Bibliothekssignatur: 8° Ztg 59

nötige Reparaturen: ungebunden Neueinband [LE], Band eventuell teilen
kalkulierte Kosten: 168 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 224

Leipziger Zeitungen, 1812,1-6

Bibliothekssignatur: 8° Ztg 676

nötige Reparaturen: ungebunden Neueinband [LE]
kalkulierte Kosten: 145 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 186

Leipziger Zeitungen, 1789,10-12

Bibliothekssignatur: 8° Ztg 676

ungebunden
kalkulierte Kosten: 168 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 138

Leipziger Zeitungen, 1769,7-12

Bibliothekssignatur: 8° Ztg 676

ungebunden
kalkulierte Kosten: 168 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 269

Heinichen, Johann David (1683-1729): Sammelband mit drei autographen Werken von Heinichen sowie acht weiteren Stücke (teilweise anonym, teilweise von italienischen Komponisten). Partitur ca. 1700-1750.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. Heinichen J.D.3N

Johann David Heinichen wirkte von 1716 bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1729 als Kapellmeister am sächsisch-polnischen Hof in Dresden, wo er neben Instrumentalkonzerten vor allem lateinische Kirchenmusik für den kurfürstlichen Hof komponierte.

Der vorliegende Konvolutband, der Anfang des 19. Jh. von Georg Poelchau zusammengestellt wurde, enthält drei Autographe Heinichens: zu einer frühen italienischen Kantate, einem auf 1726 datierten Quartett für 2 Oboen, Fagott und Cembalo sowie einem lateinischen Introitus; daneben umfasst der Band auch Autographe oder Abschriften Werke anderer Komponisten, so u.a. eine Arie des italienischen Opernkomponisten Giovanni Battista Pescetti und vier Kanons des berühmten Bologneser Musiktheoretikers Padre Giovanni Martini. Zwei auf dem Titeletikett ebenfalls aufgeführte Duette von Georg Friedrich Händel wurden Anfang des 20. Jahrhunderts herausgetrennt und gesondert gebunden. 56 S., Halbledereinband, Buchdeckel mit grau-braun marmoriertem Papier überzogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzspiegel ausbessern und wiederverwenden, Reste der Heftung lösen und Blätter vereinzeln, Fälze der Blätter ausbessern und Buchblock neu heften, Rücken neu mit Leder beziehen und Fragment übertragen, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 590 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 430

Sammelband mit 4 Aufsätzen von Jean Bernoulli (1744-1807) aus den Nouveaux mémoires de l'Académie Royale des Sciences et Belles-Lettres 1774 bzw. 1775 bzw. 1778 bzw. 1779.

Bibliothekssignatur: Bibl. Diez qu. 2136

1.: Mémoire Sur L’Étoile Polaire contenant principalement des recherches de Trigonométrie; 2.: Suite Du Mémoire Sur L’Étoile Polaire, …;

3.: Recherches Historiques Et Astronomiques sur l’Étoile polaire & sur les constellations les plus voisines du Pôle; 4.: Essai d’une nouvelle méthode de déterminer la diminution séculaire de l’obliquité de l’Écliptique, au moyen de l’Étoile polaire.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Heften, Papier- und Einbandrestaurierung, Anfertigung einer maßgenauen Mappe
kalkulierte Kosten: 585 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 267

Tartini, Giuseppe (1692-1770): Sonate a Violino, e Violoncello o Cembalo (Abschrift der Opera prima wie sie bei Le Cène in Amsterdam herausgegeben, die ersten 6 Sonaten enthaltend). Partiturabschrift um 1800.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 21636/15

Tartini war Geiger, Musiklehrer und Musiktheoretiker. Er gründete in Padua die Scuola delle Nazioni, in der er Schüler aus ganz Europa in Violine und Komposition unterrichtete.

Tartini komponierte überwiegend Instrumentalmusik, ca. 160 Violinkonzerte und über 200 Sonaten. Die vorliegende Abschrift der 6 Kirchensonaten für Violine und Basso Continuo stammt von ca. 1800 und ist auf der Grundlage der Druckausgabe bei Le Cène, Amsterdam entstanden (ca. 1734). In einer Beilage befindet sich der 2. Satz „Allegro“ aus der E-Dur Sonate von Tartini (BraT E ) von einem weiteren unbekannten Schreiber. 64 S.; Pappeinband mit einfarbigem Papier bezogen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Umschlag abnehmen, Fälze der Blätter ausbessern und Buchblock neu heften, Umschlag stabilisieren, Rücken mit neutralem Papier unterlegen und hohl arbeiten, Schutzbehältnis.
kalkulierte Kosten: 375 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 278

Zelter, Karl Friedrich (1758-1832): Karl Friedrich Christian Fasch. Mit einem Bildnisse. Berlin: Unger, 1801

Bibliothekssignatur: Mus. Df 32a

Carl Friedrich Christian Fasch (1736-1800) stammte aus der Zerbster Musizierstube und wurde von seinem Vater, Johann Friedrich Fasch, als Cembalist ausgebildet. 1756 wurde er in die Hofkapelle Friedrich II. berufen und als 2. Cembalist (neben C. P. E. Bach) angestellt.

Er komponierte kleinere kirchenmusikalische Werke und Kammermusik. Aus dem Kreis seiner Schüler wuchs 1791 nahe dem Spittelmarkt in Berlin eine kleine Singgemeinschaft heran, die sich der Pflege von Musik im bürgerlichen Kreise widmete. Damit war die Sing-Akademie zu Berlin gegründet und Fasch hatte den neuen Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens gefunden. Nach seinem Tod im Jahr 1800 wurde Carl Friedrich Zelter der Direktor der Sing-Akademie. Zelters Biographie über Fasch ist 1801 erschienen und sie enthält ein Bildnis nach der Zeichnung von Gottfried Schadow. (mit handschr. Vermerk von S. Dehn: „mit dem Bildnis von Fasch. D.“)

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Lösen der Verklebungen in den Vorsatzlagen, Nachheften der gelösten Lagen, Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Ergänzen des Buchrückens mit Restaurierungsleder, Stabilisierung des Einbands.
kalkulierte Kosten: 595 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft O 89

Firmane: Aintab 1311 (1893): Immobilienangelegenheit der Marym Hatun, Tochter des Agop

Bibliothekssignatur: Hs. or. 14161
Aus der Sammlung von zehn spätosmanischen Urkunden, davon fünf Immobilienverträge von armenischen Personen aus Gaziantep, einer Stadt in Südostanatolien und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sprache:  Osmanisch-Türkisch

nötige Reparaturen: Trockenreinigung; Schließen von Rissen; Glätten von Knicken und Ergänzen von gefährdeten Fehlstellen; Stabilisieren fragiler Papierbereiche; Entfernen von Selbstklebestreifen und Reduzieren des im Papier verbliebenen Klebstoffs
kalkulierte Kosten: 555 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 224

Lyrander: BlumenLese allerhand Gedichte. Erste Probe. Franckfurt, Leipzig und Berlin, 1727.

Bibliothekssignatur: Yk 4044-1

24 Seiten, Titelkupfer, 8°.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 60 €
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Patenschaft D 444

Sarcerius, Erasmus (1501-1559): Der Dritte Teil|| der Summarien vnd des kurtzen|| Jnhalts, an statt einer zimlichen ausle-||gung, vber die Capitel fol-||gender Bücher.|| . Vber|| Das Psalterbuch.|| Das Buch der Sprüche Salomonis… [Leipzig] : [Berwalt], 1558

Bibliothekssignatur: Bg 2270-3/4 : S16

[362] Bl. ; 2° ; VD16 S 1776, T. III; Zusammengebunden mit Teil [4]: Summarien|| vnd kurtzer Jnhalt/ sampt einer||  Zimlichen vnd völligen Auslegunge/ vber alle|| Capitel/ aller Bücher des Newen Testaments/ durch|| Erasmum Sarcerium Annaemontanum/ …|| … beschrieben.|| …- Leipzig : Berwalt, 1558. [492] Bl. ; 2° ; VD16 S 1776, T. IV

nötige Reparaturen: Papier- und Einbandrestaurierung, Anfertigung einer maßgenauen Box
kalkulierte Kosten: 840 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 429

Schubert, Gotthilf Heinrich von: Naturgeschichte der Amphibien, Fische, Weich- und Schaalenthiere, Insekten, Würmer und Strahlenthiere in Bildern ... zum Anschauungsunterricht für die Jugend ... nach der ... Naturgeschichte für Schulen : mit erklärendem Texte in dt. u. franz. Sprache. [2. Aufl.]. - Eßlingen: Schreiber, [ca. 1865].

Bibliothekssignatur: B XVIII 3b, 69<2> R

[2] Bl., 12 Seiten.

nötige Reparaturen: Bindung lose, Buchrücken beschädigt, Ecken und Kanten des Einbands beschädigt
kalkulierte Kosten: 220 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 228

Profeti e le sibille dipinte nella cappella Sistina. Da Michelangelo Buonarroti incise da Ferdinando Ruscheweih. Roma, 1825.

Bibliothekssignatur: Nt 4766

13 Kupferstiche ohne Text

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 324

Bierbaum, Otto Julius (1865-1910): Pan im Busch : ein Tanzspiel / von Otto Julius Bierbaum mit Musik von Felix Mottl. Buchschmuck von Peter Behrens. 2. Aufl. - Berlin : Im Verlage der Insel bei Schuster & Loeffler, 1901.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 15539

44 Seiten, [9] Bl. ; 8°

nötige Reparaturen: Lage mit Heftung belassen, Umschlag wässern und unter die vorhandene Heftung einfügen und im Falz sichern, Kanten stabilisieren
kalkulierte Kosten: 270 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 275

Beethoven, Ludwig van (1770-1827): Grand Concert pour le Pianoforte Oeuv. 37; Arrangement pour le Pianoforte à quatre mains dédié à Son Altesse Mgr. le Prince Antoine Radzivil par J. P. Schmidt. Halberstadt: chez C. Brüggemann, [1830]

Bibliothekssignatur: Mus.Kb 243/1

Das Klavierkonzert Nr. 3, op. 37, c-Moll hat Beethoven um 1800-1803 komponiert und dem Prinzen Louis Ferdinand von Preußen (1772-1806) gewidmet.

Das Autograph befindet sich in der Staatsbibliothek zu Berlin Mus.ms.autogr. Beethoven, L. v. 14. Die vorliegende Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von Johann Philipp Samuel Schmidt (1779-1853) ist dem Fürsten Anton Heinrich von Radziwill (1775-1833) gewidmet und ist um 1830 im Verlag Brüggemann erschienen. Schmidt war ein geschätzter Komponist volkstümlicher Singspiele, der von Carl Maria von Weber besonders für seine Oper „Das Fischermädchen“ gelobt wurde, die 1818 in Dresden zur Uraufführung kam. 61 S., Pappeinband mit marmoriertem Papier bezogen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Auseinandernehmen des Buchblocks, Nassbehandlung, Risse schließen, Fehlstellen ergänzen, Neuheftung, Unterlegen des Rückens mit farblich passendem Papier, Festigen der Ecken und Kanten des Einbandes.
kalkulierte Kosten: 755 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 172

Etiemble, René: Studie über Erotik und Liebe im alten China. Aus dem Französischen übersetzt von Hans-Jürgen Jordan. - Stuttgart, München, Genf u.a.: Nagel, (1970).

Bibliothekssignatur 27 Per 263-8

180 S., mit Abbildungen, 4°.  Yun Yu [dt.]. (Verschwiegene Schätze ; Bd 8). – Der französische Sinologe, Hochschullehrer und Essayist René Etiemble (1909–2002), kurz Etiemble, war vor allem durch sein Buch „Parlez vous franglais?“ bekannt. Darin ereifert er sich gegen die Entlehnung von englischen Vokabeln wie babysitter, bestseller, pullover oder star in die französische Sprache.

Das Buch wurde zum Bestseller, innerhalb eines Monats verkauften sich 85.000 Exemplare – der vorliegende Band wurde dagegen in sehr kleiner Auflage publiziert. An der École normale supérieure de Paris entdeckte er sein großes Interesse für die chinesische Kultur und erlernte die chinesische Sprache. Seine „Studie über Erotik und Liebe im alten China“ begleitet er mit zahlreichen schwarz/weißen und farbigen Abbildungen zu allen möglichen erotischen Praktiken, auf der Schaukel, zu Pferde, allein, zu zweit und in Gruppen. Der sehr großformatige Prachtband, ein mit chinesischen Schriftzeichen schwarzgeprägter Leineneinband, enthält u.a. Reproduktionen von Originalen aus der Pariser Nationalbibliothek.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 165 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 229

Vogeler, Heinrich (1872-1942): Ein offener Brief zum Frieden unter den Menschen / Bremen : Arbeiterpolitik, [1919].

Bibliothekssignatur: Rz 22145a

7 Seiten

nötige Reparaturen: Wässern, entsäuern, nachleimen, Falz sichern im Aktenstich.
kalkulierte Kosten: 225 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 412

La Roche, Sophie von (1731-1807): Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise / Meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben von Sophie, Wittwe von la Roche. Offenbach : Weiß und Brede, 1793

Bibliothekssignatur: Ru 5118 : R

[1] Bl., 504 Seiten ; 8°

nötige Reparaturen: Papier- und Einbandrestaurierung, Anfertigung einer maßgenauen Box
kalkulierte Kosten: 590 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 227

Forchhammer, Peter Wilhelm: Die Geburt der Athene. Einladungsschrift zu einem am Geburtstage Winckelmanns den IX. December MDCCCXLI um XII Uhr in der akademischen Aula zu Kiel von Otto Jahn zu haltenden Vortrag. Kiel. Schwers'sche Buchhandlung. 1841.

Bibliothekssigantur: Nx 9076

18 S., [1] gef. Blatt, 1 Illustrationen (lithogr. Taf.), 4°.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 225

Ramus, Christian: Von geschnittenen Steinen und der Kunst selbige zu graviren. Kopenhagen, bey Friedrich Brummer. 1800.

Bibliothekssignatur: Nx 5945

35 Seiten

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 187

Unser Seyn-Werden und Gewesen-Seyn. Als Handschrift gedruckt. Merseburg: Kobitzsch, 1827.

Bibliothekssignatur: Nq 11590

66 Seiten, 8°.

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 193

Tranchot, Jean Joseph/Müffling, Friedrich Carl Ferdinand von

Bibliothekssignatur: Kart. L 7034-Bl. 201

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Gewebe ablösen, Fehlstellenergänzung, Risse schließen, auf Japanpapier kaschieren
kalkulierte Kosten: 140 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 257

Keiser, Reinhard (1674-1739): Jodelet. Ein Singspiel in 5 Aufzügen. Partiturabschrift 1732 (oder 1762?)

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 11492

Reinhard Keiser zählte in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts zu den wichtigsten deutschen Opernkomponisten,

dessen Werke namentlich auf den Bühnen in Hamburg und Braunschweig-Wolfenbüttel erklangen, an denen – anders als an den meisten Hofopern – deutschsprachige Werke dominierten. Bei der Oper „Der lächerliche Prinz Jodelet“, die ihre Erstaufführung im Jahr 1726 an der Hamburger Gänsemarktoper erlebte, handelt es sich nicht um eine vollständig neue Komposition Keisers, sondern um ein Pasticcio, in dem der Komponist neben Neukompositionen auch einzelne Stücke aus älteren eigenen und fremden Werken wiederverwendet. Die vorliegende Partitur ist am Schluss datiert, wobei die Jahreszahl nicht sicher zu lesen ist; später gelangte sie in die Sammlung von Georg Poelchau, von dem auch das Titelblatt stammt.
202 S., Papiereinband mit Marmorpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze abnehmen, ausbessern und wiederverwenden, Einbanddecke lösen und Bezüge abnehmen, verschobene Rundung sofern möglich richten, Deckel festigen und wieder ansetzen, Fehlstellen mit Papier unterlegen, Schutzverpackung.
kalkulierte Kosten: 700 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 222

Der Newlichste Einheimische und Burgerliche Schweitzer-Krieg. Anfangs durch Peregrinum Simplicium von Arimino. Lateinisch beschriben [i.e. Leonhard Pappus oder Walter Schnorf]. Anjetzo aber Dem Teutschen Leser zum gefallen in unsere Muttersprach übersetzt. Durch Metaphrastum Pteleaphilum von Fridberg. [S.l.], 1659.

Bibliothekssignatur: Ru 2430/29

[1] Bl., 75 Seiten, 12°.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 251

Abel, Carl Friedrich (1723-1787): Six Sonates Pour le Clavecin avec l’accompagnement D’un Violin ou Flute Traversiere et d’un Violoncelle: Tres humblement dediées A Sa Majeste Charlotte Reine de la Grande Bretagne. Oeuvre V. – Partitur. Angeb. Overture in Love in a Village f. Klav. - London: Bremer, ca. 1780

Bibliothekssignatur: N.Mus.Nachl. 99,2

25 S.; Pappband aus dem Nachlass Karl Höner (1909-1987). Der Komponist und Gambist Carl Friedrich Abel stammte aus Köthen

und war zunächst ab 1748 „Kammermusiker des Königs von Polen“ in der Dresdner Hofkapelle. Nach Ausbruch des Siebenjährigen Krieges verließ er Dresden und ließ sich schließlich 1759 in London dauerhaft nieder, wo er von 1764 bis 1782 zusammen mit Johann Christian Bach die „Bach-Abel-Concertos“ organisierte und leitete. Die der britischen Königin gewidmeten Sonaten op. 5 repräsentieren den Typus der begleiteten Klaviersonate, bei der die Melodie meist in der rechten Hand des Cembalos oder Klaviers liegt, wohingegen das „eigentliche“ Melodieinstrument (hier Violine oder Flöte) sowie das Violoncello, das einfach die Bass-Linie des Tasteninstruments verstärkt, nur untergeordnete, begleitende Funktion haben.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzspiegel lösen, entsäuern und einarbeiten, alte Verklebungen lösen, Risse schließen, Buchblock nachheften, Ecken und Kanten stabilisieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 435 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 248

Dittersdorf, Karl Ditters von (1739-1799): Gesänge aus dem Singspiel Das rote Käppchen: die Musik von Dittersdorff im Clavier-Auszug von K: Khym. [Nr. 1-4, 6-9]. – Klavierauszug. - München, Mannheim, Düsseldorf: Musikverlag J. M. Goetz, 1790

Bibliothekssignatur: 55 Apr 256

Pappband. Der in Wien geborene Johann Carl Ditters, der sich seit seiner Erhebung in den Adelsstand im Jahr 1773 Ditters von Dittersdorf nannte,

war nicht nur ein äußerst fruchtbarer Komponist, sondern bekleidete zeitweise auch den Posten eines bischöflichen Forstmeisters und eines Amtshauptmanns. Neben Instrumentalmusik und italienischen Opern komponierte er vor allem eine große Zahl deutschsprachiger Singspiele. Das 1788 am Wiener Kärntnertortheater erstmals aufgeführte Singspiel Das rote Käppchen, oder Hilft’s nicht, so schadt’s nicht hat inhaltlich – anders als der Titel vermuten lassen könnte – nichts mit dem bekannten Märchen zu tun, sondern dreht sich um gängige buffa-Elemente wie Eifersucht, Verwechslungen und die Heirat zwischen einer jungen Frau und einem alten Mann. Die Arie „Es war einmal ein alter Mann“ diente 1794 dem jungen Beethoven als Vorlage für einen Variationenzyklus für Klavier.
nötige Reparaturen: Trockenreinigung, abgebaute Bereiche mit Japanpapier hinterlegen, Risse schließen, Rostfleck entfernen, gelöste Lagen nachheften, fehlenden Deckel ergänzen, Buchdeckel ansetzen und neuen Buchdeckel beziehen, Buchrücken mit farblich angepasstem Papier unte
kalkulierte Kosten: 765 €

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, abgebaute Bereiche mit Japanpapier hinterlegen, Risse schließen, Rostfleck entfernen, gelöste Lagen nachheften, fehlenden Deckel ergänzen, neuen Buchdeckel beziehen, Buchrücken unterlegen, Box
kalkulierte Kosten: 765 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 233

Lautentabulatur Wolkenstein-Rodenegg - Abschrift, ca. 1650-1675.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 40068

82 Bl.; Ledereinband mit ornamentaler Gold-prägung. Das vorliegende Tabulaturbuch aus dem Besitz der Grafen von Wolkenstein-Rodenegg enthält Tänze, Lieder und Instrumentalstücke

teils in italienischer, teils in französischer Lautentabulatur. Der Possessorvermerk: “Ex lib: Christ: Francisci Co: à Wolckestein et Rodnegg In Colleggio | Parmensi A: 1.6.5.6.”; auf der ersten Seite könnte sich sowohl auf den 1679 gestorbenen Christoph Franz [I] von Wolkenstein-Rodenegg als auch seinen gleichnamigen Sohn Christoph Franz [II] (1636-1707) beziehen. Die enthaltenen Stücke sind nur teilweise mit Komponistennamen bezeichnet; dabei taucht u.a. auch die Angabe “Rodenegg” (in unterschiedlichen Schreibweisen) und “par mois” auf, was zeigt, dass der Besitzer des Bandes auch eigene Kompositionen eingetragen hat.

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Patenschaft K 189

Plan von Nordhausen : nach Plänen des Stadtvermessungsamtes. Nordhausen: Müller, 1927

Bibliothekssignatur Kart. X 31422/10<a>

1:7.500

nötige Reparaturen: Risse schließen, auf Japanpapier kaschieren
kalkulierte Kosten: 140 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 244

Marais, Marin (1656-1728): Pieces de Violes [2e livre]: Composées par M. Marais ordin. de la musique de La Chambre du Roy. Gravé par H. de Baussen (1656-1716). - Paris, 1701

Bibliothekssignatur: Mus.ant.pract. M 120

150 S., Lederband. Marin Marais gehörte zu den bedeutendsten Gambisten seiner Zeit; 20jährig trat er in die Dienste Ludwigs XIV. von Frankreich,

von dem er 1679 zum Sologambisten ernannt wurde. Zwischen 1686 und 1725 veröffentlichte Marais fünf Bände Pièces de Violes – Einzelsätze und Suiten für 1 bis 3 Viole da gamba sowie Basso continuo, wobei letzterer gesondert gedruckt wurde und bei dem Berliner Exemplar des zweiten Buches leider nicht erhalten ist. In den Gambenstimmen finden sich neben Fingersätzen auch spezielle Interpretationszeichen, die zusammen mit den Ausführungen im Vorwort die Drucke zu einer wichtigen Quelle für die Interpretationspraxis jener Zeit machen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsatzlagen lösen, Risse schließen, Knicke glätten, fehlendes Kapital ergänzen, Rücken reinigen und hinterkleben, Ecken und Kanten mit Morikipapier stabilisieren, Box
kalkulierte Kosten: 660 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 230

Sammelband mit 28 Kompositionen für Tasteninstrumente. - Abschrift, ca. 1732-1740

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 30078

86 S., Pappband mit farbigem Kleisterpapier bezogen. Der Sammelband enthält Sonaten, Suiten, Menuette für Orgel und Cembalo, u. a. von Georg Friedrich Händel (1685-1759),

Elias Brönnemüller (1666-1762), Joseph Meck (1690-1758), Nicolaus Woordhouder (17/18 Jh.) und 18 anonym überlieferte Werke, wie Canzonas, Preludes, Fuguen, Minuets. Alle Werke sind durchgehend mit Violin- und Bassschlüssel notiert. Aufgrund des Wasserzeichens „AVOS“ und zahlreicher Eintragungen, wie „Pedaal“ handelt es sich um eine Quelle niederländischer Herkunft. Vermutlich aus der Sammlung Georg Poelchau (Zählungen auf dem Vorsatzblatt).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, hinteren Vorsatzspiegel lösen, Risse schließen, Knicke glätten, Falzbereiche stabilisieren, Buchblock neu heften, Ecken und Kanten stabilisieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 345 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 193

Möser, Justus: Der Wehrt wohlgewogener Neigungen und Leidenschaften. Dem Andenken Herrn Johan Friederichs von dem Busche gewidmet. - Hannover 1756. bey Johann Wilhelm Schmid.

Bibliothekssignatur: No 9362

XVI, 64 Seiten, 1 Blatt Tafel, 1 Porträt, 8°.

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Patenschaft M 237

Dankesurkunde des Richard-Wagner-Vereins an Herrn Baron Dr. Hans von Bülow, München, im Mai 1872

Bibliothekssignatur: Mus.Nachl. H. v. Bülow F II,13

Der Ausschuss des Richard-Wagner-Vereins bedankt sich mit der Verleihung der Urkunde für die Veranstaltung zum „Vortheile der Errichtung einer nationalen Bühne in Bayreuth“,

die am 2. April 1872 in München stattgefunden hat. Richard Wagner ging 1872 von Triebschen nach Bayreuth, wo er im Mai den Grundstein für das Bayreuther Festspielhaus legte.

nötige Reparaturen: Tockenreinigung, Glätten und Schließen der Risse, Ergänzen von Fehlstellen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 375 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 158

Flemmings Generalkarte: Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Hamburg - 1890

Bibliothekssignatur: Kart. 5861 -14

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 190 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 177

Buechmann, Georg: Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz d. deutschen Volkes. Gesammelt und erläutert von Georg Büchmann, fortgesetzt von Walter Robert-Tornow, Konrad Weidling und Eduard Ippel. - Berlin: Haude & Spener, 1914.

Bibliothekssignatur 8° Xa 10665<a>

XVI, 490 S., 8°. Volks-Ausgabe, bearbeitet von Bogdan Krieger xxxxxxxx

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Patenschaft Z 249

Deutsche Zeitung - 1847,7-9

Bibliothekssignatur 4° Ztg 1690

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Patenschaft Z 248

Allgemeine Auswanderungs-Zeitung - 1869

Bibliothekssignatur 4° Ztg 1689

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Patenschaft Z 247

Allgemeine Auswanderungs-Zeitung - 1868

Bibliothekssignatur 4° Ztg 1689

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Patenschaft Z 246

Allgemeine Auswanderungs-Zeitung - 1867

Bibliothekssignatur 4° Ztg 1689

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Patenschaft K 230

A map and history of Peiping : formerly known as Peking / Frank Dorn - Tientsin-Peiping : Peiyang Pr., 1936

Bibliothekssignatur Kart. X 1758

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Patenschaft D 296

Vier Bücher Wunderbarlicher biß daher unerhörter/ und ungleublicher Indianischer reysen/ durch die Lufft/ Wasser/ Land/ Helle/ Paradiß/ und den Himmel / Beschrieben von Dem grossen Alexander. Dem Plinio Secundo. Dem Oratore Luciano. Und von S. Brandano. Mit etlichen warhafften ... Lügen. Unsern lieben Teutschen ... aus Griechischer und Lateinischer Sprach mit fleis verteutschet Durch Gabriel Rollenhagen. - Zum andern mal gedruckt ... - Magdeburg : Kirchner ; Bötcher, 1603.

Bibliothekssignatur Bibl. Diez qu. 1617

[4] Bl., 327 Seiten, Tbl. r&s, Illustrationen (Holzschnitt). ; 4°; Provenienz: Heinrich Friedrich von Diez

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Blätter und Einband restaurieren, Schuber
kalkulierte Kosten: 690 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 245

Königlich-Bayerisches Kreis-Amtsblatt von Oberfranken - 1873

Bibliothekssignatur 8° Ztg 788/11

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Patenschaft Z 244

Königlich-Bayerisches Kreis-Amtsblatt von Oberfranken / Beilage - 1869

Bibliothekssignatur 8° Ztg 788/10

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Patenschaft HI 36

Der Heiligen Leben, dt. Winterteil - Augsburg: Johann Bämler, 1480.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 80.5 (M11362)

Die Legendensammlung „Der Heiligen Leben“ gilt als „das mit Abstand verbreitetste und wirkungsmächtige Legendar des europäischen Mittelalters“

(Der Heiligen Leben. Hrsg. v. M. Brand, T. I, S. XIII). Der Text wurde um 1400 durch einen anonymen Kompilator, der zahlreiche hagiographische Sammlungen auswertete, zusammengestellt und diente wohl v.a. in Frauenklöstern als Lektüre für die tägliche Tischlesung. Die 1480 bei Johann Bämler in Augsburg erschienene Ausgabe ist mit über 130 Holzschnitten reich illustriert. Das Berliner Exemplar zeichnet sich durch eine farbenprächtige Altkolorierung aus und wurde in einen schlichten Pergamenteinband gebunden.

nötige Reparaturen: Buchrücken neu beziehen, erste und letzte Lage ausbessern und wieder befestigen.
kalkulierte Kosten: 835 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 243

Königlich-Preußische Staats-, Kriegs- und Friedens-Zeitung - 1815,7-12

Bibliothekssignatur 8° Ztg 1616

Unikat

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Patenschaft Z 242

Königlich-Preußische Staats-, Kriegs- und Friedens-Zeitung - 1815,4-6

Bibliothekssignatur 8° Ztg 1616

Unikat

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Patenschaft Z 241

Königlich-Preußische Staats-, Kriegs- und Friedens-Zeitung - 1814,1-5

Bibliothekssignatur 8° Ztg 1616

Unikat

Schaden: ungebunden Neueinband [LE]
kalkulierte Kosten: 168 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 238

Reichs-Post-Reuter - 1758,1-5

Bibliothekssignatur 8° Ztg 11174

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Patenschaft Z 237

Reichs-Post-Reuter - 1758,1-5

Bibliothekssignatur 8° Ztg 11174

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Patenschaft Z 236

Reichs-Post-Reuter - 1757

Bibliothekssignatur 8° Ztg 11174

Schaden: ungebunden Neueinband
kalkulierte Kosten: 168 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 233

Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten - 1791,7-12

Bibliothekssignatur 8° Ztg 59

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Patenschaft K 226

F. H. von Reinhart: Plan von der Festung Brieg wie solche nach den Augen-Maas aufgenommen. - ca. 1700

Bibliothekssignatur: Kart. X 20990
Kolorierte Handzeichnung

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Schließen der Risse, Fehlstellen ergänzen, kaschieren auf Japanpapier, Trockenreinigung
kalkulierte Kosten: 198 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Z 232

Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten - 1791,1-6

Bibliothekssignatur 8° Ztg 59

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Patenschaft Z 231

Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten - 1790,7-12

Bibliothekssignatur 8° Ztg 59

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Patenschaft KJ 405

Bonaventura : Spieghel Der Goeder Manieren Veur de Nouitien, dat is, Proef-ionghers der Minder-broeders Ordene : ... / Al-te-samen gheschreuen in't Latijn deur den Heylighen Bonaventura. In Neder-landtsch Duytsch ouer-ghesett deur B. Adriaen Pauwels. - T'Antwerpen : Moerentorf, 1605.

Bibliothekssignatur: 53 MA 505029 R

202 Seiten, [3] Blatt.

Schaden: Buchblock lose
kalkulierte Kosten: 180 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 93

Guillelmus Parisiensis: Postilla super epistolas et evangelia (Mora 1478). - Ulm: Johann Zainer d.Ä., [nicht vor 1478]

Bibliothekssignatur: 4° 2623 (GW11940)

Die „Postilla super epistolas et evangelia“ war mit über 100 Druckausgaben einer der am weitesten verbreiteten Texte im 15. Jahrhundert.

Der als Verfasser genannte Guillelmus Parisiensis, ein dominikanischer Theologe an der Sorbonne († um 1485/86), ist wohl nicht als Autor, sondern eher als Herausgeber anzusehen, der eine überarbeitete Fassung der „Postilla“ des Johannes Herolt (um 1380–1468) publizierte. Die „Postilla“ versammelt nach dem Kirchenjahr geordnete Predigten zu den Perikopen, den im Gottesdienst gelesenen Auszügen aus den Evangelien und den Apostelbriefen. Angebunden findet sich eine weitere Predigtsammlung, die so genannten „Sermones dormi secure“ des Johannes de Verdena. Nach Ausweis der Vorrede wurde die Sammlung „Dormi secure“ („Schlafe gut“) genannt, da ein Priester, der eine Predigt vorzubereiten hatte, nach Lektüre der hier versammelten Predigten gut schlafen könne.

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Blätter ausbessern, Rücken neu mit Leder beziehen und originale Fragmente übertragen, Anobienfraß der Vorsätze ausbessern, Bruch des Hinterdeckels stabilisieren
kalkulierte Kosten: 1.050 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 211

Pseudo-Ovidius Naso, Publius: Sappho. - Leipzig: Jakob Thanner, 1499. (enth. zahlreiche Drucke des 16. Jhs und vier Inkunabeln: Inc 1428 (2.), Inc 1232.5 (5.), Inc 1397 (6.) und Inc 1432 (7.)!

Bibliothekssignatur: 8° Inc 1428;  4° M29008

Der umfangreiche Sammelband enthält insgesamt 16 Stücke mit Texten antiker (u.a. Petronius, Ovid und Aelius Donatus) und neulateinisch-humanistischer

(Laurentius Corvinus, Philippus Beroaldus u.a.) Autoren. In vielen der Drucke, die aus dem späten 15. und  frühen 16. Jahrhundert stammen, ist der Text mit Durchschuss gesetzt und mit zahlreichen handschriftlichen Ergänzungen und Kommentaren eines zeitgenössischen Lesers versehen. Diese Art von Kommentierung ist typisch für den Universitätsbetrieb. Für die Vorlesung erwarben die Studenten günstig produzierte Textausgaben mit Durchschuss, in die dann während der Vorlesung die Anmerkungen und Kommentare des Professors eingetragen wurden. Der Berliner Sammelband ist damit ein wichtiges Zeugnis für die Bildungs- und Universitätsgeschichte am Vorabend der Reformation.

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Patenschaft Z 138

Allensteiner Kreisblatt - 1868/69

Bibliothekssignatur: 8° Ztg 633

Schaden: Einband- und Buchblockschaden
kalkulierte Kosten: 215 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 411

Angenehmes und lehrreiches Naturhistorisches Bilderbuch : Ein Geschenk für gute Kinder zur Befriedigung ihrer Schaulust, zur Erweckung der Wißbegierde und zur Belebung des Gemüthes für die einfachen und unschuldigen Naturfreuden / von Gotthilf Hartung, Fürstlich Schwarzburgischem Edukationsrathe und Hauptlehrer der Erfurter Oberschule, fortgesetzt von Joh. Heinrich Lorenz. Th. 2. - Erfurt: Hennings und Hopf, 1843.

Bibliothekssignatur: 53 MA 508110-2 R

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Patenschaft HI 152

Legrand, Jacques: Sophologium. - Paris: Ulrich Gering, Michael Friburger und Martin Crantz, 1.VI.1475.

Bibliothekssignatur 4° Inc 4719; M17658.

Der aus Toulouse stammende Augustinermönch Jacques Legrand (Jacobus Magnus, um 1360–1415) stellte mit dem „Sophologium“ (Studium der Weis-heit) eine Sammlung von Zitaten der Kirchenväter,

sowie antiker und mittelalterlicher Autoren zusammen. Im ersten Teil behandelt Legrand die Wissenschaften, im zweiten die Tugenden, der dritte Teil mahnt die Vergänglichkeit und die Stände an. Die über 20 Inkunabelausgaben des gelehrten Florilegiums erschienen überwiegend in Süddeutschland und Frankreich. Die 1475 erschienene Pariser Ausgabe ist die erste Ausgabe des Textes, in der sich die Drucker – die Pariser Druckergenossenschaft um Ulrich Gering – nennen. Bemerkenswert ist die Drucktype, die eine seltene Mischform aus Antiquamajuskeln und gotischen Minuskeln darstellt.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen, Vorsätze abnehmen, im Gelenk ausbessern und wieder-verwenden, Ecken stabilisieren, Deckelbezüge mit Japanpapier festigen, Rückenbezug mit Leder unterlegen
kalkulierte Kosten: 725 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 150

Bernardus Claravallensis: Opuscula. - [Köln: Drucker des Salomon et Marcolphus (Ludwig von Renchen), um 1478].

Bibliothekssignatur 4° Inc 1059;  2°GW03905.

Die „kleineren Werke“ („Opuscula“) des Zisterziensers Bernhard von Clairvaux (um 1090–1153) wurden im 15. Jahrhundert in verschiedenen Zusammenstellungen gedruckt.

Die vorliegende Sammlung enthält unter anderem den Traktat „De diligendo deum“ (Über die Liebe zu Gott“), eine Predigt über das Altarssakrament („Sermo de sacramento altaris“) und die Pseudo-Bernhardischen „Meditationes de interiori homine“.  Der Drucker dieser Zusammenstellung nennt sich in keinem seiner Werke und wurde daher lange Zeit unter dem Notnamen „Drucker des Salomon et Marcolphus“ geführt. Erst in jüngerer Zeit wurde er mit dem ab 1483 belegten Kölner Drucker Ludwig von Renchen identifiziert.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen, Vorsätze ausbessern und Verfleckungen mit Japanpapier sichern, Rückenbezug vom Buchrücken lösen und mit Leder unterlegen, Deckel stabilisieren
kalkulierte Kosten: 590 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 149

Pseudo-Bonaventura: Speculum Beatae Mariae Virginis. Wirklicher Verf.: Conradus de Saxonia (Holtnicker). - Augsburg: Anton Sorg, 29.II.1476.

Bibliothekssignatur 4° Inc 106; 2°  GW04817

Das fälschlicherweise dem heiligen Bonaventura (1221–1274) zugeschriebene „Speculum Beatae Mariae Virginis“ präsentiert als Auslegung des ‘Ave Maria’ eine dogmatisch ausgereifte Mariologie.

Der wirkliche Verfasser war der aus Braunschweig stammende Franziskaner Konrad Holtnicker (gest. 1279). Der Traktat galt lange Zeit als Grundlagenwerk zur Marienverehrung, ist in zahlreichen Handschriften verbreitet und erschien mit der vorliegenden Augsburger Ausgabe zum ersten Mal gedruckt. Der vorliegende Band stammt aus der Bibliothek des Grafen Etienne Méjan (1765–1846), die König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen 1847 für 64.000 Taler für die Königliche Bibliothek erwarb.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen, Vorsätze reinigen und mit Japanpapier ausbessern, Rückenbezug erneuern, Deckel stabilisieren
kalkulierte Kosten: 485 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 148

Chronik van Holland, niederl. - [Delft: Jakob van der Meer, um 1480/84].

Bibliothekssignatur 8° Inc 4821.5; GW0668514N

Die anonyme „Chronik van Holland“ behandelt die Geschichte Hollands bis zum Jahr 1477. Obwohl ihr historiographischer Wert nicht sehr hoch veranschlagt wird,

erfreute sie sich in der frühen Neuzeit in den Niederlanden einiger Beliebtheit, so dass bald nach Erscheinen der Erstausgabe (Gouda 1478) noch zwei undatierte und unfirmierte Nachdrucke erschienen. Die spätestens 1484 in Delft gedruckte Ausgabe ist außerhalb der Niederlande nur im vorliegenden Berliner Exemplar vorhanden.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Vorsätze ausbessern, erste und letzten zwei Lagen abneh-men, Überklebungen lösen, Blätter ausbessern, Heftung und Einband mit Japanpapier stabilisieren
kalkulierte Kosten: 535 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 147

Salicetus, Nicolaus: Antidotarius animae. - Delft: Christian Snellaert, 14.IV.1495.

Bibliothekssignatur 8° Inc 4822; M39473.

Der Zisterziensermönch Nicolaus Weidenbusch (oder Weydenbosch, latinisiert Salicetus, gest. um 1493) stammte aus Bern und war ab 1482 Abt des Klosters Baumgarten im Elsass

(Bas-Rhin, 1482–vor 1490). In dieser Position verfasste er den „Antidotarius animae“, ein „Heilmittel“ für geistliche Krankheiten. Das Gebetsbuch stellt dabei in Analogie zu den körperlichen Krankheiten verschiedene geistliche Medizinen bereit, z.B. um Reue und Besserung anzuregen, zu Beichte und Buße hinzuführen oder um innere Ruhe bei der Messe zu erlangen. Erstmals 1489 in Straßburg gedruckt, erlangte das  Andachtsbuch mit über 20 Ausgaben noch vor der Wende zum 16. Jahrhundert internationale Verbreitung. Mit der vorliegenden, 1495 in Delft erschienenen Ausgabe wurde es erstmals außerhalb des deutschen Sprachgebiets gedruckt; es folgten weitere Ausgaben in Paris, Lyon und Metz.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen und neu heften, Vorsatz ausbessern, alte Überklebungen ablösen und Blätter ausbessern, Buchblock wieder in Pergamenteinbanddecke einhängen
kalkulierte Kosten: 500 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 146

Psalterium, niederl. - Delft: [Jakob van der Meer], 12.II.1480.

Bibliothekssignatur 8° Inc 4820; M36265.

Nachdem in den 1470er Jahren Übersetzungen des Psalters ins Deutsche, Niederdeutsche, Italienische und Katalanische erschienen waren, folgte mit dem vorliegenden Band 1480 eine erste Übersetzung ins Niederländische.

Der Drucker Jakob van der Meer war seit 1477 in Delft tätig und war der erste Vertreter der ‚schwarzen Kunst‘ in dieser Stadt. Die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt zeigt sich auch in seiner Druckermarke, die das Stadtwappen Delfts, gehalten von einem Löwen, zeigt.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen, Vorsätze ausbessern und wiederverwenden, erste und letzte Lage abnehmen, Überklebungen lösen, ausbessern und wieder vorheften, Bünde und Deckel stabilisieren, Rückenbezug mit Leder unterlegen
kalkulierte Kosten: 720 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 144

Historia. Salman und Morolf - Strassburg: Mathis Hupfuff, 1499.

Bibliothekssignatur 8° Inc 2538

Das Versepos ‚Salman und Morolf‘ berichtet von der Entführung Königin Salomes, der Gattin König Salomons (Salman) durch den heidnischen König Fore.

Salomons Bruder Morolf kann sie zwar nach zahlreichen Abenteuern zurück an Salomons Hof führen, doch wird sie kurz darauf mit ihrem Einverständnis erneut entführt, diesmal durch den heidnischen König Princian. Auch diesmal macht sich Morolf auf die Suche und tötet mit Salomons Einverständnis die untreue Gattin und ihren Liebhaber. Danach vermählt er seinen Bruder mit Affer, der tugendhaften Schwester Fores, die er während seiner ersten Suche beim Schachspiel gewonnen hat. Für den in Straßburg entstandenen Erstdruck ließ der Drucker Matthis Hupfuff (1498–1520) knapp 50 Holzschnitte neu anfertigen. Das Berliner Exemplar ist das einzige vollständig erhaltene Exemplar dieser Ausgabe.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen, Spiegel ausbessern, erste und letzte Lage reinigen und wieder vorheften, Rücken neu beziehen mit Erhalt des Rückenschildes, Nägel der ehemaligen Beschläge entfernen.
kalkulierte Kosten: 670 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 122

Mirabilia urbis Romae, deutsch. Rom: - Johann Besicken und Martin von Amsterdam, [vor 11.VIII.]1500.

Bibliothekssignatur 8° Inc 3545 (M23623)

Die in Rom gedruckte deutsche Ausgabe der „Mirabilia urbis Romae“ entstand vermutlich im Zusammenhang mit dem 1500 gefeierten Jubeljahr. In den Jubeljahren konnte einem Rompilger,

der die römischen Hauptkirchen besuchte, ein vollständiger Ablass verliehen werden, d.h. ein Ablass für alle seine Sünden. Erstmals im Jahr 1300 durch Bonifatius VIII. ausgerufen, sollten die Jubeljahre ursprünglich nur alle hundert Jahre gefeiert werden. Doch um jeder Generation zu ermöglichen, einmal im Leben an einer derartigen Wallfahrt teilzunehmen, fanden sie seit 1475 im 25jährigen Turnus statt. Auch aus Deutschland zogen zahlreiche Pilger nach Rom. Die reich illustrierten „Mirabilia“, die sie auch vor Ort in ihrer Muttersprache erwerben konnten, informierten sie über die Geschichte Roms und die in seinen Kirchen aufbewahrten Heiligtümer.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Vorsatz lösen und stabilisieren, Blätter ausbessern, Deckel stabilisieren und wieder ansetzen, Rückenbezug mit Leder unterlegen, Ecken und Kanten sichern.
kalkulierte Kosten: 645 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 120

Albinus Platonicus: Disciplinarum Platonis epitome. Lat. von Petrus Balbus. - [Nürnberg: Anton Koberger], 24.XI.1472.

Bibliothekssignatur 4° Inc 1639 (GW00806)

Die “Disciplinarum Platonis epitome” ist die lateinische Übersetzung einer kurzen, vermutlich im 2. Jahrhundert n. Chr. in Griechisch verfassten Darstellung der platonischen Philosophie.

Sie gilt als wichtige Quelle der so genannten „mittelplatonischen“ Phase des Platonismus, die von der Schließung der Platonischen Akademie in Athen (ca. 1. Jh v. Chr.) bis zur spätantiken Neuinterpretation der platonischen Schriften durch Plotin (3. Jh. n. Chr.) angesetzt wird. Da über Leben und Werk des Verfassers, Alkinoos, nichts bekannt ist, schlug gegen Ende des 19. Jahrhunderts Jakob Freudenthal vor, den biographisch nicht fassbaren Alkinoos mit dem etwa zur gleichen Zeit lebenden Philosophen Albinus, von dem eine Einführung in die Platonischen Dialoge überliefert ist, zu identifizieren. Diese Identifikation, die auch im Gesamtkatalog der Wiegendrucke übernommen wurde, ist inzwischen umstritten.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Vorsätze im Gelenk stabilisieren, Rückenbezug mit Leder unterlegen, hohler Rücken,
kalkulierte Kosten: 565 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 210

Leibrock, Joseph Adolf (1808-1886): Transcriptionen classischer Lieder und Gesänge für Violoncello oder Violine mit Begleitung des Pianoforte. No. 1-6 und 8. Angebunden mehrere weitere Stücke für Violoncello und Klavier von verschiedenen Komponisten, u. a. Charles Saphir, Charles Schubert, Jacques Offenbach und Ferdinand David. - Braunschweig : Ed. Leibrock, [ca. 1851].

Bibliothekssignatur: Mus. 3809/16, 2

31 Blatt; Halblederband

Joseph Adolf Leibrock war von 1826 an rund fünf Jahrzehnte lang als Cellist Mitglied der Kapelle des herzoglichen Hoftheaters in Braunschweig. Daneben wirkte er auch als Musiktheoretiker und Musikhistoriker. Um 1851 veröffentlichte er im Verlag seines Bruders Eduard eine Reihe von Transkriptionen beliebter Gesangsstücke für Violine oder Violoncello und Klavier, bei denen er die Singstimme an die Erfordernisse des Streichinstrumentes anpasste. Der vorliegende Sammelband, der von einem unbekannten Vorbesitzer des 19. Jh. zusammengestellt wurde, enthält die Solostimmen zu sieben Transkriptionen Leibrocks sowie einige weitere Kompositionen für Cello und Klavier von anderen Komponisten. Von den Bearbeitungen Leibrocks erschienen in der Regel neben den Klavierpartituren (die in einem gesonderten Band gebunden sind) Violin- und Violoncello-Stimme auf einem Doppelblatt; von der No. 1, Ludwig van Beethovens „Adelaide“, ist jedoch nur die Violoncello-Stimme enthalten.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, Deckel richten, Lederrücken-reparatur, Kanten und Ecken festigen
kalkulierte Kosten: 575 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 185

Braumüller, Johann Gottfried: Versuch einer Vertheidigung des Eigennutzes. Zum wohlthätigen Zweck - Berlin, 1794. In Commission bei Friedrich Maurer.

Bibliothekssignatur: Np 18424

35 Seiten

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 182

Auerbach, Berthold: Schwarzwälder Dorfgeschichten. Hrsg. von Gerhard Rostin. Illustriert von Kurt Eichler. - Berlin: Union-Verlag, (1969).

Bibliothekssignatur: 8° 23 A 5725

389 Seiten

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 140 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 210

Conrad Holzhauer: Karte der weiteren Umgebung von Brandenburg - Brandenburg a/H. P. Kahle. 1906

Bibliothekssignatur: Kart. N 4224

nötige Reparaturen: Schließen der Risse; kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 155 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 215

Hasse, Johann Adolf (1699-1783): Sant’ Elena Al Calvario. Oratorio Da Cantarsi Nella Regia Elettoral. - Capella Di Dresda, 1753

Bibliothekssignatur: Mus. Th 269 Rara

16 Blatt; Pappband mit Kleisterpapier bezogen und Goldschnitt.

Johann Adolf Hasse wirkte von 1733 bis 1763 als Hofkapellmeister am kurfürstlich sächsischen Hof in Dresden. Neben zahlreichen „Opere serie“ komponierte er auch ein knappes Dutzend Oratorien in italienischer Sprache, die in der Fastenzeit – meist an Karfreitag oder Karsamstag – in der katholischen Hofkirche aufgeführt wurden. Wie für die Opern, so wurden auch für die Oratorienaufführungen Textbücher gedruckt, damit die Zuhörer den Text während der Aufführung mitlesen konnten. Der Text des Oratoriums „Sant’Elena al Calvario“ stammt von Pietro Metastasio, dem wichtigsten Opernlibrettisten des mittleren 18. Jahrhunderts. Die Handlung rankt sich um die Legende der Wiederauffindung des Grabes Christi durch Kaiserin Helena, der Ehefrau des römischen Kaisers Konstantin.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, neue Hinterklebung, Papierrückenreparatur, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 370 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 217

Alter Kirchenlehrer zuvoerderst aber des seel. D. Martin Luthers saemtliche Kirchengesaenge nach reiner Mundart der heutigen Deutschen zum Gebrauch bey Hausandachten entworfen. - Jena: Rudolphische Buchhandlung, 1784

Bibliothekssignatur: Slg Wernigerode Hb 1145

88 Blatt; Pappband mit einfarbigem Papier bezogen. 92 Kirchenlieder zur Hausandacht .

Der Band gehört zur Gesangbuchsammlungsammlung Wernigerode, die Anfang der 1930er Jahre von der Preußischen Staatsbibliothek mit großzügiger Unterstützung durch den Antiquar Martin Breslauer (1871-1940) erworben werden konnte. Sie gehörte zur Fürstlich Stolbergschen Bibliothek, einer der größten und schönsten Privatbibliotheken Norddeutschlands und sie war im Schloss zu Wernigerode aufgestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste sich das Stolbergsche Fürstenhaus von dieser reichen Sammlung trennen. Sie kann heute als die wohl bedeutendste hymnologische Sammlung im deutschen Sprachraum bezeichnet werden. Sie umfasst 6037 Bände aus einem Zeitraum von 500 Jahren (16.-20. Jahrhundert).

Vergeben

Patenschaft KJ 372

Gallerie der Welt, in einer bildlichen und beschriebenen Darstellung ...Vierter Band. - Neue verbesserte Auflage. Mit 1 Karte und funfzehn Kupfertafeln. - Berlin : Oehmigke, 1805.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 1154-4

[4] Bl., 400 S., [15] Bl., [1] gef. Bl. Band 4

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 367

Marinetti, Filippo Tommaso (1876-1944): Mafarka le futuriste : roman africain / F.-T. Marinetti. - 5. éd. - Paris: Sansot, 1909 [erschienen] 1910.

Bibliothekssignatur 50 MA 50225 : R

XI, 310 Seiten.

nötige Reparaturen: Aufschneiden, Heftung stabilisieren, Einbandreparatur, Box
kalkulierte Kosten: 320 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 211

Aug. Petermann: [Map Of The British Isles] To her Most Excellent Majesty Queen Victoria This Map Of The British Isles : Elucidating The Distribution Of The Population, Based On The Census Of 1841 ; [gewidmet] Queen Victoria - London. 1849

Bibliothekssignatur: Kart. H 1500

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Schließen der Risse; Trockenreinigung
kalkulierte Kosten: 220 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 386

The Monarchy Of The Bees : A Poem Illustrated With Notes, Exhibiting Some of the most remarkable circumstances in the History of that little Insect. - Second Edition. - London: Simpkin ; London : Marshall, 1822.

Bibliothekssignatur: 53 MA 501818 R

[2] Blatt, 59 Seiten.

Vergeben

Patenschaft KJ 402

Der neue deutsche Kinderfreund : ein Lesebuch für Volksschulen / Von C. C. G. Zerrenner, Doctor der Theologie und Philosophie ...Theil 1. - 22., verm. u. verb. Aufl. m. 3 illum. Kupfertafeln. - Halle [u.a.] : Kümmel, 1846.

Bibliothekssignatur: 53 MA 501284-1 R

VI, 378 Seiten.

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 213

Plenarium, niederdeutsch. - [Lübeck: Steffen Arndes], 1493.

Bibliothekssignatur: Inc 1485; 2° M34212

Das „Plenarium“ ist ursprünglich lediglich eine nach dem Kreislauf des Kirchenjahres geordnete Samm-lung der Perikopen, der im Gottesdienst gelesenen Ausschnitte aus den Evangelien und den Episteln.

Im Laufe des späten Mittelalters wurden sie jedoch zunehmend durch die sogenannten Glossen ergänzt, kurze, volkssprachlich verfasste Auslegungen zu den einzelnen Bibelstellen. Die Druckausgaben wurden zudem in der Regel mit zahlreichen Illustrationen  zu den Evangelienstellen versehen, die als Zyklus das Leben Christi darstellen. Obwohl das „Plenarium“ im 15. Jahrhundert sowohl in seiner hochdeutschen als auch in seiner niederdeutschen Fassung häufig gedruckt wurde, sind meist nur wenige Exemplare der einzelnen Ausgaben erhalten. Auch für die 1493 in Lübeck erschienene niederdeutsche Ausgabe existieren außer dem Berliner Exemplar nur sieben weitere, meist unvollständige Exemplare.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Fälze neu fertigen und vorheften, die ersten und letzten drei Lagen nass behandeln, Überklebungen abnehmen und Risse schließen. Rücken neu mit Leder beziehen, Churfürsten-Rückenbezug übertragen
kalkulierte Kosten: 1.450 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 212

Henricus Ariminensis: De quattuor virtutibus cardinalibus. Mit Tab. von Thomas Dorniberg. Daran gebunden: Legrand, Jacques: Sophologium. - Strassburg: [Drucker des Henricus Ariminensis (Georg Reyser), nicht nach 17.IX.1475]. Und: [Basel: Johann Schilling (Solidi), nicht nach 29.IX.1473].

Bibliothekssignatur: Inc 2167a (daran 840b); 2° GW12193. 2° M17639.

Der in einem Einband des 15. oder frühen 16. Jahrhunderts überlieferte Sammelband enthält ein Werk des italienischen Dominikaners Henricus Ariminensis (Enrico da Rimini, 14. Jh.)

über die vier Kardinaltugenden und das „Sophologium“ des aus Toulouse stammenden Augustinermönchs Jacques Legrand (Jacobus Magnus, um 1360–1415), eine Sammlung von Zitaten der Kirchenväter sowie antiker und mittelalterlicher Autoren. Die Zusammenstellung der beiden Bände spiegelt offenbar die Interessen monastischer Leser. Darauf deutet auch der Besitzeintrag auf dem ersten Blatt („Ex Bibl. Gerodensi“) hin, der sich vermutlich auf die Benediktinerabtei in Gerode in Thüringen bezieht. Beide Texte wurden von zeitgenössischen Lesern intensiv mit eigenen Anmerkungen versehen.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Risse der Blattkanten schließen, losen Beschlag befestigen
kalkulierte Kosten: 275 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 210

Dante Alighieri: La Commedia. Mit Komm. von Christophorus Landinus. Mit einer Einleitung des Verfassers und Beig. von Marsilius Ficinus. Hrsg. von Piero da Figino. Daran: Il Credo. - Venedig: Bernardinus Benalius und Matteo Capcasa, 3.III.1491.

Bibliothekssignatur 4° Inc 4092; 2° GW07969.

Die „Göttliche Komödie“ des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265–1321) zählt heute zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur.

Im 15. Jahrhundert wurde sie zwar noch nicht in andere Sprachen übersetzt, und erschien daher ausschließlich in Italien, doch brachte sie es alleine dort bis 1500 auf nicht weniger als 15 Ausgaben. In den meisten Ausgaben wird wie hier Dantes Text durch umfangreiche Kommentare ergänzt, die als Klammerglosse um den Text gesetzt sind. Die einzelnen Abschnitte (Hölle, Purgatorium, Paradies) werden jeweils mit seitengroßen Holzschnitten eingeleitet, die zu den schönsten der italienischen Buchgrafik des 15. Jahrhunderts gehören. Auch werden die einzelnen Gesänge zum Teil durch kleinere quadratische Holzschnitte illustriert.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Vorsatz, erste und letzte Lage nass behandeln, Fälze stabilisieren und wieder vorheften, Buchblock nachheften, Kapitale neu fertigen, Risse schließen
kalkulierte Kosten: 700 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 208

Maximilian I., Römischer Kaiser: Contra falsas Francorum litteras Defensio honoris Romanorum regis, deutsch (Antwort zur Handhabung und Behaltnuss der Römischen Königlichen Majestät und Glimpfens) - [Augsburg: Erhard Ratdolt, nicht vor Mai 1492].

Bibliothekssignatur 4° Inc 301,5; 2° M22145

Kaiser Maximilian I. (1459–1519) war sich der Wirkungsmöglichkeiten des Buchdrucks sehr bewusst.

Seine Regierungszeit als römisch-deutscher König (ab 1486) ist von zahlreichen Publikationen begleitet, die – häufig auf seine eigene Veranlassung hin – sein politisches Wirken dokumentieren bzw. versuchen, die politische Öffentlichkeit zu beeinflussen. In diesem Kontext ist auch die vorliegende Flugschrift aus dem Jahr 1492 zu sehen, in der Maximilian um Unterstützung der Reichsstände im Burgundischen Erbfolgekrieg wirbt. Letztlich waren seine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, so dass Maximilian 1493 mit dem Vertrag von Senlis einen Großteil seiner Ansprüche auf die ehemals burgundischen Gebiete aufgeben musste.

nötige Reparaturen: Buchblock trocken reinigen, Fehlstellen und Risse schließen, Buchblock als eine Lage heften und wieder einlegen
kalkulierte Kosten: 340 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 207

Petrarca, Francesco: Opera. Beig. u. Hrsg. Sebastian Brant. - Basel: Johann Amerbach, 1496.

Bibliothekssignatur: 4° Inc 466a; 2° M31505.

Die lateinischen Werke des Humanisten Francesco Petrarca (1304–1374) galten schon bald nach ihrem Entstehen als hervorragende Beispiele neulateini-scher Dichtung.

Mit der im 15. Jahrhundert einsetzenden Rezeption des Humanismus in Deutschland wurden sie auch nördlich der Alpen intensiv studiert und in der 1496 in Basel erschienenen Werkausgabe einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Druckerverleger Johann Amerbach konnte den damals in Basel tätigen Juristen Sebastian Brant (1457/58–1521) als Herausgeber gewinnen, der selbst zu den profiliertesten Humanisten in Deutschland zählte und sich mit seinem “Narrenschiff” (1494 in Deutsch, 1496 in Latein erschienen) auch international einen Namen gemacht hatte.

nötige Reparaturen: Buchblock reinigen, Fälze stabilisieren und wieder vorheften, Kopfkapital festigen und Fußkapital neu stecken, Rücken mit Leder unterlegen, Kanten und Ecken festigen
kalkulierte Kosten: 810 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 205

Cicero, Marcus Tullius: De officiis etc. - [Mainz]: Johann Fust und Peter Schöffer, 1465.

Bibliothekssignatur: 4° Inc 1515/5; 2° GW06921.

Der Berliner Sammelband mit einer 1465 in Mainz erschienenen Ausgabe von Ciceros philosophischer Schrift „De officiis“ und einem angebundenen Fürstenspiegel, „De regimine principum“

des französischen Dominikaners Vinzenz von Beauvais (Rostock, 1477), wurde erst vor kurzem als Teil der ehemaligen Bibliothek des aus Pommern stammenden Klerikers Johannes Block (ca. 1480–1544/45) identifiziert. Block, der als Reformator der Stadt Barth in die Geschichte Vorpommerns eingegangen ist, führte ein unstetes Wanderleben mit zahlreichen Stationen im Ostseeraum. Dennoch erwarb er im Laufe seines Lebens zahlreiche Bücher und seine umfangreiche Sammlung, die heute in der Marienkirche in Barth aufbewahrt wird, ist heute eine der wenigen noch intakten Privatbibliotheken der Lutherzeit. Der Berliner Band ist das einzige bekannte Stück aus Blocks Bibliothek, das außerhalb Barths erhalten geblieben ist. Vgl. Geiss-Wunderlich, Jürgen: Johannes Block aus Pommern – der stumme Prediger und seine sprechende Bibliothek; https://blog.sbb.berlin/block/

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, ersten und letzten zwei Lagen abnehmen, nass behandeln, Risse schließen, Rücken mit Leder neu beziehen, Kapitalbund anlängen und erhalten
kalkulierte Kosten: 1.500 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 211

Himmel, Friedrich Heinrich (1765-1814): Die Sylphen : Eine Zauber-Oper in drei Akten von Robert. Textverf.: Ludwig Robert (1778-1832), nach Carlo Gozzi „La donna serpente“. Klavierauszug. - Berlin: Werckmeister, ca. 1806

Bibliothekssignatur: Mus.O.7607/2 Rara

135 Seiten; 4 Seiten Anhang. Pappband mit marmoriertem Papier bezogen;

Uraufführung am 14.April 1806 in Berlin; frühromantisches Werk und Vorläufer des Weber’schen Opernschaffens. Aufgeklebte Fragmente des alten grünen Schutzumschlags mit Ornamentumrandung (Fragment); mit handschriftlichem Namenszug auf dem Etikett hinter dem Titelblatt. Innenseite mit Widmung: „Geschenk des Herrn Verfasser in Pyrmont. 1797“; Angebunden: Aria des Isidoro „Di trombe e di tamburi“ aus der großem heroisch-komischen Oper „Sargino“ von Ferdinando Paer (Wien, k.k. priv. chemische Druckerey), PN 212, 4 Seiten.

Vergeben

Patenschaft W 179

Bab, Julius,; Handl, Willi: Deutsche Schauspieler. Porträts aus Berlin und Wien. Mit 16 Vollbildern. - Berlin: Oesterheld, 1908.

Bibliothekssignatur 8° Yp 1468<a>

228 S., [16] Blatt, Illustrationen, 8°.

Vergeben

Patenschaft M 201

Spohr, Louis (1784-1859): Première Symphonie composée et dédiée à Messieur Les Directeurs Du Grand Concert à Leipzig par Louis Spohr. Op. 20. - Partiturabschrift, ca. 1800-1850

Bibliothekssignatur: N.Mus.ms. 10005

152 Seiten, Halblederband

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebung auf dem Vorsatz hinten ablösen, Einband erhalten, Rücken mit passendem Leder ergönzen, hohl arbeiten, Hülse, Kanten und Ecken festigen
kalkulierte Kosten: 525 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 187

Sammelband mit 3 Musikdrucken: 1. Krieger, Johann (1651-1735): Johann Kriegers Sechs Musicalische Partien […],allen Liebhabern des Claviers auf einem Spinet oder Clavichordio zu spielen. –Nürnberg: Endter, 1687; 62 S.; 2. Krieger, Johann (1651-1735): Anmuthige Clavier-Ubung[…], Allen Liebhabern deß Claviers wolmeinend mitgetheilet. –Nürnberg: Endter, 1699; 69 S.; 3. Pasquini, Bernardo (1637-1710) / Poglietti, Alessandro (gest. 1683) / Kerll, Johann Kaspar (1627-1693): Toccates & Suittes Pour le Clavessin. - Amsterdam: Roger, ca. 1706; 24 S.

Bibliothekssignatur: Am.B 370

Halblederband aus der Bibliothek der Anna Amalia von Preußen (1723-1787)

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verkle-bungen lösen, ersten beiden Blätter wässern und stabibilisieren, Risse und Fehlstellen schließen, Einband erhalten, Rücken mit Leder ergänzen,
kalkulierte Kosten: 800 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 377

Blankenhorn, Moritz: Kunden-König : eine buchdruckerliche Handwerksburschen- und Gesellen-Geschichte / von Moritz Blankenhorn. Ill. von Georg Kretzschmar. - Leipzig: Verlag des Bildungsverb. der Dt. Buchdr.-G.m.b.H.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 15548

168 Seiten : Illustriert.

nötige Reparaturen: Risse schließen, neu heften, Einband restaurieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 290 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 414

Bland tomtar och troll : en samling sagor med teckningar. - Stockholm : °Ahlén & °Akerlund ; Göteborg : Julstämnings Förlag. 15. Jg. 1921.

Bibliothekssignatur: B I 1, 284-15.1921

Schaden: Buchblock lose (mit rostiger Klammerheftung), Buchrücken beschädigt
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 38

Sammelband mit vier astronomischen Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts: 1) Albumasar: Introductorium in astronomiam, lat. von Hermannus Dalmata. Augsburg: Erhard Ratdolt, 7.II.1489; 2) Albumasar: Flores astrologiae. Venedig: Johannes Baptista de Sessa, [um 1500]. 3) Albumasar: De magis coniunctionibus, lat. Hrsg. Johannes Angeli. Augsburg: Erhard Ratdolt, 31.III.1489. 4) Alfraganus: Rudimenta Astronomica Alfragani. Nürnberg: Petreius 1537.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 292 (GW00840, GW00839, GW00836, VD16 A 1202 = Sammelband)

Der vorliegende Sammelband enthält insgesamt vier astronomische Drucke, darunter das Lehrbuch „Introductorium in astronomiam“,

eine lateinische Übersetzung des 848 entstandenen „Kitāb al-mudhal al-kabīr“ des arabischen Astrologen Albumasar (Dscha’far ibn Muhammad Abu Ma’schar al-Balchi). Der Drucker dieses Werkes, Erhard Ratdolt, war in Venedig und Augsburg tätig. Neben astronomischen Werken erschienen bei ihm weitere naturwissenschaftliche Grundlagenwerke (u .a. Mathematik und Medizin), Ausgaben der lateinischen Klassiker sowie zahlreiche liturgische Drucke. Die Erzeugnisse seiner Werkstatt zeichnen sich insgesamt durch eine sehr hohe drucktechnische Qualität aus. Die naturwissenschaftlichen Werke sind zudem meist hochwertig illustriert, in den vorliegenden Drucken u. a. mit Abbildungen der Sternbilder und der Planetenfiguren. Der Band wurde im 19. Jahrhundert mit einem schlichten Bibliothekseinband versehen.

nötige Reparaturen: Buchblock nachheften und stabilisieren, Ecken neu beziehen, Verklebung am Buchrücken lösen, loses Blatt einfügen.
kalkulierte Kosten: 920 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 199

Pseudo-Eusebius Cremonensis: Epistola de morte Hieronymi etc., ital. - Treviso: Michele Manzolo, 20.XI.1478.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 3598.10 = GW 09460

Der angeblich durch den Heiligen Eusebius von Cremona († um 423) verfasste Bericht über den Tod des Heiligen Hieronymus (um 347–419/420),

die Epistola de morte Hieronymi, entstand, gemeinsam mit einigen anderen pseudonymen Schriften über Leben, Tod und Wunder des Kirchenvaters, vermutlich erst in der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert. Als Entstehungsort wird Südfrankreich oder Norditalien vermutet und mit großer Wahrscheinlichkeit wurden die Schriften durch einen Angehörigen des Dominikanerordens verfasst. Die ursprünglich in Latein abgefassten Texte wurden bald in zahlreiche Volkssprachen übersetzt und vor allem die italienische Übersetzung erfreute sich großer Beliebtheit. Noch im 15. Jahrhundert erschien sie in 20 Ausgaben, wobei der Schwerpunkt der Überlieferung dabei in Venedig lag. Der 1478 in Treviso erschienene Druck ist bereits die sechste Ausgabe der erstmals um 1471 publizierten italienischen Fassung der Epistola.

nötige Reparaturen: Vorsatzfalz stabilisieren, Einbandgelenk vorne komplett trennen und mit Japanpapierlaminat unterlegen
kalkulierte Kosten: 480 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 197

Este, Nicolaus Maria de: Oratio pro Hercule Estensi, Ferrariae duce, ad Alexandrum VI. papam. Hrsg. Julius Campellus. - Rom: Stephan Plannck, 5.I.1493.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 3415.15 = GW 09396

Niccolò Maria d‘Este (ca. 1450–1507) war seit 1487 Bischof der Diözese Adria. Er war mit den Herrschern von Ferrara verwandt,

sein Vater, Gurone d’Este, war eines der zahlreichen unehelichen Kinder des Markgrafen Niccolò III. d’Este von Ferrara (1383/84–1441). Im August 1492 wohnte er in Rom der Wahl Rodrigo Borgias (1431–1503) zum Papst bei und hielt einige Zeit später vor dem nun als Alexander VI. bestätigten Papst eine Rede zu Gunsten seines Onkels Ercole I. d’Este (1431–1505), der seit 1471 Herzog von Ferrara war. Wenig später wurde die Rede durch Julius Campanus herausgegeben und dabei mit einem Widmungsbrief an Luca Ripa, einen der führenden Intellektuellen am Hof des Ercole d’Este versehen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Blätter lösen, Lagen neu bilden, Risse schließen, Verklebungen lösen, neu heften, Rückenbezug unterlegen, Ecken festigen.
kalkulierte Kosten: 220 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 155

Augustinus de Ancona: Summa de potestate ecclesiastica. - Augsburg: [Johann Schüssler], 6.III.1473.

Bibliothekssignatur: 4° Inc 59; 2° GW 3050.

Der Augustinereremit Augustinus de Ancona (1243–1328), ein Schüler des Heiligen Thomas von Aquin,

ist vor allem durch seine Papst Johannes XII. gewidmete Schrift „Summa de potestate ecclesiastica“ bekannt. Es handelt sich um eine umfassende Darstellung der Autorität und der Rechte des Papstes gegenüber dem Kaisertum. Sie liefert zahlreiche Argumente für den Machtanspruch des Papstes auch in weltlichen Angelegenheiten. Der 1473 bei Johann Schüssler in Augsburg erschienene Druck ist die Erstausgabe dieses einflussreichen Textes. Das Berliner Exemplar stammt aus der Sammlung des Grafen Etienne Méjan (1766–1846), dessen Bibliothek der preußische König Friedrich Wilhelm IV. im Jahr 1847 für 64.000 Taler erwarb und der Königlichen Bibliothek zu Berlin überließ.

nötige Reparaturen: Neues Vorsatzpapier fertigen, Exlibris übertragen, Bünde stabilisieren, Ecken festigen, Rücken abnehmen und neu mit Leder überziehen, neu mit Rückeneinlage arbeiten
kalkulierte Kosten: 565 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 91

Pius II., Papst: Bulla retractationum. Daran: Epistola ad Johannem de Aich de curialium miseria. - [Köln: Ulrich Zell, um 1470]

Bibliothekssignatur: 8° 711 (M33592)

In seiner auf den 26.4.1463 datierten und an den Rektor der Kölner Universität gerichteten „Bulla retractationum“ setzt sich Papst Pius II. selbstkritisch

mit seinen auf dem Baseler Konzil (1431-1449) gegen den damaligen Papst Eugen IV. – und gegen das Papsttum generell – geäußerten Meinungen auseinander und widerruft sie. Einen Einblick in die hier widerrufene Kritik gibt der angedruckte Brief an Johannes von Aich (von Eych 1404-1464). Er stammt aus dem Jahr 1444 und klagt über die Missstände des geistlichen Standes. Der Empfänger war Domherr in Eichstätt und wurde 1445 zum Fürstbischof von Eichstätt gewählt. Pius II. hatte ihn 1433, lange vor seiner Wahl zum Papst im Jahre 1458, auf dem Konzil in Basel kennengelernt. Die Bulla erschien um 1470 kurz hintereinander in zwei Ausgaben aus der Offizin des Kölner Erstdruckers Ulrich Zell, wobei die hier vorliegende Ausgabe deutlich seltener erhalten ist als die zweite.

nötige Reparaturen: lose Blätter der Vorsätze durch Archivpapier ersetzen, Deckelecken festigen, Rücken komplett mit Leder unterlegen und originale Fragmente übertragen.
kalkulierte Kosten: 450 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 89

Pius II., Papst: Epistola ad Turcorum imperatorem Mahumetem. - Treviso: G[erardus de Lisa], 12.VIII.1475.

Bibliothekssignatur: 8° 3595 (M33660)

Der italienische Humanist Aeneas Silvius Piccolomini (1405-1461) wurde 1458 zum Papst gewählt und nahm den Papstnamen Pius II. an.

Sein vermutlich zu Beginn der 1460er Jahre verfasster Brieftraktat „Ad Mahumetem“ entstand unter dem Eindruck der Eroberungen des Osmanischen Reichs in Südosteuropa (Eroberung Konstantinopels 1453, Feldzüge nach Serbien und Bosnien, Eroberung von Trapezunt 1461) und enthält eine Verteidigung des christlichen Glaubens sowie eine theologische Auseinandersetzung mit dem Koran. Der (fiktive) Adressat der Briefe ist der osmanische Sultan Mehmet II. (1432-1481), dessen Bildung auch bei seinen christlichen Gegnern anerkannt war. Abgeschickt wurde der Brief offenbar nie, es handelt sich wohl eher um ein Gedankenexperiment bzw. eine utopische Vision: So endet der Traktat mit dem Wunsch, Mehmet würde sich und sein Volk zum Christentum bekehren und so eine legitime und von der gesamten Welt bewunderte Nachfolge des byzanztinischen Kaisertums antreten.

nötige Reparaturen: erste und letzte Lage abnehmen, neue Vorsätze anfertigen, Deckelecken festigen, Rücken mit Leder unterlegen und originale Fragmente übertragen.
kalkulierte Kosten: 555 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 75

Bonaventura, S.: Soliloquium. [ - [Strassburg: Heinrich Eggestein, nicht nach 1474]. 4° GW04686.

Bibliothekssignatur: 4° Inc 2139.5a

Bonaventura (bürgerlich Giovanni (di) Fidanza, 1221–1274) war der 7. Generalminister des Franziskanerordens (ab 1257) und gilt neben Franziskus von Assisi

als der „zweite Stifter“ des Ordens. Sein etwa 1260 verfasstes „Soliloquium“ (Alleingespräch) dient der Unterweisung der Brüder. Es vermittelt Anweisungen zu den geistlichen Übungen der Franziskaner und übte damit einen starken Einfluss auf die franziskanische Mystik des Mittelalters aus. Der Straßburger Kleriker Heinrich Eggestein brachte in den frühen 1470er Jahren den Erstdruck des „Soliloquium“ heraus. Die Staatsbibliothek zu Berlin konnte 1958 ein Exemplar erwerben, das früher dem Sammler Paul Schmidt gehörte und mit dessen Exlibris versehen ist.

nötige Reparaturen: Rückenbezug abnehmen, Bünde anlängen, Vorderdeckel neu ansetzen, Vorsatz ausbessern, Rücken neu mit Leder beziehen.
kalkulierte Kosten: 575 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 70

Lullus, Raimundus: Liber quaestionum super IV. libros sententiarum. Daran: Thomas Atrebatensis: Quaestiones. - Lyon: [Jacques Maillet], 4.XII.1491. 4° GWM19494.

Bibliothekssignatur: 8° Inc 4711.7

Raimundus Lullus (Ramon Lull, 1232–1316) führte als Sohn eines katalanischen Ritters bis zu seinem 30. Lebensjahr ein weltliches Leben, bevor er aufgrund einer Vision

des gekreuzigten Christus sein Leben in den Dienst des katholischen Glaubens stellte. Er widmete sich logischen Studien, wobei er in seinem Hauptwerk, der „Ars generalis ultima“ zum Teil in Widerspruch mit den damaligen Hauptströmungen der Scholastik trat. Als einer der wenigen Gelehrten des 13. Jahrhunderts beherrschte er die arabische Sprache, was ihm einen direkten Zugang zur arabischen Philosophie ermöglichte. Der möglicherweise fälschlicherweise Lullus zugeschriebene „Liber quaestionum super IV. libros sententiarum“ ist ein Kommentar zur Sentenzensammlung des Petrus Lombardus (um 1100–1160). Die „Sententiae“ waren eine systematische Sammlung von Aussagen (sententiae) der Kirchenväter und Kirchenlehrer, mit dem Ziel, eine Gesamtdarstellung der Theologie zusammenzustellen. Der Kommentar ist in Form eines Dialogs zwischen Lullus und einem Eremiten gestaltet. Nach Ausweis des Explizit fand der Dialog in der Woche nach Mariae Himmelfahrt des Jahres 1498 in Paris statt.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Rückenbezug abnehmen, Bünde verstärken, Kapitale neu stechen, Rücken mit Leder neu beziehen und originale Fragmente erhalten.
kalkulierte Kosten: 1.025 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 32

Guillelmus Peraldus : Summa de vitiis. - [Basel: Berthold Ruppel, um 1474/75].

Bibliothekssignatur: 4° Inc 350

Das Hauptwerk des französischen Theologen, um 1236 entstanden, ist eine der populärsten Abhandlungen des Mittelalters über Moral. Sie ist in zahlreichen Handschriften überliefert und im 15. Jahrhunderts häufig gedruckt worden. Das Berliner Exemplar hat einen modernen Halbledereinband mit Buntpapier.

nötige Reparaturen: Einbandrücken lose, Einbandrestaurierung einschl. der Ecken und Bünde.
kalkulierte Kosten: 1.080 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 297

Böhme, Jakob: Mysterium Magnum, Oder Erklärung uber das Erste Buch Mosis/ von der Offenbahrung Göttlichen Worts durch die drey Principia Göttliches Wesens/ und vom Ursprunge der Welt und der Creation : Darinnen Das Reich der Natur/ und Das Reich der Gnaden erkläret wird. Zu mehrem Verstande Des Alten und Newen Testaments/ was Adam und Christus sey ... ; Eine Erklärung des Wesens aller Wesen: dem Liebhaber in Göttlicher Gabe weiter nachzusinnen ; Verfasset in zwey Theil / Beschrieben Anno 1623. Durch Jacob Bohme, sonst genandt Teutonicus Philosophus. - [S.l.], 1640. - [8] Bl., 704 S., [16] Bl. : Tbl. r&s, Ill. (Holzschn.). ; 4°; Angeb.: Fürchtenicht, Gottfried: Prodromus Coniunctionis Magnae, Anno 1663 Futurae. Das ist: Von dem Vorlauff und Congress aller Planeten im Schützen [...] auff den 1/11 Decembris dieses itztlauffenden 1662 Jahres/ darauff die grosse Zusammenkunfft [...] im selbigen [...] folgenden Jahres im Octobri eintretten wird : Ein Kurtzes und Einfältiges/ doch in H. Schrifft und Astrologischen Naturkunst gegrundetes Bedencken: Was der Welt nägstkünfftig fürhalten möchte / Männiglich ... zur nachricht und Warnung/ durch Gottfried Furchtenicht. - Amsterdam : Bahnsen, 1662.

Bibliothekssignatur Bibl. Diez qu. 1835

14 Seiten, Illustrationen (Kupferstich). ; 4°; Provenienz: Heinrich Friedrich von Diez

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Blätter und Einband restaurieren, Rücken neu hinterkleben,
kalkulierte Kosten: 1.080 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 397

[Hahnenfibel]. - Helsingfors - hos J. C. Frenckell & Son, 1832

Bibliothekssignatur: 53 MA 507827 R

23 Seiten.

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 396

Weisse, Christian Felix: Die Friedensfeyer, oder die unvermuthete Wiederkunft : Ein Lustspiel für Kinder in Zwey Aufzügen ; Aus dem funfzehnten Theile des Kinderfreundes / - Leipzig : Crusius, 1779.

Bibliothekssignatur: 53 MA 502891 R

111 Seiten.

Vergeben

Patenschaft KJ 413

Bland tomtar och troll : en samling sagor med teckningar. - Stockholm : °Ahlén & °Akerlund ; Göteborg : Julstämnings Förlag. 6. Jg. 1912.

Bibliothekssignatur: B I 1, 284-6.1912

Schaden: rostige Klammerheftung
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 398

Geschichte des Kaisers Napoleon : für die Jugend reiferen Alters / bearb. von *r. Mit 6 color. Kupfern. - Leipzig : Thomas, 1846.

Bibliothekssignatur: 53 MA 505870 R

XII, 314 Seiten. (Historische Jugendbibliothek für das reifere Alter; Bd 1)

Vergeben

Patenschaft W 154

Phleps, Hermann: Holzbaukunst : Der Blockbau. Ein Fachbuch zur Erziehung werkgerechten Gestaltens in Holz. - Karlsruhe: Bruder, (1942).

Bibliothekssignatur 4° Ofa 17/2 <a>

324 S., 4°.

Vergeben

Patenschaft KJ 387

Blumauer, Karl: Die kleinen Enkel auf dem Schooße der erzählenden Großmutter : ein Gegenstück der kleinen Enkel am Knie des erzählenden Großvaters / von Karl Blumauer. Mit illuminirten Bildern [von W. Linger, fec.]. - 2. Aufl. - Altona : Aue, [1836].

Bibliothekssignatur: 53 MA 507801 R

X, 133 Seiten.

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Patenschaft KJ 383

Kaestner, Paul: Auf des Weihnachtsmanns Spuren im Walde : Weihnachtsmärchen / von Paul Kaestner. Buchschmuck von Elfriede Musmann. - Leipzig : Quelle & Meyer, [1920].

Bibliothekssignatur: 53 BB 501300

[8] Blatt

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Patenschaft W 153

Schoch, Carl: Die moderne Aufbereitung und Wertung der Mörtel-Materialien. - Berlin: Thonindustrie-Zeitung, 1896.

Bibliothekssignatur: 8° Nz 4681 <2>

1 Blatt, VI, 300 S., 1 Blatt, 8°.

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Patenschaft M 234

Sammelhandschrift mit 16 Vokalstücken u. a. von Andreas Romberg (1767-1821), Maximilian Stadler (1748-1833), Giacomo Meyerbeer (1791-1864), Karl Friedrich Rungenhagen (1778-1851) und Gottfried August Homilius (1714-1785). - Teils Autographen, teils Abschriften.

Bibliothekssignatur: Mus.ms.autogr. Romberg, A. 2 N

In diesem Band sind Quellen ganz unterschiedlicher Chorwerke vereinigt, die ansonsten keinen inhaltlichen Bezug zueinander haben.

Zu Beginn stehen Autographe geringen Umfangs von Maximilian Stadler aus Wien, Andreas Romberg, der lange Jahre in Hamburg wirkte, sowie dem Dresdner Kreuzkantor Homilius; es folgen Abschriften zweier unbekannter Schreiber von Chorstücken von Giacomo Meyerbeer und Carl Friedrich Rungenhagen und am Schluss mehrere von Poelchau selbst angefertigte Kopien von Vokalwerken des 17. Jahrhunderts. 40 Blatt; Pappband mit einfarbigem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Heftung stabilisieren, Rücken neu hinterkleben, als hohler Rücken neu rekonstruieren, Kanten und Ecken stabilisieren.
kalkulierte Kosten: 515 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 390

Menius, Justus (1499-1558): Von dem Geist|| der Widerteuffer.|| Justus Menius.|| Mit einer Vorrede.|| D.Mart.Luth. - Wittemberg : Schirlentz, 1544.

Bibliothekssignatur: Luth. 9472<c>

[76] Blatt; 4°

nötige Reparaturen: Trockenreinigen, nassbehandeln, Verklebungen ablösen, Risse schließen, neu heften, neuer Einband
kalkulierte Kosten: 850 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 384

Ernst, Otto (1862-1926): Bannermann : Schauspiel in drei Aufzügen / Otto Ernst. - Leipzig : Staackmann, 1905.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 15855

159 Seiten.

nötige Reparaturen: Risse schließen, neu heften, Einband restaurieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 400 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 370

Browne, Irving (1835-1899): Ballads of a book-worm : being a rythmic record of thoughts, fancies, & adventures a-collecting / by Irving Browne. - East Aurora, Erie County, NY : Roycrofters, 1899.

Bibliothekssignatur 50 MA 49021 : KD

Of this edition there are printed and illumined by hand 850 copies. Nummeriertes Ex. Nr. 293. – Von Elbert Hubbard signiert. – Titel handkoloriert – Mit handgemalten Initialen. [1] Bl., 120 Seiten, [1] Blatt.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Fehlstellen ergänzen, neu heften, Konservierungseinband, Box
kalkulierte Kosten: 630 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 362

Bossi, Giuseppe (1777-1815): Del Cenacolo Di Leonardo Da Vinci : Libri Quattro / Di Giuseppe Bossi Pittore. - Milano : Stamperia Reale, 1810.

Bibliothekssignatur gr. 2° Nt 9786 : R

[1] Bl., 263, [1] Seiten, [6] Bl. : Frontispiz (Portr.), 6 Illustrationen ; gr. 2°

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Patenschaft W 180

Bethge, Hans: Satuila oder vom Zauber der Südsee. - Berlin: Morawe & Scheffelt, 1920.

Bibliothekssignatur: 8° Yx 47233

55 Blatt. Xxxxxx 2. und 3. Tausend.

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Patenschaft D 351

Nietzsche, Friedrich (1844-1900): Also sprach Zarathustra : ein Buch für Alle und Keinen / von Friedrich Nietzsche. - Chemnitz : Schmeitzner [u.a.], [1]/2.1883.

Bibliothekssignatur Np 1158-1/2 : R

114 S.; [2] Bl., 103 S.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebungen ablösen, Risse schließen, neu heften, Einband restaurieren.
kalkulierte Kosten: 790 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft D 291

Cervantes Saavedra, Miguel de: The History And Adventures Of The Renowned Don Quixote : To which is prefixed, The Life Of The Author / Translated from the Spanish of Miguel De Cervantes Saavedra, By Dr. Smollett. - Cooke's Edition / Embellished With Superb Engravings. - London : Cooke Vol. I. - [1810].

Bibliothekssignatur 19 ZZ 13832-1

[1] Bl., 304 Seiten, [6] Bl. : Frontisp. (Portrait), Ill. (Kupferstich). ; 12°; (Cooke’s Pocket Editions : Select Novels); Provenienz: Bruno Kaiser

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Lagen am Kopf aufschneiden, Blätter und Einband restaurieren, Heftung, Mappe
kalkulierte Kosten: 590 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 238

Diplom des Tonkünstlervereins zu Dresden zur Ernennung des „Königlich Preussischen Hofpianisten, Herrn Dr. phil. Hans von Bülow, Ritter mehrerer Orden, zu seinem Ehrenmitgliede…“ - Dresden, den 10. September 1864

Bibliothekssignatur: Mus.Nachl. H. v. Bülow F II,8

Die Ehrenurkunde zur Ernennung Hans von Bülows zum Ehrenmitglied des Tonkünstlervereins zu Dresden wurde von prominenten Dresdener Musikern unterzeichnet, u.a. Moritz Fürstenau (Vorsitzender), Adolph Reichel, Julius Rühlmann, Heinrich Hübler.

nötige Reparaturen: Tockenreinigung, Glätten und Schließen der Risse, Ergänzen von Fehlstellen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 325 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 235

Orgelstücke. Fragment einer Sammelhandschrift aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Orgelstücken in neuerer deutscher Orgeltabulatur, auf der Rückseite verschiedene Textnotizen und Preisangaben; später als Einbandmakulatur verwendet.

Bibliothekssignatur: 55 MS 22

Alte Musikalien, für die aus Sicht ihrer Besitzer kein Bedarf mehr bestand, fanden häufig als sog. Einbandmakulatur Verwendung, indem sie zur Verstärkung in Buchdeckel oder Buchrücken geklebt wurden.

Dies trifft nicht nur auf Pergamenthandschriften, sondern – seltener – auch auf jüngere Quellen aus Papier zu. Das vorliegende relativ großformatige, wohl aus dem späteren 17. Jahrhundert stammende Blatt mit Orgelstücken in Tabulaturnotation wurde in einem Bucheinband des 18. Jahrhunderts überliefert und in den 1960er/70er Jahren wieder herausgelöst. Allerdings war das Blatt schon vor seiner Verwendung als Einbandmakulatur als Notizzettel für diverse Notizen und Preisberechnungen (v.a. auf der Rückseite) „wiederverwendet“ worden. 1 Blatt.

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Patenschaft M 231

Sammelband mit 10 Kirchenkompositionen. - Partituren, 1. Hälfte 18. Jh.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 30378

Der Sammelband enthält Kantaten, Motetten und Geistliche Konzerte aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Die Komponisten sind Johann Andreas Herbst (1588-1666), Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714), Johann Philipp Krieger (1649-1725), Johann Georg Hausen (17./18. Jh.), Johann Philipp Käfer (1672-1728) und J. H. Kayser. Der Sammelband weist mehrere Schreiber und verschiedene Papiersorten mit unterschiedlichen Formaten, Wasserzeichen und Maßen auf. Der Vorbesitzer Georg Poelchau hat bei allen Kompositionen Hinweise zum Komponisten, wie Lebensdaten, Wirkungsorte, vermerkt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich ganz überwiegend um Originalhandschriften der Komponisten. 52 Blatt, Pappband mit einfarbigem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Einbanddeckel separieren, Rücken ablösen, Risse schließen, einzelne Lagen in Museumspapier-umschläge legen, Klappkassette
kalkulierte Kosten: 975 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 230

Sammelband mit 28 Kompositionen für Tasteninstrumente. - Abschrift, ca. 1732-1740

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 30078

Der Sammelband enthält Sonaten, Suiten, Menuette für Orgel und Cembalo, u. a. von Georg Friedrich Händel (1685-1759),

Elias Brönnemüller (1666-1762), Joseph Meck (1690-1758), Nicolaus Woordhouder (17/18 Jh.) und 18 anonym überlieferte Werke, wie Canzonas, Preludes, Fuguen, Minuets. Alle Werke sind durchgehend mit Violin- und Bassschlüssel notiert. Aufgrund des Wasserzeichens „AVOS“ und zahlreicher Eintragungen, wie „Pedaal“ handelt es sich um eine Quelle niederländischer Herkunft. Vermutlich aus der Sammlung Georg Poelchau (Zählungen auf dem Vorsatzblatt). 86 Seiten, Pappband mit farbigem Kleisterpapier bezogen.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, hinteren Vorsatzspiegel lösen, Risse schließen, Knicke glätten, Falzbereiche stabilisieren, Buchblock neu heften, Buchblock einhängen,
kalkulierte Kosten: 345 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 226

Schröter, Christoph Gottlieb (1699-1782): Choral=Buch, bestehend 1. in einigen nach dem Generalbaß gesetzten Chorälen; 2. in 8 Chorälen mit verschiednen feinen Bäßen; 3. in einigen starck figurirten Chorälen zum Vorspiel; wozu noch 2 Fugen gekom̅en sind. - Abschrift, ca. 1760.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 20190

Christoph Gottlieb Schröter war von 1732 bis zu seinem Tod 1782 Organist an der Nikolaikirche in Nordhausen;

neben seiner Tätigkeit als Organist und Komponist verfasste er auch diverse theoretische Abhandlungen. Sein kompositorisches Schaffen soll neben Orgelwerken mehrere Kantatenjahrgänge, Orchester- und Kammermusikwerke umfasst haben; der Großteil seiner Kompositionen ging jedoch 1761 verloren, als während des Siebenjährigen Krieges Nordhausen von französischen Truppen besetzt und geplündert wurde. Die vorliegende Abschrift ist somit eine der ganz wenigen erhaltenen Quellen seiner Werke. 42 Seiten; Pappband mit einfarbigem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, neu heften, Rücken neu hinterkleben, als hohler Rücken neu rekonstruieren, Kanten und Ecken stabilisieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 570 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 225

Paisiello, Giovanni (1740-1816): Il Sacro Inno Ambrogiano | o sia il Cantico | Te Deum laudamus - Partiturabschrift des frühen 19. Jh.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 16600

Der in Tarent geborene Giovanni Paisiello war zunächst vor allem als Komponist von Opere buffe bekannt und erfolgreich, wandte sich aber ab Mitte der 1790er verstärkt der Kirchenmusik zu.

1802 holte Napoleon Bonaparte den Komponisten für einige Jahre als Leiter seiner Kapelle nach Paris. In dieser Funktion komponierte Paisiello auch das monumentale Te Deum für die feierliche Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen am 2. Dezember 1804. Entsprechend dem feierlichen Anlass ist das Werk für Doppelchor und Doppelorchester angelegt. Die vorliegende Abschrift wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vermutlich von einem italienischen Kopisten angefertigt; zu Beginn der Partitur stehen ausführliche Angaben zur Aufstellung der beiden Orchester und zur eventuellen Mitwirkung von Militärkapellen. 194 Blatt; Halblederband mit marmoriertem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Ecken und Kanten mit Japanpapier einfassen, stabilisieren und retuschieren, Lederrücken ablösen, Buchblockrücken neu hinterkleben, Lagen nachheften, Heftbünde verlängern,
kalkulierte Kosten: 1.010 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 227

Übersichtsplan von Berlin. - Berlin. Straube. 1909

Bibliothekssignatur: Kart. X 18281 / 5

1 : 4.000 – Blatt IA, Farbdruck.

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Schließen der Risse; kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 155 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 222

Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791): Concerto in D moll pour le Piano Forte, Nr. 13. Avec Accompagnement de deux Violons, deux Violes, Flute…(KV 466). - Abschrift von Otto Hatwig (1766-1834) aus dem Jahr 1831

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 15483/1

Im frühen 19. Jahrhundert entstanden in verschiedenen europäischen Musikzentren große private Musiksammlungen,

welche die Musik der Vergangenheit in Drucken, Autographen und Abschriften sammeln und so für die Wissenschaft und Nachwelt zu bewahren suchten. Zu diesen Sammlern gehörte der Wiener Klavierlehrer und Komponist Joseph Fischhof (1804-1857), mit dessen Sammlung die vorliegenden Partiturabschrift von Mozarts d-Moll-Konzert in die Berliner Königliche Bibliothek gelangte. Fischhof selbst dürfte sie aus dem Nachlass des Wiener Kontrabassisten und Musiklehrers Otto Hatwig erworben haben, der die Partiturabschrift laut Datumseinträgen zwischen dem 1. und 15. Januar 1831 anfertigte.

120 Seiten; Pappband mit Marmorpapier bezogen.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, vorderen Deckel ansetzen, Überzugspapier am Rücken ablösen, neu hinterkleben und als hohler Rücken rekonstruieren, Box
kalkulierte Kosten: 480 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 221

Hiller, Johann Adam (1728-1804): Passions-Cantate „ Erforsche mich erfahr mein Herz“. - Partiturabschrift, um 1780.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 10631

Kantate für 4 Soli, Chor und Orchester. Hiller beeinflusste das Leipziger Musikleben

durch sein Engagement für die Musikschulen, er gründete in Leipzig eine Sing-Schule, verfasste mehrere Gesangsschulen und komponierte zahlreiche Kantaten, Singspiele und Lieder. Neben Leipzig wirkte er auch in Berlin und Breslau. Hier organisierte er auch Aufführungen des Händels’schen Messias nach englischer Tradition in Massenchor-Besetzungen. 1789 erhielt er einen Ruf nach Leipzig als Musikdirektor und Kantor der Thomasschule. Hiller hat das Leipziger Musikleben zu hohem Ansehen gebracht. Er war auch ein geschätzter Musikschriftsteller und -kritiker. Abschrift der Passions-Kantate (um 1780), die aus der Sammlung Georg Poelchau stammt.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, als hohler Rücken neu rekonstruieren, Kanten und Ecken stabilisieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 540 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 216

Ahle, Johann Georg (1651-1706): Unstruhtischer Apollo/ begreiffend X. Sonderbahre Vest- Lob- Dank- und Freudenlieder. - Mühlhausen: Hüter, 1681

Bibliothekssignatur: Mus.ant.pract. A 145

Johann Georg Ahle folgte 1674 seinem Vater im Amt des Organisten der Kirche St. Blasius in der freien Reichsstadt Mühlhausen nach

und bekleidete diese Stelle bis zu seinem eigenen Tod. Der 1681 erschienene Druck „Unstruhtischer Apollo“ enthält vier Festkompositionen, die Ahle zu unterschiedlichen offiziellen Anlässen komponiert hatte (u.a. zur Feier der Geburt des nachmaligen Kaisers Joseph I. und zur Wiedereinweihung der renovierten Kirche Maria Magdalena); diese bestehen jeweils aus einer instrumentalen Einleitungssatz und einem mehrstrophigen Vokalteil, wobei die Partien wie in einem Chorbuch stimmenweise auf einer Doppelseite angeordnet sind. Daneben sind sechs weitere, geistliche Texte enthalten, mit denen die Gelegenheitskompositionen als geistliche Werke wiederverwendet werden konnten.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, Kanten und Ecken stabilisieren, Rücken ablösen und neuen Rücken herstellen, Buchblockrücken mit Japanpapier hinterkleben, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 510 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 212

Rolle, Johann Heinrich (1716-1785): Lazarus, oder die Feyer der Auferstehung : ein musikalisches Drama in Musik gesetzt, und als ein Auszug zum Singen beym Klaviere herausgegeben. Libretto von August Hermann Niemeyer (1754-1828). - Leipzig: Breitkopf, 1779

Bibliothekssignatur: N.Mus. 12916

110 Seiten; Halblederband, Außenbezug mit floralem Modelpapier.

J. H. Rolle war Organist an St. Petri zu Magdeburg, trat 1741 als Geiger in die Hofkapelle Friedrich II. ein und war ein angesehener und geschätzter Musiker und Komponist unter seinen Kollegen Carl Heinrich Graun, Franz Benda und Carl Philipp Emanuel Bach. Er rief 1764 die Reihe der „Öffentlichen Konzerte“ ins Leben, in denen auch die Uraufführung seiner Oratorien, Passionen, Kantaten und musikalischen Dramen stattfanden, darunter das Oratorium „Lazarus oder die Feyer der Auferstehung“ auf den Text von Niemeyer, das erfolgreich am 9.11.1778 zum ersten Mal zur Aufführung kam.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Fehlstellen ergänzen, Ecken stabilisieren und ergänzen, Buchblock neu heften, Rücken unterlegen (Leder), Buchblock-Deckel-Verbindung rekonstruieren, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 960 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 208

Weber, Carl Maria von (1786-1826): Der Freischütz : romantische Oper in drei Aufzügen. Dichtung von Friedrich Kind (1768-1843). Vollständiger Klavierauszug. - Braunschweig: Litolff, ca. 1860

Bibliothekssignatur: 55 NA 322

140 Seiten; Pappband mit farbigem Kleisterpapier bezogen, mit eingeklebtem Porträt (Kupferstich) von C. M. v. Weber.

Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ zählt seit ihrer triumphalen Erstaufführung im Juni 1821 am Berliner Königlichen Schauspielhaus zu den meist aufgeführten deutschsprachigen Opern. Dementsprechend häufig wurde das Werk gedruckt; allein für das 19. Jahrhundert lassen sich über 50 Ausgaben als Partitur oder Klavierauszug nachweisen. Das vorliegende Exemplar des um 1860 bei Litolff erschienen, recht kleinformatigen Klavierauszugs dürfte zeitweise in den Niederlanden gewesen zu sein; hierauf weist jedenfalls das Etikett „W. Thieme & Cie. | Zutphen“ im vorderen Innendeckel hin.

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, fliegendes Blatt mit Graphik herauslösen und lose beilegen, neue Hinterklebung, Klebstoffreste von Einbandrücken entfernen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 660 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 207

Sammelband mit zwei Nachlasskatalogen: • Burney, Charles (1726-1814): The late Dr. Burney's Musical Library : A Catalogue Of The Valuable And Very Fine Collection Of Music, Printed and MS. Of the late Charles Burney, Mus. D. F.R.S. ... In Which Are Many Scarce, Curious & Excellent Compositions For Voices, Such as the inedited Works of Carissimi, Stradella, Colonna ..., Which Will Be Sold By Auction By Mr. White, ... On Monday, the 8th of August, 1814, And following Days, ... - 40 S. Sowie • Verzeichnis der von dem als Theoretiker und Compositeur in der Tonkunst berühmten dahier verstorbenen Großherzoglich Hessischen Geheimrathe, Abt G. J. Vogler nachgelassenen, größtentheils noch nicht bekannten praktischen und theoretischen, im Manuscript vorhandenen Werke, so wie seiner im Druck erschienenen und mehrerer fremden Musikalien … - Darmstadt, 1814.

Bibliothekssignatur: Mus. Db 1910/1

Pappband mit einfarbigem Papier bezogen; aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836)
Der Nachlasskatalog von Charles Burneys Bibliothek umfasst Musikalien überwiegend englischer, aber auch italienischer Komponisten sowie eine Händel Edition, die bei der Auktion am 8. August 1814 bei Mr. White in London versteigert wurden. Die Sammlung des Komponisten und Musiktheoretikers Abbé Georg Joseph Vogler (1749-1814) enthält 207 Originalhandschriften, 40 Musikdrucke, 21 Musiktheoretika und ca. 100 Musikalien und theoretische Werke anderer Autoren, die am 29.09.1814 in Darmstadt zur Versteigerung angeboten wurden. Georg Poelchau hat die beiden Kataloge 1821 in London erworben.

nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Rücken neu hinterkleben, als hohler Rücken rekonstruieren, Kanten und Ecken stabilisieren, Box
kalkulierte Kosten: 540 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 200

Sammelhandschrift mit 24 Kirchenkompositionen u.a. von David Pohle (1586-1677), Carlo Pollarolo (1653-1723), Christian Ritter (1645-1727) und Giuseppe de Rossi (-1720). - Partiturabschriften, spätes 17. und frühes 18. Jahrhundert

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 30260

140 Blatt, Pappband

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze wässern und wiederverwenden, Schließen von Rissen und Fehlstellen, einzelnen Lagen nachheften, Tintenfraß behandeln, Fehlstellen im Rücken unterlegen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 850 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 199

Telemann, Georg Philipp (1681-1767): Der Mai. Eine musicalische Idylle von Ramler in Musik gesetzt von Telemann in Hamburg.Kantate (TVWV 20:40). - Partiturabschrift,um 1765.

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 21781/10

44 Seiten, Pappband mit einfarbigemBuntpapier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

Vergeben

Patenschaft M 195

Sammelband mit 2 geistlichen Werken des 18. Jahrhunderts: 1. Scarlatti, Alessandro (1660-1725): Tu es Petrus. Motette. 2. Durante, Francesco (1684-1755): Memento Domine David. Psalm - Partiturabschrift ca. 1740-1760

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 19629

64 Seiten, Pappband mit einfarbigem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Fliegendes Blatt vorn und hinten mit farblich passendem Papier einfügen, Blattränder stabilisieren, Verklebungen ablösen, Rücken neu anfertigen, Kanten und Ecken festigen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 470 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 192

Krieger, Johann Philipp (1649-1725): 19 Kantaten (einschließlich einer Kantate von Johann Christoph Bach (1642-1703) - Partiturabschrift, um 1725-1750

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 12152

290 Seiten, Pappband

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Barriere-papier im Vorsatzbereich einfügen, Schließen von Rissen und Fehlstellen, einzelne Lagen nachheften, Tintenfraß behandeln, Einband restaurieren
kalkulierte Kosten: 600 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 191

Graun, Carl Heinrich (1703-1759): Scipio Africanus (Graun WV B:I:4). - Partiturabschrift, um 1750

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 8205

204 Seiten, Halblederband, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze abnehmen, Wasserränder reduzieren, Blattränder stabilisieren, Verklebungen lösen, Einband erhalten, Fehlstellen unterlegen, Schutzverpackung
kalkulierte Kosten: 760 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 190

Graun, Carl Heinrich (1703-1759): Ich suche den, den meine Seele liebet. Kantate (Graun WV B:IX:5) - Partiturabschrift, um 1760–1780

Bibliothekssignatur: Mus.ms. 8180

54 Seiten, Pappband mit blauem Papier bezogen, aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Wasser-ränder reduzieren, Blattränder stabilisieren, Verklebung hinten ablösen, Einband erhalten, Fehlstellen ergänzen, neu auf hohlen Rücken arbeiten, Kanten und Ecken festigen
kalkulierte Kosten: 470 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 179

Gräfe, Johann Friedrich (1711-1787): Sammlung verschiedener und auserlesener Oden zu welchen von den berühmtesten Meistern in der Music eigene Melodeyen verfertigt worden, besorgt und herausgegeben von einem Liebhaber der Music und Poesie. Theil 1-4. - Halle, 1739-1743

Bibliothekssignatur: Mus.O. 9018/1 Rara

je Teil 36 Seiten; Halblederband

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Vorsätze stabilisieren, erste Lage wässern, stabilisieren und wieder vorheften, Papier glätten, Knicke und Falten entfernen, Blattränder stabilisieren, Fehlstellen im Rückenbereich ergänzen, hohl arbeiten.
kalkulierte Kosten: 850 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft M 177

Benda, Georg (1722-1795): Klavierauszug von Romeo und Julie einer Oper in drey Akten / in Musik gesetzt von Herrn Kapelldirektor Benda. Text: Friedrich Wilhelm Gotter (1746-1797) nach William Shakespeare (1564-1616). Klavierauszug. - Leipzig, im Verlage der Dykischen Buchhandlung, 1778

Bibliothekssignatur: 55 Apr 229

54 Seiten, Pappband

Vergeben

Patenschaft M 176

Samber, Johann Baptist (1654-1717): Elucidatio musicae choralis: Das ist: Gründlich und wahre Erläuterung oder Unterweisung / wie die edle und uralte Choral-Music … möge erlehrnet werden. Alles mit vilen ins Kupfer gestochenen Figuren und Exemplengezieret […]. - Salzburg: Johann Joseph Mayr, 1710

Bibliothekssignatur: Mus. E 4087 Rara

95 Seiten, 15 Tafeln, Lederband,aus der Sammlung Georg Poelchaus (1773-1836).

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Verklebungen löse, Vorsätze im Falzbereich stabilisieren, Einband erhalten, Rücken mit passendem Leder unterlegen, Ecken und Kanten festigen
kalkulierte Kosten: 665 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 231

Übersichtskarte der Stadt Lome, angefertigt durch das Kaiserliche Vermessungsamt für das Schutzgebiet Togo. - Berlin. Reimer. 1913

Bibliothekssignatur Kart: X 565

Farbdruck

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Schließen der Risse
kalkulierte Kosten: 145 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft HI 50

Missale Carthusiense - Speyer: Peter Drach d.M

Bibliothekssignatur: 4° Inc 2041a

Das Missale ist das zentrale liturgische Buch der katholischen Kirche.

Es versammelt die zur Durchführung der Messe notwendigen Texte (Gebete, Bibellesungen usw.) sowie Anweisungen zur Durchführung der liturgischen Handlungen. Im Spätmittelalter bildeten sich in den Diözesen und Orden zahlreiche liturgische Besonderheiten heraus, die sich auch in der Menge der in der Inkunabelzeit gedruckten Missalien widerspiegeln. Der Speyerer Verleger Peter Drach war im 15. und frühen 16. Jahrhundert einer der wichtigsten Drucker in Deutschland, der die technisch aufwendige Herstellung von Liturgica beherrschte. Das 1484 in seiner Offizin erschienene Missale Carthusiense ist das einzige im 15. Jahrhundert gedruckte Missale für den Kartäuserorden und berücksichtigt die liturgischen Besonderheiten des Ordens.

nötige Reparaturen: Verklebungen der Blätter lösen, Trockenreinigung der schimmelbefallenen Bereiche, Risse schließen.
kalkulierte Kosten: 537 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft A 044

Brief Hermann Heiberg, Schriftsteller; Buchhändler; Redakteur; Erzähler (1840-1910) an Auguste Hauschner (1850-1924)

Bibliothekssignatur Nachlaß Auguste Hauschner, Mp. 53, Bl. 14-17

Schreiben der „Gartenlaube“  mit eigenhändigen Bemerkungen zu Publikationsvorhaben

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Schließen der Risse, Stabilisieren fragiler Bereiche, Fehlstellen ergänzen mit Japanpapier
kalkulierte Kosten: 300 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft A 043

Brief von Gustav Landauer (Schriftsteller, Übersetzer, Politiker 1870-1919)

Bibliothekssignatur: Nachlaß Auguste Hauschner, Mp. 83, Bl. 20

Landauer schreibt an die Schriftstellerin Auguste Hauschner (1850 – 1924), er will ihr gern eine Einführung in die Philosophie empfehlen und mit ihr korrespondieren.

Vergeben

Patenschaft KJ 377

Hausius, Karl Gottlob: Kleine Bilderschule für die Jugend / [Von Carl Gottlob Hausius]. - Vierte mit neuen Kupfern verbesserte Auflage. - Leipzig : Voß, 1807.

Bibliothekssignatur: B XXIII, 228<4> R

IV, 385 Seiten

Schaden: Bindung lose, Risse im Papier, Rücken und Kanten des Einbands beschädigt
kalkulierte Kosten: 220 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 374

Schlez, Johann Ferdinand: Parabeln. - Giessen: Heyer, 1822.

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 1187

VIII, 247 Seiten

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 371

Ludwig, Karl: Ein Hochsommer / Karl Ludwig. Erlebnisse 5 wackrer Brüder in dem Jahre 1866. Für die deutsche Jugend erzählt. Mit 4 Bildern in Buntdruck nach Originalzeichnungen von W[ilhelm] Schäfer. - 2. Aufl. - Neu-Ruppin : Oehmigk, [1869].

Bibliothekssignatur: 19 ZZ 907

160 Seiten

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Patenschaft Nr. OA 21

日本書紀 - 1870

Bibliothekssignatur: Libri japon. 386

Kommentierte Ausgabe des Nihon shoki, die erste der sechs offiziellen Reichsgeschichten, vollendet 720. Die Bearbeitung von Kodera Kiyosaki erschien zuerst in der Ausgabe von 1794,

der zahlreiche andere folgten. Unserer Ausgabe fehlen Nachwort und Impressum. Japanischer Blockdruck. 25,3x18cm, urprünglich 30 Kapitel in mehreren Heften (Anzahl nicht mehr nachvollziehbar), nun gebunden in einem europäischen Band.

nötige Reparaturen: Wiederherstellung einer stabilen Verbindung von Deckeln und Rücken zum Buchblock, Fehlstellenergänzung des Papierüberzugs, Schließen von Rissen, Sicherung der Einbandkanten.
kalkulierte Kosten: 530 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft Nr. OA 19

農業全書 - s.a. [nach 1787, vor 1868]

Bibliothekssignatur: Libri japon. 216

Einflussreiche Enzyklopädie zur japanischen Agrarwirtschaft, die versuchte, die Landwirtschaft wissenschaftlich zu beschreiben und gleichzeitg für die einfache Bevölkerung verständlich zu bleiben.

Japanischer Blockdruck. 21,3x15cm, ursprünglich 11 Kapitel in 11 Heften, nun gebunden in einem europäischen Band.

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Patenschaft Nr. O 62

Śimḥah Zisl mi-Ḳelm: Sefer Ḥokhmah u-musar / maʾamare u-mikhtave mi-Maran Śimḥah Zisl mi-Ḳelm. - Franḳfurṭ-Tsaylshaym : Masorah 1949.

Bibliothekssignatur: 4 A 34038

Sammlung von Diskursen und Briefen des Rabbi Simhah Zisel Ziv Broida. Broida (1824-1898) war Gründer und Leiter der Yeshiva „Kelm Talmud Torah“, die sich vor allem den Studien der jüdischen Ethik widmete, an der jedoch auch Fächer wie Mathematik und Geographie unterrichtet wurden.

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Patenschaft Nr. O 02

Bahr al-wilaya - Abschrift 19. Jh.

Bibliothekssignatur: Ms. or. quart. 1683

Diese Handschrift eines Naqshbandiya-Scheichs, eines islamischen Mystikers, enthält Auszüge aus dem Leben und den Werken von 1001 Heiligen und Scheichen.

Bei der Handschrift handelt es sich um ein Autograph des Verfassers, sie ist in einen schönen, mit Goldprägungen versehenen Ledereinband gebunden. Die Handschrift stammt aus einer Stadt in der Nähe von Sofia, da Bulgarien noch bis ins 19. Jahrhundert unter osmanischem Einfluss stand.

nötige Reparaturen: Vorderdeckel und erste Lage abgerissen, Heftung an weiteren Lagen gebrochen. Reparatur der Heftung und Bindung, Reinigung der Blätter sowie sowie Reparatur von Rissen und Fehlstellen mit Japanpapier.
kalkulierte Kosten: 950 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 202

[Sammelband anläßlich des Doktorjubiäums von Geheimrat Dr. Wegeler] - [1839].

Bibliothekssignatur: Av 21711

Im vorliegenden Bändchen sind Beiträge zum 50jährigen Doktorjubiläum von Franz Gerhard Wegeler (1765–1848) im Jahr 1839 versammelt:

Beiträge, die sich auf die Feier selbst beziehen, beispielsweise ein Lied, das erst „bei der zweiten Flasche zu singen“ ist, reihen sich ein mit Beiträgen medizinischer Natur wie „Einige Worte über abnorme Zustände der Hand“ – schießlich war Wegeler praktischer Arzt und Professor der Gerichtsmedizin. Überraschen mag der Titel „Beethoven’s Geistesgruß an F. G. Wegeler“, aber dies ist schnell erklärt: Wegeler und Ludwig van Beethoven, beide gebürtige Bonner, waren seit ihrer Jugend miteinander befreundet.

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 201

Birmingham Society of Arts, established 1821: Catalogue of pictures chiefly by the ancient masters of the Italian, Spanish and Flemish schools, exhibiting at the rooms of the Society in New-Street. With notices of the painters. Open from eight in the morning until dusk. - Thomas Knott, Jun. Printer, 1828.

Bibliothekssignatur: Nr 2201

21, [2] S., zwei Architekturpläne. – Dieser sehr seltene Katalog versammelt zahlreiche Gemälde der 1821 gegründeten Royal Birmingham Society of Artists, u.a. von Holbein, Tintoretto, Rembrandt, Poussin und Reynolds.

Die Titel der Gemälde werden mit biographischen Angaben zu den Künstlern ergänzt. Vorgeschaltet sind zwei Pläne des für die Society of Arts geplanten, neoklassizistischen Gebäudes: „Plan of the Building to be erected in New Street“ und „Birmingham Society of Arts, Elevation of Entrance Front.” Das von den beiden Architekten Thomas Rickman (1776–1841) und Henry Hutchinson (1800–1831) geplante Gebäude wurde 1829 eröffnet. Im Jahr 1912 wurde dieser prachtvolle Bau in der New Street allerdings aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen abgerissen.

Vergeben

Patenschaft W 199

Nöggerath, Jakob: Über aufrecht im Gebirgsgestein eingeschlossene fossile Baumstämme und andere Vegetabilien. Historisches und Beobachtung. - Bonn: Weber, 1819.

Bibliothekssignatur: Mi 1915

65 S., 2 Steindrucktafeln, 8°.

nötige Reparaturen:
neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 197

Kahlert, August: Die Kunstausstellungen Breslau's seit fünf und zwanzig Jahren. Ein Rückblick am Dürerfeste 1843. - Breslau, 1843.

Bibliothekssignatur: Nr 1285

IV, 44 Seiten

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 195

Gabler, Georg Andreas: De verae philosophiae erga religionem Christianam pietate. - Berolini, 1836. Sumptibus Dunckeri et Humbloti.

Bibliothekssignatur: Nq 2056<a>

54 Seiten, 8°. – Mit handschriftlicher Widmung an Karl Hartwig Gregor Freiherr von Meusebach (1781–1847) und Exlibris von Meusebach:

Die Bibliothek Meusebachs umfasste einen Gesamtbestand von 25.000 Werken in 36.000 Bänden. Sie enthält vor allem deutsche Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts und wurde von Zeitgenossen und dankbaren Nutzern wie den Brüdern Grimm, den Germanisten Karl Goedeke und Karl Lachmann oder dem Dichter Heinrich Hoffmann von Fallersleben als eine Art Keimzelle einer deutschen Nationalbibliothek angesehen.

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 192

Grün, Karl: Ueber wahre Bildung. Eine Vorlesung, gehalten den 28. April 1844 zu Bielefeld zum Besten der armen Spinner im Ravensbergischen (1844). - Bielefeld, 1844.

Bibliothekssignatur: No 7716

28 Seiten

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 189

Webel, Christian Gotthold Wilhelm: Gespräche über Unsterblichkeit. - Zeitz, bey Wilhelm Webel, 1798.

Bibliothekssignatur: Nq 9644

52 Seiten

nötige Reparaturen: neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 183

Kemme, Johann Christlieb: Von der Heiterkeit des Geistes bei einigen Sterbenden. Neue, mit einer kurzen Nachricht von dem Leben des Verfassers versehene Ausgabe. Herausgegeben von einem mehrjährigen Freunde desselben. - Halle: Hendels Verlag, 1818.

Bibliothekssignatur: No 13286

VIII, 72, 62 S., 8°. – ed. 1. 1774

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Patenschaft W 181

Wendt, Gustav: Balladenkranz aus deutschen Dichtern gesammelt. Mit Illustrationen von Albert Baur … - Berlin: Grote, 1866.

Bibliothekssignatur: 8° Yf 3824<a>

X S., [1] Blatt, 322 S., Illustrationen. Xxxxx Vorbesitz: Buchbinderei J. R. Herzog <Leipzig> | Etikett: Buchbinder | Erlaeuterung: Etikett auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels. “J. R. Herzog in Leipzig Buchbinderei”


Vorbesitz: Allesch, Elly | Notiz | Datum: 1872-03-26 | Erlaeuterung: Handschriftlicher Eintrag auf dem vorderen fliegenden Blatt: “Zur freundlichen Erinnerung an Johanna Althaus Hedwig Usener & Ottilie Costers Berleburg, den 26sten März 1872”
Vorbesitz: Allesch, Elly | Exlibris | Erlaeuterung: Exlibris auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels: “EX LIBRIS Elly Allesch-Reuss, Goslar”. – Exlibris mit Monogramm des Künstlers: “HN”, sowie des Herstellers: “Atelier Stolla Bad Harzburg” | Provenienzmerkmal
Vorbesitz: Allesch, Elly | Widmung | Autogramm | Datum: 1933-10-01 | Erlaeuterung: Handschriftlicher Eintrag auf dem vorderen fliegenden Blatt: “Nachdem ich mehr als 60 Jahre mich an diesem Buch erfreut habe, gebe ich es weiter an meine liebe Enkeltochter Hannele Keferstein zum Geburtstag 1. Okt 1933. Goslar. Elly Allesch” | Provenienzmerkmal
Signatur: Yf 3824<a> Vorbesitz: Keferstein, Hannele | Exemplar: Widmungsempfängerin

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Patenschaft K 103

Landesaufnahme unter Leitung von Tranchot 1802 – 1804. – Topographie des Departemens … du Rhein. – Blatt Wincheringen (Mosel)

Bibliothekssignatur: Kart. L 7034-232

Kolorierte Handzeichnung

nötige Reparaturen: Risse schließen, Kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 240 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 105

Gisevius, Bogdan : Königsberg – Moskau. - Königsberg, 1923

Bibliothekssignatur: Kart. F 4052

Farbendruck

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Patenschaft K 108

Charte Chorographique de Pays-Bas - ca. 1777

Bibliothekssignatur: Kart. K 1142/2

Kupferstich

nötige Reparaturen: Risse schließen, Kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 210 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 150

Stadtplan des Luftkurortes Fürstenberg - um 1930

Bibliothekssignatur: Kart. X 24939

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 180 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 163

Plan-Guide d`Anvers. - Anvers. um 1875

Bibliothekssignatur: Kart. X 10615/15

1 : 12.500

nötige Reparaturen: Trockenreinigung, Risse schließen, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 145 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 212

Map of part of Central Africa : showing the routes of the expedition performed under the sanction of H. M. Government by Richardson, Barth & Overweg in the years 1851 and 1852 / compiled chiefly from Dr. Barth's maps and documents by Augustus Petermann - London. 1854

Bibliothekssignatur: Kart. C 10357

nötige Reparaturen: Schließen der Risse; Trockenreinigung, kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 220 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 213

David Gilly und Cron : Karte von Südpreußen. - 1793

Bibliothekssignatur: Kart. N 14431 –Blatt 21

1 : 50.000, Kolorierte Handzeichnung.

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Patenschaft K 214

Wanderkarte Friedrichsbrunn - Kartolithographie und Druck: Pharus-Gutenberg, Pharus-Verlag Heinrich Möller [Kartograf] Berlin. Pharus-Plan, [um 1935]

Bibliothekssignatur: Kart. N 21090

nötige Reparaturen: Schließen der Risse; Kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 135 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 215

Karte von Schmettau. - 1767-1787

Bibliothekssignatur: Kart. L 5420 / 20 –Blatt 5

1 : 50.000, Kolorierte Handzeichnung.

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen (Tesa-Film), Schließen der Risse
kalkulierte Kosten: 255 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 217

[Gross-Polen aufgenommen durch Kayser um 1770 auf Veranlassung des Generals von Reitzenstin.

Bibliothekssignatur: Kart. Q 16939 –Blatt 3

1 : 100.000, Kolorierte Handzeichnung.

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Trockenreinigung, Schließen der Risse
kalkulierte Kosten: 150 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 221

Weiland, Karl Ferdinand (1782-1847) ; Kiepert, Heinrich (1818-1899): Das Austral-Continent oder Neu-Holland : nach Krusenstern, King, Flinders, Freycinet, Oxley, Sturt, Mitchell / in Mercators Projection - Weimar. Verlag des Geographischen Instituts, 1847

Bibliothekssignatur: Kart. GfE F 1.58

Lithographie

Vergeben

Patenschaft K 222

[Magdeburg. Südfront und südlicher Teil des Elbabschlusses] - ca. 1700

Bibliothekssignatur: Kart. X 29332

Handzeichnung

nötige Reparaturen: Verschließen der Risse Kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 145 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 223

Plan von Münster. Nach amtlichen Plänen angefertigt durch Pötschke und Kleemann - Münster i.W. Borgmeyer.

Bibliothekssignatur: Kart. X 30962

Vergeben

Patenschaft K 224

Fort Friedrichs-Burg [Königsberg] - ca. 1650

Bibliothekssignatur: Kart. X 28105

Handzeichnung

nötige Reparaturen: Verklebungen lösen, Schließen der Risse; kaschieren auf Japanpapier; Trockenreinigung
kalkulierte Kosten: 145 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 225

Plan von der Waldstadt Iserlohn. - Iserlohn. Wickelhoven. Um 1930

Bibliothekssignatur: Kart. X 27514 / 5

Farbdruck

nötige Reparaturen: Schließen der Risse; kaschieren auf Japanpapier
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft K 228

Pharus-Plan von Berlin. Mit Vororten. (Grosse Ausgabe) - Berlin. Pharus-Verlag. 1902

Bibliothekssignatur: Kart. X 18275

Farbdruck

Vergeben

Patenschaft W 178

Husemann, Friedrich: Vom Bild und Sinn des Todes. Entwurf einer geisteswissenschaftlich orientierten Geschichte, Physiologie und Psychologie des Todesproblems. - Dresden: Verlag E. Weises Buchhandlung, 1938.

Bibliothekssignatur: 8° No 13397

215 Seiten

Vergeben

Patenschaft W 176

L'Aigle, Alma de: Starentagebuch. Mit Aufnahmen der Verfasserin.
- Stuttgart: Thienemann, (1939)

Bibliothekssignatur: 8° Lo 5084/900<a>

108 Seiten, 8°.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 132 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 174

Fricke, Hermann: Dichter der Mark. Ein Überblick. - Berlin: Hayn, 1939.

Bibliothekssignatur 8° At 1982/50

82 S., 8°. – Hermann Fricke (1895–1982) war Literaturhistoriker und Bibliothekar, ab1932 leitete er die Brandenburgische Landesbibliothek und das Schrifttumsarchiv des Provinzialverbands der Mark Brandenburg, ab 1937 das Fontane-Archiv in Potsdam.

Im Nachwort beschreibt er, zu welchem Zweck er den Überblick über die Dichter der Mark veröffentlicht hat: „Diese Schrift hat keine gelehrten Ziele. Sie will nur Liebe zur Heimat, Stolz auf die dichterische Leistung der Landschaft und Bereitschaft für die junge Dichtung der Gegenwart wecken.“ Sie umfaßt „die gesamte Landschaft der Mark Brandenburg einschließlich Altmark, Neumark und Niederlausitz“ und schließt mit einem Namensverzeichnis. Die Anfänge der Kapitel sind mit Vignetten geschmückt, der rote originale Leinenband trägt eine Silberprägung.

Vergeben

Patenschaft W 169

Fraustadt, Albert: Die urkundliche Geschichte bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Bd. 1, Abth. B.: Geschichte des Geschlechtes von Schönberg Meissnischen Stammes. - Leipzig, 1878.

Bibliothekssignatur S 8741-1,B<a>

In den 1860er/1870er Jahren veröffentlichte der evangelische Pfarrer und Autor Emil Albert Fraustadt (1808–1883) sein mehrbändiges Werk über das sächsische Adelsgeschlecht von Schönberg.

Das vorliegende zweite Buch, ein originaler Leinenband mit Goldprägung, enthält in insgesamt drei Teilen neben der ausführlichen historischen Einordnung etliche Illustrationen zu Stammvätern und Mitgliedern der unterschiedlichen Familienzweige. Einige Angehörige der Familie waren Bischöfe, Kardinäle, Amtmänner, Kammerherrn und auch in der sächsischen Bergbauverwaltung tätig.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 167

Hannoversche Köpfe aus Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Literatur. August Heitmüller zeichnete die Köpfe, Wilhelm Metzig entwarf die Gesamtausstattung dieses Werkes. - Hannover: Osterwald, [1928].

Bibliothekssignatur 4° Sm 52-2

[ca. 460 S.], Band 2. – Im Jahr 1928 erschien ein zweibändiges Werk zu „Hannoverschen Köpfen aus Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Literatur,“ gezeichnet vom Maler und Graphiker August Heitmüller (1873–1935), die Gesamtausstattung entwarf der Maler und Graphiker Wilhelm Metzig (1893–1989).

Beide sind gebürtig aus Hannover, folglich mit der Gesellschaft dieser niedersächsischen Stadt wohl vertraut. Im vorliegenden zweiten Band finden sich zum Beispiel die Tänzerin Mary Wigman (1886–1973) oder Willy Tischbein (1871–1946), seines Zeichens nicht nur Rennradfahrer, sondern auch Direktor und Vorstandsmitglied der Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha-Compagnie, die in den 1920er Jahren zu einer der bedeutendsten Gummi- und Reifenfabriken in Europa aufstieg. Hannover ist auch noch auf andere Weise mit dem Graphiker Metzig verbunden: 1929 schuf er im Geist der Neuen Sachlichkeit das aktuelle Wappen der Stadt Hannover.

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 165 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 166

Schriftproben der Schriftgiesserei Flinsch, Frankfurt am Main, St. Petersburg. - (Frankfurt a.M. : Flinsch), ([um 1898]).

Bibliothekssignatur 4° An 1360/3

455, XXXX S., 4°. – Die Anfänge der Schriftgießerei Flinsch gehen zurück auf den Papierhändler Heinrich Friedrich Gottlob Flinsch (1799–1865), der 1859 die ältere Frankfurter Schriftgießerei Dresler & Rost-Fingerlin übernahm.

Sein Sohn Heinrich Karl Ferdinand (1839–1921) leitete seit Mitte der 1860er Jahre die Firma und entwickelte sie zu einer der führenden deutschen Gießereien mit eine Filiale in St. Petersburg sowie Agenturen in Athen, Barcelona, Budapest, Bukarest, Florenz, Genf, Kopenhagen, Lissabon und London. Der originale Leinenband ist in den Farben Rot, Grün und Schwarz gestaltet und trägt eine Goldprägung. Er bietet unterschiedlichste Schriften und eine große Vielfalt an ornamentalen Mustern, z.B. Vignetten, Kopfleisten, Schlussverzierungen, Einfassungen in Antik oder Buntdruck, aber auch vollständige Muster, etwa Speisekarten. Dieses dicke Kompendium wird abgeschlossen durch Preisliste und bebilderten Katalog zu Gerätschaften wie Pressen, Schnellpressen, Schneidemaschinen, Drahtheftmaschinen sowie „Holz-Utensilien“ – sprich Regalen, Kästen und Setzbrettern. Der Eindruck einer Gießerei um die Jahrhundertwende ist damit leicht zu visualisieren.

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Patenschaft W 164

Kletzl, Otto: Peter Parler, der Dombaumeister von Prag. - Leipzig: Seemann, 1940.

Bibliothekssignatur: 4° Nt 5573/6  oder <a>

70 S., überwiegend Illustrationen.

Dieser Tafelband ist dem großem Können Peter Parlers (1330 oder 1333–1399) gewidmet, einem der bedeutendsten Bildhauer und Dombaumeister des Mittelalters. Die großenteils mit ganzseitigen schwarz/weiß-Photos dokumentierte Studie fertigte der Kunsthistoriker Otto Kletzl (1897–1945).

Nach dem Architekturstudium in Prag studierte er Kunstgeschichte in Prag, München sowie Berlin und konzentrierte sich bei seiner wissenschaftlichen Arbeit auf die spätgotische Architektur in Böhmen. Der vorliegende Band – ein Erstdruck aus dem Kriegsjahr 1940 – ist bis auf ein Nachwort vollständig illustriert und zeigt in außerordentlicher Qualität Photos beispielsweise vom Prager Dom und der Karlsbrücke, von Heilig Kreuz in Schwäbisch Gmünd, St. Bartholomäus in Kolin oder auch St. Barbara in Kuttenberg.

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Patenschaft W 162

Brauer, Ernst: Die Konstruktion der Wage nach wissenschaftlichen Grundsätzen und nach Massgabe ihres Spezialzweckes: zum Gebrauch für Wagen-fabrikanten sowie für technische Lehranstalten; mit 246 Textabbildungen und Tafeln. Leipzig: Voigt, 1906.

Bibliothekssignatur 8° Mw 336 <3>

VIII, 285 S., 8°, Illustrationen.

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Patenschaft W 160

Winkler, Tiberius Cornelis: Luchtverschijnsels. - Haarlem, 1872.

Bibliothekssignatur 8° Mz 2083

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 120 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 157

Adreßbuch für die gesamte Brau-Industrie. - Köln, Rhein: DuMont Schauberg, 1931-1931.

Bibliothekssignatur 4° Ora 6/45 <a>

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Patenschaft W 144

Schütz, Johann Carl: Kurze Beschreibung des Zinnstockwerks zu Altenberg. Denen Herren Heinrich Victor August Freyherrn von Ferber aus Dresden und Johann George von Hüne aus Esthland in Nahmen der linneischen Societät zugeeignet. Leipzig: Sommer, 1789.

Bibliothekssignatur: Ot 5675<a>

In den Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen wird dieses Bändchen erwähnt: „Wer dieses merkwürdige Stockwerk noch nicht kennt, dem können wir diese kleine Schrift empfehlen;

1788 wurden zu Altenberg beynahe drey Achtel über 1769 Centner Zinn gewonnen.“ Über Jahrhunderte wurde in Altenberg Bergbau auf Zinnerz betrieben – diese Lagerstätte gilt als bedeutendste Zinnlagerstätte Mitteleuropas. Heutzutage wird die Bergmannskunst nur noch im Besucherbergwerk zur Schau gestellt. 31 Seiten.

 

nötige Reparaturen:
neuer Einband im historischen Stil
kalkulierte Kosten: 60 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft W 138

Dean, George Alfred: Essays on the construction of farm buildings and labourers' cottages.

Stratford, Essex; London, 1849.

Bibliothekssignatur 4° Ny 12046

Mit 16 Tafeln ; 4°.

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Buchpatenschaft W133

Hanish, Otoman Zar-Adusht: Bezzari; Deutsch. Unser göttlicher Bambino ... von Sarmatian v. Caspianya (d.i. Otoman Zaradusht Hanish). (Übers. v. Anna Magneta Sorge ...). - Herrliberg

148 S., 8°. – Im Vorwort der durch ihn selbst autorisierten deutschen Ausgabe kündigt Otoman Zar-Adusht Ha’nish (1856?–1936, mit bürgerlichem Namen Otto Hanisch) dem Leser Offenbarungen an „beim Lesen dieser Zeilen, mehr noch beim Lesen zwischen den Zeilen.“

Mit den Zeilen beschreibt Hanisch seine Begegnung mit dem Jungen Bambino, dessen Fähigkeiten ihn ungemein verblüffen, und bietet damit auch einen kurzen autobiographischen Einblick in das eigene Leben. Hanisch war Urheber der internationalen Mazdaznan-Bewegung, einer religiösen Lehre, die auf einem reformierten Zarathustrismus beruht. Sie ist geprägt durch eine eigene Ernährungslehre, von zentraler Bedeutung sind Atem- und Meditationsübungen. Der Einband ist mit violettem Leinen und goldgeprägter Titel- und Einbandzeichnung auffällig gestaltet. Abgerundet wird der Text durch drei Notenbeigaben, die in der Erzählung erwähnte Lieder wiedergeben. So heißt es zu einem Lied, das Bambino singt: „Dann griff er schnell nach seiner Violine und spielte eine ergreifende Melodie in herzbewegenden Weisen, und dazu sang er so süß, daß wir uns der Vorsehung und allem, was sie für uns bestimmt haben mochte, einfach ergaben.“ (S. 96)

nötige Reparaturen: Einbanderhaltung
kalkulierte Kosten: 115 € > Haben Sie Interesse an der Patenschaft?

Patenschaft KJ 401

Luther, Martin: Der kleine Katechismus D. Martin Luthers : für die liebe Schuljugend / aufs neue herausgegeben, mit biblischen Geschichten und kurzem Inbegriff der Glaubens- und Sittenlehren vermehrt [von M. Gottfried Leopold Schrader, Pastor zu Gleina, bey Freiburg a. d. Unstrut]. - Leipzig : Dürr, [ca. 1820].

Bibliothekssignatur: 53 MA 501677 R

143 Seiten

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Buchpatenschaft KJ 354

Tuchmann, Emmy: Vakanz!

Bibliothekssignatur 53 BA 50237

Bilderbuch für Gross und Klein / Lustige Verse von Emmy Tuchmann mit bunten Bildern von Arnold Haag. – Mannheim : Verlag der Dr. H. Haas’schen Buchdruckerei G.m.b.H., [1911].

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